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Wie lange betäubt Alkohol die Leber?
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am 24.06.2017 15:38:38 | IP (Hash): 334007199
Also wenn ich 2-3 Glas trockenen Weißwein zum Essen trinke, sehen meine 1h und 2h Werte sehr gut aus. Nun sollte man natürlich nicht immer Weißwein zu den Mahlzeiten trinen, man will sich ja nicht in eine Abhängigkeit begeben.
Aber wie lange "betäubt" der Alkohol die Leber? Oder kommen die hohen BZ Werte dann später doch irgendwann zurück?
Wie sehen eure Erfahrungen aus? -
am 24.06.2017 16:28:51 | IP (Hash): 763509145
r2d2 schrieb:
Nun sollte man natürlich nicht immer Weißwein zu den Mahlzeiten trinken, man will sich ja nicht in eine Abhängigkeit begeben.
Warum nicht? Naja, es dürfte auch manchmal Rotwein sein und wenn du das regelmäßig machst, dann solltest du vielleicht mit 1 Glas auskommen. Aber ansonsten sprechen mehrere Studien dafür, manche natürlich auch dagegen.
Wenn ich micht recht erinnere, dann bist du Typ 2er. Da kommt nichts nach, dafür sorgt bei dir die noch vorhandene Eigenproduktion an Insulin. Alkohol betäubt übrigens nicht die Leber. Sie ist lediglich mit dem Alkoholabbau so stark beschäftigt, dass sie die Glukoseausgabe nicht mehr im vollen Umfang schafft. Damit wird auch die fehlerhafte Glukoseausgabe bei uns Typ 2ern stark gebremst. was für besseren BZ sorgt. -
am 24.06.2017 17:10:15 | IP (Hash): 334007199
Rainer schrieb:
[Damit wird auch die fehlerhafte Glukoseausgabe bei uns Typ 2ern stark gebremst. was für besseren BZ sorgt.
Demnach währe es also (für die Leber) hilfreich, wenn ich durch Alkohol (in Maßen) den BZ Spiegel "in Schach" halte?
Also ruhig zum Essen 1-2 Glas Wein trinken und alles ist bestens? Und das ruhig auf Dauer? Und da gbit es dann kein "böses Erwachen"? Also "immer" wen der BZ zu hoch ist einfach nen Gläschen drauf kippen? -
am 24.06.2017 17:41:35 | IP (Hash): 763509145
Für den BZ auf jeden Fall. Da muss man sich nur vorsehen, wenn man Medikamente nimmt, die Hypos verursachen können. Bei hohem BZ wirst du damit allerdings nichts mehr erreichen. Es hilft nur dabei, dass der BZ gar nicht erst so hoch ansteigt.
Vor Alkoholabhängigkeit und Leberschäden brauchst du dich bei 1... 2 Gläsern pro Tag auch nicht zu fürchten. Das kann man sich sehr gut bei den Franzosen oder auch in Deutschland in Weinbaugegenden abgucken.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.06.2017 18:05:30 | IP (Hash): 334007199
Also der aktuell durchgeführte Selbsttest gibt folgendes Bild wieder:
Ausgangswert: 120
2 Pils
1h-Wert 149
dann Sahne-Lachs-Nudeln und 3 Glas Weißwein
1h-Wert 112
dann 50g Haribo und 1 Glas Weißwein
1h-Wert 78
2h-Wert 120
3h-Wert 179
Also wir die Leber doch nur kurzzeitig "betäubt" und die hohen BZ-Werte kommen dann später.
Bearbeitet von User am 24.06.2017 18:18:45. Grund: ..... -
Elfe
Rang: Gastam 24.06.2017 20:32:22 | IP (Hash): 453858863
Hallo r2d2,
eine seltsame Versuchsanordnung hast du da °~°.
Pils enthält Kohlenhydrate in flüssiger Form, zeigen sich im Blut,
Sahne-Nudeln zeigen sich aufgrund von Eiweiß/Fettgehalt erst später als Messwert nach 1 h.
Statt Pils nun Weißwein als Getränk.
Am gleichen Tag ?!?
Und dann noch 5 KE Gummizeugs wiederum mit Weißwein ?
Der 179er Wert zeigt wohl eher die GesaMTSumme deiner Kohlenhydrataufnahme einschließlich Fett/Eiweiß der Sahne-Lachs-Nudeln.
Über Sinn von Messzeitpunkten könntest du mal generell nachdenken.
Alkohol zur Blutzuckersteuerung einzusetzen ist absurd !
Durcheinandertrinken sowieso.
Zum Essen eignet sich eher Wasser.
Alkoholisches dann lieber danach bewusst als Genussmittel wirklich genießen (einschätzen).
Gruß Elfe
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am 24.06.2017 20:32:45 | IP (Hash): 763509145
Dazu kann ich nur sagen, dass das ein bescheuerte Versuchsanordnung ist. Mache den gleichen Versuch noch mal ohne den Wein und poste die Werte, die dann rauskommen. Das KH-reiche Bier kannst du dabei ruhig reinschütten. Mal sehen, ewas dabei für Unterschiede rauskommen.
Du könntest allerdings auch einen ordentlichen Versuch starten mit einer normalen Mahlzeit einmal mit und einmal ohne Wein, Aber wer Gummibärchen zum Wein frisst, der weiß wahrscheinlich überhaupt nicht, was eine normalen Mahlzeit ist. :lol:2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 25.06.2017 00:12:21 | IP (Hash): 453858863
Naja, als LCHF-Prediger und Tablettenverkäufer ist deine Versuchsanordnung auch nicht so wirklich gut.
Dieses :lol: ist unangebracht, jenseits deiner Selbstwahrnehmung. -
am 25.06.2017 06:49:02 | IP (Hash): 1482037827
Hallo und guten Morgen meine Sussen
ehrlich gesagt habe ich noch nie gehört das man die Leber betäuben kann
Nach meinem Wissen verarbeitet die Leber den ganzen Alkohol.
Ich muss auch sagen das deine Testmethode doch etwas außergewöhnlich sind, Alk, Gummibärchen usw.
Ich würde sagen wenn du eswirklich amtlich willst dann geh zum. Arzt und mach einen Glucosetest unter ärztlicher Aufsicht.
Der kann dir dann auch gleich sagen was Sache ist.
Grüße
Diabetiker aller Länder vereinigt euch ! -
am 26.06.2017 18:37:16 | IP (Hash): 2031038665
Hallo r2d2,
ich habe einen Typ-1-Diabetes. Trinke ich abends Alkohol, sind die BZ-Werte in den unmittelbar(!) folgenden Stunden kein Problem. Das dicke Aber kommt in den frühen Morgenstunden bis etwa zum Mittagessen: Da muß ich mein Basalinsulin reduzieren und auch mein Mahlzeiteninsulin fürs Frühstück. Allerdings scheint es auch an der Alkoholmenge zu liegen. Ein kleines Glas Wein (125 ml) macht kaum etwas aus. Trinke ich ein Viertel oder mehr, muß ich meine Basalrate um 15% reduzieren. Da ich kein Bier mag, kann ich dazu nichts sagen. Likör oder so gehaltvolle Sachen wie Samos oder Maphrodaphne decke ich mit Insulin ab - da ist einfach zu viel Zucker drin. Trotzdem sinkt nach etlichen Stunden - wegen des Alkohols - mein Insulinbedarf!
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Ingenieure sind die besseren Diabetologen ;-)