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FreeStyle Libre - Kritik
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am 03.07.2017 10:27:53 | IP (Hash): 1010568589
Eigentlich bin ich tot ;-)
Seit drei Wochen nutze ich FreeStyle Libre und war mit dem ersten Sensor auch recht zufrieden. Die Ergebnisse mit dem zweiten Sensor, den ich nach 14 Tagen angebracht habe, sind allerdings erschreckend.
Mehrere Nächte hatte ich angeblich über 5 bis 6 Stunden Blutzuckerwerte von 40 und darunter, das Messgerät verweigerte drei mal die tatsächliche Angabe des Wertes und zeigt mir nur ein "LO".
Gleich am zweiten Tag rief ich die Hotline an.
"Das gibt sich innerhalb von zwei bis drei Tagen", hieß es. Gut, dachte ich mir, kann ja sein.
Am vierten Tag war ich wieder in der Leitung. Die ersten Nacht mit einer "Nahtoderfahrung" (auf dem Lesegerät) hatte ich hinter mir. Der freundliche Mitarbeiter schrieb alles auf und bat um Vergleichswerte mit Teststreifen und einer 5 Minuten später erfolgten Sensormessung. Das würde aber nur mit den Teststreifen von FreeStyle Libre akzeptiert. Dazu wolle er mir einige Streifen zusenden. Was dann auch einige Tage später geschah.
Ich habe gemessen:
Teststreifen: 148 Sensor: 107 Differenz: 41 Punkte
Teststreifen: 156 Sensor: 104 Differenz: 52 Punkte
Teststreifen: 120 Sensor: 66 Differenz: 54 Punkte
Teststreifen: 123 Sensor: 73 Differenz: 49 Punkte
Dritter Anruf bei der Hotline. Der Mitarbeiter nahm alles auf tippte die Daten (wie er sagte) in ein Programm ein und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Die Abweichungen lägen alle im Toleranzbereich.
Ich bin ja in der Regel auch sehr tolerant, aber nicht so!
Wenn ich jetzt beim nächsten Arztbesuch die Ausdrucke der Messwerte vorlege, kann ich nur hoffen, dass mein Arzt die Messwerte von FreeStyle Libre nicht weiter ernst nimmt. Sonst könnte es passieren, dass er die Medikation (mit der ich sehr gut zurecht komme) ändert und den angezeigten Werten anpasst.
Doch ich bin sicher, dass mein Arzt nicht so technikgläubig ist und so fahrlässig handelt.
Fazit: Ich stehe jetzt vor der Entscheidung mich von FreeStyle Libre zu verabschieden und wieder den Blutzucker mit Messstreifen zu kontrollieren.
3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Dibein
Rang: Gastam 03.07.2017 12:21:52 | IP (Hash): 1863239924
Nur Genörgle. Anstatt froh zu sein das du nun durch das FSL weniger Insulin brauchst weil du endlich mal deine waren BZ Werte kennst. :D
Aber im ernst liest man immer mehr von Sensorproblemen beim FSL.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 03.07.2017 18:21:15 | IP (Hash): 48276182
Hallo RM,
nimm diese Werte im Vergleich zu den Teststreifen als Vergleichs- und Umrechnungswerte.
Nach meinem ersten Schock über diese Werte ( vor knapp 2 Jahren ) habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt. Danach konnte ich die Werte vom Sensor "deuten" und komme heute damit bestens zurecht. Ich addiere zum Meßergebnis Sensor generell ( allerdings in mmol/L ) je 10 Punkte gedanklich und berechne danach meinen Insulinbedarf vor den Mahlzeiten.
Durch die Möglichkeit des ununterbrochenen messens und Sofortreaktion habe ich meinen Diabetes bestens jetzt im Griff. Bei Typ 2 Diabetiker denke ich ist der HbA1c von früher 6,4 - 7,2 auf jetzt ( seit 2 Jahren ) 5,9 - 6,3 gesunken.
Die wesentlich erhöhte Lebensqualität (kein pieksen, keine Teststreifen mehr) mit dem FSL macht bei mir vielemals den Umweg über gedankliche Additionen wieder wett.
Also nicht verzagen, umdenken und versuchen die "Geheimnisse" der Sensormessung zu ergründen.
Teststreifen und Sensor sind 2 verschiedene Messverfahren - damit mußt Du erst klarkommen.
Übrigens:
Ich halte von der Hotline von Abbott weniger als nichts, deren fachliche Qualitäten und Aussagen finde ich, liegt unter jedem Hotlineniveau. Abwimmeln, Verniedlichen, Vertrösten - meine Erfahrung
Gruß1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.07.2017 00:52:58 | IP (Hash): 1662128011
falkreiner1948 schrieb:
habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt.
Das Problem dabei ist meiner Erfahrung nach: Abbott KANN gute Sensoren bauen. Sie können es nur offenbar nicht in in hinreichender Menge bzw haben kein funktionierendes Quality Managment. Sprich: es gibt genug Sensoren, wo alles übereinstimmt. Und andere, die weit ab vom Blutwert sind. Ein Abweichungskurve kann daher immer nur pro Sensor erstellt werden, der nächste kann schon wieder ganz anders sein.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.08.2017 08:15:49 | IP (Hash): 688584431
Tarabas schrieb:
falkreiner1948 schrieb:
habe ich ca. 6 Wochen parallel gemessen - Teststreifen + Sensor - und mir eine "Abweichungskurve" erstellt.
Das Problem dabei ist meiner Erfahrung nach: Abbott KANN gute Sensoren bauen. Sie können es nur offenbar nicht in in hinreichender Menge bzw haben kein funktionierendes Quality Managment. Sprich: es gibt genug Sensoren, wo alles übereinstimmt. Und andere, die weit ab vom Blutwert sind. Ein Abweichungskurve kann daher immer nur pro Sensor erstellt werden, der nächste kann schon wieder ganz anders sein.
Oft hängt es auch an der Applikation bzw. am Kleber. Solche "abnormen" Werte hatte ich wenn etwas am Sensor gezogen hat, zum beispiel beim Radfahren über den Lenker "Absteigen" und dabei mit dem Sensor über den Lenker "schruppen". Im Baumarkt Betonsäcke unter den Arm Packen und in Kofferraum plumpsen lassen, weg war der Sensor :( Selbst wenn der Sensor noch drann ist, kann der Graphitfaden etwas oder ganz rausgerutscht sein. Als Ergebnis hat man dann sehr niedrige Messwerte oder sogar ein "Low"
Bei mir neigen die Dinger sowieso dazu vor Ablauf der 14 Tage abzufallen.
Wenn er sich nur etwas gelöst hat, ist es meist vorbei.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.08.2017 18:01:42 | IP (Hash): 1504661644
Sorry, aber CGM-Sensoren müssen täglich 2mal mit nem Fingerpieks abgeglichen werden. Eine solche Abgleichmöglichkeit haben wir beim Libre nicht. Wenn es sie tatsächlich gäbe, würde Abbott sie mit Sicherheit vor dem Libre im viele Male teuereren Navigator angeboten haben und irgendwann dann vielleicht auch mal im Mess-Trabbi Libre.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 01.09.2017 18:19:30 | IP (Hash): 845691486
Hallo in die Runde. ich gehöre zum Typ 2.
Seit 14 tagen bin ich in der glücklichen Situation des FreeStyle Libre Systems mein Messsystem nennen zu dürfen. Lebensqualität-wesentlich engere Messzyklen sind nur zwei Aspekte. Alle anderen sind hier schon genannt. Die hinweise auf abweichende Daten kann ich auch bei mir feststellen. Mein altes Messsystem ist mylife Unio und liefert jetzt im vergleich andere Daten. So muss ich im durchschnitt um die 20 Punkte registrieren welche bei FreeStyle niedriger liegen. Eines Nachts kam als Ergebnis LO und eine Stunde später 59 mg/dl. Keine Symptome die mir eine Unterzuckerung anzeigten. Ich werde voraussichtlich meine Daten und mein Bandbreite um rd. 20 Punkte anpassen müssen. Werde dies aber nur nach Rücksprache mit meinem Diabetologen vornehmen. Da ich nun nicht immer das Messgerät dabei habe habe ich mir eine APP zugelegt. Dies misst wie auch das Lesegerät von FreeStyle nur mit einer diff. von 1 bis 2 Punkten. Soweit erste Eindrücke hier im Forum. -
am 01.09.2017 19:10:02 | IP (Hash): 688584431
brandy schrieb:
Hallo in die Runde. ich gehöre zum Typ 2.
Seit 14 tagen bin ich in der glücklichen Situation des FreeStyle Libre Systems mein Messsystem nennen zu dürfen. Lebensqualität-wesentlich engere Messzyklen sind nur zwei Aspekte. Alle anderen sind hier schon genannt. Die hinweise auf abweichende Daten kann ich auch bei mir feststellen. Mein altes Messsystem ist mylife Unio und liefert jetzt im vergleich andere Daten. So muss ich im durchschnitt um die 20 Punkte registrieren welche bei FreeStyle niedriger liegen. Eines Nachts kam als Ergebnis LO und eine Stunde später 59 mg/dl. Keine Symptome die mir eine Unterzuckerung anzeigten. Ich werde voraussichtlich meine Daten und mein Bandbreite um rd. 20 Punkte anpassen müssen. Werde dies aber nur nach Rücksprache mit meinem Diabetologen vornehmen. Da ich nun nicht immer das Messgerät dabei habe habe ich mir eine APP zugelegt. Dies misst wie auch das Lesegerät von FreeStyle nur mit einer diff. von 1 bis 2 Punkten. Soweit erste Eindrücke hier im Forum.
Wen du die Chance hast, ignoriere das Libre Lesegerät und schaff dir ne Smartwatch 3 an, und lass darauf xDrip+ und Libre Alarm laufen.
xDrip+ kann man mit Blut kalibrieren, nach einigen Kalibrierungen liegen xDrip+ und die Blutmessung zu 98 - 99 % identisch.
LibreAlarm allein bringt es nicht.
Die Smartwatch gibt es gebraucht schon ab 49€, sie muss ja nicht schön sein, nur den Sensor auslesen können. -
am 04.09.2017 10:44:10 | IP (Hash): 845691486
Soweit erst einmal eine Info: mein Passwort wurde auch beim zurückstellen nicht aktualisiert. Deswegen neues Chat.
Nach dem Lesen mehrerer Foren ist erkennbar das gegenüber einer Messung auf Blutbasis die Sensorendaten im durchschnitt ca. 20 Punkte tiefer liegen.
Das ist erst einmal Fakt. Ich werde das weiter kontrollieren und beobachten um die Schlüsse dann zu ziehen.
Mylive Unio 174 155 146 151 127 111 146 75 135 146 161
FreeStyle 152 116 104 125 98 71 129 48 112 129 142
Das ist wie man im Forum Lesen kann völlig unabhängig vom Typ MyLive oder anderen Messsystemen.
Wer also datenfixiert ist sollte das berücksichtigen. -
am 04.09.2017 19:02:18 | IP (Hash): 688584431
brandy49 schrieb:
Soweit erst einmal eine Info: mein Passwort wurde auch beim zurückstellen nicht aktualisiert. Deswegen neues Chat.
Nach dem Lesen mehrerer Foren ist erkennbar das gegenüber einer Messung auf Blutbasis die Sensorendaten im durchschnitt ca. 20 Punkte tiefer liegen.
Das ist erst einmal Fakt. Ich werde das weiter kontrollieren und beobachten um die Schlüsse dann zu ziehen.
Mylive Unio 174 155 146 151 127 111 146 75 135 146 161
FreeStyle 152 116 104 125 98 71 129 48 112 129 142
Das ist wie man im Forum Lesen kann völlig unabhängig vom Typ MyLive oder anderen Messsystemen.
Wer also datenfixiert ist sollte das berücksichtigen.
Kommt darauf an auf welche Daten du fixiert bist. Libre misst im Unterhaut Fettgewebe. -
am 04.09.2017 20:56:40 | IP (Hash): 1268218644
Aber damit wird nicht weniger BZ, sondern lediglich ein zeitlicher Nachlauf von etwa 10-20 Minuten. Bei waagerecht verlaufender Kurve für ne halbe Stunde müssten Pieks und Sensor den selben Wert ausgeben.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.09.2017 21:31:11 | IP (Hash): 688584431
hjt_Jürgen schrieb:
Aber damit wird nicht weniger BZ, sondern lediglich ein zeitlicher Nachlauf von etwa 10-20 Minuten. Bei waagerecht verlaufender Kurve für ne halbe Stunde müssten Pieks und Sensor den selben Wert ausgeben.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Das stimmt absolut.
Ich tat mir anfänglich auch schwer damit. Man muss sich darauf einlassen und sich danach orientieren.
Oder man rechnet um mit xDrip+
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am 08.01.2018 12:07:39 | IP (Hash): 1049026732
RM schrieb:
Eigentlich bin ich tot ;-)
Seit drei Wochen nutze ich FreeStyle Libre und war mit dem ersten Sensor auch recht zufrieden. Die Ergebnisse mit dem zweiten Sensor, den ich nach 14 Tagen angebracht habe, sind allerdings erschreckend.
Mehrere Nächte hatte ich angeblich über 5 bis 6 Stunden Blutzuckerwerte von 40 und darunter, das Messgerät verweigerte drei mal die tatsächliche Angabe des Wertes und zeigt mir nur ein "LO".
Gleich am zweiten Tag rief ich die Hotline an.
"Das gibt sich innerhalb von zwei bis drei Tagen", hieß es. Gut, dachte ich mir, kann ja sein.
Am vierten Tag war ich wieder in der Leitung. Die ersten Nacht mit einer "Nahtoderfahrung" (auf dem Lesegerät) hatte ich hinter mir. Der freundliche Mitarbeiter schrieb alles auf und bat um Vergleichswerte mit Teststreifen und einer 5 Minuten später erfolgten Sensormessung. Das würde aber nur mit den Teststreifen von FreeStyle Libre akzeptiert. Dazu wolle er mir einige Streifen zusenden. Was dann auch einige Tage später geschah.
Ich habe gemessen:
Teststreifen: 148 Sensor: 107 Differenz: 41 Punkte
Teststreifen: 156 Sensor: 104 Differenz: 52 Punkte
Teststreifen: 120 Sensor: 66 Differenz: 54 Punkte
Teststreifen: 123 Sensor: 73 Differenz: 49 Punkte
Dritter Anruf bei der Hotline. Der Mitarbeiter nahm alles auf tippte die Daten (wie er sagte) in ein Programm ein und teilte mir mit, dass alles in Ordnung sei. Die Abweichungen lägen alle im Toleranzbereich.
Ich bin ja in der Regel auch sehr tolerant, aber nicht so!
Wenn ich jetzt beim nächsten Arztbesuch die Ausdrucke der Messwerte vorlege, kann ich nur hoffen, dass mein Arzt die Messwerte von FreeStyle Libre nicht weiter ernst nimmt. Sonst könnte es passieren, dass er die Medikation (mit der ich sehr gut zurecht komme) ändert und den angezeigten Werten anpasst.
Doch ich bin sicher, dass mein Arzt nicht so technikgläubig ist und so fahrlässig handelt.
Fazit: Ich stehe jetzt vor der Entscheidung mich von FreeStyle Libre zu verabschieden und wieder den Blutzucker mit Messstreifen zu kontrollieren.
Nach etwa anderthalb Jahren ständiger Nutzung der Sensoren habe ich die selben Erfahrungen mit den Sensoren und der Hotline machen müssen. Eigentlich müsste ich nur noch komatöse Zustände haben, alles sauber dokumentiert. Die Werte differieren zu Blutmessungen mit Accu-Chek und auch zu den Teststreifen von FreeStyle im gleichen Maße. Der Wert müsste um die 100 liegen, angezeigt wird auf dem Display 50.
Die Kontatkaufnahme zu dem Call-Center erwies sich als eine einzige Katastrophe. Ich dachte eigentlich, dass man einen neuen Sensor schickt, aber es begann ein Hürdenlauf der ganz besonderen Art:
1. Ich sollte mich "nur schriftlich" an FreeStyle wenden.
2. Wurde gemacht, Antwort darauf: Bitte nur das Call-Center kontaktieren.
3. Es erfolgte zweimal der Hinweis - mit Begleitblatt - dass es Unterschiede zwischen Haut- und Blutmessungen gibt.
4. Dann meldete sich noch einer aus dem Call-Center, der genaue Anweisungen gab, wie Kontrollmessungen durchzuführen seien. Das sollte über 24 Stunden geschehen. Das wurde auch von mir gemacht, zusammen mit einem Fachmann, der selbst Diabetiker Typ 1 ist, also sich ungleich besser damit auskennt als ich. Er hat jetzt allerdings ein Implantat zur Zuckermessung.
5. Der Rückruf durch den selben Mann vom Call-Center sollte dann am nächsten Tag um 14.00 Uhr erfolgen. Das geschah auch gegen 14.03 Uhr. In dem Moment war das Telefon aber bei uns im Büro besetzt. Die notierte Anrufnummer, auf der ich dann zurückrief, ging allerdings ins Nirvana. Es meldete sich nie wieder jemand.
6. Der nächste Sensor aus der selben Charge wurde verwendet, und nach etwa 8 Tagen begann das gleiche Spiel wieder mit plötzlich abartig niedrigen Werten.
7. Das Call-Center wurde erneut am 8.1.2018 kontaktiert. Ich wurde weiterverbunden. Dann war das Gespräch einfach zu Ende und es kam die Umfrage. Passiert ist nichts.
8. Nochmaliger Anruf im Call-Center: Jetzt war da ein junger Mann dran und der sagte, dass eine Abweichung von 50 mg/dL sei "im normalen Bereich" und hätte keine Auswirkung auf die Therapie.
So viel zu FreeStyle, das einen Austausch der Sensoren ablehnte. Wenn eine Abweichung von 50 mg/dL und mehr als "normal" bezeichnet wird, braucht man keine Sensoren. Das ist dann rausgeschmissenes Geld.
Fazit: NIE WIEDER, denn es gibt Alternativen, sei es in Form von Implantaten oder den in Kürze zu erwartenden Fingerscannern.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 08.01.2018 20:31:44 | IP (Hash): 1913204965
Hallo Brodi und RM,
was ihr so schreibt, ist keine Empfehlung zur Nutzung des Libre.
Bin selber sehr skeptisch bzgl.
Vertriebsweg, Callcenter, Messgenauigkeit ... - angeblicher Vorteil.
Mein Arzt ist so zahlengläubig und drängt mir zumindest zum Testen dieses Dings auf.
Mehr für sich per Kurvenverlauf als für mich als Patient, würde mir sogar je nachdem andere Insuline (per Wirkdauer) verschreiben.
Eine Abweichung von 50 mg/dl ist vollkommen indiskutabel.
Da sind selbst die Blutzuckermessgeräte per Blutstropfen genauer.
Und per Schulung wird uns doch eingetrichtert, bei 50 mg/dl sofort zu handeln per Zuckeraufnahme und eben nicht 10 - 20 min zu warten.
Zwei unterschiedliche Messsysteme per Blut-/Gewebezucker als Patient auch noch bewerten zu müssen, will ich nicht.
Reicht mir eh schon, per KH (immer noch Waage) x Faktor (austesten ) usw.
Was sollen die möglichen Messwerte denn bringen ?
Per Wirkungsdauer Insulin darf ich erst nach 3 h (eigentlich 4 h) per Korrekturinsulineinheiten reagieren oder auch per Zuckergabe, Handlungsspielraum eingeschränkt.
Alternativen gibt es mal sone und solche (von BZ-messenden Kontaktlinse bis zu inhalierbarem Insulin), scheitert(e) aus verschiedenen Gründen.
Gruß Elfe -
am 08.01.2018 23:48:13 | IP (Hash): 608722945
Der BZ im Gewebewasser läuft etwa 10-20 Minuten hinter dem im Blut her. Das ist bei allen Geräten mit kontinuierlicher Messung so und auch beim Libre. Das misst ja an der selben Stelle und unterscheidet sich im Prinzip nur durch die Ausgabe auf Anforderung von den anderen Geräten.
Alle diese Geräte zeigen den BZ-Verlauf bis zur jeweils aktuellen Ausgabe. Man kann also im Gegensatz zum Fingerpieks sehr schön sehen, ob der BZ gerade im steilen Ansteigen oder im steilen Sinken oder im waagerechten Verlauf oder irgendwo dazwischen geknipst worden ist, also praktisch, was er wahrscheinlich gerade macht. So kann man z.B. mit etwas Übung aus dem Vorlauf auf zu wenig BZ=Hypo schön deutlich sehen, ob ne halbe BE zum gesunden Ausgleich schon völlig ausreicht oder ob und wie viele mehr BEs angebracht sind.
Und dabei ist tatsächlich völlig unerheblich, ob diese Hypo nach der Zahl auf dem Libre gerade bei 20mg/dl anfängt oder bei 200.
Natürlich wäre schön, zusätzlich zum Verlauf auch wie bisher mit dem Fingerpieks den tatsächlich zutreffenden Wert zu sehen - aber für die tatsächliche jeweils aktuelle Höhe können wir ja noch immer pieksen, oder?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 09.01.2018 18:49:01 | IP (Hash): 1201334000
Die Verlaufsinformation bringt mir als Patient nichts, zumal Angaben auf nicht so wirklich glaubwürdige BZ-Messwerte beruhend.
Ne halbe BE oder 0,2 BE = ein Gummibärchen bringt zeitmäßig kaum Vorteile.
Wir müssen mit dem umgehen und einschätzen in Summe!, was wir zur Verfügung haben:
KH-Einschätzung,
abstimmen mit Wirkungsdauer des Insulins - frühest mögliche Korrektureinheiten nach 3-4 h,
Verdauungszeit der Mahlzeitzusammenstellung beachten (Einfluss Ballaststoffe, Fett, Eiweiß - ev. sogar FPE-Insulineinheiten notwendig).
Mein Arzt hätte gerne den Verlauf, persönliche Aufzeichnungen reichen dem nicht.
Entscheidet als Zahlenmensch
- obwohl doch die Schulungen seiner eigenen Praxis per Diabetesassistentinnen zusätzliches erklären.
°~°
Bearbeitet von User am 09.01.2018 18:50:45. Grund: Korrektur Schreibfehler -
am 09.01.2018 20:14:36 | IP (Hash): 1715855327
Auch wenn mich das FreeStyle Libre alleine schon wegen der nicht vorhandenen Kalibriermöglichkeit, der fehlenden Alarme und besonders dem seltsamen Gebaren der Hotline nicht wirklich überzeugen konnte, und ich deshalb ein CGMS verwende, hat es doch spätestens mit Nightscout, Ambrosia Blucon/Nightrider, xdrip und was es sonst noch alles gibt, nahezu die gleichen Vorteile wie ein CGMS!
Elfe schrieb:
Die Verlaufsinformation bringt mir als Patient nichts
Die Verlaufsinformation ist ein entscheidender Vorteil. Für mich ist es, wenn ich auf dem CGMS morgens `nen Wert von 90 sehe, ein entscheidender Unterschied, ob ich gerade einen fallenden oder einen seit Stunden konstanten Wert habe. Komme ich von oben, muss ich ein paar KH einwerfen, bin ich konstant, fahre ich ohne los.
Einen Wert von 150 korrigiere ich, wenn ich einen konstanten oder steigenden Verlauf sehe (mit unterschiedlichen Insulinmengen je nach Dynamik). Komme ich gerade von oben, werde ich das sicher erstmal unterlassen!
Den BZ-Wert kann ich anhand des GZ-Verlaufs ungefähr extrapolieren.
Elfe schrieb:
Ne halbe BE oder 0,2 BE = ein Gummibärchen bringt zeitmäßig kaum Vorteile.
Diese halbe BE (oder die Abschaltung der Pumpe für eine gewisse Zeit) bedeutet, dass ich ohne eine Hypo einfach weiterarbeiten kann.
Eine Hypo bedeutet für mich, dass ich die Finger von der Tastatur nehme, weil die Gefahr eines Fehlers zu groß wird.
Elfe schrieb:
Wir müssen mit dem umgehen und einschätzen in Summe!, was wir zur Verfügung haben:
Dann habe ich sogar noch eine weitere Information für meine Handeln.
Elfe schrieb:
KH-Einschätzung,
abstimmen mit Wirkungsdauer des Insulins - frühest mögliche Korrektureinheiten nach 3-4 h,
Verdauungszeit der Mahlzeitzusammenstellung beachten (Einfluss Ballaststoffe, Fett, Eiweiß - ev. sogar FPE-Insulineinheiten notwendig).
Ich sehe sehr schnell, ob ich richtig geschätzt habe. Anhand der Dynamik meiner Werte entscheide ich mich bei `nem zu hohen PP-Wert schon nach 1-1.5 Stunden für oder gegen eine eventuelle Korrektur (unter Beachtung des ungefähr noch wirksamen Insulins und meines PP-Zielwerts) und korrigiere solange für die weitere Steigerung, wie der Wert signifikant steigt. Dann lasse ich die Insulin-Wirkung auslaufen und lande meistens wieder bei einen optimalen Wert.
Ich sehe schnell Muster in den Verläufen, so dass ich meine Basalrate sehr schnell und präzise anpassen kann.
Nachts den Wecker stellen, gehört der Vergangenheit an. Sehe die Werte ja morgens.
Die Therapie-Regeln werden sich mit zunehmender Verbreitung von CGM und FGM verändern und eine deutlich engere Blutzuckerführung ermöglichen.
Mit Alarmen merke ich schnell, wenn gerade was schiefläuft. Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bei Korrekturen bin ich so meistens in meinem Zielbereich und das weiß ich sicher und vermute es nicht nur aufgrund punktueller Messungen.
Elfe schrieb:
Mein Arzt hätte gerne den Verlauf, persönliche Aufzeichnungen reichen dem nicht.
Entscheidet als Zahlenmensch
- obwohl doch die Schulungen seiner eigenen Praxis per Diabetesassistentinnen zusätzliches erklären.
°~°
Für `nen Arzt würde ich das auch nicht machen. Ich mache das ausschließlich für mich.
Bearbeitet von User am 09.01.2018 20:49:19. Grund: Korrekturen2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.01.2018 20:38:33 | IP (Hash): 1724040757
HeikeOV schrieb:
Für `nen Arzt würde ich das auch nicht machen. Ich mache das ausschließlich für mich.
So hab ich das damals auch gelernt: jeder Mensch mit Diabetes sei sein eigener bester Diabetes Dok :)
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Elfe
Rang: Gastam 10.01.2018 17:46:40 | IP (Hash): 1201334000
Liebe HeikeOV,
vielen lieben Dank für deine ausführlichen Erklärungen.
Wenn ich das richtig behalten habe, bist du seit Jugend schon Typ 1er und kommst bestens mit Pumpe und einem CGMS in Kombination bestens zurecht.
Bei mir ist die Sachlage eine andere.
War schon älter, erst als LADA eingestuft und paar Jahre später als 3c.
So langsam ging die Bauchspeicheldrüse zugrunde - erforderte zu Anfang nur Minimengen Mahlzeiteninsulin. Später dann auch Basalinsulin, ebenfalls zu Anfang nur kleine Mengen, beides im Laufe der Jahre mehr.
Grundsätzlich muss ich natürlich auch die Einzelblutzuckerwerte beachten - Zielwert und Ober-/Untergrenze.
Aber jenseits der Blutzuckerwerte muss ich immer noch berücksichtigen, was habe ich eigentlich gegessen.
Habe enorme Schwierigkeiten, Verdauung (mit Eiweiß- und Fettverdauungsschwäche, trotz Verdauungsenzym-Medikament zusätzlich zu berechnen) und Insulinwirkungszeit in Einklang zu bringen.
Muss immer im Hinterkopf behalten, bei fettreichem Essen bestimmt nachspritzen zu müssen, bei 'leichterem' Essen passt es so einigermaßen.
Eine Blutzuckerverlauftendenz bringt mir in Summe (mit noch anderen 'Baustellen') nur eine kleine Zusatzinformation.
Komme mit 0,5 Schritt-Pens ganz gut klar.
HbA1c liegt aktuell bei 5,9 - kann also so logisch nicht so viel falsch gemacht haben.
Nur weil vom Arzt bes. die paar tiefen Einzel-BZe angemäkelt werden, überzeugt mich das nicht, um Libre oder sogar eine Pumpe anzuhängen.
Herzlichst Elfe
Bearbeitet von User am 10.01.2018 18:07:39. Grund: Korrektur Schreibfehler -
Cracktros
Rang: Gastam 10.01.2018 20:05:24 | IP (Hash): 728105327
Ich denke jeder muss für sich selbst entscheiden ob es das richtige ist.
Und, ja solche Geräte sind nicht für jeden etwas und es gibt 1000nde Gründe warum solche Geräte abgelehnt werden. Einer dieser Gründe könnte eine Umstellung des Denkens von Blutzuckerwert zu Gewebezuckerwert sein. Dabei ist es egal ob es blos ein FGM ist oder ob es ein CGM ist.
Ich habe das Libre mit 7 Sensoren getestet und konnte diese "Abweichung" nicht erkennen. Aber ich betrachtete neben den eigendlichen Wert auch den Trendpfeil und die Kurve. Zeigt der Pfeil steile nach Oben oder Nach unten berücksichtige ich die Tendenz stärker in den eigentlichen Wert mit ein. Übrigens so handhabe ich es auch beim CGM. Auch dort kommen die Werte später an.
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am 11.01.2018 18:34:56 | IP (Hash): 1763930047
Mit dem 3. Sensor in Folge wird meine Libre-Kritik immer kleiner. Der sitzt jetzt schon den 4. Tag und liefert in vergleichbaren Verlaufsbereichen Werte, die von meinem Fingerpieks bisher nicht wirklich nennenswert abweichen :)
Hab allerdings einen abbottischen Fehler gemacht und ihn an meinen Bauch gepappt, also die Chance von vornherein verspielt, ihn bei Fehlfunktion ersetzt zu bekommen.
Wie die Elfe das beschrieben hat, hab auch ich damals als ICT-Anfänger das Erreichen des Zielbereichs morgens nüchtern und vor den Mahlzeiten als wichtigstes gesehen und angestrebt. Also 100-140mg/dl jeweils vor dem Essen mit dem für die Tageszeit passenden BE-Faktor, dazu ggf. mit dem Korrekturfaktor und mit der jeweiligen BE-Anzahl.
Was der BZ in den Zeiten zwischen diesen Zielbereichszeiten machte, galt als uninteressant und war sogar ärztlich unerwünscht, weil man sich mit den häufig ja dabei doch recht hohen Zahlen nur verrückt macht.
Warum hab ich diesen Pfad der Tugend verlassen?
Weil für die Winziggefäße in Netzhaut und Nieren und für viele Nerven nicht nur die allgemeine BZ-Höhe schädlich sein kann, sondern vor allem auch eine größere Weite der Schwankungen zwischen den alltäglich tiefsten Verlaufstälern und den höchsten Verlaufsspitzen.
Um etwa 20-50mg/dl schwankt der BZ bei Gesunden von vor dem Essen bis zur höchsten Spitze nach dem Essen, während da bei einer guten Diabetes-Einstellung 200 und mehr nicht selten sind und bei einer sogenannt scharfen immer noch gut 100, also konkret von minimal 80 bis maximal 200.
Wer weniger weite Schwankungen will, kann die nur systematisch beobachten und systematisch bis auf die Weite eingrenzen, die er haben will. Und das geht nun mal am besten, wenn man nicht mit X Nummern Pieksen die Spitzen nach oben und nach unten zu treffen versuchen muss, sondern die in so einer Verlaufskurve wie beim Libre vollautomatisch geliefert bekommt :)
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am 12.01.2018 15:10:22 | IP (Hash): 678803330
So, Sooooo,
kann Abott Deinen Bauch kontrollieren im Telefongespräch ????
Funktioniert des Sensor am Bauch, vor allem wo? Wäre sehr stark daran interessiert vom Arm zum Bauch zu wechseln - dort habe ich unendlich viel Platz aufgrund seiner seitlichen und vorderen Ausdehnung.
Kriege ich hier ernsthaft glaubhafte Wrte geliefert ?
Meine Erfahrungen mit Abott sagen mir mittlerweile, dass abgefallene ( sehr selten ) nach dem 7. Tragetag nicht mehr getauscht werden; verrückt spielende Sensoren ( jeder 5. - 6. ) ab dem 2. Tragetag immer melden "LOW" ( wer kann dieser Angabe widersprechen ??? ), und dies rund um die Uhr. Da ich nach ICT spritze brauche ich die Werte ständig - ergo Austausch bei diesem Fehler immer sofort. Habe nach Einsendung der fehlerhaften Sensoren nach Belgien noch nie eine Rückantwort - trotz Bitte darum - erhalten.
?? Prüfen die die fehlerhaften Sensoren wirklich ??
Ja, Bauch - wechseln ? -
am 12.01.2018 16:58:11 | IP (Hash): 2097766045
Nö, die können meinen Bauch nich kontrollieren, aber auch Foren usw. lesen, vielleicht sogar systematisch nach Libre-Erfahrungen Scannen.
Ok, nach meiner letzten Reklamation für meinen letzten (den Vorgänger vom aktuellen wieder mal am Arm) hab ich beschlossen, nur noch Totalausfälle zu reklamieren. Wenn das Lesegerät statt Fingerpieks 100mg/dl 140 oder 60 ausgibt oder Hypo 50 statt normal 80, begründet das offenbar aus der Herstellersicht keinen Austausch.
Ok, dieser wieder am Bauch schleicht aktuell in Ruhe um 100 in der Libre-Anzeige 10-15mg/dl hinter dem Finkerpieks her, was ich noch für erträglich halte und mit der fortlaufend kalibrierbaren Glimp-Anzeige ja auch ganz brauchbar ersetzen kann. Grundsätzlich verschiedene Ausgaben an Arm oder Bauch kann ich nicht vermelden mit der Einschränkung, dass ich ja nix parallel gemessen hab :)
Wo am Bauch? Den ersten hatte ich genau passend für unter den Hosenbund gesetzt und dann schleunigst die Hose gewechselt. Den nächsten hatte ich deutlich höher gesetzt, super im Sitzen, aber dann im Bett beim Liegen auf dem Rücken genau auf dem unteren Rippenbogen - und den kann ich ja nicht so einfach wechseln. Also gaaanz so groß wie nach dem ersten Anschein ist auch die erträglich nutzbare Fläche am Bauch nicht :(
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am 19.03.2018 11:14:35 | IP (Hash): 1778323477
Hallo RM
bei mir sind es nun über 2 Jahre, dass ich FreeStyle Libre Nutzer bin. Parallel zum Sensor mache ich regelmäßig blutige Messungen, um eine Referenz zu den meist niedrigeren Sensor Daten zu haben.
Meist sind die FL Werte 10-15 mg/dl niedriger, das kann man aber beim Trend berücksichtigen. Einmal kam es vor, dass sich ein Sensor nicht starten ließ und von Anfang an behauptete, die Laufzeit wäre abgelaufen. Diesen Sensor bekam ich problemlos ersetzt.
Beim letzten Sensor hatte ich völlig abweichende Werte, die faktisch nicht brauchbar waren, wie aus der Liste zu sehen ist:
Sensor Messung blutige Messung
Datum/Uhrzeit mg/dl Datum Uhrzeit mg/dl Diff.
11.02.2018 18:22 93 02.11.2018 18:27:50 106 -13
12.02.2018 07:04 44 02.12.2018 07:09:05 114 -70
13.02.2018 06:48 108 02.13.2018 06:53:00 123 -15
13.02.2018 21:26 125 02.13.2018 21:31:25 97 28
14.02.2018 16:34 96 02.14.2018 16:39:39 100 -4
15.02.2018 06:38 101 02.15.2018 06:43:56 111 -10
20.02.2018 17:20 83 02.20.2018 17:25:07 107 -24
21.02.2018 05:46 78 02.21.2018 05:51:21 114 -36
22.02.2018 05:33 66 02.22.2018 05:38:18 136 -70
23.02.2018 07:15 91 02.23.2018 07:20:29 131 -40
24.02.2018 10:54 113 02.24.2018 10:59:21 190 -77
24.02.2018 15:10 41 02.24.2018 15:15:58 119 -78
25.02.2018 15:54 67 02.25.2018 15:59:06 122 -55
Auf meine Reklamation bei Abbott bekam ich zunächst noch mal eine allgemeine Information, wie der Sensor zu nutzen ist, was absolut nichts Neues für mich beinhaltete.
Darauf habe ich den Kundendienst kontaktiert und genau die Gleiche Prozedur über mich ergehen lassen mit dem Fazit: Was willst du denn, es ist doch alles in Ordnung!
Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!
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am 19.03.2018 11:15:46 | IP (Hash): 1778323477
Hallo RM
bei mir sind es nun über 2 Jahre, dass ich FreeStyle Libre Nutzer bin. Parallel zum Sensor mache ich regelmäßig blutige Messungen, um eine Referenz zu den meist niedrigeren Sensor Daten zu haben.
Meist sind die FL Werte 10-15 mg/dl niedriger, das kann man aber beim Trend berücksichtigen. Einmal kam es vor, dass sich ein Sensor nicht starten ließ und von Anfang an behauptete, die Laufzeit wäre abgelaufen. Diesen Sensor bekam ich problemlos ersetzt.
Beim letzten Sensor hatte ich völlig abweichende Werte, die faktisch nicht brauchbar waren, wie aus der Liste zu sehen ist:
Sensor Messung blutige Messung
Datum/Uhrzeit mg/dl Datum Uhrzeit mg/dl Diff.
11.02.2018 18:22 93 02.11.2018 18:27:50 106 -13
12.02.2018 07:04 44 02.12.2018 07:09:05 114 -70
13.02.2018 06:48 108 02.13.2018 06:53:00 123 -15
13.02.2018 21:26 125 02.13.2018 21:31:25 97 28
14.02.2018 16:34 96 02.14.2018 16:39:39 100 -4
15.02.2018 06:38 101 02.15.2018 06:43:56 111 -10
20.02.2018 17:20 83 02.20.2018 17:25:07 107 -24
21.02.2018 05:46 78 02.21.2018 05:51:21 114 -36
22.02.2018 05:33 66 02.22.2018 05:38:18 136 -70
23.02.2018 07:15 91 02.23.2018 07:20:29 131 -40
24.02.2018 10:54 113 02.24.2018 10:59:21 190 -77
24.02.2018 15:10 41 02.24.2018 15:15:58 119 -78
25.02.2018 15:54 67 02.25.2018 15:59:06 122 -55
Auf meine Reklamation bei Abbott bekam ich zunächst noch mal eine allgemeine Information, wie der Sensor zu nutzen ist, was absolut nichts Neues für mich beinhaltete.
Darauf habe ich den Kundendienst kontaktiert und genau die Gleiche Prozedur über mich ergehen lassen mit dem Fazit: Was willst du denn, es ist doch alles in Ordnung!
Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!
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Cracktros
Rang: Gastam 19.03.2018 12:06:04 | IP (Hash): 186281805
Aviator schrieb:
Hallo RM
Für mich steht fest, das Messprinzip finde ich gut, das Verhalten von Abbott unmöglich!
Ich werde keine Sensoren mehr kaufen und ich will auch nicht, dass meine Krankenkasse denen Geld in den Rachen wirft!
Bei aller berechtigten Kritik kann ich dem, hier vorgetragen Gefühl, die KKs sollten das FreeStyle nicht mehr übernehmen, wenig abgewinnen. Es gibt viele die mit dem Gerät nicht zufrieden sind aber, für einige ist dieses Gerät ein Segen da es ihnen hilft ihren BZ besser einzustellen.
Meine Kritik ist hier fundamentaler: Im allgemeinen heißt es " Konkurrenz belebt das Geschäft". Wo bleibt diese Konkurrenz? Seit Jahren hat Abbott, mit dem Libre, ein Gerät mit Alleinstellungsmerkmal und kein anderes Unternehmen tut etwas um diesen Markt zu verbessern. Die Entscheidung des GBA auch CGMs zu finanzieren ist sehr Vorteilhaft, die Bürokratischen Mühle sind aber schwer zu bewegen und der Preis hoch. Was nun gebraucht wird, sind Geräte die dem Libre Konkurrenz machen.
Bearbeitet von User am 19.03.2018 14:09:20. Grund: - -
am 19.03.2018 13:48:22 | IP (Hash): 866387127
Mit dem Libre stelle ich meinen BZ nicht ein, sondern damit steuere ich den. Beispiel: Es zeigt mir einen ansteigenden Verlauf, und da hinein setze ich aktuell wenigstens 10-15 Minuten intensiverer Bewegung und kann danach sehen, wie der Anstieg deutlich abflacht bis abknickt. Für ne ähnliche Erfahrung mit dem Fingerpieks bräuchte ich alle 5 Minuten 1 Loch. Noch ein Beispiel: Mit dem Libre sehe ich, wie mein BZ bei der Nacht sehr waagerecht verläuft und erst mit dem Aufwachen ansteigt, also kein Dawn, wie der Fingerpieks nach dem Aufstehen normal glauben lässt. Dafür muss ich kein Basal erhöhen, sondern allenfalls mit dem Augenaufmachen einen kleinen Bolus setzen.
Wer seinen BZ nicht nach dessen Bewegungen steuern, sondern sich traditionell weiter nach messen+spritzen+essen verhalten und den Scan nur wie nen Fingerpieks verwerten, also einer Einstellung folgen will, hat mit dem Libre das falsche System.
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Cracktros
Rang: Gastam 19.03.2018 16:56:10 | IP (Hash): 1775384210
Da das Frestyle kein CGM ist, ist es auch für alle ICTler und CSII einfacher zu bekommen, da kein Ärztlicher Dienst involviert ist. Für die Krankenkassen ist es eine zusätzliche Leistung, die sie anbieten dürfen , und damit um Versicherte werben können. Und für Patienten eine zusätzliche Hilfe, wenn das Gerät für sie passend ist.
Bearbeitet von User am 19.03.2018 17:34:54. Grund: . -
am 19.03.2018 17:15:45 | IP (Hash): 1873686133
Hallo hjt_jürgen,
Volle Zustimmung von meiner Seite ! Für mich ist das FSL ein Quantensprung - vergleichbar vom Eselreiten zum Fliegen mit Flugzeug - der mir ein einfacheres und auch bequemeres Leben bei gleichzeitiger Verbesserung und gleichbleibenden BZ ohne große Schwankungen meines BZ ermöglicht.
Bei aller Kritik an diesem System; ich messe in mmol/L und addiere zu jedem Meßwert je einen vollen Prozenpunkt hinzu ( Glukosemessung ist nicht = Blutmessung ) und bestimme danach Basis und Bolus - damit habe ich meinen HbA1C seit knapp 2 Jahren auf kontinuierliche 6,2 - 6,4 mmol/L gehalten.
Nach Aussage meiner Diabetologin für einen ollen 70-jährigen der sich an nichts hält was ihm vorgeschrieben wird ( Essen und genießen ), ein super Wert.
Vorher per Fingerpiecks HbA1C = auf und nieder, von 5,3 - 7,9 mmol/L alles vertreten.
Mein Rat: akzeptiere Deinen Diabetes, lebe und arrangiere Dich mit Ihm und nutze alle technischen Möglichkeiten (auch FSL) Dir Dein Leben zu vereinfachen / zu verbessern = heißt: lebe Dein Leben und denke mit !
Bearbeitet von User am 19.03.2018 17:16:37. Grund: Änderung -
am 22.04.2018 12:19:09 | IP (Hash): 2101875699
Wenn ich danach handeln würde, müsste ich fast immer vom doppelten Wert ausgehen, den der Sensor ausgibt.
Dumm ist nur, dass die Sensoren zeitweise wirklich korrekte Werte liefern. Kürzlich hatte ich einen direkten Vergleich mit dem Laborwert. Und siehe da, Sensor-, Blut- und Laborwert lagen sehr nach beieinander. Leider ein einmaliger Fall.
Und noch was: Nach meiner Beobachtung schwanken die Ergebnisse von Sensor zu Sensor. Derzeit habe ich einen in Gebrauch, der durchgängig falsche Werte liefert. Nach meiner bisherigen Beobachng traten die deutlich falschen Messwerte bisher meist ab dem 10. Verwendungstag auf und wurden von Tag 10 bis 14 zunehmend schlechter. Einige Sensoren wechselte ich deswegen vorzeitig. -
am 22.04.2018 12:25:40 | IP (Hash): 2101875699
Erfahrungen mit der Hotline - Das deckt sich 1:1 mit meinen Erfahrungen!
Abbott hat mir mitgeteilt, dass die Sensoren zu 98 % korrekte Werte liefern sollen und damit besser seinen als die Norm für klassische Blutmessung. Nur, den Bezugswert zu den 98% haben sie nicht genannt.
Bearbeitet von User am 22.04.2018 12:41:18. Grund: ergänzt -
am 22.04.2018 12:36:19 | IP (Hash): 2101875699
Es geht den Anwendern doch gar nicht darum, offensichtlich falsche Messergebnisse liefernde Sensoren ersetzt zu bekommen. Nein, wir Anwender möchten doch nur ein zuverlässig funktionierendes Messsystem. Leider kann ich das von der Sensormessung inzwischen nicht mehr sagen. -
am 22.04.2018 15:45:42 | IP (Hash): 1622766519
JEDES ordentliche CGM braucht für seine einigermaßen verlässliche Anzeige den wenigstens 2mal täglichen Abgleich mit dem Fingerpieks - am passendsten nach wenigstens 20 Minuten waagerechtem BZ-Verlauf. Solche CGMs kosten ein mehrfaches Vielfaches vom Libre, und von dem will uns Abbott glauben machen, dass es eben für sehr viel weniger Geld sehr viel zuverlässigere Verlaufsdarstellungen liefert? Das ist allein schon rein von der Logik noch viel irrealer als die aktuellen Verbrauchsangaben für fabrikneue Autos.
Eine einfache Möglichkeit zur persönlichen Abhilfe: Jeden Morgen mit 1-2 blutigen Kontrollmessungen den für den Tag passenden Abstand zur Scan-Anzeige ermitteln und dann eben für den Tag zur Scananzeige dazu rechnen oder davon abziehen.
Oder für etwas mehr Komfort die Glimp App installieren und jeden Morgen mit den blutigen Messergebnissen füttern, mit denen die dann unabhängig von der Libre Anzeige den sehr viel passenderen Verlauf anzeigt.
Auf meinen Vorschlag an der Hotline, die blutigen Werte aus dem Lesegerät praktisch automatisch für die Scan-Anzeige zu übernehmen, habe ich bis heute nicht den Pieps einer Antwort.
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am 01.05.2018 10:07:57 | IP (Hash): 1800966240
Genau die gleiche Erfahrung gemacht! Es gibt Sensoren, deren Messwerte mit den Blutwerten nahezu übereinstimmen, pro Quartalslieferung meist jedoch nur einer! Aber auch dieser beginnt ab Tag 10 falsche Werte anzuzeigen!
Auch ich bin der Meinung die Abbott Hotline ist hervorragend geschult, Reklamationen aller Art abzuwimmeln! Gestern bekam ich auf Nachfrage, wo denn meine Lieferung bleibt, die ja 5-7 Werktage betragen soll, die Antwort, es gäbe derzeit ein Versorgungsproblem und man könne noch nicht genau sagen, wann die Lieferung kommt! Super! Habe meinen letzten Sensor in Gebrauch!
Hier hilft nur eins: Endlich eine Konkurrenz für FreeStyle Libre! Dann wird sich auch um die Kundschaft bemüht!
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am 21.07.2018 16:24:58 | IP (Hash): 88109518
Erstaunlich dass dieser Schrott in Deutschland zugelassen ist.
Aber halt, wir haben ja die EU, wahrscheinlich ist das Dings
in Luxemburg zugelassen worden und damit in der ganzen EU
verkaufbar.
Wenn man mal auf den Beipackzettel (dünnes Faltblatt) schaut dann gibt es da ein
interessantes Bild ( Punkthaufen) zu sehen: 13195 Messergebnisse wo man
Messungen durch Blutentnahme am Finger verglichen hat
mit FreeStyle libre Messungen.
Wenn man unten links hinsieht gibt es da Finger-Messungen von 100mg/dL
und das freestyle zeigt 50 an. Naja.
Umgekehrt gibt es Fingermessungen (FM) : 50 und freestyle zeigt 100 an.
Auch schön.
Ganz krass ist unten in der Mitte: FM=200 , freestyle = 50
Im ersten Drittel: FM=130 , freestyle = 320
Kriminell.
Also wer sich auf der Basis von den freestyle Anzeigen direkt
Insulin spritzt ohne weitere Kontrolle der hat entweder Glück oder ist bald tot.
Das erwähnte Bild sagt ja auch nichts darüber aus ob die Sensormessungen
von Messung zu Messung streuen oder von Sensor zu Sensor oder von Person
zu Person.
Wie andere hier schon geschrieben haben scheinen die Sensoren um +/-50mg/dL
zu streuen aber zumindest - wenn sie nicht die Grätsche machen -
über die 14 Tage mit konstantem Fehler zu messen.
Dass dieser Fehler 35%-50% des Nüchternblutzuckers ausmacht ist ein Witz, dagegen sind
die gefakten Abgasmessungen in der Dieselaffäre hoch präzise.
Wie andere Poster schon schrieben: dieses Teil kann nur dazu hergenommen werden
um den Trend: Blutzucker steigt/fällt/ist konstant angezeigt zu bekommen -
vorausgesetzt der Sensor macht vor dem 14. Tag nicht die Grätsche.
Alles Andere ist Selbstmord auf Raten.
Ach ja, insgesamt wurden 72 Personen getestet und 144 Sensoren ( jede Person trug 2 Sensoren)
wobei die 144 Sensoren aus 3 verschiedenen Produktionschargen entnommen wurden.
Das ist absolut armselig: ich arbeite bei einem Halbleiterhersteller und wir testen
je 96 Chips aus 3 Chargen , also 96x3 = 286 . Das sind Konsum-Produkte,
keine Medizinprodukte.
Was in dem Beipackzettel fehlt ist eine Zahl in wieweit die Sensordaten ( Erinnerung:
jede Testperson trug gleichzeitig 2 Sensoren, da kann man wohl davon ausgehen dass
die Messergebnisse bis auf 5dL/mg überein stimmen sollten) bei je einer
Person übereinstimmten - oder eben nicht.
Was auch fehlt sind Aussagen über die Konstanz der Fehler : schwankt er
oder bleibt er über 14 Tage gleich.
Was für ein Müll. Jeder Benutzer ist also selbst Schuld wenn was schief geht, steht ja klar auf
dem Beipackzettel wie fehlerhaft die Messergebnisse sein KÖNNEN.
-
am 21.07.2018 17:50:32 | IP (Hash): 1277876152
3,9 schätzt meine Libre App meinen aktuellen 1c. Und wenn die nicht unter 40 mg/dl einfach stumpf lo speichern würde, wären wohl auch 3,5 oder am Ende noch weniger drin. Keine Angst, ich bin nicht tot. Mein Pieksabgleich heute morgen hatte bei lo 99 angezeigt und in der parallel laufenden Glimp-App 119. Und im Gegensatz zur stumpf waagerechten lo-Anzeige, die erst wieder aus dem Keller kommt, wenn Glimp 140 anzeigt und der Pieks dann 120 zeigen würde, kann ich eben bei der Glimp-Anzeige immer sehen, wie mein BZ verläuft, auch in meinem postabsorptiven Lieblingsbereich unter 100. Verrückt finde ich, dass der Sensor die Daten ja weiterhin differenziert liefert und nur die Libre-Ausgabe diese Differenzierung schlicht schluckt, und zwar völlig gleich in App und Lesegerät.
Tatsächlich wird mein Bluttest am Montag wohl wieder einen 1c um 5 ausgeben, also um 20% und damit erheblich mehr, als die Libre-Schätzung. Und auf der anderen Seite würde ich vor dem Hintergrund um 7 erwarten, wenn ich meinen BZ mit den selben BZ-Zahlen und der selben Aufmerksamkeit und Feinsteuerung nicht an meinen Pieks ausrichten würde, sondern allein an der Libre-Anzeige.
Eigentlich hatte ich mich heute darüber wieder einmal ähnlich kritisch wie Du auslassen und den Hersteller watschen wollen, wenn ich da heute morgen nicht über Libre-Pro gestolpert wäre, die Profi-Version. Voll geeehniiijaaahl! Da kriegen die Betroffenen nur nen Sensor angepappt, und der speichert statt der normal maximal 8 Stunden die ganzen 14 Tage. Und nach 14 Tagen liest das Fachpersonal den dann aus und nimmt die Auslese zur Grundlage für die weitere Behandlung.
Das sagt mir, dass die Fachmedizin die "Genauigkeit" der Anzeige eben fachologisch für völlig ausreichend hält. Und da würden mich die paar erbsenzähligen Laien ganz bestimmt auch nicht kümmern bis vielleicht sogar amüsieren, wenn ich Abbott wär ;)
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am 21.07.2018 22:08:59 | IP (Hash): 88109518
Hallo Jürgen,
libre pro ist genauso schrottig,
wohl derselbe Senor aber mit mehr Speicher.
pro:
https://www.myFreeStyle.com/provider/sites/all/themes/provider20/pdf/Accuracy%20Brochure.pdf
nicht pro:
https://www.myfreestyle.com/provider/freestyle-libre-clinical-evidence
Ich kapier nicht weshalb da nicht in GANZ GROSSEN BUCHSTABEN draufsteht:
nicht zur Berechnung von Insulin-Verabreichungen geeignet.
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am 29.07.2018 10:14:40 | IP (Hash): 1250243142
Hallo,
mein Freund ist Diabetiker Typ 1 und seit einigen Wochen spinnt der FreeStyle libre total mit den Werten. Er hat dazu auch Videos gemacht auf youtube. Kennt ihr Lösungen, andere Systeme bei denen man nicht pieksen muss?
https://www.youtube.com/watch?v=dCQD0ESHGFc&t=27s
Die Firma sollte echt was unternehmen.
Lg Kiniku
Bearbeitet von User am 29.07.2018 10:31:40. Grund: falscher link -
am 29.07.2018 12:03:28 | IP (Hash): 1379039151
Mein Apparat ist zu dumm für das Video, zeigt mir nur ne schwarze Fläche mit links am Rand nem weißen Kreis mit nem Rufzeichen drin. Wenn ich sehen kann, was konkret gemeint ist, hätte ich vielleicht den einen oder anderen Tipp zur Lösung.
Generell wird Abbott das Produkt nicht verändern, denn es verkauft sich wie es ist wie geschnitten Brot, nein, noch viel besser. Also entweder damit zurecht kommen, oder es lassen. Mögliche Alternativen findest Du hier https://www.google.de/search?q=cgm+system&oq=CGM+&aqs=chrome.5.69i57j69i60l3j0l2.9351j0j7&client=ubuntu&sourceid=chrome&ie=UTF-8 Allerdings können auch die viel teureren und aufwändigeren Systeme den Fingerpieks zu passenden(!!!) Zeiten nicht ersetzen, sondern sind vielmehr darauf angewiesen.
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am 02.08.2018 10:54:19 | IP (Hash): 1738398854
Hallo zusammen,
ich nutze seit März 2018 FreeStyle Libre und habe (seit der zweiten Lieferung) regelmäßig Probleme mit der Haftung der Sensoren - will sagen, dass bisher 5 Sensoren nach unterschiedlichen Zeiten (1 Tag, 5 Tage, 12 Tage) einfach abgefallen sind.
Die Hotline hat mich detailliert befragt; u.a. ob ich die Haut richtig gereinigt habe usw. Es gab auch den Tipp, dass ich noch zusätzlich fixieren soll - das kann ja aber nicht die Lösung sein.
Hat noch jemand diese Probleme?
Beste Grüße an alle Uwe
"Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir haben, die Träume, die wir träumen und die Sehnsüchte, die uns treiben."
(Hans Pfeiffer alias Heinz Rühmann in "Die Feuerzangenbowle")
Bearbeitet von User am 02.08.2018 10:59:03. Grund: signatur -
am 16.08.2018 20:30:07 | IP (Hash): 1257085277
Hallo zusammen ,
man kann immer alles sehr Hochschulmässig ausdiskutieren.
Hier ein paar einfache Fakten.
Bin seit längerem mit den fls ausgerüstet und war sehr zufrieden.die Betonung liegt auf war.
Seit dem das Frühjahr angefangen hat und auch die Aktivitäten draussen anstiegen, fielen die Sensoren durch.
Hängen bleiben, Vor Ablauf von 14 Tagen abfallen als auch in der Sommerzeit in einer Woche mehr als 2 Sensoren die nicht halten wollten trotz peniblen vorbereiten der Stellen an denen die Sensoren platziert werden sollen.
Es kann nicht sein das man grosse und unschöne Pflaster, Wundschnellverbände oder ähnliches braucht um etwas mehr Zeit für die Sensoren herauszuschinden. Ferner man mit einem Sensor zusätzlich alle drei Monate den Ausfall nicht kompensieren kann.
Ich jedenfalls werde mich an den Hersteller wenden um Erklärung, ggfls. Ersatz ersuchen .
Hoffnung habe ich wenig ,da der Dialog von Seiten des Herstellers sehr dürftig bis nahezu unmöglich ist.
Des weiteren mit meinem Diabethologen über Alternativen sprechen und meine weiteren Quartalssensoren dann nicht mehr abrufen werde.
Freundliche Grüße an alle -
am 07.11.2018 10:42:39 | IP (Hash): 2006047148
Hallo zusammen,
bis Ende 2017 wurden meine abgefallenen Sensoren anstandslos, ohne Rücksendung der abgefallenen, ersetzt. Heute wollte ich 2 Sensoren reklamieren und wurde an der Hotline belehrt dass abgefallene Sensoren unter Eigenverschulden laufen und nicht automatisch ersetzt werden. Auf den Hinweis dass dies durch Schweiß passiert ist der Mitarbeiter nicht eingegangen.
Soll heißen wenn man gelegentlich stark schwitzt und der Kleber vom Sensor nicht hält, dann ist dass das Problem des Patienten.
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 07.11.2018 17:04:45 | IP (Hash): 1849978488
Reiner15 schrieb:
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Wäre ev. dieses eine Option ?
https://www.eversense.de/
https://www.steinerprinzip.com/aktuelles/detail/news/diabetes-blog-meine-erste-woche-mit-dem-eversense-xl-eine-aufregende-zeit/ -
am 07.11.2018 19:46:18 | IP (Hash): 2006047148
Ja, das wäre eine Option. Ich hatte dazu schon mal ein Thema eröffnet, aber bisher keine Antworten erhalten.
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13758/Eversense-CGM-System
Nun ist es ja so dass, wenn man sich einmal für eine Sache entschieden hat und Der Diabetologe das auch befürwortet man das Ganze nicht wieder umkehren kann. Da macht bestimmt die Kasse Theater.
Wenn es die Möglichkeit gäbe einen solchen Sensor parallel zur Probe zu tragen, dann würde ich das tun.
Die Beschreibung liest sich sehr positiv da der Sensor kalibriert werden muss/kann.
Der tägliche Wechsel des Pflasters sollte das unbeabsichtigte abfallen verhindern.
Reiner
Bearbeitet von User am 07.11.2018 19:47:38. Grund: Text hinzugefügt -
am 07.11.2018 20:17:41 | IP (Hash): 1988546669
Danke für den Tipp, Elfe. Hab grad mal bei Roche angefragt, wie das preislich für meine kranke Kasse aussehen würde, wenn ich das Libre, von dem ich die letzten 4 Setzstellen noch deutlich sehen kann, gegen Eversense tauschen wollte.
@Reiner
Nicht der Sensor wird kalibriert, sondern das Lese- und Interpretationsprogramm. Geht auch beim Libre ganz gut mit der Glimp App
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 07.11.2018 20:24:02. Grund: Korrektur -
am 12.11.2018 11:25:55 | IP (Hash): 1626659565
Hatte gerade ein Gespräch mit der Hotline. Kostenloses probetragen des Eversense parallel zum Libre ist nicht möglich.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 13.11.2018 17:37:20 | IP (Hash): 452780156
Hallo ihr Lieben,
war heute beim Diabetologen-Termin - soll das Libre anwenden, mit Augenmerk auf Hypovermeidung.
Mit dem neuen Libre 2 wird vieles besser: Messgenauigkeit und neue Alarmfunktion direkt am Sensor.
Im www dazu nur solches u.ä. gefunden:
https://www.diabetes-online.de/essen_trinken/a/mit-optionalen-alarmen-in-echtzeit-ce-kennzeichen-fuer-FreeStyle-libre-1927820
Das neue Dexcom hatte er auch erwähnt:
https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2018/neue-diabetestechnik-beim-easd-in-berlin
Zum Eversense habe ich konkret nachgefragt !
:-( Was ich mir denn davon versprechen würde - unter die Haut setzen und kalibrieren müssen :-(
Müsste, wenn ich das denn will, zu einem anderen Diabetologen (drei in hiesiger Stadt) überwiesen werden, die dieses System anbieten.
Vermute, daß die besondere Schwierigkeit im Einsetzen des Sensors per Hautschnitt liegt.
So aus Ableitung, was allein für ein Aufwand beim Hautarzt betrieben wird, um nur einen Fleck herauszuschneiden - Abdecken per steriler Tücher, Skalpell …
Für Diabetologen nicht unbedingt im üblichen Tätigkeitsfeld vorhanden.
Doch eher erfolgreiche Lobby-Arbeit der verschiedenen Anbieter ? Nicht unbedingt objektiv ?
Schwierig für uns Patienten, da das Richtige zu finden °~°
Gruß Elfe -
am 13.11.2018 18:40:29 | IP (Hash): 888500793
Hallo,
ich bin ja noch `ne ganze Weile auf Medtronic festgenagelt ... aber wenn ich mich heute entscheiden müsste...
Libre2:
eher nicht. Die können zwar brauchbare Sensoren bauen (siehe Navigator),
aber was die sich in den vergangenen Jahren so geleistet haben, was den Service angeht, geht gar nicht. Und dann ist da noch das Problem mit dem hyperallergenen Pflaster. Durch die Alarmfunktion schaffen sie es jetzt vielleicht reguläre Kassenleistung zu werden.
Dexcom G6:
interessant. Ich kann kalibrieren, wenn ich es für gut halte, muss aber nicht, wenn es gerade mal nicht passt. Die Sensoren laufen laut Hersteller 10 Tage, lassen sich aber ohne große Genauigkeitseinbußen verlängern. Der Transmitter ist ein Wegwerfgerät mit ca 3 Monaten Laufzeit.
Eversense:
auch nicht meins. Derzeit muss der Sensor noch alle 6 Monate neu eingesetzt werden. Geht zwar mehrmals in die gleiche Hauttasche, wird aber trotzdem im Laufe der Jahre zu einige Vernarbungen führen. Außerdem wird das Pflaster zwar täglich gewechselt, aber immer auf die gleiche Stelle geklebt - ob das jetzt so toll für die Haut ist? Der Transmitter muss täglich aufgeladen werden, auch doof...
Die Krankenkassen machen teilweise nicht mit...
Guardian Connect:
würde ich nicht machen. Ohne die passende Insulinpumpe überwiegen bei Medtronic die Nachteile (Sensorlaufzeit, Genauigkeit). Vorteil: der Transmitter kann wieder aufgeladen werden und hält bis zu 2 Wochen durch.
Ob ein CGM kalibriert werden muss oder nicht, wäre für mich kein Entscheidungskriterium. Ich halte es für durchaus sinnvoll, ein oder zweimal täglich zu prüfen, ob der Sensor überhaupt das richtige anzeigt und diese Werte dann ggf. für eine Kalibrierung zu verwenden - ist jetzt ja kein großer Aufwand.
Sensoren, die kalibriert werden müssen, bewahren uns außerdem vor den Diskussionen, ob neben dem CGM noch Teststreifen verschrieben werden können/dürfen ;)
Würde derzeit zum Dexcom G6 tendieren zusammen mit einer DANA Insulinpumpe,
aber ich muss noch mindestens 2,5 Jahre bei Medtronic bleiben.
Bearbeitet von User am 13.11.2018 18:53:32. Grund: Ergänzung2 -
am 16.01.2019 17:48:28 | IP (Hash): 1063662177
Gestern habe ich den schlechtesten Sensor, den je von Abbott erhalten habe, gesetzt.
Ab ca. 15:00 Uhr, bei ruhigem Verhalten im Haus hatte der alte Sensor Werte zwischen 5,6 und 6,6 mmol/l angezeigt, direkt vor dem Wechsel um 18:00 Uhr auch noch 6,2 mmol/l
In der o. g. Zeit keine Nahrungsaufnahme.
Der neue Sensor startet um 19:00 Uhr mit LO, die Messung mit Streifen zeigt 6,6 mmol/l.
Das ging so weiter bis ca. 23:00 Uhr. LibreLink LO - Streifenmessung 6,0 - 6,8 mmol/l.
Reiner -
am 23.01.2019 17:15:05 | IP (Hash): 1352202094
Ich möchte nochmal einen anderen Aspekt reinbringen, zu dem ich mir hier Antworten erhoffte, aber eigentlich nichts finde. Ich trage diesen Sensor gerade probehalber. Mein Diabetologe meinte, ich soll ihn einfach mal testen für 2 Wochen. Bisher läuft es technisch bei mir recht gut.
Aber: Bin ich der einzige Diabetiker, der sich daran stört, dass man nur direkt bei Abbott bestellen kann, dass die die Apotheken oder sonstigen Händler einfach rauskegeln? An sich wär das ja eventuell noch zu ertragen, aber man muss ja ein Kundenkonto anlegen, wo die persönlichen Daten gespeichert werden. Warum? ... Hmmmm, vielleicht weil der Pharmariese an die persönlichen Daten seiner Zielgruppe ranwill? Kann das sein? Ganz zu schweigen von dieser beknackten App, die alles gleich in eine Cloud hochladen will (ok, die muss man nicht nutzen). Ich fühle mich einfach gruselig bei der Vorstellung, dass dieser Pharmakonzern meine Daten speichert und mich persönlich "scant". Auch dass die direkt mit den Kassen verhandeln wollen, schmeckt mir gar nicht.
Patientendaten werden in Deutschland eigentlich streng geschützt, aber das scheint dieses amerikanische Unternehmen nicht zu kümmern.
Also meine Frage ist: Bin ich der einizige (und damit wohl in Euren Augen paranoid), den die Geschäftspraktiken von Abbott stören?