Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Die Weisheit des WWW

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 17.06.2017 19:29:54 | IP (Hash): 1264629233
    Heute nach Kohlehydratangaben von Wassermelonen geschaut und Tabellen im Internet durchforstet. Dabei habe ich folgende Angaben gefunden pro 100 g Wassermelone Kohelydrate 8,3 g, davon Zucker 8,9 g. Wie kann weniger Kohlehydrate als Zucker angegeben sein?

    Quelle http://fddb.info/db/de/lebensmittel/naturprodukt_wassermelone_frisch_42/index.html

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 17.06.2017 19:54:50 | IP (Hash): 1951013331
    WAU, vor allem, wenn ich mir dann auch noch ne Aufteilung in Glukose und Fruchtzucker vorstelle ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 18.06.2017 02:04:06 | IP (Hash): 351538407
    Interessant sind auch die Vollkornnudeln von Aldi. Die haben 29,6g KH auf 100g Nudeln. Kann sich jemand erklären, wie diese wundersam geringe Zahl KH zustande kommt? Ausnahmslos alle Vollkornnudeln, die ich sonst kaufe, haben um die 65g KH auf 100g Trockenmasse.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 18.06.2017 11:09:14 | IP (Hash): 1824212735
    Hallo Cracktros,

    das sind ja wohl die harmlosesten Fehler, die man als einfache Rechen- oder Schreibfehler entlarven kann. Ich denke mal, dass dir klar ist, dass es viel mehr Beiträge mit zweifelhaften Informationsgehalt gibt als Beiträge mit solchen kleinen Fehlern. Deshalb würde ich mich nie auf nur einer Quelle verlassen, außer wenn sie mir als zuverlässig bekannt ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass du das auch nicht anders machst. Es lohnt sich wohl kaum, sich über solche harmlosen kleinen Fehlerchen ernsthaft aufzuregen, die jemanden beim Eintragen der Werte in die Tabelle passiert sind.

    Bei Früchten und wahrscheinlich auch besonders bei Wassermelonen ist ein anderer Fehler viel gravierender. Dort dürfte eigenltlich nur eine von ... bis Spanne stehen, die für die Mehrzahl der Früchte ungefähr zutreffen könnte. Diese Spanne ergibt sich je nach Reifegrad und Wassergehalt und muss ziemlich weit gespannt sein. Wer an dieser Stelle hinter den Angaben einen exakten Wert vermutet, kann sehr weit daneben liegen.

    @Purea,
    falls das Angaben aus dem Internet sind, dann würden dich bereits wenige Sekunden weiteres Suchen zu dem Ergebnis bringen, dass der KH-Gehalt von gekochten Nudeln mit knapp 30g angegeben wird. Insofern ist es eine einfache Sache, daraus zu schließen, dass hier gekochte Nudeln gemeint sein müssen. Falls es sich um Angaben auf der Verpackung handelt, dann sind sie einfach nur falsch.
    Bearbeitet von User am 18.06.2017 12:29:52. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 68
    Mitglied seit: 22.07.2014
    am 18.06.2017 13:38:27 | IP (Hash): 1697711770
    Rainer schrieb:
    das sind ja wohl die harmlosesten Fehler, die man als einfache Rechen- oder Schreibfehler entlarven kann. Ich denke mal, dass dir klar ist, dass es viel mehr Beiträge mit zweifelhaften Informationsgehalt gibt als Beiträge mit solchen kleinen Fehlern.


    Deshalb erachte ich es als höchst zweifelhaft, dass sich "Forenexperten", welche sich ihr Teilwissen in Wikipedia holen, dieses mit ihrem persönlichen Lebensinhalt "Diabetes" vermischen, um sich dann damit mit mehr als heiklen ergoogelten Empfehlungen an ihnen unbekannte Menschen zu profilieren versuchen.
     5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 48
    Mitglied seit: 06.02.2017
    am 18.06.2017 19:59:49 | IP (Hash): 739204779
    Beobachter schrieb:
    Rainer schrieb:
    das sind ja wohl die harmlosesten Fehler, die man als einfache Rechen- oder Schreibfehler entlarven kann. Ich denke mal, dass dir klar ist, dass es viel mehr Beiträge mit zweifelhaften Informationsgehalt gibt als Beiträge mit solchen kleinen Fehlern.


    Deshalb erachte ich es als höchst zweifelhaft, dass sich "Forenexperten", welche sich ihr Teilwissen in Wikipedia holen, dieses mit ihrem persönlichen Lebensinhalt "Diabetes" vermischen, um sich dann damit mit mehr als heiklen ergoogelten Empfehlungen an ihnen unbekannte Menschen zu profilieren versuchen.



    Na ja, wenn es Leute gibt die alles hier geschriebene für bare Münze nehmen und alles glauben was die Gemeinschaft im Internet so von sich lässt...

    ...Dann kann man denen auch nicht mehr helfen!

    hit_jürgen meint es zwar gut, aber die Signatur:

    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.

    gibt mir auch zu denken.

    Hier sind so viele Fake-Bezahl-Push-Nachrichten, der normale Mensch sollte durchaus in der Lage sein solche zu erkennen ;-)

    Jetzt bin ich aber wieder ins Näpfchen gestiegen...

    Nichts für ungut!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 68
    Mitglied seit: 22.07.2014
    am 18.06.2017 22:43:27 | IP (Hash): 1697711770
    Crazy schrieb:

    hit_jürgen meint es zwar gut, aber die Signatur:
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    gibt mir auch zu denken.


    Diese Signatur muss nicht zu denken geben, sie ist zweifelsfrei ein unübersehbares Zeichen massloser Selbstüberschätzung!
     4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 19.06.2017 07:36:10 | IP (Hash): 1601004385
    fddb.info hat einen Button "Angaben korrigieren", funktioniert wohl ähnlich wie wikipedia
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 260
    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 19.06.2017 08:10:27 | IP (Hash): 1523010919
    purea schrieb:
    Interessant sind auch die Vollkornnudeln von Aldi. Die haben 29,6g KH auf 100g Nudeln.


    Da habe ich mich ja sowas von aufgeregt !!!!!!!!!!!!!!!!!
    Da ich das nicht glauben konnte habe ich Aldi angeschrieben. Die haben die Mail an den Hersteller weitergeleitet. Der gab mir dann folgende Antwort:

    Die Angaben beziehen sich auf ZUBEREITETE Nudeln, nicht auf die Trockenmasse (steht auch so auf der Verpackung drauf).

    Aber wer liest sich das schon genau durch, wo doch wirklich jeder Hersteller die Angaben in der Trockenmasse machen????

    Und davon habe ich mir 6 Packungen gekauft und kann die nun nicht essen.

    Ich bin ja sowas von SAUER !!!!!!!!!!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 19.06.2017 09:50:35 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:

    Und davon habe ich mir 6 Packungen gekauft und kann die nun nicht essen.




    Warum das denn?

    Die Vollkorndinger sind doch "besser" als die normalen? ;-))

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
    Bearbeitet von User am 19.06.2017 13:45:55. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.06.2017 00:53:55 | IP (Hash): 821348106
    TypEinser schrieb:
    Die Vollkorndinger sind doch "besser" als die normalen? ;-))


    Den Vollkornnudeln wird nachgesagt, daß die weniger Kohlenhydrate enthalten als übliche.
    Als Zusatznutzen werden Vitamin- und Ballaststoffgehalt angepriesen., ist jedoch marginal.

    Die übliche Kohlenhydrat-Angabe bei Nudeln bezieht sich auf Trockenmasse.
    Wirklich wichtig sind jedoch KHs nach Kochen und Wasseraufnahme.

    Mein praktischer Test hat ergeben, daß Vollkornnudeln weniger Wasser aufnehmen, als die üblichen.
    Kohlenhydratgehalt ist gekocht fast gleich - mit Trocken wiegen und wieder wiegen nach Kochen, dann umrechnen nach Packungsangabe.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 20.06.2017 06:50:15 | IP (Hash): 2108455638
    Hallo Elfe!

    Vollkorn-Nudeln brauchen noch eine Ecke länger als die normalen, da wird das Bolussplitten gleich zur neuen Aufgabe.

    Bei Nudeln machen ich mir um 1 BE hin oder her keinen Kopf – die Dinger haben von Natur aus in Männerportionen deutlich mehr als 6 BE, und da der geübte T1 ab der sechsten BE den Bolus reduziert sind bei Nudeln oder Reis Schätzfehler weniger drastisch als die nötige lange Bolusdauer...

    Kohlenhydrate in Trockenmasse finde ich Klasse, gekochte Nudeln kommen in die Soßenpfanne, da wird das mit dem wiegen hinterher schwerer.... dann lieber mit Augenmaß die gekochten Nudeln aufteilen. Gesamtkohlenhydrate durch Portionenzahl und fertig.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 26.06.2017 01:59:01 | IP (Hash): 412999327
    Also, es steht tatsächlich in Klammern auf der Packung von Aldi. Das habe ich so noch nie gesehen und ich kaufe Vollkornnudeln von vielen Herstellern. Keiner macht die Nährwertangaben unter zubereiteten Bedingungen. Außer Aldi. Aber ich hatte die Angabe sowieso nicht ernst genommen. Die Hälfte der KH als andere Vollkornnudeln konnte sowieso nicht stimmen.

    Elfe: Vollkornnudeln sind ne ganze Ecke langsamer. Das Messgerät ist die Wahrheit, einfach mal selber ausprobieren. Unter Prädiabetes sind die Mehrminuten bis zur Volllast ganz besonders entscheidend.
    Bearbeitet von User am 26.06.2017 02:02:25. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 26.06.2017 05:58:38 | IP (Hash): 2099921295
    Guten Morgen R2D2,

    da musst Du doch nicht sauer auf dich sein. Das kann jedem passieren etwas zu überlesen.
    6 Packungen Nudeln sind finanziell kein Problem. Verschenke sie und fertig.

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 260
    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 26.06.2017 08:36:21 | IP (Hash): 1523010919
    purea schrieb:
    Unter Prädiabetes sind die Mehrminuten bis zur Volllast ganz besonders entscheidend.


    Was ist damit gemeint? Wann sollte man messen?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 26.06.2017 12:48:12 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:
    Unter Prädiabetes sind die Mehrminuten bis zur Volllast ganz besonders entscheidend.




    Ich möchte mal behaupten, dass die "Mehrminuten bis zur Vollast" unter CT/ICT/CSII deutlich interessanter sind als bei einem wie auch immer gelagerten Prädiabetes.

    Sollten die Vollkornnudeln so dermaßen Ärger im BZ verursachsen bleibt nur
    - ein strenger Marsch nach dem Essen
    - einen verständnisvoller Arzt für die nötigen Medikamente finden....
    Bearbeitet von User am 26.06.2017 12:49:21. Grund: -
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 26.06.2017 12:54:15 | IP (Hash): 1910543323
    oder/und die Nudelmenge so begrenzen, dass die beabsichtigte BZ-Höhe wann auch immer dann eben nicht überschritten wird :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 26.06.2017 22:48:34 | IP (Hash): 1200138921
    @Einser: Unter Prädiabetes sind die "gewonnen" Minuten bis zur Volllast bei langsamen KH deshalb so interessant, weil es den Unterschied ausmachen kann zwischen "Grenzwertüberschreitung" und Normwert, ganz ohne Medikamente. ICT ist wieder eine andere Sache.

    Beispiel für den gemeinten Effekt: Bei 75g in Wasser gelöster Glukose erreiche ich nach 20-30 Minuten Werte irgendwo um die 230. Bei 110g Vollkornnudeln (trocken), Gemüse und geräuchertem Forellenfilet erreiche ich Maximalwerte irgendwo zwischen 140-170. (Bei weißen Nudeln irgendwo bis 180). Also trotz gleicher KH Menge komme ich nicht mal ansatzweise in die Nähe des ersten Wertes. Die Erstantwort funzt nicht mehr richtig, daher sind langsame KH unter Prädiabetes Gold wert.

    @r2d2: Je schneller die KH, desto früher musst du messen, sofern du den Peak deiner Mahlzeit herausfinden willst. Vielen reicht dagegen der 1h-Wert als Faustformel. Je nach Nahrungsmittel und persönlichen Parametern kann der Peak aber ganz erheblich unter 1h liegen. Nach meiner Erfahrung geht nichts am 0,5h-Wert vorbei, da bei mir der Peak fast ausschließlich unter einer Stunde Auftritt.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 260
    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 27.06.2017 07:15:34 | IP (Hash): 1523010919
    purea schrieb:
    Je schneller die KH, desto früher musst du messen, sofern du den Peak deiner Mahlzeit herausfinden willst.


    Gibt es da ggf. eine Übersicht, welche KH wie schnell wirken?
    Also z.B. "normale" Hartweizengrießnudeln haben ihren Höhepunkt bei 35min, Volleinudelln bei 40min, Dinkelnudeln bei 85min, u.s.w.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.06.2017 09:21:23 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:
    @Einser: Unter Prädiabetes sind die "gewonnen" Minuten bis zur Volllast bei langsamen KH deshalb so interessant, weil es den Unterschied ausmachen kann zwischen "Grenzwertüberschreitung" und Normwert, ganz ohne Medikamente. ICT ist wieder eine andere Sache.

    Beispiel für den gemeinten Effekt: Bei 75g in Wasser gelöster Glukose erreiche ich nach 20-30 Minuten Werte irgendwo um die 230. Bei 110g Vollkornnudeln (trocken), Gemüse und geräuchertem Forellenfilet erreiche ich Maximalwerte irgendwo zwischen 140-170. (Bei weißen Nudeln irgendwo bis 180). Also trotz gleicher KH Menge komme ich nicht mal ansatzweise in die Nähe des ersten Wertes. Die Erstantwort funzt nicht mehr richtig, daher sind langsame KH unter Prädiabetes Gold wert.




    Ah!

    Höchstinteressant.
    So kann man also zwischen Vollwert-Diabetiker und Prä-Irgendwann-Diabetes ohne Medis switchen?

    Ich habe mal in langweiligen Stunden BZ-Einträge im Tagebuch verglichen. Identische Verläufe bei gleichen Mahlzeiten konnte ich da keine finden.
    Nur ähnliche Verläufe...

    Prädiabetes scheint eine echt schwierige und kaum zu bändigende Sache zu sein.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.06.2017 09:24:50 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:
    purea schrieb:
    Je schneller die KH, desto früher musst du messen, sofern du den Peak deiner Mahlzeit herausfinden willst.


    Gibt es da ggf. eine Übersicht, welche KH wie schnell wirken?
    Also z.B. "normale" Hartweizengrießnudeln haben ihren Höhepunkt bei 35min, Volleinudelln bei 40min, Dinkelnudeln bei 85min, u.s.w.




    So eine Liste wirst Du nicht finden – eben weil die Verdauung des Menschen nicht genormt ist.

    Und vergiss bei dem ganzen nicht die vielen anderen Faktoren:

    Menge des Lebensmittels, Bewegung vor und/oder nach der Mahlzeit, andere Umstände wie Krank, Stress, Spaß.... das alles beeinflusst die BZ-Kurve zusätzlich.


    Ohne Medis hilft da nur Jürgen's Tipp: Schau wieviel pro Mahlzeit von diversen Lebensmittel gut klappt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.06.2017 09:24:50 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:
    purea schrieb:
    Je schneller die KH, desto früher musst du messen, sofern du den Peak deiner Mahlzeit herausfinden willst.


    Gibt es da ggf. eine Übersicht, welche KH wie schnell wirken?
    Also z.B. "normale" Hartweizengrießnudeln haben ihren Höhepunkt bei 35min, Volleinudelln bei 40min, Dinkelnudeln bei 85min, u.s.w.




    So eine Liste wirst Du nicht finden – eben weil die Verdauung des Menschen nicht genormt ist.

    Und vergiss bei dem ganzen nicht die vielen anderen Faktoren:

    Menge des Lebensmittels, Bewegung vor und/oder nach der Mahlzeit, andere Umstände wie Krank, Stress, Spaß.... das alles beeinflusst die BZ-Kurve zusätzlich.


    Ohne Medis hilft da nur Jürgen's Tipp: Schau wieviel pro Mahlzeit von diversen Lebensmittel gut klappt.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 10:17:31 | IP (Hash): 1863239924
    Allenfalls gibt es die bekannten Listen die den GI abgeben. Daraus kann man dann zumindest ersehen welche Lebensmittel schnell und welche später auf den BZ wirken. Aber wie schon gesagt was schnell und was langsam ist wird zum einen sehr individuell und auch von der Kombination der Lebensmittel in einer Mahlzeit und und und ...abhängen.. https://jumk.de/glyx/

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 11:10:58 | IP (Hash): 1863239924
    Einen ganz kleinen Abriss wie Lebensmittel mit unterschiedlichen Glyx in der Kombination oder miteinander oder einzeln wirken (können). Leider sind hier (auf Seite 2 des PDF) nur drei Beispiele aufgezeigt.

    http://www.diabetes-rhein-erftkreis.de/pdf-august-2015/blutzuckerschwankungen.pdf

    LG

    Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 27.06.2017 11:40:02 | IP (Hash): 1184939585
    @r2d2: Ja, so eine Liste gibt es. Zwar nicht quantitativ, aber dafür qualitativ. Siehe: https://jumk.de/glyx/

    @Einser: Aber Prädiabetes ist doch GERADE sehr leicht kontrollierbar unter dieser Prämisse. Man muss nur die verzögerte Erstantwort berücksichtigen. Also schnelle KH meiden, wo es geht, der Rest funzt ja dann wieder recht geschmeidig von allein.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 13:09:36 | IP (Hash): 1863239924
    purea schrieb:
    @r2d2: Ja, so eine Liste gibt es. Zwar nicht quantitativ, aber dafür qualitativ. Siehe: https://jumk.de/glyx/

    @Einser: Aber Prädiabetes ist doch GERADE sehr leicht kontrollierbar unter dieser Prämisse. Man muss nur die verzögerte Erstantwort berücksichtigen. Also schnelle KH meiden, wo es geht, der Rest funzt ja dann wieder recht geschmeidig von allein.



    Ohne da nun der Fachmann zu sein: Warum als Prädiabetiker keinen schnellen KH? Auch hier ist es doch letztlich die Menge der KH die den BZ hochtreiben.
    Mit der Chance irgendwann mal einen Diabetes zu entwickeln würde ich einfach mal über den Arzt oder direkt bei der KK eine Ernährungsschulung anzufragen.

    viele Grüße

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 27.06.2017 14:27:31 | IP (Hash): 1184939585
    Hallo Dirk,

    Wie ich an meinem obigen Beispiel skizziert habe, kommt es je nach Schnelligkeit der KH entweder zu erheblichen Spitzen deutlich über dem "Normfenster" 140-160 oder aber nicht. Und das eben ausdrücklich trotz identischer Menge an Gesamt-KH.

    Die Menge KH spielt natürlich auch eine Rolle. Aber wie du siehst, ist die Leiter beim Prädiabetes im Zweifel so zu besteigen: 1. Schnelligkeit der KH beachten 2. Gesamtmenge der KH beachten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.06.2017 14:48:11 | IP (Hash): 1882724120
    Und dabei berücksichtigen, dass weder in der Fachmedizin noch in der Ernährungsberatung bis heute fachoffiziell Rücksicht auf die Möglichkeit der ernährungsmäßigen Begrenzung unerwünschter BZ-Ausflüge genommen wird!

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 15:01:36 | IP (Hash): 1863239924
    Hallo Purea,

    Ist das so? Also bei allem was ich bisher gesehen und ausprobiert kommt die BZ Spitze bei schnellen KHs lediglich früher als bei langsamen KHs. Und in dem PDF sieht man das die Spitze bei den vermeintlich langsameren KH zwar später kommt aber höher ausfällt.
    Somit bleibt zunächst mal eine BE = eine BE und die Wirkung auf dem BZ bzgl. der Höhe ist annähernd gleich bzw. fällt bei günstigem GI eher höher aus. Daher kann man in deinem Zielbereich nur dann bleiben wenn man so oder so nur entsprechend wenig KH zu sich nimmt.

    Im zweiten Diagramm auf der zweiten Seite des PDF sieht man sehr schön das das Weißbroht zwar einen langsameren Anstieg bewirkt, aber dieser liegt in der Spitze höher als der durch die gleiche KH Menge Traubenzucker.

    Aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.06.2017 16:15:31 | IP (Hash): 1882724120
    So allgemein ist das eh nur theoretisch zu fassen. Im Leben kannst Du auf ne Scheibe Brot von Sorte A nur mit nem leichten BZ-Hügel und auf ne Scheibe von Brot B mit nem MtEverest reagieren, und bei jemand anderem is das genau anders herum und bei noch jemandem irgendwo dazwischen. Da hilft nix außer der systematischen Beobachtung des eigenen BZ, und auch da wirst Du noch ne erstaunliche Streubreite entdecken können :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 16:43:17 | IP (Hash): 1863239924
    Hallo Jürgen,

    Genau - es bleibt eine Theorie die sich aber in einem gewissen Umfang belegen lässt. 12gr KH bleiben zunächst mal 12gr KH und heben dem BZ bei der gleichen Person theoretisch immer um den gleichen Faktor. Der Glyx wirkt sich auf den Zeitpunkt, auf die Schnelligkeit und ggf. auf die Dauer des Anstiegs aus. aber nur sehr gering auf die Höhe des Anstieges aus.

    Gruß

    Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 27.06.2017 16:43:44. Grund: korr.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.06.2017 16:52:06 | IP (Hash): 1882724120
    [quote=Dirk B.;91720]Genau - es bleibt eine Theorie die sich aber in einem gewissen Umfang belegen lässt. 12gr KH bleiben zunächst mal 12gr KH und heben dem BZ bei der gleichen Person theoretisch immer um den gleichen Faktor. Der Glyx wirkt sich auf den Zeitpunkt, auf die Schnelligkeit und ggf. auf die Dauer des Anstiegs aus. aber nur sehr gering auf die Höhe des Anstieges aus.[/quote]
    Also viele haben morgens-mittags-abends deutlich verschiedene BZs mit den gleichen 12g KH. Und viele haben dann noch mit 12g KH von der einen Sorte nen anderen Verlauf und ne höhere oder niedrigere Spitze als mit 12g von ner anderen Sorte KH. Und... so bleibt nix anderes übrig, als das für die eigene Reaktion selbst umfassend zu testen und nach Möglichkeit ähnlich umfassend zu berücksichtigen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.06.2017 17:49:41 | IP (Hash): 2021054779
    Dirk_B. schrieb:
    12gr KH bleiben zunächst mal 12gr KH und heben dem BZ bei der gleichen Person theoretisch immer um den gleichen Faktor.

    Das siehst du nicht ganz richtig.

    Ob ein langsamer Anstieg sich auch auf den Gesamtanstieg auswirkt oder nicht, hängt davon ab, wieviel eigenes Insulin deine Betazellen noch abgeben. Wenn der Anstieg langsamer erfolgt, dann kann das noch vorhandene Eigeninsulin zeitlich gestreckt und damit besser wirken. Bei Jürgen wird da kaum noch ein Unterschied sein und bei den Typ 1ern natürlich auch nicht. Beim General wird der Unterschied vermutlich noch erheblich sein, bei Leuten mit lediglich einer leichten Störung der BZ-Automatik auch. Wenn bei dir wirklich kein Unterschied mehr zu sehen ist, dann hast du wahrscheinlich auch nicht mehr viel Eigeninsulin zu bieten.

    Ich persönlich stehe nicht so sehr auf Vollkorn und nutze lieber die anderen Mittel, um den BZ-Anstieg zu bremsen. Fett uns Eiweiß dazu machen das sehr gut und schmecken auch noch besser.
    Bearbeitet von User am 27.06.2017 18:48:41. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 18:52:21 | IP (Hash): 1863239924
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    12gr KH bleiben zunächst mal 12gr KH und heben dem BZ bei der gleichen Person theoretisch immer um den gleichen Faktor.

    Das siehst du nicht ganz richtig.

    Ob ein langsamer Anstieg sich auch auf den Gesamtanstieg auswirkt oder nicht, hängt davon ab, wieviel eigenes Insulin deine Betazellen noch abgeben. Wenn der Anstieg langsamer erfolgt, dann kann das noch vorhandene Eigeninsulin zeitlich gestreckt und damit besser wirken. Bei Jürgen wird da kaum noch ein Unterschied sein und bei den Typ 1ern natürlich auch nicht. Beim General wird der Unterschied vermutlich noch erheblich sein, bei Leuten mit lediglich einer leichten Störung der BZ-Automatik auch. Wenn bei dir wirklich kein Unterschied mehr zu sehen ist, dann hast du wahrscheinlich auch nicht mehr viel Eigeninsulin zu bieten.



    Also die Ergebnisse sind immer dann die gleichen wenn der Ausgangswert das Futter und die Tageszeit die gleiche ist. Es reicht da eher ein gleicher Zeitraum, es kommt da auf die Stunde nicht an. Morgens und Mittags ist der Anstieg immer gleichbleibend höher. Abends ist der Anstieg auch gleichbleibend aber insgesamt niedriger.
    Ob ich noch Insulin produziere? Die Aussage des HA aus dem November letzten Jahres war nach dem Laborergebnissen "Ihre BS produziert kein Insulin mehr". Das kann aber auch die dramatisierte Aussage des HA gewesen sein.
    Ich bin Anfang Juli wieder bei der Diabetologin aber ich gehe nicht davon aus das sich was an der Therapie ändert.

    VG

    Dirk



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.06.2017 19:12:08 | IP (Hash): 1882724120
    [quote=Dirk B.;91723]Ob ich noch Insulin produziere? Die Aussage des HA aus dem November letzten Jahres war nach dem Laborergebnissen "Ihre BS produziert kein Insulin mehr". [/quote]
    Hab's nicht mehr auf dem Schirm: Wie viele Einheiten Insulin spritzt Du zu den Mahlzeiten und wie viele Einheiten Basal?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 19:19:47 | IP (Hash): 1863239924
    hjt_Jürgen schrieb:
    [quote=Dirk B.;91723]Ob ich noch Insulin produziere? Die Aussage des HA aus dem November letzten Jahres war nach dem Laborergebnissen "Ihre BS produziert kein Insulin mehr".


    Hab's nicht mehr auf dem Schirm: Wie viele Einheiten Insulin spritzt Du zu den Mahlzeiten und wie viele Einheiten Basal?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.[/quote]

    Nur Basal 34IE - kein Bolus.


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.06.2017 20:18:05 | IP (Hash): 1882724120
    Und Du isst keine KHs mehr und gaaanz wenig Fleisch/Eiweiß und hast den BZ beständig an 300mg/dl und mehr?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 20:26:51 | IP (Hash): 1863239924
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und Du isst keine KHs mehr und gaaanz wenig Fleisch/Eiweiß und hast den BZ beständig an 300mg/dl und mehr?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    nene, Ich Esse immer noch BE so ca 3-4 pro Mahlzeit und lande dann bei ca. 200-260 je nach Mahlzeit und Tageszeit. Daher denke ich das ich immer noch das eine oder andere Tröpfchen Insulin produziere. Ich verweile aber auch immer sehr lange bei dem hohen werten und bin so nach 4 Stunden und länger wieder unter 140.



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 27.06.2017 20:33:05 | IP (Hash): 1863239924
    Vielleicht noch als Ergänzung. Ich habe mich zu Anfang mit LOGI versucht und das auch einige Wochen durchgehalten. Ich war da natürlich mit dem BZ besser als heute (da ging es so bis 160 und mal 180) aber die Dauer bist der BZ wieder sank war ähnlich lange. Und leider hing mir der Verzicht auf Beilagen und Brot aus echtem Korn so richtig zum Hals raus. Daher habe ich das irgendwann abgebrochen.

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 28.06.2017 00:25:14 | IP (Hash): 1191035139
    Hallo Dirk,

    dran denken, dass ich von Bedingungen unter Prädiabetes spreche. Wenn also die Insulinproduktion bereits erschöpft oder deutlich eingeschränkt ist, dann lässt sich das so nicht übertragen. Für Prädiabetes aber ist die Schnelligkeit der KH eine entscheidende Stellschraube zur Verhinderung von Überspitzen und damit möglicherweise ein entscheidender Beitrag zur Verhinderung der Erschlaffung der Betazellen (manifester Diabetes).
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.06.2017 00:50:19 | IP (Hash): 453858863
    Hallo Dirk,
    LOGI ist in sofern für Diabetiker nicht gut, da ausgerechnet Obst als häufig genannt wird,
    Kartoffeln und Brot dagegen selten
    http://www.logi-methode.de/was_ist_logi.html
    Der Ansatz, Blutzuckerschwankungen vermeiden zu wollen, ist richtig, allerdings stimmt die LOGI-Pyramide dazu nicht.
    Pures Obst je nach Sorte kann den Blutzucker in ziemliche Höhen treiben, während Sättigungsbeilage mit Fleisch/Gemüse oder Brot mit entsprechendem Belag das eben nicht tut.
    Diese so 'einfachen' Konzepte auf 'gute' und 'schlechte' Lebensmittel funktionieren nicht.

    260 BZ würde mich auch nervös machen.
    Und wenn die Aussage deines Hausarztes stimmen würde (als 2er !?), daß du kein Insulin mehr produzieren würdest, brauchst du Mahlzeiteninsulin, da reicht Basal nicht mehr.
    34 Einheiten Lantus sind schon echt viel.
    Anderes Basal wäre überlegenswert, zumindest.

    Hoffe sehr, daß dein Juli-Termin bei der Diabetologin besser verläuft.
    Bereite dich gut vor, zu diesem Termin.
    Mit deinen Aufzeichnungen zu Mahlzeit KE-Gehalt, Messwerten Zeitpunkt.
    Du hast alles befolgt, wie aufgetragen, hilft aber nicht.
    Wie geht's weiter? sollte dir die Diabetologin dann beantworten können.
    Die Einschätzung deines Hausarztes solltest du auch einbringen im Gespräch.

    Gruß Elfe
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 28.06.2017 11:06:42 | IP (Hash): 1863239924
    Hallo Elfe,

    Ich hoffe das die Diabetologin mir endlich einen für mich gangbaren Weg anbietet. Der Neurologe sagt das die Schmerztherapie erst dann richtig funktioniert wenn der BZ Verlauf gleichmäßiger ist. Der Neurologe ist zufällig auch Diabetiker T2 und ich denke das er weiß wovon er redet. Und meine Sehstärke wird besser wenn nach Aussage der Augenärztin die täglichen Schwankungen im BZ wegfallen.

    Das Basal mit 34IE will ich auch nicht erhöhen. Ich habe zwar wenn ich Nachts mal zufällig messe immer noch einen BZ um 100. Ich weiß aber auch nicht welchen Einfluss die Schmerzen in der Nacht auf den BZ haben. Und ich weiß nicht wenn diese schmerzen mal nicht auftreten (oder ich nehme sie nicht wahr weil ich natürlich Nächte habe in denen ich durchschlafe weil es in den 3 Nächten davor nicht der Fall war) wie weit der BZ dann in der Nacht fällt.

    Ich werde somit mal den Besuch bei der Diabetologin abwarten.

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.06.2017 11:49:52 | IP (Hash): 1624905753
    Wir sind hier schon wieder weit vom Startthema weg, aber was soll’s?
    Es gibt bislang keine Möglichkeit für Deine Diabetologin, Deinen BZ zuverlässig auf eine Schwankungsbreite z.B. zwischen 100 und 200mg/dl einzugrenzen. Sie kann Dir als optimale Steuermöglichkeit schnelles Insulin zum Essen verschreiben und im Rahmen der ersten 4 Wochen mit Dir zusammen ne passende Dosierung erarbeiten, mit der Dein BZ die meisten von 24 Stunden im Rahmen von 100-250mg/dl bleibt. Aber ALLES weitere Eingrenzen Deiner BZ-Schwankungen kannst Du nur selbst und in Deiner eigenen Verantwortung machen, und das wird auch mit schnellem Insulin nur mit dem systematischen individuellen Anpassen von Essen & Bewegen möglich sein. Daumendrück.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 28.06.2017 12:37:46 | IP (Hash): 1375171529
    Elfe schrieb:
    Die Einschätzung deines Hausarztes solltest du auch einbringen im Gespräch.

    Hallo Dirk,

    das ist wieder so eine Empfehlung von Elfe, die ich an deiner Stelle auf keinen Fall beachten würde.

    Wenn Der Diabetologe gut drauf ist, dann fragt er dich, woher deine HA das denn wissen will und was er dafür gemessen hat. Wenn nicht, dann wird er sich wohl denken, dass er das viel besser einschätzen kann und mit solchem "klugen" Gequatsche nichts anfangen kann. Spezialisten sind in der Richtung manchmal sehr empfindlich. Nützen kann ihm die Einschätzung deines HA nichts, bestenfalls die Werte. Wenn dein HA nüchtern oder unter Belastung C-Peptid oder Insulin gemessen hat, dann nimm die Werte mit und frage den Diabetologen, wie er es einschätzt und welche Therapie er auf der Grundlage seiner Einschätzung für sinnvoll hält.

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du endlich zu deinem Mahlzeitinsulin kommst und dass du dein Ziel - eine niedrigere und gleichmäßigere BZ-Führung - damit auch wirklich erreichst.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 29.06.2017 09:04:15. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.06.2017 13:21:03 | IP (Hash): 1624905753
    Nachtrag:
    Die Testmöglichkeit(en), die Du für’s möglichst schwankungsarme Eingrenzen Deines alltäglichen BZ-Verlaufs brauchst, gibt es zuverlässig ausschließlich mit Basal-Bolus-Therapie.
    Dass man mit Insulin zunehmen müsse, kannst Du mit meinem Beispiel widerlegen. Habe heute 30kg weniger als bei meinem Übergang von Tabletten zum Insulin.
    Ebenso, dass man damit von Jahr zu Jahr immer mehr Insulin brauche. Brauche heute für meinen gesunden BZ weniger als 1 Drittel von der Menge, die bei meinem Anfang mit HBA1c 7und notwendig war.

    UND meinen heutigen gesunden Stand hätte ich auch mit den besten der heute möglichen Pillen nicht annähernd erreichen können, wenn ich die damals gleich statt Insulin bekommen hätte.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.06.2017 16:59:00 | IP (Hash): 1375171529
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Testmöglichkeit(en), die Du für’s möglichst schwankungsarme Eingrenzen Deines alltäglichen BZ-Verlaufs brauchst, gibt es ZUVRERLÄSSLICH AUSSCHLIESSLICH*) mit Basal-Bolus-Therapie.

    Hallo Jürgen,

    ich widerspreche dieser falschen Aussage auds Entschiedenste. Möglich, dass sie für dich zutrifft, aber nicht für Dirk. Für ihn ist aus einer versuchsweisen Anwendung erwiesen, dass das GLP-1-Mimetikum Trulicity bei ihm für einen guten und schwankungsarmen BZ-Verlauf sorgt. Das zeigt übrigens auch, dass die Betazellen bei Dirk mit Stimulation durch GLP-1 noch sehr gut in der Lage sind, ausreichend Insulin auszugeben. Das Darmhormon GLP-1 quetscht übrigens nicht wie Sulfonylharnstoffe die Betazellen aus, sie stimuliert die Insulinausgabe auf natürliche Weise.

    Zu seinem Pech hat Dirk Trulicity nicht vertragen, weil es bei ihm vermutlich zu stark wirkt. Seine Schlussfolgerung war, dass es nichts für ihn ist. Ich würde schlussfolgern, dass er die Dosis stark verringern muss. Zum Glück geht das bei diesem Medikament ganz einfach, indem man auf einen DPP4-Hemmer zurückgreift, der mit dem gleichem Mechanismus aber ein ganzes Stück schwächer wirkt. Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert - aber das ist die Entscheidung von Dirk allein.

    Solche Parolen, dass er eine gute und schwankungsarme BZ-Führung ausschließlich mit ICT erreichen könne, geben für seine Entscheidung nicht die richtige Unterstützung. Ebenso wenig hilft die generelle Verteufelung von Tabletten, wie sie hier im Forum von einigen intensiv betrieben wird, ohne dass diejenigen sich jemals mit Wirkung und Nebenwirkung der Diabetesmedikamente beschäftigt hätten.

    *) Die Hervorhebung durch Großschreibung stammt von mir.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2017 18:47:29 | IP (Hash): 2102985437
    In der Sache kann Deine Einschätzung durchaus zutreffen, dass ein DPP4-Hemmer aktuell ausreichen könnte, aber für wie lange Zeit und mit welchem Bewegungs- und Essverhalten? Und wie findet ein Betroffener das raus und bleibt dann auch zuverlässig in der Spur, wenn die Streifen für’s umfassende Austesten und für die anschließende alltägliche Orientierung aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen und die betriebsbedingt immer schlaffer hängt?

    Für das Steuern des eigenen BZ in möglichst so engen Grenzen, wie Augenärzte die empfehlen, ist nach meiner Erfahrung das alltägliche Selbsttesten ähnlich häufig wie bei ICT=Basal-Bolus wenigstens zeitweilig und immer mal wieder absolut notwendig. Und ausreichend Teststreifen dafür spendiert die kranke Kasse nun mal verlässlich nur mit ICT.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 29.06.2017 20:49:23 | IP (Hash): 1863239924
    Hallo Rainer,

    Ich hatte als du damals auf die alternativen von Trulicity oder Xigduo hingewiesen hast durchaus mit meiner Diatante über diese gesprochen. Diese wollte allerdings aufgrund meiner körperlichen Reaktionen keinen weiteren Versuch machen. Meine sehr massive und recht lange andauernde und nur langsam abflachende Blutdruckreaktion die noch fast 20 Tage nach der 0,75mg Injektion von Trulicity anhielt ordnete weder die Diabetologin als auch der medizinische Dienst meiner KK als normale Reaktion auf das Medikament ein (Ich nahm und nehme BD Medikamente die das eigentlich hätten verhindern sollen). Dazu dann die Wassereinlagerungen die innerhalb von 2 Tagen zu 2kg mehr Gewicht führten obwohl ich zu dem Zeitpunkt Torasimed nahm.

    Ich will das aber nochmal klarstellen: jeder der eine Therapie mit diesen Medikamenten oder mit einem anderen DPP4 oder SLGT 2 Hemmer angeboten bekommt soll das in jedem Fall ausprobieren. Es kann ja auch sehr gut funktionieren wie viele Berichte zeigen. Das sind meine ganz individuell gemachten Erfahrungen mit den Medikamenten.

    Ich bin zumindest jetzt an einem Punkt an dem ich meinen Werten recht Ratlos gegenüberstehe und überlege ob ich die Sache einfach weiter so laufen lasse wie sie läuft, auch wenn mir die PNP schmerzen trotz Pregabador zu schaffen machen.

    Das Positive an Pregabador ist im Moment das es den Appetit hemmt und positiv auf meinen Blutdruck wirkt.


    Viele Grüße

    Dirk



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.06.2017 23:46:21 | IP (Hash): 453858863
    Rainer schrieb:
    Elfe schrieb:
    Die Einschätzung deines Hausarztes solltest du auch einbringen im Gespräch.

    Hallo Dirk,

    das ist wieder so eine Empfehlung von Elfe, die ich an deiner Stelle auf keinen Fall beachten würde.

    Wenn Der Diabetologe gut drauf ist, dann fragt er dich, woher deine HA das denn wissen will und was er dafür gemessen hat. Wenn nicht, dann wird er sich wohl denken, dass er das viel besser einschätzen kann und mit solchem "klugen" Gequatsche nichts anfangen kann. Spezialisten sind in der Richtung manchmal sehr empfindlich.


    @Rainer
    Kann mir sehr gut visuell vorstellen, wie du HA und Spezialisten einfach nur nervst, mit Allheilmittel Pfund Butter pro Tag und mit ner Tablettenliste wedelst, mit insgeheimer Wunderblümchensuche. :-(
    Diabetologie ist eine Zusatzqualifikation für Allgemeinärzte (Hausarzt) und Internisten.