Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Frage an die Typ 2er

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 30.06.2017 08:39:22 | IP (Hash): 283702437
    Hi hoo liebe Leut´
    nur mal eine Frage an die Typ 2er zwecks Neugier , wer von euch regelt seinen BZ mit reiner Ernährungsumstellung und wer hilft mit der Spritze nach ?
    Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?
    Ich Frage wegen Erfahrungsaustausch was das Essen betrifft, vielleicht hat ja der eine oder andere eigene Rezepte entwickelt die anderen vielleicht auch helfen könnten .
    Freu mich auf eure Antworten !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 09:04:28. Grund: dto
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.06.2017 11:03:13 | IP (Hash): 58820789
    Dass ich mit dem Pen nachhelfe, weißt Du. Dieses Rezept für’s Rausfinden, wie viel ohne Pen geht, hast Du hier schon X mal gelesen http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf Zum Essen findest Du unendlich viele Rezepte allein schon in den beiden größten Foren bei LOGI und LCHF. Habe beides mit sehr gutem Erfolg über viele Jahre genossen und Aldi-Feinkost dafür als vollkommen ausreichend erlebt.

    Vor über 100 Jahren hat übrigens Elliott P. Joslin (Gründer des Joslin Diabetes Center) für damalige Verhältnisse sehr intensiv untersucht und belegt, was sich allein mit BZ-schonenderer Futterauswahl an besserem Auskommen mit dem Diabetes erreichen lässt. Damals übrigens vorwiegend Typ 1, weil Typ 2 damals nur dann auf den Schirm kam, wenn er schon Jahrzehnte überlebt hatte und z.B. mit abfaulenden Füßen und Beinen als sehr wahrscheinlich diabetisch auf den Schirm kam. Nein, die hatten damals noch keine Schirme ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 11:05:50. Grund: Ergänzung
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 30.06.2017 11:48:47 | IP (Hash): 283702437
    Hi Jürgen
    gelesen habe ich da auch schon vieles, aber ich war bis jetzt immer der Meinung das 1er auf Grund der ständigen Insulinspritze auf die Ernährung nicht so achten müssen, und denen das ganze am Schließmuskelausgang vorbei geht was sie essen.
    Was ich auch mittlerweile festgestellt habe, das ist die extrem große Palette der Diabetiker und ihr Umgang mit der Krankheit.
    Da gibt es die, die sich einen Dreck scheren und einfach so weiter leben wie vorher, bis zu denen die
    gleich ihren Glauben wechseln und nach buddhistischen Regeln in ihrer eigenen Welt leben.
    Wie ich ja schon geschrieben habe bin ich ja kein großer Freund von diesem genadle , und bin dabei ( auch dank meiner Frau !) das langfristig bzw. auf Dauer mit der Ernährungsumstellung zu meistern.
    Meine Werte sagen mir jedenfalls das ich wohl auf dem richtigen Weg bin.
    Das was ich suche, das sind eben auch Leute mit Diabetes die den Kampf auf der Ernährungsschiene aufgenommen haben und bereit sind ihre kreativen Selbstkompositionen aus der Küche an andere weiter zu geben

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 24
    Mitglied seit: 13.09.2015
    am 30.06.2017 11:54:11 | IP (Hash): 764003165
    Hi hoo liebe Leut´
    nur mal eine Frage an die Typ 2er zwecks Neugier , wer von euch regelt seinen BZ mit reiner Ernährungsumstellung und wer hilft mit der Spritze nach ?
    Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?
    Ich Frage wegen Erfahrungsaustausch was das Essen betrifft, vielleicht hat ja der eine oder andere eigene Rezepte entwickelt die anderen vielleicht auch helfen könnten .
    Freu mich auf eure Antworten !

    Ich bin T-2, bei mir wurde Febr. 2014 nach einem Schlaganfall der Diabetes festgestellt Hba1c = 10,8.
    2x täglich Metformin und 1x Insulin Lantus 18IE. Ich habe mein Essen damals total umgestellt bis jetzt.

    Nach 12 Monate wurde das Insulin total abgesetzt, Hba1c war rückläufig.

    Jetzt habe ich schon seit einem Jahr einen Wert von 5,7, Metformin nur noch 1x täglich.
    Gewicht von 82kg auf 65kg reduziert bei 1,72cm.

    Morgens esse ich 1 Scheibe Eiweisssbrot mit fettarmen Käse
    Mittags viel Gemüse und Salate, wenn Kartoffel dann Pellkartoffel
    Abends 2 Scheiben Eiweissbrot mit Schinken oder Käse

    Viele Grüße Werner
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 12:03:55 | IP (Hash): 1205957484
    General_Lee schrieb:
    Hi Jürgen
    gelesen habe ich da auch schon vieles, aber ich war bis jetzt immer der Meinung das 1er auf Grund der ständigen Insulinspritze auf die Ernährung nicht so achten müssen, und denen das ganze am Schließmuskelausgang vorbei geht was sie essen.



    Hi GL, du kommst hier mit Dingern um die Ecke... Ich bin sicher da kommen noch Wortmeldungen von Betroffenen.

    VG

    Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1007
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 30.06.2017 12:45:05 | IP (Hash): 428245854
    "Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?"

    Hi General,
    ich habe diesen Satz heute morgen eher unter der Kathegorie "Verniedlichung" eingeordet... Sollte jedem klar sein, dass ein Typ1er nur über Ernährung seinen sicheren Tod nur um wenige Wochen bis Monate herauszögern kann - beim LADA evtl. etwas länger...

    Aber jetzt geht das wieder in die Richtung "Typ1er fressen und saufen, was sie wollen, weil sie ja Insulin spritzen..."
    So ist das nicht! Mit Typ1 kann und darf ich alles essen, sofern ich das Insulin richig in Menge, Zeit und Injektionsort spritze, richtig. Aber sinnlose Völlerei schadet auch Typ1ern! Wir sind nicht immun gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen...
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 12:47:59. Grund: .
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 30.06.2017 14:04:52 | IP (Hash): 283702437
    Hi
    sieste ... das wusste ich z.b. noch nicht wie wichtig die Ernährung für die 1 er ist, schon wieder etwas dazu gelernt. Ich habe aber nicht behauptet das 1er fressen und saufen wie blöd, ich war in diesen Dingen
    etwas schlecht informiert. Was bei uns z.B. der absolute Burner ist, das macht meine Frau und schmeckt sensationell..... eine Schokocreme , schmeckt wie Nutella, hat aber keine KH und keinen Zucker, na ja, etwas Kalorien , aber vertretbar !
    Meine Frau ist mittlerweile sehr experimentierfreudig geworden. und entwickelt die geilsten Sachen.
    Aktuell bastelt sie gerade an Brötchenersatz für Burger, denn Hackfleisch , Zwiebeln usw. sind ja erlaubt.



    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.06.2017 15:02:23 | IP (Hash): 1375171529
    Hi General,

    da deine Ernährung, egal wie du sie nennst, nicht weit von LOGI entfernt ist, kann deine Frau sich ganz bestimmt viele Anregungen aus LOGI-Rezepten holen. Dazu gibt es mehrere Rezeptbücher, aber einfacher ist die Suche im LOGI-Forum http://forum.nicolai-worm.de . Die Rezepte sind nur für angemeldete Benutzer sichtbar, das Anmelden dürfte allerdings nicht wirklich ein Problem sein.

    Ich persönlich kann meinen Diabbetes mit einer LCHF-Ernährung und der zusätzlichen Unterstützung von 6IE Lantus gut im Griff behalten. Zu deinen Rezeptwünschen kann ich nicht viel beitragen. Ich esse ganz normale Hausmannskost, allerdings mit einer stark abweichenden Verteilung der Mengen. Um mit wenig KH gut satt zu werden, ist für mich die Ergänzung mit gesunden Fetten sehr wichtig. Zum Glück passt die gute Butter so gut wie an alles, an das Gemüse, zum Staek, zum Fischfilet u.s.w. Dir würde das vielleicht auch gut schmecken, aber deine Frau ist bestimmt eher dagegen. Im LCHF-Forum www.lchf.de/forum gibt es übrigens auch viele Rezepte und dafür braucht man sich dort nicht anzumelden. Gerade wenn es um Nachbauten von Brötchen geht, lässt sich dort vielleicht auch einiges finden. Ich selbst habe mich allerdings für so etwas noch nie interessiert.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 16:19:09 | IP (Hash): 1863239924
    Hi GL,

    Ich bin ziemlich sicher das auch der T2er der unter Übergewicht leidet ja nicht unbedingt gerne dick ist. Leider ist es so das mir eine Eigenschaft die mir vor vielen tausend Jahren oder im jüngsten Mittelalter den da, wegen häufigen weglaufens vorm Säbelzahntiger oder Inquisitoren, nicht SOOO dicken Hintern gerettet hätte, in unseren Tagen zum Verhängnis wird. Denn alles was ich in mich reinstopfe bleibt bis auf die unverwertbaren Anteile in mir.
    In einer Zeit in der es nicht genug happahappa gab wäre ich derjenige gewesen der die größeren Chancen hatte zu überleben. Ich hätte vom lecker'n Mammut in Burgundersoße nur die Knochen, Stoßzähne und Fußnägel nicht verwertet hätte. Das eine oder andere Magertier meiner Horde hätte sich den kompletten Mammutrüssel weggenascht aber von den 1,5 Meter Rüssel auch wieder 1 Meter wieder......naja - sie wären in der frühen Keramik Abteilung, im Ideal Standard Kernprodukt* gelandet. Anschließend hätte ich den Pimpf mit der Keule eine finale Massage zukommen lassen weil er mir auch noch den Rüssel vom leckeren Mammut weggefuttert hat der ihm aber keine Kraft brachte. (Und wir alle wissen das Rüssel das leckerste am Mammut ist)
    Also zwei Eigenschaften die früher (sehr viel früher) total "Hip" und "In" waren, werden mir heute zu Verhängnis. Gutes Futterverwerten und ein ausreichendes Maß an Verfressenheit sind heute leider nicht mehr gefragt. Das gute Futterverwerten kann man nicht abschalten. Wenn das ginge dann wären alle meine Probleme mit einem Schlag fast gelöst. Und die Verfressenheit gilt es zu überwinden. Und genau da liegt die Schwierigkeit. Ich habe schon mal an anderer Stelle geschrieben: ich halte das überwinden der Esssucht (um dem ganzen mal wieder einen netten Namen zu geben) für eines der schwierigsten unterfangen.

    Ich kann mir das Rauchen abgewöhnen. Ich habe das getan, vor 18 Jahren von 60stk. am Tag auf 0. Und ich bin daran nicht gestorben. Ich habe kein verlangen mehr nach Zigaretten und kann ohne sehr gut leben.
    Ich habe das Trinken von Alkohol sehr stark eingeschränkt. Ich bin, so hoffe ich, kein Alkoholiker. Ich kann Tage, Wochenlang oder ganz ohne auskommen ohne das ich sterbe. Auch Alkoholiker können ohne zu sterben das Trinken ganz aufgeben.
    Ich habe versucht mir das Essen abzugewöhnen. Das hat nicht geklappt weil ich bei der Anmeldung dieser Idee bei meinem damaligen Hausarzt die Auskunft bekam das der völlige Verzicht auf Nahrung nur ca. 3 Wochen erfolgreich funktioniert und dann ziemlich abrupt mit dem Tod endet.

    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Und hier nochmal die selbst gemachte Erfahrung: man kann mit einer überschaubaren Anstrengung mit Disziplin, mit Kontrolle und Motivation für einige Zeit oder je nach Ausgeprägtheit dieser Faktoren für sehr lange Zeit seine Eßmengen und die Zusammensetzung seiner Mahlzeiten kontrollieren. Der eine schafft es 3 Tage, der nächste 3 Wochen, und manche schaffen das über Jahre oder sogar bis zum Zeitpunkt der Selbstkompostierung. Fällt aber aus irgend einem Grund eine der Komponenten die deine Einstellungsänderung bewirkt haben weg (Motivation usw.) dann geht die Fahrt, mit Chance, wieder in die andere Richtung.

    Ich kann nur nochmal wiederholen. Ich freue mich das es für Dich so gut klappt. Dein Gewicht ist ok. Deine Augen gucken bald wieder ganz gut aus der Wäsche. Dein BZ ist gut reguliert. Du hast Spaß an deinem "neuen" Leben.
    Nicht jeder kann seinen T2 so angehen wie du. Ein anderes Alter andere Ausgangswerte, andere Vorgeschichte, andere Begleiterscheinungen kurzum Individuell völlig anders. Ich finde du bewertest andere immer ziemlich schnell. Vor kurzem erst war es erst der Typ2er der gerne Insulin spritzt weil er nicht in der Lage ist seinen Diabetes anderes zu kontrollieren. Bitte nimm mir die Kritik nicht übel aber denk einfach mal drüber nach.

    *Ideal Standard sollte jeder kennen https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/17515F1316955.html

    Viele Grüße

    Dirk

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 16:25:41. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.06.2017 17:27:35 | IP (Hash): 1375171529
    Dirk_B. schrieb:
    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Hallo Dirk,

    du konstuierst wieder mal Probleme, wo keine sind. 😕

    Es geht überhaupt nicht darum, dass du dir das Essen abgewöhnst*). Es geht lediglich darum, dass du von manchen Sachen weniger isst und dafür von anderen Sachen mehr essen kannst. Mit der richtigen Motivation wäre das bestimmt nicht schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit dem Rauchen abgewöhnen und der Ernährungsumstellung kann ich sogar sagen, dass letzteres leichter ist.


    *) Wobei eine vorübergehende niederkalorische Phase nach Prof. Roy Taylor, bei der garantiert niemand sterben muss, auch sehr hilfreich sein kann. Dazu bräuchte man allerdings noch stärkere Motivation. Eigentlich gibt es aber gar keine stärkere Motivation als die Aussicht, die Betazellen wieder ein ganzes Stück besser zum Arbeiten zu bringen. Wahrscheinlich fehlt dir dazu nicht die Motivation, sondern nur der Glaube, dass es wahr sein kann.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 17:28:07. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.06.2017 17:50:10 | IP (Hash): 58820789
    @Dirk
    Genau wegen der veränderlichen Ernährung, von der Du hier schreibst, hatte ich Dir im anderen Fred zu Basal-Bolus geraten. Denn mit keiner anderen Behandlung hast Du so viele Ernährungs- und auch Bewegungs-Optionen nutzen und gleichzeitig Deinen BZ zuverlässig im augenärztlich empfohlenen Rahmen halten. So sind mit ausreichend systematischer Übung zur passenden Dosierung neben der Freiheit zum Zuschlagen auch mehr oder weniger lange Episoden mehr oder weniger gezügelter Zurückhaltung möglich, ohne dass der BZ da immer wieder völlig ungesunde Kapriolen schlagen muss.

    Obwohl: Gerade mit solchen Ausnahme-Beispielen macht man sich dann praktisch selbst sehr deutlich (für mich immer wieder sehr motivierend), wie viel zielführender doch ne beständigere Zurückhaltung sein und wie man die doch auch genießen kann. Warum nicht vielleicht sogar bis hin zur Remission nach Taylor? Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:02:34. Grund: Ergänzung
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 17:57:20 | IP (Hash): 953489181
    Ja, ich esse was ich wil.
    Ja, ich trinke was ich wil.
    Und Nein ich bin nicht dick. Im Gegenteil ich bin dünn und Typ 1.
    Ja, zum Leben benötige ich Insuln.
    Der Grund der externen Insunzufuhr ist nicht das Essen. Der Grund ist die Lebensnotwendigkeit des Hormones Insulin und einer Auroumunerkrankung, die, die Insulunprodukition unmöglich macht.

    Würde jemand, mit Typ 1 Diabetes, kein Insulin zuführen wäre der Tod gewiss und das zu 100 %.
    Alles andere, als die Insulintherapie, ist todbringender Aberglaube.

    Ergänzeng;
    Ich halte große Teile, der Entlassungen, für stäflich besch...t.Und der Ersteller Rate ich mal einige Jahrzehnte abzuwarten, bevor Eigenlob kommt.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:09:15. Grund: ergänzung
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.06.2017 18:10:12 | IP (Hash): 58820789
    Wer hat Dir auf die Zehen getreten? Niemand hat hier behauptet, dass Typ1 ohne von außen zugeführtes Insulin auskäme? Was motzt Du so?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 30.06.2017 18:34:47 | IP (Hash): 197931813
    Also manches was hier geschrieben wird ist schon seltsam, zum Beispiel:

    "Vor über 100 Jahren hat übrigens Elliott P. Joslin (Gründer des Joslin Diabetes Center) für damalige Verhältnisse sehr intensiv untersucht und belegt, was sich allein mit BZ-schonenderer Futterauswahl an besserem Auskommen mit dem Diabetes erreichen lässt. Damals übrigens vorwiegend Typ 1,..."

    Zu sagen dass alleine mit "Futterauswahl" bei Typ 1 IRGENDETWAS "erreicht" wurde ist irreführend.
    Das einzige was man damals, vor der Entdeckung des Insulins, "erreichen" konnte war durch Unterernähung ein paar Tage/Wochen rauszuschinden.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.06.2017 19:01:44 | IP (Hash): 58820789
    Was daran ist seltsam? Joslin gilt als der erste US-Diabetologe und Gründer einer der weltweit renommiertesten Diabetes Kliniken und hat tatsächlich mit der bescheidenen Lebensverlängerung via KH-armer Diät von Typ1 angefangen, und die war bis zur allgemeinen Verfügbarkeit von Insulin wenigstens in den reicheren Gesellschaften dieser Welt mit Anfang in den 40ger und 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts recht alternativlos. In weiten Teilen dieser Welt übrigens bis heute.

    Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 19:21:29 | IP (Hash): 1863239924
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Hallo Dirk,

    du konstuierst wieder mal Probleme, wo keine sind. 😕

    Es geht überhaupt nicht darum, dass du dir das Essen abgewöhnst*). Es geht lediglich darum, dass du von manchen Sachen weniger isst und dafür von anderen Sachen mehr essen kannst. Mit der richtigen Motivation wäre das bestimmt nicht schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit dem Rauchen abgewöhnen und der Ernährungsumstellung kann ich sogar sagen, dass letzteres leichter ist.


    *) Wobei eine vorübergehende niederkalorische Phase nach Prof. Roy Taylor, bei der garantiert niemand sterben muss, auch sehr hilfreich sein kann. Dazu bräuchte man allerdings noch stärkere Motivation. Eigentlich gibt es aber gar keine stärkere Motivation als die Aussicht, die Betazellen wieder ein ganzes Stück besser zum Arbeiten zu bringen. Wahrscheinlich fehlt dir dazu nicht die Motivation, sondern nur der Glaube, dass es wahr sein kann.



    Sorry Rainer,

    Wieder interpretierst du etwas in meine Geschreibsel was ich nie gesagt habe. Natürlich kann man sich das Essen nicht abgewöhnen. Ich hatte das aus versehen etwas humorvoll verpackt aber das scheint wohl problematisch zu sein.
    Trotzdem ist und bleibt es eine Herausforderung. Wäre das nicht der Fall dann hätten wir keine adipösen Diabetiker. Und LOGI und LCFH sind nicht für jeden der Weisheit letzter Schluss.

    VG

    Dirk





    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 30.06.2017 19:41:47 | IP (Hash): 197931813
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:00:20 | IP (Hash): 1863239924
    Pelzlöffel schrieb:
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.



    Ich glaube es ist da etwas durcheinander geschossen weil GL der den Fred eröffnet hat davon ausging das der T1 seinen Diabetes ausschließlich durch Insulingabe Managt. Übrig bleibt die Frage welche Möglichkeiten der T2 Diabetiker hat aktiv in den BZ Verlauf einzugreifen. Dabei ist es das völlig verständliche Ansinnen von GL kein Insulin spritzen. zu müssen/wollen, was bei seinem derzeitigen Verlauf zunächst mal nicht zur Disposition steht. Denn er hat ja einen guten BZ, Augenprobleme werden erfolgreich behandelt, sein Gewicht hat er im Griff, er hat festen Stuhl und ein glänzendes Fell. ;)

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:11:22 | IP (Hash): 1773782075
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:16:09 | IP (Hash): 1863239924
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 20:20:19. Grund: t1
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.06.2017 20:23:18 | IP (Hash): 1375171529
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.

    Genau das hat GL in seinem Eingangsbeitrag angedeutet und wollte deshalb die Diskussion in diesem Thread auf Typ2-Diabetiker beschränken. Fühlst du dich deshalb ausgeschlossen? Deine Erregung ist vollkommen grundlos und unverständlich.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:26:13 | IP (Hash): 1773782075
    [quote=Dirk B.;91789]
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!![/quote]

    Ja, ist es. Da die Gruppe der Typ 1 Diabetiker genau den Durschnitt der Gesamtbevölkerung darstellen spielt es genau so eine Rolle wie bei allen Gesunden.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:00:54 | IP (Hash): 1773782075
    Rainer schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.

    Genau das hat GL in seinem Eingangsbeitrag angedeutet und wollte deshalb die Diskussion in diesem Thread auf Typ2-Diabetiker beschränken. Fühlst du dich deshalb ausgeschlossen? Deine Erregung ist vollkommen grundlos und unverständlich.



    Wie oft möchtest du es wiederholt haben?

    HeikeOV schrieb:
    "Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?"

    Hi General,
    ich habe diesen Satz heute morgen eher unter der Kathegorie "Verniedlichung" eingeordet... Sollte jedem klar sein, dass ein Typ1er nur über Ernährung seinen sicheren Tod nur um wenige Wochen bis Monate herauszögern kann - beim LADA evtl. etwas länger...

    Aber jetzt geht das wieder in die Richtung "Typ1er fressen und saufen, was sie wollen, weil sie ja Insulin spritzen..."
    So ist das nicht! Mit Typ1 kann und darf ich alles essen, sofern ich das Insulin richig in Menge, Zeit und Injektionsort spritze, richtig. Aber sinnlose Völlerei schadet auch Typ1ern! Wir sind nicht immun gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen...




    Pelzlöffel schrieb:
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.




    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:02:14. Grund: Zitat
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:08:36 | IP (Hash): 1863239924
    Cracktros schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Ja, ist es. Da die Gruppe der Typ 1 Diabetiker genau den Durschnitt der Gesamtbevölkerung darstellen spielt es genau so eine Rolle wie bei allen Gesunden.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!



    Danke für die Info. Ich dachte u.U. Untergewicht wäre auch ein Symptom für T1. Kann aber auch sein das ich das mit Übermotivation* bei der Ernährung diagnostizierter t1ser verwechsle?

    *will ich ausdrücklich nicht negativ besetzen!

    VG

    Dirk



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:10:11. Grund: er
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:35:28 | IP (Hash): 203775141
    Zu beginn des Diabetes nehmen Typ 1 Diabetiker stark ab. Ursache hierfür ist Der Mangel an Kohlydraten in den Zellen. Der Stoffwechsel stellt dann auf Abbau aller Energiereserven um und es findet eine Gewixhtsabnahme stat. Auch führt das ständige Wasserlassen zur Dehydration, wodurch Gewicht verloren geht. Das selbe ist auch bei einer schlechten BZ Führung der Fall. Bei guter BZ Führung entspricht der Durchschnitts BMI aller Typ 1 dem Durschnitts BMI aller Stoffwechselgesunden.


    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:58:23. Grund: -
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 30.06.2017 22:52:42 | IP (Hash): 283702437
    Äää...hallo
    ich glaube das einige mein Anliegen hier völlig falsch verstanden haben.
    Ich möchte jetzt weder die 1er noch die 2er in verschiedene Kategorien stecken
    auch von Übergewicht oder Magersucht war hier nicht die Rede, was ich wollte ist ein
    Erfahrungsaustausch von selbst entworfenen Diabetes Rezepten die ihr in eurer Küche
    entwickelt habt,.... falls vorhanden.
    Vielleicht hätte ich nicht soweit ausholen sollen, denn mir scheint das hier aus einer Anfrage
    eine Bundestagsdebatte geworden ist ! LOL

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 10:12:03 | IP (Hash): 1863239924
    Hättest du das mal eher geschrieben;) Ohne spezielle Rezepte zu nutzen achte ich bei der Auswahl der Lebensmittel darauf das sie zum einen wenig Fett und zum anderen wenig zugesetzte oder auch eigene Zucker enthalten. Bei der Zubereitung versuche ich wenn überhaupt auf "gute" Fette in möglichst geringen Dosen zurückzugreifen. Bei allem was ich mag aber was viele KHs beinhaltet wie Kartoffeln oder Reis steure ich das über die Menge. Wichtige Fette hole ich mir gerne über Fischmahlzeiten.

    Mein erstes Augenmerk liegt auf das Gesamtkalorienmenge am Tag und den BE in den einzelnen Mahlzeiten. Das zweite würde ich gerne nicht auf drei sondern auf zwei Mahlzeiten verteilen was ich mir aber im Moment verkneife. Wenn ich meine Zielsetzung von Maximal ca. 12BE am Tag auf zwei Mahlzeiten verteile dann steigt der BZ zu hoch. Da geht das bei ca. 4 BE doch etwas besser.

    Und bevor jetzt das Gepäpe los geht drei oder mehr(+) Mahlzeiten sind aber besser als zwei: Ja weis ich, stimmt auch sicher aber dank Pregabador ist mein Appetit im Moment auf Magenknurrniveau runter. Und Essen nur weil die Uhr sagt "jetzt ist Essenszeit" war noch nie meins. Da sag noch mal einer Tabletten haben nichts gutes ;)




    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 01.07.2017 11:07:26 | IP (Hash): 1956354221
    In meinem ersten Beitrag in diesem Fred hatte ich auf die beiden großen Rezeptsammlungen hingewiesen, die ich als praktisch erprobt und nicht nur appetitlich fotografiert kenne. Klar hätte ich auch mein aktuelles Frühstück aus so um 200g geraspelten Möhren gemischt mit 4el kernigen Haferflocken empfehlen können, aber ich hab das Gefühl, dass das Deinen Geschmack eher nicht treffen würde.

    Ok, und dann hab ich mit dem Hinweis auf den alten Herrn Joslin und seine Futter-Zucker-Steuerung die Bundestagsdebatte aufgemacht. Mea Culpa :(

    @Dirk
    Wie ich’s verstehe, bist Du mit den Tabletten eher unhungrig. Mich hat das mal unheimlich viel Kraft gekostet, mir das EherNichtEssen anzugewöhnen, wenn ich unhungrig bin.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 11:48:40 | IP (Hash): 1863239924
    hjt_Jürgen schrieb:


    @Dirk
    Wie ich’s verstehe, bist Du mit den Tabletten eher unhungrig. Mich hat das mal unheimlich viel Kraft gekostet, mir das EherNichtEssen anzugewöhnen, wenn ich unhungrig bin.


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Hallo Jürgen ,
    Ja ich reagiere da auf das eine oder andere Medikament schon besonders. ;) Ich habe das bei Pregabador schon bei 100mg sofort bemerkt das es zum einen natürlich positiv wenn auch nicht ausreichend gegen die Schmerzen wirkt.
    Sehr positiv ist die Wirkung auf den Blutdruck. Die bisher genommenen Medikamente speziell gegen den zu hohen BD wirkten so Lala. Vor allem der systolische Wert war immer zu hoch und er Puls zu niedrig. Das hat sich mit Pregabador sehr schön eingependelt. Der BD im Moment altersgemäß i.o. und der Puls wieder deutlich über 60 ohne zu hoch zu sein.
    Und den Appetit bremst das Zeug wirklich rasant. Selbst der Gedanke "du solltest was essen" veranlasst mich mich nicht dazu das auch zu tun. Auch bei Einkauf schlägt sich das nieder es fehlt die Motivation die Regale zu plündern. Meine schlimmste Befürchtung bezgl. Pregabador, das es eine Gewichtszunahme fördert, scheint zunächst mal gebannt. Ob die Art wie das wirkt gut oder schlecht ist kann ich noch nicht beurteilen. Ich nehme derzeit 200mg um eine bessere Wirkung auf den Schmerz zu haben. Ich will diese Dosis aber auch jetzt nicht erhöhen ohne eine eine eventuelle Anpassung der Diabetes Therapie abzuwarten. Da will ich zunächst schauen ob sich das dann positiv auf die schmerzen auswirkt bevor ich Pregabador erhöhe.
    Außerdem will ich da noch dem hier empfohlenen Vitamin B12 und eventuell Tens probieren bevor ich mich da völlig auf Pregabador verlasse.

    PS.: Natürlich nehme ich die Appetithemmende Wirkung von Pregabador derzeit gerne mit.

    VG

    Dirk


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 01.07.2017 11:50:49. Grund: ps
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 01.07.2017 12:51:30 | IP (Hash): 283702437
    Jetzt glaub ich sind wir beim richtigen Thema angekommen.
    Wenn ihr z:B. etwas süßen wollt, was benutzt ihr z.B. als Süßungsmittel ?
    Also wir schwören auf Erythrit, da dies nicht nur wie Zucker aussieht, sondern auch kein künstlicher Süßstoff ist, und... es lassen sich super Süßspeisen draus zaubern.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 14:36:04 | IP (Hash): 1863239924
    saccharin

    In Maßen und bevor jetzt jemand sagt "aber davon muss man vielleicht sterben!" jeder Zucker Ersatz hat seine Nachteile. Obwohl ich die auch nutzen würde nur schreckt mich der Preis oft ab. Und Stevia schmeckt (mir) einfach nur Schei**.

    https://www.lifeline.de/news/ernaehrung-und-fitness/sukrin-erythrit-zuckerersatzstoff-id115558.html


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 01.07.2017 14:42:43. Grund: er
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 01.07.2017 15:48:47 | IP (Hash): 283702437
    Hi Dirk
    das mit dem Stevia ist bei uns eine Mogelpackung, denn das Stevia das es bei uns zu kaufen gibt
    wird aus dem Stengel der Pflanze gewonnen, weil die Blätter bei uns keine Zulassung haben.
    Und das Stengelstevia hat im Gegensatz zu den Blättern viele KH ... und einen komischen Nachgeschmack hat es auch.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 16:51:47 | IP (Hash): 987275652
    General_Lee schrieb:
    Hi Dirk
    das mit dem Stevia ist bei uns eine Mogelpackung, denn das Stevia das es bei uns zu kaufen gibt
    wird aus dem Stengel der Pflanze gewonnen, weil die Blätter bei uns keine Zulassung haben.
    Und das Stengelstevia hat im Gegensatz zu den Blättern viele KH ... und einen komischen Nachgeschmack hat es auch.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !



    Von wem hast du denn diese Information? Dazu kann man im Netz nichts finden. Schmeckt aber wahrscheinlich trotzdem,.......

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 01.07.2017 17:43:03. Grund: _
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 01.07.2017 17:37:10 | IP (Hash): 283702437
    Hi Dirk
    das hat uns diese Frau Obergschaftlhuber da erzählt die diese Diabetes Schulung abgehalten hat.
    Da kam eine in unserer Gruppe mit so einer Stevia Dose wo extrem viele KH drauf standen, auf der Nähwerttabelle !
    Die Frau hat´s nicht verstanden, denn Stevia sollte ja normal keine KH haben.
    Na und das war dann die Erklärung dazu !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 18:32:03 | IP (Hash): 1863239924
    Frau Obergschaftlhuber wo hat die das her? Aus dem Internet? :D



    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1007
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 01.07.2017 18:43:24 | IP (Hash): 1145238166
    Hallo General,
    da hat die gute Frau Euch aber `nen mächtigen Bären aufgebunden...

    Ich habe mal meine Stevia-Dose aus den Tiefen des Küchenschranks gekramt...

    Zutatenliste: Extrakt aus den Blättern der Stevia rebaudiana Bertoni
    Kalorien: 0,0

    Und selbst wenn das Zeug pro 100g 100g Kohlenhydrate enthalten würde... es ist ja auch ca 300mal so süß wie Zucker.

    Beim Geschmack muss ich Euch recht geben: igitt...

    Es gibt aber Zuckeraustauschstoffe, bei denen Stevia nur untergemischt wird. Da können dann auch viele KH drin sein.

    In meinen Kaffee tue ich Birkenzucker (Xylith, Xylitol). Hat zwar KH, wird aber insulinunabhängig über die Leber verstoffwechselt - Ich trinke eindeutig zu viel Kaffee mit zu viel Zucker :)

    Bearbeitet von User am 01.07.2017 18:46:15. Grund: mehr->viele
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 01.07.2017 20:50:26 | IP (Hash): 2116288601
    Oft kommt die Frage, warum trinkst du nur Light oder Zerro Coce, diese künstlerischen Süstoffe sind doch Krankmachend?
    Ganz einfach; Wer mag schon jeden Schluck mit Insulin abdecken und die einzige Nebenwirkung, die mir bekannt ist, ist weicher Stuhlgang bei Überdosis.

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 01.07.2017 21:11:13 | IP (Hash): 283702437
    Hi Heike
    irgendwo müssen ja die Geschichten und Legenden der Gebrüder Grimm ja herkommen ! LOL
    Mich pers. hat das mit dem Stevia jetzt nicht so interessiert, da ich ja wegen des Beigeschmacks
    sowieso was anderes nehme.
    Ich habe mich bei vielen Zutaten an die Low Carb Welle gehängt, da gibt es tolle Sachen die sehr
    nützlich sein können.


    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 02.07.2017 16:02:43 | IP (Hash): 2048916771
    [quote=General Lee;91805]Wenn ihr z:B. etwas süßen wollt, was benutzt ihr z.B. als Süßungsmittel ?[/quote]Saccharose, also normalen Haushaltszucker

    Den gönne ich mir In kleinen Mengen in dem Rahmen, wie es für meinen BZ passt. Echter Zucker schmeckt nun mal am besten. Durch den Umstieg auf kleine Mengen empfinde ich die Süße deutlich intensiver und bin mit damit vollauf zufrieden.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.07.2017 02:56:31 | IP (Hash): 1732520971
    Rainer schrieb:
    General_Lee schrieb:
    Wenn ihr z:B. etwas süßen wollt, was benutzt ihr z.B. als Süßungsmittel ?

    Saccharose, also normalen Haushaltszucker

    Den gönne ich mir In kleinen Mengen in dem Rahmen, wie es für meinen BZ passt. Echter Zucker schmeckt nun mal am besten. Durch den Umstieg auf kleine Mengen empfinde ich die Süße deutlich intensiver und bin mit damit vollauf zufrieden.


    Träume wohl gerade mitten in der Nacht.
    Derselbe Rainer, schüttet Zucker in sein Essen, der mich wegen einem Löffelchen Marmelade und Traubenzucker zur Hypo-Regulierung beschimpft.
    Nutze keinen Zucker für Selbstgemachtes, da nur flüssigen Süßstoff.
    Allenfalls nur in gekauften 'verarbeiteten' Lebensmitteln enthalten, aber mit Bedacht ausgewählt.
    Bearbeitet von User am 03.07.2017 03:01:59. Grund: _
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.07.2017 14:54:08 | IP (Hash): 503035800
    Elfe schrieb:
    ... schüttet Zucker in sein Essen, ...

    Ist schon spannend, was für schmutzige Phantasien die Trolle und anderen Fabelwesen hier im Forum so entwickeln :lol:
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.07.2017 19:52:19 | IP (Hash): 1732520971
    Du hälst dich nicht an deine eigenen Predigten, die du dir selbst gebastelt hast.
    Besonders einen Keil schieben zu wollen, zwischen 2ern und 1ern, Tabletten- und Insulin-Behandelten, ist anmaßend.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 340
    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 05.07.2017 06:17:12 | IP (Hash): 283702437
    Hi Elfe
    es gibt aber auch Situationen da geht es nicht anders.
    Ich sage nur BBQ Saucen beim Grillen, da bekommst du einfach nichts vernünftiges als Ersatz
    das auch nur annähernd schmeckt. Auch hier greift man gerne mal zu den Saucen die gespickt sind mit Zucker obwohl man es nicht essen sollte.
    Meine Frau hat versucht eine eigene Sauce zu entwickeln, die ist auch gut geworden, aber zum einstreichen auf die Spare Rips nicht geeignet.
    Und wenn schon, soll er doch etwas Zucker essen, solange er das ganze nicht übertreibt, und alles überwacht ist alles o.k.

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.07.2017 18:57:39 | IP (Hash): 1732520971
    Hi General,
    stimmt, was du sagst.
    So streng wie deine Anfangs-Gewaltkur war, musst du das nicht so streng weiter führen.

    Speziell Grillen und BBQ-Sauce kenne ich aus den Südstaaten durchaus anderes Vorgehen.
    Das Grillfleisch wird erst mariniert oder eingepinselt mit Honig-Lösung (Sparerips) = süß-knusprig, die Saucen gibt's dann zum Essen obendrauf.
    Rezepte für Marinaden und Saucen lassen sich durchaus im Internet finden.

    Marinaden/Saucengrillfleisch kombiniert mit ev. Salat und Grillkartoffel ist in Summe durchaus schmackhaft und auch für dich mit Diabetes empfehlenswert.

    Zu deiner Ausgangsfrage.
    Auch mit Insulin muss auf Ernährung geachtet werden.
    Unendlich viele KHs lassen sich da auch nicht konsumieren, auch ist Wirkungszeit Insulin zu berücksichtigen. Da überlegt man sich 2 x, ob Insulin für Konsum denn wirklich sein muss.
    Bewusster mit Lebensmittel und eigenen Vorlieben umzugehen, ist für mich jedenfalls Grundlage.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 06.07.2017 18:23:35. Grund: X