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Wo liegen die Chancen ?
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Elfe
Rang: Gastam 24.06.2017 00:44:35 | IP (Hash): 821348106
charlih schrieb:
Ich halte sehr viel von der Ernährung. Doch was kann sie bei Diabetes erreichen? Zum Beispiel Atkins. Wenig Kohlenhydrate, reichlich Eiweiß und reichlich Fett. Will mir nicht so richtig einleuchten. Oder Schnitzer. Wenig Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate. Gewöhnungsbedürftig, aber es gefällt mir besser. Was haltet Ihr davon?
Hallo Charlih,
sich so gesamt mit Ernährung zu befassen, wäre gut.
Die Empfehlung für alle Menschen umfasst Versorgung mit allen wichtigen Inhaltsstoffen einschließlich Vitaminen, SpurenElementen und entspricht im großen und ganzen auch für Diabetiker.
http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
Was du zitierst, ist nur auf Grundbausteine Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett beruhend.
2er Diabetiker neigen dazu, mit Kohlenhydrat-Einsparung ihre BZ-Messwerte beeinflussen zu können. und denken nicht so an den Gesamt-Organismus.
'Reichlich' von irgendwas ist grundsätzlich falsch.
Viel Eiweiß und Fett wird schon allgemein nicht empfohlen, aus unterschiedlichen Gründen und Auswirkungen, viele Kohlenhydrate auch nicht.
Die Auswahl und Kombination von Lebensmitteln ist wichtig für den gesamten Stoffwechsel.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 24.06.2017 00:46:08. Grund: Text-Korrektur -
am 24.06.2017 08:29:16 | IP (Hash): 765082591
Vielleicht machst Du mal ne kleine Liste von den wichtigsten Inhaltsstoffen aus Backwaren, Nudeln, Kartoffeln und Reis, die nicht auch mit Gemüse aufgenommen werden? Und bei Kartoffeln vergiss bitte nicht, dass der Löwenanteil der damit aufgezählten Inhaltsstoffe in und direkt unter der Schale sitzt und damit schon vor dem Kochen entsorgt wird :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.06.2017 14:13:25 | IP (Hash): 33579265
Freund Atkins hab ich jetzt mit dem Vermerk "probieren" versehen. Das dürfte nicht mal schwierig sein. Ich lass einfach das Knäcke weg. Etwas mehr Gemüse, mehr Nüsse, Samen und Körner (hab ich bereits eingebaut), und Eier, Fleisch und Fisch, und fertig ist die Probe. Ich weiß nur nicht, wie lange ich proben sollte. 2 Wochen? 4 Wochen ?
Und großen Dank für die interessanten Meinungen (auch wenn ich nicht alles verstehe, wie das halt bei einem Anfänger so ist).
Grüßli -
am 24.06.2017 14:42:37 | IP (Hash): 763509145
Hallo Charlih,
wenn du mit dem BZ-Messgerät den Anstig des BZ nach einzelnen unterschiedlichen Mahlzeiten messen kannst, dann könntest du theoretisch jeden Tag eine andere Ernährungsform ausprobieren. Zwei Wochen mit BZ-Messung sollten also ausreichen, um festzustellen, ob es deinem BZ damit gut geht.
Die volle Umstellung auf so eine Ernährung dauert allerdings ein bisschen länger, Am Anfang trauert man immer noch diesem oder jenem nach, das man nicht mehr oder nicht mehr in riesigen Mengen essen kann. Ich kann dir versichern, dass dieses Gefühl mit der Zeit immer mehr verblasst und du irgendwann nicht mehr denkst, dass deine neue Ernährung aus Verboten und Entsagung besteht,
Viel Erfolg, Rainer -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2017 19:50:26 | IP (Hash): 453858863
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht machst Du mal ne kleine Liste von den wichtigsten Inhaltsstoffen aus Backwaren, Nudeln, Kartoffeln und Reis, die nicht auch mit Gemüse aufgenommen werden? Und bei Kartoffeln vergiss bitte nicht, dass der Löwenanteil der damit aufgezählten Inhaltsstoffe in und direkt unter der Schale sitzt und damit schon vor dem Kochen entsorgt wird :)
Hallo Jürgen,
Klaro, längst gemacht :-)
Mir geht es aber um Haferflocken, Obst, KH-haltige Hülsenfrüchte ... .
Wer ganz streng KHs meidet, verzichtet auch auf solches.
Natürlich sollten auch Milchprodukte verzehrt werden, wie Milch/Joghurt/Quark und nicht nur alter Käse. Der angegebene KH-Gehalt bezieht sich auf Milchzucker, der da ganz natürlich drin ist und auch nur langsam ins Blut übergeht, zumal mit dem Milcheiweiß.
Konntest du ja lesen, daß sich unser General gerade damit schwer tut.
Brot und Kartoffeln esse ich gerne, Haferflocken sind Basis des Morgen-Müsli.
Außerdem gefallen mir diese Baked Potatoes ziemlich gut
http://www.popp-feinkost.de/index.php/magazin/magazin-detail/baked-potatoes-kartoffeln-fuer-den-abend.html
Ratzfatz 2 x 2 min Mikrowelle, sind so ca. 3 - 4 KE pro Stück.
Jaja, Frischkochen wäre ev. besser, lohnt m.E. aber nicht für diese kleine Menge mit Wartezeit etc.
High Fett ist definitiv nicht gesund.
Das kann jeder lesen/hören/sehen in allen Medien und welche Folgen das haben kann:
Herzkreislauf-Risiko bzgl. Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes 2 ist da noch das kleinste Problem.
Überspitzt wäre Currywurst mit Pommes und Mayo da super gesund.
Butter überall auf Brot, in Gemüse ... à la Fernsehkoch.
Ist absurd, auch wenn sich das so mancher wünschen würde.
Lohnt schon, sich über Vitamine - fett/wasser-löslich; Fette - gesättigt/ungesättigt; Eiweiß tierisch/pflanzlich und Verwertbarkeit zu informieren.
Auch über Kohlenhydrate zu recherchieren, warum/wieso/weshalb ist gegeben.
Größte Verbraucher sind Gehirn und Muskeln.
Die allseits zitierten Ketone eines einzelnen LCHF-Verkäufers sind im Abbauweg ziemlich ungesund, auch für Versorgung zur Leistungsfähigkeit nicht ausreichend.
Wenn überhaupt, ein 'einfaches' Ernährungskonzept sein soll, lieber Charlih, dann m.E. Flexi-Carb
http://flexicarb.rivaverlag.de/#pyramide
Gruß Elfe -
am 24.06.2017 21:50:16 | IP (Hash): 765082591
Elfe schrieb:
Die allseits zitierten Ketone eines einzelnen LCHF-Verkäufers sind im Abbauweg ziemlich ungesund, auch für Versorgung zur Leistungsfähigkeit nicht ausreichend.
Wenn Deine Fettwarnung zutreffen würde, müssten viele jugendliche Epileptiker schwere Herzkreislauf- und jede Menge weitere Probs haben, denn da geht LCHF (von einem einzelnen verblendeten Verkäufer???) über Jahre, Entwicklungsjahre, mit so um 20g KH/Tag - unter seeehr enger ärztlicher Kontrolle :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2017 23:46:46 | IP (Hash): 453858863
Schon befremdlich, was so alles zur LCHF-Verteidigung herangezogen wird.
Hat mit Diabetes eigentlich nichts zu tun.
Therapie von Diabetes bezieht sich heutzutage auf normale Lebensumstände. -
am 25.06.2017 10:44:27 | IP (Hash): 310070146
Elfe schrieb:
Therapie von Diabetes bezieht sich heutzutage auf normale Lebensumstände.
Was auch immer jemand für sich als normal ansieht. Dabei gehört Elfe zu der aussterbenden Spezies, die selbst im 21. Jahrhundert die mit aufwändigen und nicht besonders leckeren chemischen Prozessen künstlich gehärtete Margarine noch als natürliches Lebensmittel bezeichnen. Zum Glück und sehr zum Ärger von Unilever und den anderen Margarinegiganten sterben solche Leute langsam aus. Selbst die Versuche, die Margarine mit einem Anteil gesunder Butter zu versehen, bringen nicht den erhofften Effekt. Ist ja auch ganz klar, wie will jemnd den Leuten weiter erzählen, dass Margarine gesünder als Butter ist, wenn man gleichzeitig dieses Lebensmittel zur Verfeinerung der Margarine einsetzt.
Für alle die es wirklich interessiert: Es gibt bisher keine Studie, die der Butter und insgesamt dem Milchfett negative Wirkungen auf Herz- und Kreislauf nachweisen konnte. Die Verteufelung beruht nur darauf, dass Butter einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren besitzt und das für einzelne gesättigte Fettsäuren ein Nachteil gefunden wurde. Die Butter wird damit einfach nur in Sippenhaft für gesättigte Fette genommen. Man stelle sich das Gleiche mal für einen Apfel vor. Äpfel habe einen hohen Anteil an Fruktose, Fruktose ist böse also müssten auch Äpfel sehr ungesund sein. Zum Glück weiß man, dass Äpfel nicht ungesund sind. Außerdem haben Äpfel keinen finanzstarken Gegner, der viele viele Millionen in eine Anti-Äpfel-Kampangne steckem würde. So viel Glück hat die gesunde und schmackhafte Butter nicht gehabt. Deshalb ist es schön zu sehen, dass sich die Vernunft an dieser Stelle langsam wieder gegen Werbemillionen durchsetzt.
Wenn jemand tatsächlich nicht weiß, wie gut in Butter gedünstestes Gemüse, z.B. Möhren- oder Kohlrabigemüse, Blumenkohl oder Erbesen schmeckt, der kann es - von Vorurteilen abgehalten - nur noch nicht probiert haben. -
am 25.06.2017 11:41:23 | IP (Hash): 33579265
Rainer schrieb:
Zwei Wochen sollten ausreichen.
praktikabel.
Elfe schrieb:
Ein einfaches Ernährungskonzept.
Auch, es kann ruhig ein wenig kompliziert sein, helfen soll es.
Vielleicht sollte ich in meine Atkins-Probe noch ein wenig Fett einbauen.
Grüßli