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Diabetes 2 und Laktoseintoleranz

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    am 16.09.2017 09:37:11 | IP (Hash): 1732407675
    Guten morgen,
    ich habe Diabetes 2 und Laktoseintoleranz. Nehme seit Mai 2017 2x 1000 Metformin ohne Laktose von Lich ein und spritze abends 30 E Insulin Lantus. Mein HBA1 ist 8,8 reichlich hoch. Vorher war ich bei einem acharzt Diabetologen der hat mir das Trulicity verschrieben. on diesem Medikament wurde ich 100 Jahre alt. Es bekam mir gar nicht. Müde schlapp schläfrig selbst das laufen viel mir enorm schwer. Dies hat sich nach und nach eingeschlichen - daher 100 Jahre alt -.
    Daher habe ich mit meinem Hausarzt begonnen neu aufzubauen. Mit 1000 Metformin 2x am Tag und 30 E Lantus. Dies reicht nicht aus. Jetzt hat er mir Forxiga verschrieben. Geht gar nicht hat Laktose. Er hat kein Medikament gefunden ohne Laktose - komisch.
    Kann mir jemand helfen?
    Vielen herzlichen Dank.
    lg. Cinderella
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    am 16.09.2017 09:41:15 | IP (Hash): 176346135
    Kurzwirksames Insulin immer schön passend zum Essen ist völlig laktosefrei :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 16.09.2017 09:43:08 | IP (Hash): 1732407675
    hjt_Jürgen schrieb:
    Kurzwirksames Insulin immer schön passend zum Essen ist völlig laktosefrei :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.


    Danke für die Antwort. Aber das hat er Hausarzt nicht gesagt, er schickt mich zum Diabetologen.
    lg. Cinderella
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    am 16.09.2017 10:42:20 | IP (Hash): 688584431
    Cinderella64 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Kurzwirksames Insulin immer schön passend zum Essen ist völlig laktosefrei :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.


    Danke für die Antwort. Aber das hat er Hausarzt nicht gesagt, er schickt mich zum Diabetologen.
    lg. Cinderella



    Du bist hier nicht gerade im anspruchsvollsten Forum gelandet.

    Nein, Forxiga ist das einzige zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff in der EU, CH und USA.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dapagliflozin#Handelsnamen
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    am 16.09.2017 11:05:47 | IP (Hash): 1732407675
    Danke für die Antwort. Welches Forum ist besser?
    lg. Cinderella64
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    am 16.09.2017 11:23:44 | IP (Hash): 1898119117
    Heliflieger schrieb:
    Nein, Forxiga ist das einzige zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff in der EU, CH und USA.

    Hallo Cinderella,

    du bist hier in einem Forum gelandet, in dem einige nicht sehr anspruchsvolle User ruMTReiben und den Ton angeben wollen. Jürgens Empfehlung zu Mahlzeitinsulin ist sehr sinnvoll, weil damit keine Probleme mit deiner Laktoseintoleranz bestehen. Das wird dir vielleicht auch noch eine Userin aus dem Forum bestätigen, die selbst eine Laktoseintoleranz hat und Insulin nimmt.

    Die obige Aussage ist irreführend und nicht sehr sinnvoll. In Europa sind mehrere SGLT2-Hemmer zugelassen, die einen ähnlichen Wirkstoff und den gleichen Wirkmechanismus besitzen. Im Einzelnen sind das Dapagliflozin (Forxiga), Canagliflozin (Invokana) und Empagliflozin (Jardiance). Allerdings wird dein Arzt Recht haben, dass die Zuschlagstoffe von all diesen Tabletten leider nicht laktosefrei sind. Wenn dir sehr viel an dem Versuch mit einem SGLT2-Hemmer liegt, dann könntest du dir ja mal die Hersteller raussuchen und bei denen nachfragen, ob es auch eine laktosefreie Variante ihrer Tabletten gibt und wie du da rankommst.

    Genauso wird es dir wahrscheinlich mit den anderen möglichen Tabletten, den DPP4-Hemmern (Januvia, Xelevia, ...) ergehen. Übrig sind dann nur noch die GLP1-Analoga, von denen du Trulicity ja schon erfolglos ausprobiert hast. Du kannst ja noch mal Victoza, das andere GLP1-Analogon versuchen, das du täglich spritzen musst. Ich denke aber, dass du darauf nicht viel anders als auf Trulicity reagierst. Also bleibt dann nur nohc zusätzlich zu deinem Basalinsulin Mahlzeitinsulin. Du solltest dich lieber schon langsam mit der Insulinvariante anfreunden, wenn du nicht dauerhaft mit einem hohen HbA1c und dem großen Risiko von Folgeerkrankungen leben willst.

    Beste Grüße, Rainer


    Bearbeitet von User am 16.09.2017 12:27:35. Grund: .
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    am 16.09.2017 12:06:06 | IP (Hash): 1304673130
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Nein, Forxiga ist das einzige zugelassene Medikament mit dem Wirkstoff in der EU, CH und USA.

    Hallo Cinderella,

    du bist hier in einem Forum gelandet, in dem einige nicht sehr anspruchsvolle User ruMTReiben und den Ton angeben wollen. Jürgens Empfehlung zu Mahlzeitinsulin ist sehr sinnvoll, weil damit keine Probleme mit deiner Laktoseintoleranz bestehen. Das wird dir vielleicht auch noch eine Userin aus dem Forum bestätigen, die selbst eine Laktoseintoleranz hat und Insulin nimmt.

    Die obige Aussage ist irreführend und nicht sehr sinnvoll. In Europa sind mehrere SGLT2-Hemmer zugelassen, die einen ähnlichen Wirkstoff und den gleichen Wirkmechanismus besitzen. Im Einzelnen sind das Dapagliflozin (Forxiga), Canagliflozin (Invokana) und Empagliflozin (Jardiance). Allerdings wird dein Arzt Recht haben, dass die Zuschlagstoffe von all diesen Tabletten leider nicht laktosefrei sind. Wenn dir sehr viel an dem Versuch mit einem SGLT2-Hemmer liegt, dann könntest du dir ja mal die Hersteller raussuchen und bei denen nachfragen, ob es auch eine laktosefreie Variante ihrer Tabletten gibt und wie du da rankommst.

    Genauso wird es dir wahrscheinlich mit den anderen möglichen Tabletten, den DPP4-Hemmern (Januvia, Xelevia, ...) ergehen. Übrig sind dann nur noch die GLP1-Analoga, von denen du Trulicity ja schon erfolglos ausprobiert hast oder zusätzlich zu deinem Basalinsulin noch Mahlzeitinsulin. Du solltest dich lieber schon langsam mit der Insulinvariante anfreunden, wenn du nicht bei deinen hohen HbA1c und dem großen Risiko von Folgeerkrankungen bleiben willst.

    Beste Grüße, Rainer




    Ich bin nicht Cinderella, und was hilft ihr nun dein Vortrag, wenn die Alternative ebenfalls mit Lactose ist ?

    Nebenbei sollte man es dem Arzt überlassen warum er welchen Wirkstoff verschreibt.
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    am 16.09.2017 12:22:45 | IP (Hash): 1732407675
    Hallo Rainer,
    vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Dein Tipp ist super. Ich werde mal den Hersteller der Medikamente bzw. meine Krankenkasse informieren, die können mir sicher helfen, bevor ich mit dem Insulin zur Mahlzeit spritzen beginne, das ist doch ein erheblicher Aufwand. Seh das bei Bekannten immer wieder.
    lg. Cinderella64
    Bearbeitet von User am 16.09.2017 12:24:53. Grund: Cinderella das "d" eingefügt.
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    am 16.09.2017 12:31:51 | IP (Hash): 1732407675
    Hallo Heliflieger,
    dem Arzt überlassen" da muss ich Dich berichtigen, ich habe meinem Hausarzt vorgelegt, das es auch Metformin Laktosefrei gibt, er meinte nu: "da haben Sie was losgetreten", also auch ein Arzt ist kein Gott, er wusste es nicht. Seitdem nehme ich Laktosefreies Metformin und meine Welt ist in Ordnung.
    Die meisten Tabletten haben als Hilfsstoff Laktose. Um auf das Insulinabhängige spritzen zu kommen werde ich alles daran setzten zuerst mal das auszuschöpfen, was ich kann, d.h. Laktosefreie Medikamente zu bekommen. Seit ca. 5-6 Jahren habe ich Probleme mit dem Metformin, wissen tue ich seit einem Jahr erst, das ich Laktoseintolerant bin. Alles selber herausgefunden !!! Auch ein Doc weiss nicht alles.
    in Laktosetest scheiterte in der Hausarztpraxis, weil man dies dort mit Milchzucker ??? testen wollte - da lach ich mich doch schepp. Milchzucker bei Diabetes zu geben ist ein Witz.
    Es gibt andere Methoden festzustellen, das eine Latkoseintolerenz besteht.
    lg. Cinderella64
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.09.2017 19:40:34 | IP (Hash): 1098868915
    Hallo Cinderella,
    der Atemtest auf Laktoseintoleranztest mit Milchzucker ist eine gute Möglichkeit, um die Unverträglichkeit herauszufinden und auch, wie hoch die Empfindlichkeit ist.
    Ich war schon LADA-Diabetiker mit bereits Mahlzeiteninsulin, als dieser Test (auch auf Fruktose und Sorbit) durchgeführt wurde beim Gastroenterologen.
    Ja, man muss eine gewisse Menge gelösten Milchzucker trinken. Geht darum, ob der Körper genügend Enzym Laktase zur Aufspaltung bildet, geht eben nur mit dieser bestimmten Zuckerart.

    Während der Untersuchung wird der Blutzucker gemessen (also keine Angst - bei mir Anstieg von 140 auf 160 mg/dl) und Atemluftproben werden gemessen auf Wasserstoff.
    Die Höhe der Wasserstoffmenge zeigt an, wie stark die Intoleranz ist.
    Bei wurden nach 2 h 140 ppm gemessen, also hochgradig.
    Ich selber muss also wirklich auf laktosefreie Lebensmittel achten.

    Wenn nicht so stark, werden durchaus auch Butter, gereifter Käse, Joghurt vertragen.

    Bei deinem Medikament steht Laktose an vierter Stelle der Hilfsstoffe.
    Zwar ohne Mengenangabe, kann aber eigentlich nicht viel sein.
    Vielleicht verträgst du die kleine enthaltene Menge ohne Problem.

    Der Test könnte dir Auskunft geben über Grad der Empfindlichkeit, ggfs. auch deine Ernährung bzgl. Laktose-Berücksichtigung vereinfachen.

    Gruß Elfe
    @Rainer: Invokana wurde vom Markt genommen https://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=51750
    Bearbeitet von User am 16.09.2017 19:42:18. Grund: x