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FreeStyle Libre - Kritik
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am 16.08.2018 20:30:07 | IP (Hash): 1257085277
Hallo zusammen ,
man kann immer alles sehr Hochschulmässig ausdiskutieren.
Hier ein paar einfache Fakten.
Bin seit längerem mit den fls ausgerüstet und war sehr zufrieden.die Betonung liegt auf war.
Seit dem das Frühjahr angefangen hat und auch die Aktivitäten draussen anstiegen, fielen die Sensoren durch.
Hängen bleiben, Vor Ablauf von 14 Tagen abfallen als auch in der Sommerzeit in einer Woche mehr als 2 Sensoren die nicht halten wollten trotz peniblen vorbereiten der Stellen an denen die Sensoren platziert werden sollen.
Es kann nicht sein das man grosse und unschöne Pflaster, Wundschnellverbände oder ähnliches braucht um etwas mehr Zeit für die Sensoren herauszuschinden. Ferner man mit einem Sensor zusätzlich alle drei Monate den Ausfall nicht kompensieren kann.
Ich jedenfalls werde mich an den Hersteller wenden um Erklärung, ggfls. Ersatz ersuchen .
Hoffnung habe ich wenig ,da der Dialog von Seiten des Herstellers sehr dürftig bis nahezu unmöglich ist.
Des weiteren mit meinem Diabethologen über Alternativen sprechen und meine weiteren Quartalssensoren dann nicht mehr abrufen werde.
Freundliche Grüße an alle -
am 07.11.2018 10:42:39 | IP (Hash): 2006047148
Hallo zusammen,
bis Ende 2017 wurden meine abgefallenen Sensoren anstandslos, ohne Rücksendung der abgefallenen, ersetzt. Heute wollte ich 2 Sensoren reklamieren und wurde an der Hotline belehrt dass abgefallene Sensoren unter Eigenverschulden laufen und nicht automatisch ersetzt werden. Auf den Hinweis dass dies durch Schweiß passiert ist der Mitarbeiter nicht eingegangen.
Soll heißen wenn man gelegentlich stark schwitzt und der Kleber vom Sensor nicht hält, dann ist dass das Problem des Patienten.
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 07.11.2018 17:04:45 | IP (Hash): 1849978488
Reiner15 schrieb:
Leider habe ich noch keine anderen Sensoren (anderer Hersteller) gefunden.
Wäre ev. dieses eine Option ?
https://www.eversense.de/
https://www.steinerprinzip.com/aktuelles/detail/news/diabetes-blog-meine-erste-woche-mit-dem-eversense-xl-eine-aufregende-zeit/ -
am 07.11.2018 19:46:18 | IP (Hash): 2006047148
Ja, das wäre eine Option. Ich hatte dazu schon mal ein Thema eröffnet, aber bisher keine Antworten erhalten.
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13758/Eversense-CGM-System
Nun ist es ja so dass, wenn man sich einmal für eine Sache entschieden hat und Der Diabetologe das auch befürwortet man das Ganze nicht wieder umkehren kann. Da macht bestimmt die Kasse Theater.
Wenn es die Möglichkeit gäbe einen solchen Sensor parallel zur Probe zu tragen, dann würde ich das tun.
Die Beschreibung liest sich sehr positiv da der Sensor kalibriert werden muss/kann.
Der tägliche Wechsel des Pflasters sollte das unbeabsichtigte abfallen verhindern.
Reiner
Bearbeitet von User am 07.11.2018 19:47:38. Grund: Text hinzugefügt -
am 07.11.2018 20:17:41 | IP (Hash): 1988546669
Danke für den Tipp, Elfe. Hab grad mal bei Roche angefragt, wie das preislich für meine kranke Kasse aussehen würde, wenn ich das Libre, von dem ich die letzten 4 Setzstellen noch deutlich sehen kann, gegen Eversense tauschen wollte.
@Reiner
Nicht der Sensor wird kalibriert, sondern das Lese- und Interpretationsprogramm. Geht auch beim Libre ganz gut mit der Glimp App
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 07.11.2018 20:24:02. Grund: Korrektur -
am 12.11.2018 11:25:55 | IP (Hash): 1626659565
Hatte gerade ein Gespräch mit der Hotline. Kostenloses probetragen des Eversense parallel zum Libre ist nicht möglich.
Reiner -
Elfe
Rang: Gastam 13.11.2018 17:37:20 | IP (Hash): 452780156
Hallo ihr Lieben,
war heute beim Diabetologen-Termin - soll das Libre anwenden, mit Augenmerk auf Hypovermeidung.
Mit dem neuen Libre 2 wird vieles besser: Messgenauigkeit und neue Alarmfunktion direkt am Sensor.
Im www dazu nur solches u.ä. gefunden:
https://www.diabetes-online.de/essen_trinken/a/mit-optionalen-alarmen-in-echtzeit-ce-kennzeichen-fuer-FreeStyle-libre-1927820
Das neue Dexcom hatte er auch erwähnt:
https://www.diabetes-news.de/nachrichten_archiv/2018/neue-diabetestechnik-beim-easd-in-berlin
Zum Eversense habe ich konkret nachgefragt !
:-( Was ich mir denn davon versprechen würde - unter die Haut setzen und kalibrieren müssen :-(
Müsste, wenn ich das denn will, zu einem anderen Diabetologen (drei in hiesiger Stadt) überwiesen werden, die dieses System anbieten.
Vermute, daß die besondere Schwierigkeit im Einsetzen des Sensors per Hautschnitt liegt.
So aus Ableitung, was allein für ein Aufwand beim Hautarzt betrieben wird, um nur einen Fleck herauszuschneiden - Abdecken per steriler Tücher, Skalpell …
Für Diabetologen nicht unbedingt im üblichen Tätigkeitsfeld vorhanden.
Doch eher erfolgreiche Lobby-Arbeit der verschiedenen Anbieter ? Nicht unbedingt objektiv ?
Schwierig für uns Patienten, da das Richtige zu finden °~°
Gruß Elfe -
am 13.11.2018 18:40:29 | IP (Hash): 888500793
Hallo,
ich bin ja noch `ne ganze Weile auf Medtronic festgenagelt ... aber wenn ich mich heute entscheiden müsste...
Libre2:
eher nicht. Die können zwar brauchbare Sensoren bauen (siehe Navigator),
aber was die sich in den vergangenen Jahren so geleistet haben, was den Service angeht, geht gar nicht. Und dann ist da noch das Problem mit dem hyperallergenen Pflaster. Durch die Alarmfunktion schaffen sie es jetzt vielleicht reguläre Kassenleistung zu werden.
Dexcom G6:
interessant. Ich kann kalibrieren, wenn ich es für gut halte, muss aber nicht, wenn es gerade mal nicht passt. Die Sensoren laufen laut Hersteller 10 Tage, lassen sich aber ohne große Genauigkeitseinbußen verlängern. Der Transmitter ist ein Wegwerfgerät mit ca 3 Monaten Laufzeit.
Eversense:
auch nicht meins. Derzeit muss der Sensor noch alle 6 Monate neu eingesetzt werden. Geht zwar mehrmals in die gleiche Hauttasche, wird aber trotzdem im Laufe der Jahre zu einige Vernarbungen führen. Außerdem wird das Pflaster zwar täglich gewechselt, aber immer auf die gleiche Stelle geklebt - ob das jetzt so toll für die Haut ist? Der Transmitter muss täglich aufgeladen werden, auch doof...
Die Krankenkassen machen teilweise nicht mit...
Guardian Connect:
würde ich nicht machen. Ohne die passende Insulinpumpe überwiegen bei Medtronic die Nachteile (Sensorlaufzeit, Genauigkeit). Vorteil: der Transmitter kann wieder aufgeladen werden und hält bis zu 2 Wochen durch.
Ob ein CGM kalibriert werden muss oder nicht, wäre für mich kein Entscheidungskriterium. Ich halte es für durchaus sinnvoll, ein oder zweimal täglich zu prüfen, ob der Sensor überhaupt das richtige anzeigt und diese Werte dann ggf. für eine Kalibrierung zu verwenden - ist jetzt ja kein großer Aufwand.
Sensoren, die kalibriert werden müssen, bewahren uns außerdem vor den Diskussionen, ob neben dem CGM noch Teststreifen verschrieben werden können/dürfen ;)
Würde derzeit zum Dexcom G6 tendieren zusammen mit einer DANA Insulinpumpe,
aber ich muss noch mindestens 2,5 Jahre bei Medtronic bleiben.
Bearbeitet von User am 13.11.2018 18:53:32. Grund: Ergänzung2 -
am 16.01.2019 17:48:28 | IP (Hash): 1063662177
Gestern habe ich den schlechtesten Sensor, den je von Abbott erhalten habe, gesetzt.
Ab ca. 15:00 Uhr, bei ruhigem Verhalten im Haus hatte der alte Sensor Werte zwischen 5,6 und 6,6 mmol/l angezeigt, direkt vor dem Wechsel um 18:00 Uhr auch noch 6,2 mmol/l
In der o. g. Zeit keine Nahrungsaufnahme.
Der neue Sensor startet um 19:00 Uhr mit LO, die Messung mit Streifen zeigt 6,6 mmol/l.
Das ging so weiter bis ca. 23:00 Uhr. LibreLink LO - Streifenmessung 6,0 - 6,8 mmol/l.
Reiner -
am 23.01.2019 17:15:05 | IP (Hash): 1352202094
Ich möchte nochmal einen anderen Aspekt reinbringen, zu dem ich mir hier Antworten erhoffte, aber eigentlich nichts finde. Ich trage diesen Sensor gerade probehalber. Mein Diabetologe meinte, ich soll ihn einfach mal testen für 2 Wochen. Bisher läuft es technisch bei mir recht gut.
Aber: Bin ich der einzige Diabetiker, der sich daran stört, dass man nur direkt bei Abbott bestellen kann, dass die die Apotheken oder sonstigen Händler einfach rauskegeln? An sich wär das ja eventuell noch zu ertragen, aber man muss ja ein Kundenkonto anlegen, wo die persönlichen Daten gespeichert werden. Warum? ... Hmmmm, vielleicht weil der Pharmariese an die persönlichen Daten seiner Zielgruppe ranwill? Kann das sein? Ganz zu schweigen von dieser beknackten App, die alles gleich in eine Cloud hochladen will (ok, die muss man nicht nutzen). Ich fühle mich einfach gruselig bei der Vorstellung, dass dieser Pharmakonzern meine Daten speichert und mich persönlich "scant". Auch dass die direkt mit den Kassen verhandeln wollen, schmeckt mir gar nicht.
Patientendaten werden in Deutschland eigentlich streng geschützt, aber das scheint dieses amerikanische Unternehmen nicht zu kümmern.
Also meine Frage ist: Bin ich der einizige (und damit wohl in Euren Augen paranoid), den die Geschäftspraktiken von Abbott stören?