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Schwangerschaftsdiabetes
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am 06.10.2017 10:01:24 | IP (Hash): 1145568202
Hallo
Ich bin neu hier und hoffe auf ein paar Antworten. Ich habe jetzt zum dritten mal Insulinpflichtigen Schwangerschaftsdiabetes. Die letzten beiden Male ließen sich die Werte gut einstellen.
Dieses Mal ist es irgendwie anders. Mein Nüchtern Wert schwankt zwischen 115 und 132. Mir ist auch morgens noch sehr schlecht weswegen ich nichts frühstücken kann. Mein Arzt drängt mich aber dazu zu essen. Auch über den Tag verteilt kann ich nur kleine Mengen essen da mir sonst gleich schlecht wird. Meine Werte 1 Stunde nach dem Essen sind mit Insulin und ohne immer unter 140. Mein Arzt möchte aber eine komplette Therapie machen und nicht nur den Nüchtern Wert korrigieren. Nun mache ich es so wie der Arzt möchte seit 1 Woche aber der Nüchtern Wert verändert sich überhaupt nicht. Und den Rest des Tages habe ich ständig Heißhunger und mir ist dann schlecht. Nun ist es soweit das ich mich frage was ich jetzt machen soll. Ich ernähre mich sonst viel mit Obst Gemüse in wenig Fett. Nun darf ich kein Obst mehr in den Mengen essen was dazu führt das mir diese Kohlenhydrate wieder fehlen da mir von anderen Sachen einfach schlecht wird. Die letzten Male hat alles viel besser geklappt. Nun fühlt sich die gesamte Therapie irgendwie falsch an.
Ich habe sonst immer Actrapid und Protaphane bekommen wovon ich momentan noch meine Restbestände aufbrauche. Nun soll ich auf Huminsulin wechseln . Sind die Präparate denn wirklich gleich so wie mir gesagt wurde.
Liebe Grüße -
am 06.10.2017 10:48:35 | IP (Hash): 1138412783
Weil in der Schwangerschaft nur Insulin zugelassen ist, ist Frau mit Schwangerschaftsdiabetes praktisch immer Insulinpflichtig. Bei konservativen Ärzten ausschließlich sogenanntes Humaninsulin. Dabei ist der Name egal. Der Inhalt ist praktisch in allen Ampullen gleich.
Wenn Du meine Tochter wärst, würde ich für den Diabetes ganz schnell zur Diabetologen-Praxis raten. Für werdende Mütter gibt es da auch eher keine Termin-Wartezeiten.
Zumindest in den Praxen, die ich in meiner Umgebung kenne, werden die werdenden Mütter dort besonders angeleitet und begleitet. Das gilt selbstverständlich auch für die Futterberatung mit Rücksicht darauf, dass ne Schwangerschaft da ja mit Appetit und Hunger und plötzlichen Unverträglichkeiten mächtig Achterbahn fahren kann.
Grundsätzlich wichtig: Von dem Insulin, das Du spritzt, kommt bei Deinem Kind nix an, weil es von der Mutter zum Kind eine Hormon-Barriere gibt, die davon nix durch lässt. Du kannst dich mit dem Spritzen also ganz nach Deinem Blutzucker richten.
Daumendrück :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.