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alles reine „Gewohnheitssache...“

  • Hammy

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 17:38:19
    @Harald: Schön, dass es dir Spass macht - auch
    dazu soll ein Forum ja dienen. Ich lass dich deine
    Wette gewinnen - damit habe ich und die anderen
    Forenteilnehmer ihre Ruhe und du deinen Willen.
    Ich muss mich vor niemanden für Dinge recht- fertigen, die ich selbst anders erlebt habe...
    Schönes Weihnachtsfest allen, Gruss Hammy
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 19:33:08
    daß sich die diabetesbehandlung im lauf gerade der letzten jahre gewaltig verändert hat, hat hammy wohl nicht und nie bestritten, nur was damals in der ddr
    als behandlungskonzept lief war flexibler und moderner als das westliche.
    beisp. der quarkbunker in mergentheim.
    sinnlose weil falsche diätvorschriften.
    und anscheinend ist schon vergessen daß gerade unsere diabetologen heftigst gegen die bz selbsttestung gewettert haben, da sie um ihren
    "heiligenschein" fürchteten.
    nicht zu vergessen daß ein der ict sehr ähnliches behandlungskonzept als unpraktikabel in der kiste verschwand.
    also bloß nicht vergessen soo fortschrittlich war der westen nicht. die amis waren meilen voraus.
    sehr wahrsch der osten auch.
    mfg. klaus von klausdn
  • joaquim

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 19:46:14
    Uff,da hat aber einer eine Lawine los getreten.Ich glaube das keinDiabetiker behaupten kann das Messen und Spritzen etwas ganz alltägliches ist, wie zum Beispiel Autofahren.Ich glaube das händeln mit Meßgerät und gar einer Spritze in der Öffentlichkeit noch immer ein krasser Einschnitt ins Leben ist.Es soll auch keiner sagen das gerade jetzt vor Weihnachten ein Gang über einen Weihnachtsmarkt mit all seinen Gerüchen kalt läßt. Für mich als recht neuer DMler brach bei der Diagnose eine Welt zusammen,meinen Traum vom Privatpilotenschein entschwand in einem Nebel aus Insulin.Viele Dinge bleiben einem als DMler verschlossen,aber wenn mir gestandene Diabetiker mit 60 dann sagen "das kann ja alles lernen und ich mach das schon seit 25 Jahren,und das ist doch ganz, ganz einfach".Oder mir sagen ich hätte noch immer keinen Zugang zu meiner Krankheit ,dann schwillt mir der Hals.Ich will nur als "Normaler Mensch" angesehen werden,und nicht immer Erleben das hinter meinem Rücken geflüstert wird "der Arme hat ja Diabetes der kann nicht mehr so richtig mithalten".Und jeder der an sich selbst zweifelt kann ich gut verstehen.
  • klaus nachtr.

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 20:29:19
    und weshalb drehst du den spieß nicht mal um?
    wolltest du waffenträger, oder busfahrer werden ?
    gerade hat ein diabetker die goldmedallie im gewichtheben gewonnen, gerade ist ein diabetiker vom himalaja gekommen.- der zweite vom ironman hawai war diabetiker.
    niemand hält dich ab zu beweisen daß diabetiker genauso leistungsfähig sind wie "gesunde".
    und wenn es "nur" am pilotenschein liegt , dann geh nach usa, canada, dort ist es kein hindernis.
    dort gibt es sogar einen verkehrspiloten mit dm..
    und ob das messen, schätzen, spritzen nicht auch bei dir mal so selbstverständlich werden wie autofahren, kannst du in 10 jahren feststellen,
    nur wollen das mußt du selber.
    und mit dem tuscheln muß man kein diabetiker sein, da reichen schon kleinste äußerlichkeiten.
    bei kindern schon die falsche "marke" auf dem schulranzen.
    nur mut es klappt auch mit dm.
    mfg. klaus.
    von klaus nachtr.
  • Andreas aus Berlin

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 20:41:55
    Also echt, hier ist eine "Lawine" losgetreten worden.
    Sie zeigt, dass etliche INSULINER oder Diabetiker allgemein, von ihrem Diabetes beherrscht werden und sicher psychologischer Hilfe bedürfen.
    Diabetes ist ein Zustand, der mich nicht beherrscht. ICH beherrsche meinen Diabetes.
    Ich als Insuliner messe mir z.B. auch in der U-Bahn, wenn es sein muss, meinen Blutzucker.
    Was ist Schlimmes an einem Weihnachtsmarkt?
    Bratwurst schlägt BE-mäßig nicht zu Buche, (es sei denn, da ist löffelweise Ketchup drauf), alles Andere muss ich abschätzen können (oder erlernen). Dazu gehört der nötige Insulinbedarf, den man sich zur Not auch mal durchs Hemd spritzen kann.
    Ich spritze u.a. Analoginsulin (Humalog), da ist es kein Problem, wenn mal etwas weihnachtsmärkliches dazwischen kommt. von Andreas aus Berlin
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 16.12.2008 21:06:10
    Kann es sein, daß das alles etwas mit dem
    jeweiligen Menschen zu tun hat? Glaubt ihr
    echt, daß einer mit "Problemen" ein anderer
    wird, nur weil ihr das auch geschafft habt?
    Wenn ja, habt ihr ein Gemüt, wie ein Fleischer-
    hund. Genau so, wie jeder seinen eigenen DM
    hat, hat auch jeder seine eigene Psyche, da wird
    niemand etwas daran ändern. Letzten Endes
    muß jeder mit sich, dem Diabetes und seinem
    Umgang damit klarkommen, auch wenn manche
    meinen, daß wäre Jammern! Ja, dann laßt sie
    doch. Gruß Grüni von Grünkohl
  • Langzeit45

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 10:52:22
    Hallo an Andreas aus Berlin,
    natürlich wirst du deinen Diabetes beherrschen, das tun andere Diab. ebenfalls. Hierum aber geht es nicht. Auch nicht um einen Piecks in der U-Bahn in den Finger, das kann schließlich auch jeder, dazu muss man sich auch nicht "auspellen". Es mag deiner Aufmerksamkeit entgangen sein, dass es sich hier um Langzeit'ler handelt, die es seit 40 und mehr Jahren beherrschen, ab und an mal nach dieser langen Diab.-Zeit nen Hänger haben. Ich denke, du bist noch nicht einmal so alt. Gruß Langzeit45!
  • Martin2

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 12:03:31
    Klausdn schrieb: „... nur was damals in der ddr als behandlungskonzept lief war flexibler und moderner als das westliche...“ –
    Lieber Klaus, du hattest also nicht das Elebnis, dir mit den stumpfen, dicken DDR-Kanülen jahrelang Insulin zu spritzen, die du vor Gebrauch mit destilliertem Wasser abkochen (sterilisieren) sowie dann mehrfach aufziehen musstest, um die kleinen, innen liegenden Metallsplitter von der Fabrik auszuspülen, damit sie nicht in deinen Körper gelangen konnten. Wie die Spritzstellen mit diesen Kanülen mit Widerhaken nach über 10 Jahren aussahen, vor allem bei damaligen Kleinkindern wegen ihrer kleineren Spritzflächen, brauche ich dir sicher nicht zu schildern. (Die Widerhaken habe ich mit ner Feile beseitigt, im Ernst, sonst zu schmerzhaft!) Und das alles genau genommen bis zur Wende. Die Insulinmenge in der DDR war sehr streng genormt + und wurde jedem Diabetiker vom behandelnden Arzt nach seinem Spritz-Plan zugeteilt. Mehr spritzen bzw. was abgleichen?!? - Fehlanzeige. Das Essen richtete sich nach einem BE-Plan, die angegebene BE- und Fettzufuhr war strikt einzuhalten. /
    Es wurde also nicht von uns Diabetikern festgelegt, wieviel wir aßen + spritzten, sondern mit feststehenden Plänen gelebt. – Das ist weder moderner, noch flexibler, sondern leider das komplette Gegenteil deiner Annahme. Es gab in der DDR auch keine BZ-Testreifen, geschweige denn Messgeräte. Auch dies kam alles erst mit der Wende ins DDR-Land. Du hattest als guter und zuverlässiger Diabetiker ab Mitte der 80’iger Jahre allerdings die Alternative bekommen, dein monatliches Tagesprofil nicht in der Klinik abzusitzen (ganz super für Berufstätige...), sondern dir ein kleines mobiles Labor mit Chemikalien mit heim zu nehmen, um deine Messungen anderentags (Blutgemisch in Röhrchen) im Labor wieder abzugeben. /
    Die Therapie war starr, aber nie flexibel, DDR-Systemgerecht sozusagen. Diabetiker-Selbsthilfegruppen waren übrigens verboten.
    So war das leider damals, lieber klaus.
    von Martin2
  • Tom

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 12:51:27
    Hi Lulu,

    ich habe bei mir bei 26 OPs aufgehört zu zählen, 20 davon waren in einem Zeitraum von 3 Jahren. Und ich halte damit sicher NICHT den Rekord.
    Meine Frage an dich ist: Warum lässt du dir die Gallenblase nicht einfach entfernen?
    Wie ich das somitbekommen habe in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, braucht man manche Organe nicht unbedingt, die Gallenblase gehört dazu. Und keiner von denen muss irgendeine strenge Diät halten.

    Du hast ne Menge geschrieben, liebe Lulu, dich auch bissel "ausgekotzt" und auch über deinen Partner...kann es sein, dass dein Mann dich nicht als Menschen auf Augenhöhe sieht und du durch deinen Diabetes versuchst, diese Aufmerksamkeit zu erlangen, indem du die Priorität deines DMs hochschraubst? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber GENAU diese Aussage hatte dein letztes posting für mich. Warum sollte dein mann mit dir zu einer Diabetes-Schulung gehen, wenn ich das fragen darf?
    Es wird in erster Linie leider DEIN DM sein.

    Manche Menschen (BItte nicht auf dich beziehen..) wünschen sich schlimme unheilbare Krankheiten, um die Aufmerksamkeit ihres Partners zu erlangen...das fiel mir beim Lesen deines postings nur so ein, liebe Lulu.
    Ich glaube, dass du ganz andere Konflikte zu lösen hast...fühlst du dich der möglichen Dominanz deines Mannes gewachsen?
    Möglicherweise würde dir ein Psychologe einer Partnerberatung sehr hilfreich sein können....bist du der Ansicht, IHR beide könntest professionelle Unterstützung benötigen, sprich deinen Mann direkt darauf an.
    Es ist sehr oft SEHR aufschlussreich, inwieweit die Partner bereit sind, an einer Partnerschaft zu arbeiten. Und an der Antwort sieht man auch oft, was die angeblich so große Liebe wirklich wert ist...manchmal genpgt einfach nur der Versuch der Fragestellungund die Reaktion...


    von Tom
  • TomNachtrag

    Rang: Gast
    am 17.12.2008 12:57:28
    Lulu,

    falls du mit Gewichtszunahme unter Insulin sehr kämpfts, wäre eine Byetta-Therapie OHNE Insulin für dich vielleicht für eine Zeit gut. Die Leute verlieren alle gut Gewicht. ohne!!! zu hungern. Beiträge zu Byetta findest du ausreichend hier oder auch bei www.diabetesinfo.de. Besprich es doch mal mit deinem Arzt. von TomNachtrag