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alles reine „Gewohnheitssache...“

  • nobody

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 18:32:53
    Dafür habe ich etwas unter wiki gefunden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralinstitut_f%C3%BCr_Diabetes

    Gruss Hammy
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 18:36:02
    ich wollte keine politische aussage machen.
    und möchte nur zur beruhigung feststellen daß auch in d-west insulinspritzen(glas) und kanülen die brühmten 20min gekocht wurden.
    das wurde erst später durch die einmalspritzen abgelöst.
    und wegen der streifen - habe extra bei roche angerufen, der refloflux kam 1990 oder 91 iauf den markt, und mußte "selbst" gekauft werden.
    soll nur heißen sooo lange gabs den "goldenen westen" für diabetiker auch noch nicht.
    zb den novopen 1, das war der erste, kam 1985 oder 86 auf den markt.
    mfg. klaus von klausdn
  • joaquim

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 20:27:07
    Hallo

    Was hab ich mit den U S A und Canada am Hut ,Auch kann ein anderer DMler auf Hawai den Ironman machen,ich lebe hier und muß mit Vorurteilen und Realität in Deutschland klar kommen.Der "nur"Pilotenschein war mein Traum den ich mal hatte,und ausserdem wenn ich die PPL-Lizenz in den USA mache muß ich sie hier umschreiben lassen und schon ist Diabetes wieder ein Thema.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 20:52:21
    ja und genau da schließt sich der kreis.
    auf der einen seite du mit dem wunsch den pilotenschein zu machen.
    auf der anderen seite etliche(nicht wenige)
    diabetiker die von gdb 40 auf 50%
    kommen wollen und dies mit häufigen schweren hypos begründen.
    glaubst du daß bei dieser lage ein verantwortlicher für dich spricht ?
    es gibt noch andere kontraproduktive beispiele.
    andere länder anderes verständnis.
    sorry für dich. mfg. klaus von klausdn
  • Sabine H.

    Rang: Gast
    am 18.12.2008 09:55:42
    Anonym hat recht (Pilotenschein etc.), man muss sich da arrangieren wo man lebt, das hat Vor-, aber auch Nachteile, was die Krankheit ansich nicht besser macht, sondern auch mal richtig deprimieren kann! Ich kann das sehr gut verstehen, wenn speziele Träume oder feste Pläne damit hinfällig werden. von Sabine H.
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 18.12.2008 11:28:07
    Und das kann einem gesunden Menschen nicht
    passieren? Und jeder wird dadurch depressiv?
    Und was hat die Depression dann mit Diabetes
    zu tun? Muss ich das jetzt verstehen? Weshalb
    muss man sich für depressive Phasen entschul-
    digen? Ist eine Gewohnheitssache eine reine
    Ansichtssache jedes Einzelnen? Gut nun!
  • Lulu für @Tom

    Rang: Gast
    am 18.12.2008 12:16:24
    Hallo Tom,
    habe deinen Beitrag erst heute gelesen.
    Nun ja, auf Augenhöhe mit meinem Mann war ich nie. Er ist das Genie! ; - )) Aber ich liebe ihn und er mich. Wir sind jetzt seit vierzig Jahren verheiratet, haben vier Kinder und ich bin Krebspatientin.
    Klar, dass ich da schon etwas Aufmerksamkeit in meiner Familie zwangsläufig errege, obwohl mir das nicht recht ist, weil nach all den glücklich überstandenen Jahren natürlich auch die Umgebung heftig geschont werden muss, Mitleid erschöpft sich nämlich schnell. Ist ja auch verständlich. Ich bemühe mich in meiner Familie ein normaler Mensch zu sein.
    Ich spritze und messe verborgen, und nehme meine Medis ein, wenn es niemand sieht. Auch in der Öffentlichkeit.Ich stehe vor meinem Mann auf um Zeit für mich und meine Wehwehchen zu haben. Und am Frühstückstisch sitzt die alte Lulu, wie er sie gerne sieht.
    Ich besitze keinen Heiligenschein, nur etwas Mitgefühl für meine Familie. Die kriegen fast nix mit. Mitleid von meinem Mann zu erheischen fände ich ziemlich unCOOL. Was er nicht selbst gerne hergibt, hat für mich Null Wert!!!!!
    Man muss sich halt schon mal selbst trösten, und sei's mit ner Bratwurst. Ausserdem :Nur ein Kranker weiss, wie's einem Kranken geht.
    Dass mein Mann nicht zur Schulung mitkommt, war nur die Antwort auf den Vorschlag eines Mitleidenden, der meinte, das täte ihm gut. Tut es aber nicht.
    Er würde auch nicht zum Babyschwimmen oder zur Schwangerschaftsgymnastik mitgehen. Auch nicht zum Töpferkurs. Mein Gatte ist ein harter Brocken, hat aber die beste und schönste Seele, die ich in meinem Umfeld kenne.
    Wenn es mir wirklich schlecht geht, ist er da. Und das allein zählt doch.
    Im Übrigen sind wir beide Einzelkämpfer, jeder auf seinem Posten.
    Ich danke Dir, dass Du Dir Gedanken über mich machst.
    Aber glaub mir, mit mir ist alles in Ordnung. Und momentan bin ich alles andere als depri.
    Bete für mich, dass es so bleibt! ; - )))

    von Lulu für @Tom
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 18.12.2008 14:05:15
    an Vor-Anonym:
    ... musst de doch auch nicht verstehen, denn
    1) die Betroffenen können’s + das ist gut so
    2) wird ja eh nur alles bissig abgewertet. Lese anstatt dessen lieber ein wenig im „GG“...
  • Tom

    Rang: Gast
    am 18.12.2008 14:11:50
    Liebe Lulu,

    sorry, dann habe ich das nicht ganz richtig verstanden. Ich finde, es würde deinen DM routinierter und eben gaaaanz normal reflektieren, wenn es nix Ungewöhnliches ist, dass du auch in Gegenwart deiner Familie spritzt und misst.
    Ich weiß nicht, wie jung du bist, ich bin 47. Ich habe irgendwann FÜR MICH festgestellt, dass ich endlich deutlich NEIN sagen muss zu den Dingen, die ich NICHT möchte und ebenso deutlich und eindeutig ja.
    Man darf bei aller Aufopferung, we du sie ja auch praktizierst, nicht sich selbst vergessen, eine kleine Portion gesunder Egoismus, das wünsche ich dir von ganzem Herzen. Alles Gute und Liebe von Herzen

    von Tom
  • Lulu

    Rang: Gast
    am 19.12.2008 00:28:40
    Hallo Tom,
    ich bin weit über 60. Und ich sitze "auf gepackten Koffern".
    Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine. Darüber bin ich nicht traurig. Das ist allgemeines Menschenschicksal.
    Dann hab ich nicht umsonst gelebt. Schau, ich habe oft Gelegenheit gehabt Bilanz ziehen zu müssen. Von meinem öffentlichen Leben ist da nichts Relevantes geblieben. Meine Familie, meine Freunde waren mir in dieser auferlegten Meditation wichtig , die Menschen die mir anvertraut sind. Ich möchte nur, dass die Menschen, mit denen ich zusammen bin es gut haben, so wie sie es gewohnt sind und einmal sagen können, dass ich meine Aufgabe gut gemacht habe. Als Mama muss man so denken. Meine Söhne sind alle richtig gute Menschen geworden. Ein Gewinn! Und mein Mann ist glücklich, weil ich ihn in Freiheit leben lasse. Ich bin froh darüber dass ich noch so vieles auf die Reihe bringe. Das ist
    ein Grund, dankbar zu sein und milde zu bleiben.
    So zu handeln ist mir ein inneres Bedürfnis aus einer geistigen Haltung heraus, die ziemlich altmodisch ist, und die ich besser nicht hier erörtern möchte.
    Aber ich glaube, Du verstehst es schon
    Es ist alles gut so, wie es ist.
    Ein gutes Nächtle Dir! Und Danke für den Tipp mit Byetta.





    von Lulu