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diabetes und ich
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Elfe
Rang: Gastam 02.10.2017 19:45:53 | IP (Hash): 180540496
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
@Jürgen
Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).
Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.
Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).
Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.
Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.
Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.
Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html -
am 02.10.2017 20:13:07 | IP (Hash): 688584431
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
@Jürgen
Habe ich geahnt, daß ich dafür wieder einen übergebrazzelt bekomme ;-)
Thema hatten wir schon ausführlich und gegensätzlich (mit drittem im Bunde).
Aber Hexastern und Blume sind neu hier im Forum, und diesen beiden ! habe ich geantwortet.
Für mich ist das kein Unsinn, sondern auch praktische Erfahrung.
Wer sich grundsätzlich mit Ernährung und Stoffwechsel beschäftigt und auch offenen Auges die Mitmenschen sieht, kann zu anderen Rückschlüssen kommen.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
Auch wenn man Profi-Sport vielleicht nur beobachtet, löffeln die bestimmt nicht Butter, sondern nehmen KHs zu sich, vor diesen Energy-Drinks war das offensichtlicher, da gab's noch Bananen (wie weiterhin im Breitensport).
Wer noch aktiv im Berufsleben steht und ev. auch treppauf treppab rennt, verbraucht die Kohlenhydrate tagsüber, Zeitpunkt wichtig.
Vielleicht ist es auch so, daß die Herren Fett und Eiweiß besser verstoffwechseln können als Frauen.
In meinem persönlichen Umfeld ist das jedenfalls so: Männer greifen eher zu Wurst, Fleisch, Bratkartoffeln; Frauen eher zu 'leichtem' wie Gemüse, Salaten - enthalten nicht viele KHs, aber auch Ballaststoffe.
Kommen mir in der KH/Eiweiß/Fett-Grund-Diskussion hier viel zu kurz.
Auch Vitamingehalt und andere Bestandteile in Lebensmitteln.
Kein Obst mehr zu essen, nur weil da KHs drin sind, wäre töricht.
Sondern weniger zuckerreiche auswählen und ev. als Nachtisch nach Hauptmahlzeit als pur.
Ernährung lässt sich durchaus an Lebensumstände und Diabetes anpassen.
In dieser Reihenfolge, so wurde es mir beigebracht vom Diabetes-Arzt und auch Schulungen.
Früher war das umgekehrt, habe das von Kindesbeinen in 2er Familie gesehen: Tablettchen nehmen, Essen nach Plan zum Inhalt und Uhrzeit ! °~°
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html
"Suppenkoma" kenn ich, vor allem wegen der Einlage. Nudeln, Grießnockerl, Markklößchen.
Esse ich die gleiche Suppe ohne KH Einlage passiert nichts.
Das Glucose Treibstoff sein kann leugnet niemand. Mein Körper liefert ständig Glucose, selbst wenn ich nur Fett esse und Eiweiß. Also wozu noch extra Glucose ?
Ich denke es gibt kein Unterschied zwischen Männer und Frauen, eher den Unterschied den jeder Körper individuell hat. Ich kenne schlanke wohlproportionierte Frauen die am liebsten Fleisch essen und fettig, aber auch Frauen die so sind wie du.
Jeder Mensch ist ein Individuum. -
am 02.10.2017 20:39:39 | IP (Hash): 688584431
@ Elfe
Ich will dir das ganz nett erklären, ok ? Ist kein Angriff.
Als ich mit LC angefangen habe, litt ich wie ein Schwein auf dem Grill. Jede Faser meines Körpers schrie nach KH.
Ich konnte mir niemals vorstellen ohne KH zu leben, also so richtig KH.
Brot, Nudeln, Reis, Unmengen an Obst, auch getrocknet.
Brötchen, gerne mit Honig oder Marmelade.
Sogar das Steak musste zumindest neben dem Salat mit Brot sein.
Mein Körper wollte das als Hauptenergiequelle, nun nutzt er Eiweiß und Fett.
Jürgen scheint ein 'Switcher' zu sein, gut für ihn.
Ich bin es nicht.
Du hast deinen Weg, gut so. Aber es gibt kein Patentrezept. -
Elfe
Rang: Gastam 03.10.2017 00:49:47 | IP (Hash): 180540496
Hallo Heliflieger,
verstehe dich besser, als du glaubst :-)
Nur was sich der Jürgen zusammengoogelt und missinterpretiert, gleicht einem Wünschelrutengänger.
Da ist ja selbst Schulwissen zu Biologie und Chemie verloren gegangen.
So Grundsätze des Organismus hebt doch eine Diabetes-Diagnose nicht auf.
Bleiben weiterhin bestehen.
Erlebe als Patient eine rein symptomatische Behandlung:
BZ zu hoch - Insulin, Mangelerscheinungen per Blutwert ..., andere Medikamente nötig.
Empfinde mich als Diabetiker jedenfalls nicht als eigene Spezies, mit BZ-Werten auf dem Altar.
Gruß Elfe -
am 03.10.2017 09:23:20 | IP (Hash): 796059005
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Wann hörst Du endlich mit diesem Unsinn auf? KHs sind objektiv weder lebens- noch hirnbetreffend leistungsmäßig notwendig oder gar besonders förderlich. Objektiv spricht manches dafür, dass die hauptsächliche Hirnversorgung mit Ketonen in Bezug auf alle Hirnfunktionen optimaler funzt als mit Glukose.
Ist dir der Begriff 'Suppenkoma' bekannt ?
Meint scherzhaft, wenn die Kollegen nach dem Mittagessen müde werden und sich nur noch mit Kaffee aufputschen können, oder doch noch ein Nickerchen machen.
Grund: Bei einer schweren fettreichen Mahlzeit ist der Körper mit Verdauung beschäftigt, Blut mehr in Verdauungsorganegegend als im Kopf.
An dem Spruch "Voller Bauch studiert nicht gern" ist auch etwas dran.
......
Mich persönlich machen Fett und Fleisch denk- und bewegungs-faul.
Schlimmer ist, daß Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins und Verdauungsschwäche da nicht zusammenpassen. Von Verstopfung mal abgesehen.
P.S.: http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html
Hallo Elfe,
hierzu würde ich mal sagen; au contraire. Es sind weder fettreiches noch schweres Essen (wenn damit jetzt eiweissreiches gemeint ist), sondern die hierzulande besonders zur Mittagszeit üblicherweise verputzten unverdaulichen Nahrungsmittelkombinationen eben aus Fett, Eiweiss und dazu noch einen Haufen Nudeln, Kartoffeln, Reis oder sonstigen Sättigungsbeilagen.
Ja, dieser Nahrungsbrei liegt dann 5 bis 7 Stunden lang mehr oder weniger unverdaut im Magen herum und raubt die Energie, die nun vornehmlich auf die Verdauung umgelenkt wird und daher dem Gehirn nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht.
Und warum ist dies so ? Eiweiss wird in einem sauren Milieu verdaut und Stärke im basischen. Wie wir im Chemieunterricht gelernt haben sollten, heben sich Säuren und Basen gegeneinander auf. Der Körper muss also immer wieder mal Säure nachschiessen um das Eiweiss überhauot verdauen zu können und das ganze kann sich z. B. bei dem Pizzagedöns dann bis zu 7 Stunden hinziehen.
Wie ich finde, ist das keine schöne Vorstellung.
Mittags Fleisch (und Fett) mit Salat und / oder Gemüse ist ok und innerhalb von ca. 2 Stunden vollständig verdaut, entsprechend ist die Energie auch kaum bis garnicht gemindert.
Würde ich mal ausprobieren. Kann nur für mich konstatieren, dass seitdem ich diese Erkenntnis für mich in meine Ernährung integriert habe, Energieprobleme (nach 'schwerer' Nahrungsaufnahme) nicht mehr existieren.
Aber jedem das seine.
Grüße
Udo
Bearbeitet von User am 03.10.2017 09:47:49. Grund: korr. -
am 03.10.2017 09:36:32 | IP (Hash): 442900643
@Elfe
Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)
Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.
Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 03.10.2017 09:59:23 | IP (Hash): 688584431
Gut, nehmen wir das Reibekuchen mit Apfelkompott Koma.
Ich futtere 4 Reibekuchen mit einer Portion Apfelkompott. I Love it !
Was passiert ? Trotz spea verabschiedet sich der BZ über 180.
Ich werde schlaff, müde, träge.
Das liegt sicher nicht an den KH an sich, sie liefern ja wirklich Energie, sondern am hohen BZ.
Und dann gibt es wirklich auch noch was Bits&Bites schrieb, etwas dümpelt so lange im Magen herum das es wie ein Stein da herum liegt.
Bei Fett habe zumindest ich eine "Fressbremse". Nach en paar Scheiben Käse oder Wurst mag ich nimmer.
Bei süßem wird es bei mir gefährlich. Da war früher Rück zuck ne Tafel Schokolade verputzt. Und das als Diabetiker :( -
am 03.10.2017 10:19:02 | IP (Hash): 1037570678
liebe forumsmitglieder,
mein thread sollte eigenlich keinen streit auslösen...
ich glaube essen ist wie religion, jeder muss das finden mit dem er sich identifizieren kann oder in unserem Fall besser leben... ich habe für meinen teil festgestellt das ich mit weniger nudeln, reis, brot und so weiter nicht sterbe. ich probiere viele leckere neue gerichte glaube mir aus jeder essensecke( lowcarb, vegan, vegetarisch, glyx und gute österreichische küche) das herraus wo ich glaube es schmeckt mir und hilft mir gewicht und blutzuckerspiegel zu senken... wir sind doch alle verschieden und jeder körper reagiertauf andere mechanismen... ich danke euch allen für eure Ratschläge und anmerkungen .....
ganz liebe grüsse hexastern -
am 03.10.2017 10:48:24 | IP (Hash): 688584431
@ Hexastern
Auf dass es dir gelingen möge :)
Aber vergiss nicht, dass Cortison es dir sehr schwer macht :(
Es erhöht nun mal den BZ, selbst wenn du garnichts isst.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 04.10.2017 20:38:45 | IP (Hash): 470568873
hjt_Jürgen schrieb:
@Elfe
Suppenkoma finde ich suppper ;) Passt wie Allerwertester voll auf den Eimer, den Du selbst aufgestellt hast ;)
Hast Du schon einmal eine Suppe vorgesetzt bekommen, die zu einem Drittel aus purem Fett bestanden hätte? Also so richtig, so von dem Inhalt des Tellers voll zwei Drittel Wasser und von mir aus Gemüse und ein Drittel Teller pures Fett?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Ne Suppe gilt doch schon mit 10% Fettanteil an der Gesamtmenge als fett.
Trotzdem fällt man nach dem ausgiebigen Genuss von soner Suppe, die also gar nicht wirklich so fett und schwer ist, ins sprichwörtliche Koma.
Geniejahl, wie Du dir selbst da schon in Deinem Ansatz widersprichst, oder?
@Jürgen
Geniejahl ist nur deine Selbstüberschätzung.
Jeder andere hier hat den Begriff 'Suppenkoma' verstanden.
Nur du nicht, humorlos. nimmst du das wortwörtlich.
Und glaubst sowieso niemandem.
Du hast viel zu spät an Gewicht verloren und ab 'Umkehrpunkt' dir übers Internet irgendetwas zusammengebastelt.
Du kennst noch nicht mal die Grundlagen deiner eigenen ICT-Behandlung, die dir spätestens mit Verschreibung des Mahlzeiteninsulins - in Arztpraxis - erklärt worden ist.
IE/BE-Faktor verstehst du nicht, warum/wieso/weshalb (Biorhythmus wäre da ein Stichwort),
da du dich schon mit BEs schwertust (hast du selbst geschrieben).
Larifari in deiner Denke.
Macht doch dir viel mehr Spaß, einer Brotscheibe im Minutentakt hinterherzumessen.
Mit bewusst weniger Insulin (als gedacht, auf welchen Grundlagen auch immer) mit Stehaufmännchen zu beeinflussen.
Und dann klopfst du dir selber auf die Schulter, wie toll du doch deinen 'besten Freund' Diabetes im Griff hast. Nicht nur in diesem Forum: LCHF, Logi oder doch mehr KH, was interessiert dich dein Geschwätz von gestern, mit perfekter Blutzuckerkontrolle. :-(
Sorry und Gruß an die anderen Forum-Mitglieder
°~° Elfe