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    am 01.10.2017 11:51:08 | IP (Hash): 116463062
    Hallo General,

    Ich lese ja schon länger deine Beiträge und finde es echt super wie gut du es schaffst, das hätte ich von meinen Eltern auch gern, aber das ist eindeutig ein anderes Thema.

    Seit ich zu viel wiege beschäftige ich ich intensiv mit meiner Ernährung, jedoch ist es wie es ist wenn es stressig wird und ja ich habe einen Job der mich sehr stress in manchen Monaten dann habe ich immer zum Gift gegriffen.... ansonsten mich jedoch ganz vernünftig ernährt... Mit der Lebensmittelindustrie geb ich dir recht, das war mir in dem Moment klar wo ich ein Glas Babynahrung in der Hand hatte... seit dem Tag gab es selbstgekocht für mich und meine Familie...aber gut Diabetes hab ich nun trotzdem

    Stressabbau kling super... funktioniert nur nicht... ich Arbeite an meiner Selbstständigkeit um den stress auf Freudenstress zu reduzieren, aber leider kann ich davon noch nicht leben und somit muss der Stressjob bleiben und die ganzen negativ menschen...ich programmiere mich grad um in dem ich wenn es wirklich schrecklich ist im Job nicht zur Schoko greif aber das isst soooo mühsam

    Dem Kaiserfrühstück konnte ich immer schon was abgewinnen aber halt nur am Weekend den um
    5.00 morgens geht das definitiv noch nicht in meinen Magen...

    Im Restaurant ja das ist momentan ein wenig schwierig den ich bin eigentlich nicht so der grosse Fleischesser... meistens esse ich Salat oder Hühnchen mit Gemüse ... was ich in Zukunft beim Inder oder Asiaten esse weis ich allerdings noch nicht, den ohne reis schmeckt das irgendwie nur halb...

    und Sushi fällt auch irgendwie flach..wahrscheinlich werde ich mein Repertoire in vegetarischen Restaurants erweitern und damit meinen Freundeskreis verschmälern oder wir gehen einfach essen und es wird ein "böser"Tag immerhin soll ich doch Freude an meinem Leben haben!

    Kein Alkohol ist das kleinste Problem ich trink sowieso nix...und das mit der Bewegung wie gesagt mein Tag hat nur 24 stunden, aber am weekend ist Gartenarbeit angesagt und wenn die flachfällt im Winter dann gehen wir 7-10km spazieren und vielleicht schaff ich es auch noch einmal in der Woche zum schwimmen.. wer dann allerdings meine Hausarbeit macht, den muss ich noch finden!

    und ja das Gewicht geht von alleine nach unten da hast du völlig recht, das ist auch schon das einzig schöne dran ich kann mir neue Kleidung kaufen!

    liebe grüsse hexastern
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    am 01.10.2017 11:59:57 | IP (Hash): 116463062
    Rainer schrieb:
    hexastern schrieb:
    den seit zwei jahren hab ich asthma und tu mir schon svhwer genug diese beiden medikamente einzunehmen, wenn noch eins dazu kommt na prost....

    Hallo Hexastern,

    wichtige Frage:
    nimmst du ein Asthmamedikament, das Cortison enthält?

    Wenn ja, dann könnte das die Ursache für deinen Diabetes sein und du müsstest einiges mehr beachten. Du hättest allerdings auch die Chance, dass sich dein BZ schnell normalisiert, wenn du das Cortison weglässt. Soviel ich weiß, gibt es heute auch gute Medikamente ohne Cortison gegen Asthma. Wenn du nicht auf Anhieb weißt, was in deinen Tabletten drin ist, dann solltest du es auf jeden Fall überprüfen.

    LG Rainer



    Hallo Rainer,
    ich verwende 1x am Tag Seretide Evohaler (Inhalator mit Spray) und molekulast, damit haben sich meine Lungenwerte/Bronchienwerte deutlich verbessert... mein Lungenfacharzt hat aber gemeint wir nehmen sie diese Dosis weiter, ich bin mir noch nicht ganz sicher ob meine beiden Ärzte kompetent sind oder nicht den ich bin auch davon ausgegangen das er an meiner Therapie form was ändert... ich habe in zwei Wochen meinen Kontrolltermin beim meinem Hausarzt und mit dem besprechen ich dann was nun weiter passiert... Da leider mein Genpul ein sehr schlechter ist (meine Mutter hat Diabetes und Copd stand. 4) nehme ich beide Krankheiten sehr ernst... daher rührt auch mein wünsch so wenig Zusatz Medikament wie möglich. Dann lieber beim essen verzichten!
    danke und liebe grüsse
    hexastern
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    am 01.10.2017 12:59:04 | IP (Hash): 528606594
    hexastern schrieb:
    ich verwende 1x am Tag Seretide Evohaler (Inhalator mit Spray) und molekulast, ...

    Seretide enthält Kortisol, dein Diabetes muss deshalb langfristig unbedingt zusammen mit der Asthmatherapie betrachtet werden.

    Rede auf jeden Fall mit deinen Lungenarzt über den Diabetes und mit deinem Diabetesarzt über dein Asthma. Wenn du das Gefühl hast, dass die beiden nicht richtig zusammen arbeiten, dann gehe mit dem Diabetes besser gleich zu einem Diabetologen.

    Das musst du jetzt nicht gleich alles auf einmal in den Griff bekommen, aber langfristig musst du beide Krankheiten zusammen betrachten und abgestimmt und kompetent behandeln lassen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 01.10.2017 13:12:34 | IP (Hash): 420588832
    @General und Jürgen...ich kann euch versichern, dass es auch ohne Partner oder Partnerin geht...wenn man alleine lebt, dann ist das eben so...man muss sich auf sich selbst verlassen und auf sonst niemanden...und das in allen Lebenslagen :-(
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    am 01.10.2017 13:15:25 | IP (Hash): 1445545739
    Dein Tagesablauf kommt mir so unglaublich bekannt vor. Wahnsinn eigentlich das alles unter einen Hut zu bekommen. Für Diabetes hat man im Grunde keine Zeit ....
    Hut ab vor dem, was du schon geändert hast!
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    am 01.10.2017 13:50:55 | IP (Hash): 688584431
    hexastern schrieb:
    Hallo General,

    Ich lese ja schon länger deine Beiträge und finde es echt super wie gut du es schaffst, das hätte ich von meinen Eltern auch gern, aber das ist eindeutig ein anderes Thema.

    Seit ich zu viel wiege beschäftige ich ich intensiv mit meiner Ernährung, jedoch ist es wie es ist wenn es stressig wird und ja ich habe einen Job der mich sehr stress in manchen Monaten dann habe ich immer zum Gift gegriffen.... ansonsten mich jedoch ganz vernünftig ernährt... Mit der Lebensmittelindustrie geb ich dir recht, das war mir in dem Moment klar wo ich ein Glas Babynahrung in der Hand hatte... seit dem Tag gab es selbstgekocht für mich und meine Familie...aber gut Diabetes hab ich nun trotzdem

    Stressabbau kling super... funktioniert nur nicht... ich Arbeite an meiner Selbstständigkeit um den stress auf Freudenstress zu reduzieren, aber leider kann ich davon noch nicht leben und somit muss der Stressjob bleiben und die ganzen negativ menschen...ich programmiere mich grad um in dem ich wenn es wirklich schrecklich ist im Job nicht zur Schoko greif aber das isst soooo mühsam

    Dem Kaiserfrühstück konnte ich immer schon was abgewinnen aber halt nur am Weekend den um
    5.00 morgens geht das definitiv noch nicht in meinen Magen...

    Im Restaurant ja das ist momentan ein wenig schwierig den ich bin eigentlich nicht so der grosse Fleischesser... meistens esse ich Salat oder Hühnchen mit Gemüse ... was ich in Zukunft beim Inder oder Asiaten esse weis ich allerdings noch nicht, den ohne reis schmeckt das irgendwie nur halb...

    und Sushi fällt auch irgendwie flach..wahrscheinlich werde ich mein Repertoire in vegetarischen Restaurants erweitern und damit meinen Freundeskreis verschmälern oder wir gehen einfach essen und es wird ein "böser"Tag immerhin soll ich doch Freude an meinem Leben haben!

    Kein Alkohol ist das kleinste Problem ich trink sowieso nix...und das mit der Bewegung wie gesagt mein Tag hat nur 24 stunden, aber am weekend ist Gartenarbeit angesagt und wenn die flachfällt im Winter dann gehen wir 7-10km spazieren und vielleicht schaff ich es auch noch einmal in der Woche zum schwimmen.. wer dann allerdings meine Hausarbeit macht, den muss ich noch finden!

    und ja das Gewicht geht von alleine nach unten da hast du völlig recht, das ist auch schon das einzig schöne dran ich kann mir neue Kleidung kaufen!

    liebe grüsse hexastern



    Und Insulin kommt garnicht für dich in Frage ?

    Es ist im eigentlichen Sinn kein Medikament, sondern ein körperigenes Hormon, leicht verändert.


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    am 01.10.2017 15:32:06 | IP (Hash): 1594029647
    Zuckerle schrieb:
    @General und Jürgen...ich kann euch versichern, dass es auch ohne Partner oder Partnerin geht...wenn man alleine lebt, dann ist das eben so...man muss sich auf sich selbst verlassen und auf sonst niemanden...und das in allen Lebenslagen :-(


    Wenn Dir auf Deine Weise auch gelungen ist, bis auf die Zuckermedikation nix für Deine gute Gesundheit mit allen Blutwerten im grünen Bereich nehmen zu müssen und auch noch 2-3 Stunden am Stück munter radeln zu können, meinen herzlichen Glückwunsch :)
    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

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    am 02.10.2017 03:01:51 | IP (Hash): 464503086
    hexastern schrieb:

    so ein durchschnittlicher tag: bedeuten bei mir ca. 1450 Kalorien (mein Grundumsatz liegt bei 1800kalorin),lifesum rechnet mit und spuckt aus aus das ich ca. 94g Kohlehydrate, 73g Eiweiss und 45 g Fett gesessen hatte an dem Tag!


    Hallo Hexastern,
    da hast du dir ein wirklich strenges Programm auferlegt, sowohl per Kalorien als auch Aufteilung in Hauptnahrungsbestandteile.
    Nur dein lifesum gibt dir nur die Summe an, aber nicht, was wann sinnvoll ist.

    Bin da ganz bei General mit Kaiser, König, Bettler - KH-bezogen.

    Ohne KHs am Morgen und tagsüber bin ich persönlich einfach nicht leistungsfähig.
    Eher so Kopfarbeiter. Wenn ich das Computerprogramm nicht mehr 'überlisten' kann, daß es das tut, was notwendig ist, weiß ich, daß ich BZ messen muss - Anzeichen für Unterzucker, bereits mit Insulin.
    'Das Gehirn ist ein großer Zuckerverbraucher', was so in den Medien, wie ich meine, vollkommen unterschätzt wird. Da geht es mit Diabetes eher um KH-Reduzierung und Muskeltrainingsverbrauch.

    Dein Focus und auch von Blume liegt im beruflichen Bereich, da weiter leistungsfähig zu bleiben.
    War bei mir auch so, mit 40, bei Diagnose. (Gruß an Heli und andere bereits in der Jugend betroffen: Immerhin Jahrzehnte später).

    Sich grundsätzlich mit Ernährung zu beschäftigen, wäre mein Denkansatz.
    Prominentes 'Schlank im Schlaf'-These greift dieses Thema auch auf.
    http://www.schlankimschlaf.org/
    Tagsüber verbrauchen wir die Kohlenhydrate - je nach Alltag, abends geht der Organismus in Ruhemodus über.
    Da werden KHs eher nicht mehr gebraucht.

    KH-haltige Lebensmittel grundsätzlich auszuschließen, ist m.E. nicht gegeben.
    Was wird wann gebraucht, verbraucht, macht satt.
    Kartoffeln mit Quark z.B. ist für mich eher sättigend als Nudeln und Reis, so gut wie gar nicht mehr auf Speiseplan.
    Brot, Brötchen lässt sich auch per Belag (Wurst, Käse, Ei) durchaus in Blutzuckerwirkung beeinflussen.
    Ist so mein Proviant für tagsüber (mit Stück Obst) und auch abends, wenn's denn spät wurde.

    Gruß Elfe
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    am 02.10.2017 09:41:05 | IP (Hash): 957359969
    Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.

    Hab schon mehrfach darauf hingewiesen, dass in der Epilepsie-Behandlung vor allem junger Menschen zwar geschmacksmäßig nicht beliebte aber bewährte Option 20g KH/Tag sind und dazu so wenig Eiweiß, dass möglichst wenig Glukoneogenese läuft. Hauptenergiequelle Fett. Die so behandelten jungen Menschen befinden sich in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung und werden intensivst medizinisch überwacht: Da gibt es KEINE ERKENNTNIS zu irgend einem Mangel!

    Auf einem völlig anderen Blatt steht Deine persönliche Erfahrung im Rahmen Deiner glukogenen Ernährung. Da kannst Du jedem schreiben, wie das bei Dir so ist und welche Schlüsse Du für dich daraus ziehst und was der andere mit Deinem Beispiel ja vielleicht auch mal versuchen könnte.

    Habe selbst 3 Jahre ketogen gegessen, dabei abgenommen und gleichzeitig meine körperliche Leistungsfähigkeit auf meine alten Tage noch mal wenigstens um den Faktor 2 verbessert. Klar kannst Du meinen Widerspruch als Beleg dafür nehmen wollen, dass meine mentale Leistungsfähigkeit gewaltig darunter gelitten hätte ;)

    Aber Vorsicht: Bin sein nun fast nem Jahr glukogen unterwegs, hab also Fett als Hauptenergieträger gegen KHs ausgetauscht. Weil hier jemand häufig auf eigene gute Erfahrungen und auf entsprechende medizinische Versuchsreihen hingewiesen hatte, die ich im Selbstversuch testen wollte. Der Test verläuft noch heute super, nicht weil irgend ein Parameter besser wäre, den ich wahrnehmen oder messen könnte, sondern weil’s mir besser schmeckt :)

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    am 02.10.2017 09:52:12 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:


    Aber Vorsicht: Bin sein nun fast nem Jahr glukogen unterwegs, hab also Fett als Hauptenergieträger gegen KHs ausgetauscht. Weil hier jemand häufig auf eigene gute Erfahrungen und auf entsprechende medizinische Versuchsreihen hingewiesen hatte, die ich im Selbstversuch testen wollte. Der Test verläuft noch heute super, nicht weil irgend ein Parameter besser wäre, den ich wahrnehmen oder messen könnte, sondern weil’s mir besser schmeckt :)

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    Und wie verhält sich das nun mit dem Insulin ? Brauchst du da nicht viel mehr ?

    Nachtrag :
    Der Hersteller von "DextroEnergie" bekam sogar gerichtlich verboten mit einer verbesserten kognitiven Leistung zu werben.
    Bearbeitet von User am 02.10.2017 09:59:42. Grund: Erklärung
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    am 02.10.2017 12:13:09 | IP (Hash): 957359969
    Hatte mit nem deutlichen Mehrbedarf gerechnet entsprechend dem, was ich während der ketogenen Zeit z.B. für nen ausnahmsweisen Apfel gebraucht hatte. Aber für die Dosis kann ich heute bei gleichem nachesslichem Verlauf 2-3 von den gleichen Äpfeln essen. Und statt ketogen 1 EL Haferkleie kann ich heute 2-3 EL Haferflocken essen.

    Was ich aber besonders interessant finde: Kappe postprandiale Spitzen in der persönlichen Tradition mit 150-200 Stehaufmännchen nach dem Essen. Ketogen haben die für eine nur noch leicht ansteigende und dann schön abrundende Hügelkuppe gesorgt, und dann ist die Kurve im Rahmen der folgenden halben Stunde brav gesunken.

    Glukogen ist da keine abgerundete Hügelkuppe, sondern da bricht der Anstieg spitzenmäßig schon nach etwa 80-100 Wiederholungen (war ketogen noch gar nix zu sehen) ab und ist bei 150 schon deutlich im Sinken. Hab jeden Tag mehrmals Spaß dran :)

    Konkreter zur Frage: Hab ketogen viel rohes und gekochtes und geschmortes vorwiegend Gemüse gegessen und dazu Fleisch und Wurst und Käse und Eier und... und reichlich Öl im Salat und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht.
    Heute esse ich zum Gemüse Haferflocken und Kartoffeln und Reis, unterwegs zum großen Salatteller auch gern das Brot, das ich früher immer liegen gelassen hatte, und brauche nach wie vor 20-40 IE Insulin insgesamt pro Tag.

    Manchmal natürlich auch etwas mehr, so wie zum Ende der Sommerferien, als ich einen halben Zentner lecker reife Zwetschgen zu Pflaumenmus verarbeitet hab ;)

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    am 02.10.2017 12:59:40 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hatte mit nem deutlichen Mehrbedarf gerechnet entsprechend dem, was ich während der ketogenen Zeit z.B. für nen ausnahmsweisen Apfel gebraucht hatte. Aber für die Dosis kann ich heute bei gleichem nachesslichem Verlauf 2-3 von den gleichen Äpfeln essen. Und statt ketogen 1 EL Haferkleie kann ich heute 2-3 EL Haferflocken essen.

    Was ich aber besonders interessant finde: Kappe postprandiale Spitzen in der persönlichen Tradition mit 150-200 Stehaufmännchen nach dem Essen. Ketogen haben die für eine nur noch leicht ansteigende und dann schön abrundende Hügelkuppe gesorgt, und dann ist die Kurve im Rahmen der folgenden halben Stunde brav gesunken.

    Glukogen ist da keine abgerundete Hügelkuppe, sondern da bricht der Anstieg spitzenmäßig schon nach etwa 80-100 Wiederholungen (war ketogen noch gar nix zu sehen) ab und ist bei 150 schon deutlich im Sinken. Hab jeden Tag mehrmals Spaß dran :)

    Konkreter zur Frage: Hab ketogen viel rohes und gekochtes und geschmortes vorwiegend Gemüse gegessen und dazu Fleisch und Wurst und Käse und Eier und... und reichlich Öl im Salat und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht.
    Heute esse ich zum Gemüse Haferflocken und Kartoffeln und Reis, unterwegs zum großen Salatteller auch gern das Brot, das ich früher immer liegen gelassen hatte, und brauche nach wie vor 20-40 IE Insulin insgesamt pro Tag.

    Manchmal natürlich auch etwas mehr, so wie zum Ende der Sommerferien, als ich einen halben Zentner lecker reife Zwetschgen zu Pflaumenmus verarbeitet hab ;)

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    Ist das Gesamtinsulin oder nur der Bolus ?

    Wenn es hoch kommt spritze ich pro Tag 16 Einheiten, meist weniger.
    Bei Faktor 1:4 sind das 4 BE.

    allerdings 2 mal 20 Lantus, also 56 zusammen.

    Da kannst du dir ausrechnen wieviel Insulin ich brauche bei 10 BE pro Tag, das wären allein 40 IE Bolus.
    Und 10 BE, also 120 g KH ist nichtmal HC.

    Bei mir ginge das nicht, ich würde massig Insulin brauchen, was ja mit den 40 Lantus ohnehin schon der Fall ist.
    Bin aber gerade am Testen ob unter 100kg nicht auch 2 x 18 gehen.
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    am 02.10.2017 13:27:36 | IP (Hash): 957359969
    "...und täglich 30-40 IE Insulin gesamt gebraucht"

    Was an dem "gesamt" war schlecht zu lesen? - Ok, das 2. Mal 20-40 waren die 20 ein Verschreiber. 20 hatte ich nur mal ein paar Tage während meiner aktiven Abnehmphase.

    Hatte vor der Umstellung die selbe Erwartung wie Du: Erheblich mehr Bolus! Hat sich mit dem seeehr viel geringeren Bedarf pro BE und dem sehr viel direkteren Ansprechen auf Bewegung als völlig unbegründet herausgestellt.

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    am 02.10.2017 15:55:21 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    "

    Hatte vor der Umstellung die selbe Erwartung wie Du: Erheblich mehr Bolus! Hat sich mit dem seeehr viel geringeren Bedarf pro BE und dem sehr viel direkteren Ansprechen auf Bewegung als völlig unbegründet herausgestellt.

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    Wie darf ich mir das vorstellen ?

    Bei Glucogener Ernährung sinkt der Bedarf an Insulin pro BE, und der Körper reagiert besser auf Bewegung ( BZ - -)
    So verstehe ich das jedenfalls.

    Mag sein, dass dies bei T2 funktioniert, bei T1 garantiert nicht, oder nicht bei mir.
    Je mehr Glucose man sich reinschaufelt um so schlechter reagiert der Körper auf Insulin.
    Bsp: Esse ich zum Frühstück Hefezopf mit Marmelade ist dieser Tag versaut und der nächste auch. Bin laufend am korrigieren und der BZ ist schwer zu beruhigen.

    Unter Glucogener Ernährung verstehe ich den Löwenanteil durch KH zu decken, oder verstehe ich das falsch ?

    Bei ketogener Ernährung ist es jedenfalls Fett/ Eiweiß.
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    am 02.10.2017 18:28:37 | IP (Hash): 957359969
    1. Nicht als Bekehrungsversuch missverstehen!

    2. Ich hau mir nix rein. Mein Spielbereich ist der zwischen 70 und 140, wobei 50 und 180 1mal in 2-3 Tagen vorkommen können und 200 vielleicht 1mal in 2 Wochen.
    Mein noch immer gewohntes Maß für BE/IE hab ich immer noch aus der ketogenen Zeit. Spritze und esse und wundere mich ne Stunde bis 2 weiter, wieviel mehr Apfel oder so noch zusätzlich in den Bolus passt.

    Den Hefezopf würde ich(!) auf 2 Portionen aufteilen oder halt bei passender Dosierung damit rechnen, dass es meinen 180ger Deckel lupft - oder direkt im Anschluss an’s Essen ne Stunde Radeln starten.
    Und bitte bei Mengenvergleichen immer wieder berücksichtigen: Ich bin 70, und da begrenzt die Waage die Hefezöpfe lange vor dem Appetit :(

    Und JA, mit dem Ernährungs-Wechsel von sehr wenig KHs zu sehr wenig Fett hab ich praktisch instantan eine gewaltige Verringerung meines Insulinbedarfs pro BE erfahren. Und NEIN, ich glaube nicht, dass meine Muskelzellen in dem Maße mehr Glukose aufnehmen, sondern ich glaube, dass meine Leber in dem Maße mehr Glukose puffert. Und ich hab keine Idee dazu, ob dieses vermehrte Puffern jetzt Typ2-spezifisch ist oder bei Typ1 auch möglich sein könnte.

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  • Elfe

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    am 02.10.2017 19:45:53 | IP (Hash): 180540496
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.


    @Jürgen
    Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
    Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).

    Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
    Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.

    Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.

    Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
    Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
    Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
    An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.

    Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).

    Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.

    Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
    In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
    Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
    Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
    Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
    Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.

    Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
    In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.

    Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°

    Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
    Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.

    P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html
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    am 02.10.2017 20:13:07 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.


    @Jürgen
    Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
    Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).

    Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
    Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.

    Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.

    Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
    Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
    Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
    An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.

    Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).

    Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.

    Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
    In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
    Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
    Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
    Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
    Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.

    Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
    In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.

    Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°

    Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
    Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.

    P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html



    "Suppenkoma" kenn ich, vor allem wegen der Einlage. Nudeln, Grießnockerl, Markklößchen.

    Esse ich die gleiche Suppe ohne KH Einlage passiert nichts.

    Das Glucose Treibstoff sein kann leugnet niemand. Mein Körper liefert ständig Glucose, selbst wenn ich nur Fett esse und Eiweiß. Also wozu noch extra Glucose ?

    Ich denke es gibt kein Unterschied zwischen Männer und Frauen, eher den Unterschied den jeder Körper individuell hat. Ich kenne schlanke wohlproportionierte Frauen die am liebsten Fleisch essen und fettig, aber auch Frauen die so sind wie du.

    Jeder Mensch ist ein Individuum.
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    am 02.10.2017 20:39:39 | IP (Hash): 688584431
    @ Elfe


    Ich will dir das ganz nett erklären, ok ? Ist kein Angriff.

    Als ich mit LC angefangen habe, litt ich wie ein Schwein auf dem Grill. Jede Faser meines Körpers schrie nach KH.
    Ich konnte mir niemals vorstellen ohne KH zu leben, also so richtig KH.
    Brot, Nudeln, Reis, Unmengen an Obst, auch getrocknet.
    Brötchen, gerne mit Honig oder Marmelade.

    Sogar das Steak musste zumindest neben dem Salat mit Brot sein.

    Mein Körper wollte das als Hauptenergiequelle, nun nutzt er Eiweiß und Fett.
    Jürgen scheint ein 'Switcher' zu sein, gut für ihn.
    Ich bin es nicht.

    Du hast deinen Weg, gut so. Aber es gibt kein Patentrezept.
  • Elfe

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    am 03.10.2017 00:49:47 | IP (Hash): 180540496
    Hallo Heliflieger,
    verstehe dich besser, als du glaubst :-)

    Nur was sich der Jürgen zusammengoogelt und missinterpretiert, gleicht einem Wünschelrutengänger.
    Da ist ja selbst Schulwissen zu Biologie und Chemie verloren gegangen.

    So Grundsätze des Organismus hebt doch eine Diabetes-Diagnose nicht auf.
    Bleiben weiterhin bestehen.

    Erlebe als Patient eine rein symptomatische Behandlung:
    BZ zu hoch - Insulin, Mangelerscheinungen per Blutwert ..., andere Medikamente nötig.

    Empfinde mich als Diabetiker jedenfalls nicht als eigene Spezies, mit BZ-Werten auf dem Altar.

    Gruß Elfe
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    am 03.10.2017 09:23:20 | IP (Hash): 796059005
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.



    Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
    Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
    Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
    An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
    ......
    Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
    Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.

    P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html



    Hallo Elfe,

    hierzu würde ich mal sagen; au contraire. Es sind weder fettreiches noch schweres Essen (wenn damit jetzt eiweissreiches gemeint ist), sondern die hierzulande besonders zur Mittagszeit üblicherweise verputzten unverdaulichen Nahrungsmittelkombinationen eben aus Fett, Eiweiss und dazu noch einen Haufen Nudeln, Kartoffeln, Reis oder sonstigen Sättigungsbeilagen.

    Ja, dieser Nahrungsbrei liegt dann 5 bis 7 Stunden lang mehr oder weniger unverdaut im Magen herum und raubt die Energie, die nun vornehmlich auf die Verdauung umgelenkt wird und daher dem Gehirn nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht.
    Und warum ist dies so ? Eiweiss wird in einem sauren Milieu verdaut und Stärke im basischen. Wie wir im Chemieunterricht gelernt haben sollten, heben sich Säuren und Basen gegeneinander auf. Der Körper muss also immer wieder mal Säure nachschiessen um das Eiweiss überhauot verdauen zu können und das ganze kann sich z. B. bei dem Pizzagedöns dann bis zu 7 Stunden hinziehen.

    Wie ich finde, ist das keine schöne Vorstellung.

    Mittags Fleisch (und Fett) mit Salat und / oder Gemüse ist ok und innerhalb von ca. 2 Stunden vollständig verdaut, entsprechend ist die Energie auch kaum bis garnicht gemindert.

    Würde ich mal ausprobieren. Kann nur für mich konstatieren, dass seitdem ich diese Erkenntnis für mich in meine Ernährung integriert habe, Energieprobleme (nach 'schwerer' Nahrungsaufnahme) nicht mehr existieren.

    Aber jedem das seine.

    Grüße
    Udo
    Bearbeitet von User am 03.10.2017 09:47:49. Grund: korr.
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    am 03.10.2017 09:36:32 | IP (Hash): 442900643
    @Elfe

    Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)

    Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
    Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.

    Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 03.10.2017 09:59:23 | IP (Hash): 688584431
    Gut, nehmen wir das Reibekuchen mit Apfelkompott Koma.

    Ich futtere 4 Reibekuchen mit einer Portion Apfelkompott. I Love it !

    Was passiert ? Trotz spea verabschiedet sich der BZ über 180.
    Ich werde schlaff, müde, träge.
    Das liegt sicher nicht an den KH an sich, sie liefern ja wirklich Energie, sondern am hohen BZ.

    Und dann gibt es wirklich auch noch was Bits&Bites schrieb, etwas dümpelt so lange im Magen herum das es wie ein Stein da herum liegt.
    Bei Fett habe zumindest ich eine "Fressbremse". Nach en paar Scheiben Käse oder Wurst mag ich nimmer.

    Bei süßem wird es bei mir gefährlich. Da war früher Rück zuck ne Tafel Schokolade verputzt. Und das als Diabetiker :(
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    am 03.10.2017 10:19:02 | IP (Hash): 1037570678
    liebe forumsmitglieder,
    mein thread sollte eigenlich keinen streit auslösen...
    ich glaube essen ist wie religion, jeder muss das finden mit dem er sich identifizieren kann oder in unserem Fall besser leben... ich habe für meinen teil festgestellt das ich mit weniger nudeln, reis, brot und so weiter nicht sterbe. ich probiere viele leckere neue gerichte glaube mir aus jeder essensecke( lowcarb, vegan, vegetarisch, glyx und gute österreichische küche) das herraus wo ich glaube es schmeckt mir und hilft mir gewicht und blutzuckerspiegel zu senken... wir sind doch alle verschieden und jeder körper reagiertauf andere mechanismen... ich danke euch allen für eure Ratschläge und anmerkungen .....
    ganz liebe grüsse hexastern
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    am 03.10.2017 10:48:24 | IP (Hash): 688584431
    @ Hexastern

    Auf dass es dir gelingen möge :)

    Aber vergiss nicht, dass Cortison es dir sehr schwer macht :(
    Es erhöht nun mal den BZ, selbst wenn du garnichts isst.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.10.2017 20:38:45 | IP (Hash): 470568873
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Elfe

    Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)

    Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
    Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.

    Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?


    @Jürgen
    Geniejahl ist nur deine Selbstüberschätzung.
    Jeder andere hier hat den Begriff 'Suppenkoma' verstanden.
    Nur du nicht, humorlos. nimmst du das wortwörtlich.

    Und glaubst sowieso niemandem.
    Du hast viel zu spät an Gewicht verloren und ab 'Umkehrpunkt' dir übers Internet irgendetwas zusammengebastelt.
    Du kennst noch nicht mal die Grundlagen deiner eigenen ICT-Behandlung, die dir spätestens mit Verschreibung des Mahlzeiteninsulins - in Arztpraxis - erklärt worden ist.
    IE/BE-Faktor verstehst du nicht, warum/wieso/weshalb (Biorhythmus wäre da ein Stichwort),
    da du dich schon mit BEs schwertust (hast du selbst geschrieben).

    Larifari in deiner Denke.
    Macht doch dir viel mehr Spaß, einer Brotscheibe im Minutentakt hinterherzumessen.
    Mit bewusst weniger Insulin (als gedacht, auf welchen Grundlagen auch immer) mit Stehaufmännchen zu beeinflussen.

    Und dann klopfst du dir selber auf die Schulter, wie toll du doch deinen 'besten Freund' Diabetes im Griff hast. Nicht nur in diesem Forum: LCHF, Logi oder doch mehr KH, was interessiert dich dein Geschwätz von gestern, mit perfekter Blutzuckerkontrolle. :-(

    Sorry und Gruß an die anderen Forum-Mitglieder
    °~° Elfe