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    am 10.10.2017 14:37:06 | IP (Hash): 1523010919
    Hallo,

    da ja die Auswirkungen von Lebensmitteln bei jedem anders ausfallen möchte ich eine eigene Testreihe starten, um zu prüfen wie die einzelnen Lebensmittel und Getränke bei mir den BZ beeinflussen.

    Was muß/sollte ich dabei beachten?
    Wieviel von einem Lebensmittel sollte ich essen, um eine Auswirkung zu sehen (z.B. 50g Apfel)?
    In welchem Zeitintervall sollte ich meine Werte messen (z.B. 0,5h, 1h, 1,5h, 2h)?

    Danke.
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    am 10.10.2017 14:58:24 | IP (Hash): 2108455638
    Da hast Du aber was vor...

    Bedenke: Die "Auswirkungen" sind von der Tageszeit abhängig, und einzelne Lebensmittel + Getränke einzeln durchtesten wird Jahre dauern...

    Praktikabler ist es eher, Standard-Mahlzeiten zu testen, zB. das Marmeladenbrötchen zum Frühstück, das belegte Brot in der Mittagspause/das Schnitzel mit Pommes in der Kantine, Kuchen am Nachmittag und das Lieblingsgericht am Abend.

    Im Laufe der Zeit kommt so ein großes Repertoire zusammen – zumal ja dann auch die einzelnen Lebensmittel sich gegenseitig beeinflussen.
    Ein Brötchen Solo wird andere Werte bringen als ein Brötchen mit ordentllich Metzgermarmelade und Zwiebeln.
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    am 10.10.2017 15:01:53 | IP (Hash): 1523010919
    Ja klar...

    Aber ich möchte z.B. testen, ob ich z.B. besser Xylit oder Erithrit oder Kokosblütenzucker oder Stevia oder... zum süßen vertrage.
    Und ob ich auch mal eine Banane essen kann.
    Und ob zuckerfreie Gummibärchen wirklich keinen Einfluß auf meinen BZ haben.

    So etwas halt...
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    am 10.10.2017 15:21:49 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:
    Aber ich möchte z.B. testen, ob ich z.B. besser Xylit oder Erithrit oder Kokosblütenzucker oder Stevia oder... zum süßen vertrage.
    Und ob ich auch mal eine Banane essen kann.
    Und ob zuckerfreie Gummibärchen wirklich keinen Einfluß auf meinen BZ haben.

    So etwas halt...



    Ah....

    Dann viel Spaß beim Testen! ;-))
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    am 10.10.2017 17:11:03 | IP (Hash): 1077366638
    r2d2 schrieb:
    Was muß/sollte ich dabei beachten?
    Wieviel von einem Lebensmittel sollte ich essen, um eine Auswirkung zu sehen (z.B. 50g Apfel)?
    In welchem Zeitintervall sollte ich meine Werte messen (z.B. 0,5h, 1h, 1,5h, 2h)?

    Hallo r2d2,

    wieviel du essen musst, ist eigentlich klar - soviel wie du auch normal davon essen willst. Im Ergebnis siehst du dann, ob es passt oder ob du dir nur die halbe Portion davon leisten kannst. Im Prinzip geht es darum, dass du deinen täglichen Speiseplan durchtestest und ausprobierst, was du noch alles dazunehmen kannst.

    Das Messen ist für uns Typ 2er interessant nach 1 Stunde, da erwischst du ungefähr die BZ-Spitze und nach 2 Stunden, da sollte der BZ nicht mehr allzu hoch sein. Wenn du ein bisschen Messerfahrungen hast, dann wirst du feststellen, dass zwischen 1 und 2 Stunden meistens ungefähr das gleiche passiert, so dass du nur einen Wert brauchst und damit auch den anderen abschätzen kannst. Ob du dich dann auf den 1- oder auf den 2-Stunden-Wert festlegst, kannst du für dich alleine entscheiden.

    Die Zielwerte musst du sowieso selber entscheiden. Eine Anregung könnte dieser Flyer dir geben:
    http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
    Das sind sehr ehrgeizige Zielwerte, du kannst dich aber auch für höhere Zielwerte vornehmen. Je niedriger die Zielwerte sind, desto größer ist deine Chance, ein langes gesundes Leben vor dir zu haben.

    Viel Erfolg, Rainer
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    am 10.10.2017 17:18:31 | IP (Hash): 1881656244
    Also der erste Test ist schon einmal sehr vielversprechend gelaufen:

    Ich habe 50g Xucker Bronxe in 150ml Wasser aufgelöst und getrunken.
    Die Werte: 0h 96 | 0,5h 100 | 1h 97 | 1,5h 107

    Das zeigt mir jetzt, daß ich diesen Xucker unbedenklich zum süßen verwenden kann.
    Bearbeitet von User am 10.10.2017 17:46:30. Grund: .
  • Elfe

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    am 10.10.2017 19:00:26 | IP (Hash): 593111844
    Hallo r2d2,
    wenn du dich über den Hauptinhaltsstoff 'Erythrit' vorab informiert hättest, könntest du dir diesen Test sparen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erythrit

    Durch Süßstoffe, Zuckerersatzstoffe lassen sich durchaus KHs sparen.
    Süßstoff in Tablettenform in Tee und Kaffee z.B., durchaus üblich bei auch Nichtdiabetikern.

    Ob in eigener Küche so ein Stoff sein muss, ist für 2er eigentlich nicht so gegeben.
    Gleichmäßiger BZ-Verlauf ist da sinnvoll, wie stelle ich Mahlzeiten zusammen.

    Auch sich über Obstsorten vorab zu informieren, erspart eigene Tests.
    Banane und Weintrauben mit 70 g/KHE gehören zu den zuckerhaltigsten, Apfel eher 90 g/KHE durchaus auch pur ganz gut.

    Rainers Aussage 'BZ-Spitze nach einer Stunde zu erwischen' ist nicht richtig, schon gar nicht, vom LCHF-Bekenner.
    Dauern per Mahlzeiten in Blutzuckerwirkung durchaus länger, 2 - 3 h frühestens, Obst pur durchaus früher.

    Bin schon auf Mahlzeiteninsulin angewiesen, da werden solche Zusammenhänge genauer erklärt.

    Gruß Elfe
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    am 10.10.2017 19:26:35 | IP (Hash): 1881656244
    Naja, wie Obst wirkt ist bei jedem etwas anders, wurde hier im Forum doch auch schon des öfteren angesprochen. Von dem her ist ein Selbsttest angesagt.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 11.10.2017 16:09:59 | IP (Hash): 1109753274
    Elfe schrieb:
    .Bin schon auf Mahlzeiteninsulin angewiesen, da werden solche Zusammenhänge genauer erklärt.


    Welche Erklärung könnte den eigenen Test ersetzen?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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  • Elfe

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    am 11.10.2017 17:42:10 | IP (Hash): 308026149
    @Jürgen
    Habe ansatzweise schon versucht, das zu erklären.

    Grundsätzliches Wissen zu Süßstoffen (keinen Einfluss auf BZ) und Zuckerersatzstoffen (ev. anzurechnen, Bekömmlichkeit, Geschmack) erspart so manchen Selbsttest.

    Grundsätzlich sich die Zuckerwerte von Obst anzusehen, wäre auch hilfreich.
    Heißt nicht, daß die verboten sind.
    Pur sind so stark zuckerhaltige eben nicht zu empfehlen, aber Weintraube auf Käsewürfel (Käsesticks wie früher) oder Banane auch als Nachtisch.

    Gleiches gilt für Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis.
    Brotbelag und Soßenbegleiter der Sättigungsbeilagen mit ev. plus Gemüse/Salat beeinflussen die Geschwindigkeit des Zuckers in die Blutbahn, vermindern BZ-Spitzen.

    Insofern macht es Sinn (s.a. TypEinser und Rainer), eher komplette Mahlzeiten zu messen.

    Apfel auch mal pur, geht gut - 1/2 vielleicht zu Anfang, so eine KHE.

    Natürlich habe ich mich auch durch alles mögliche durchgetestet.
    Zuckeraustauschstoffe aus verschieden Gründen verbannt.
    Flüssigsüßstoff nehme ich.

    Bei einer normalen Mahlzeit macht frühestens eine BZ-Messung nach 2 h Sinn.
    Wie was verdaulich ist, sinnvoller Messzeitpunkt wird auch in der Schulung erklärt.

    Da Rainer kein Mahlzeiteninsulin benutzt (stimmt ?) kann er das nicht wissen.

    Du Jürgen, schon.
    Hast es aber versäumt, dich wirklich über Umgang mit Mahlzeiteninsulin zu informieren und misst/isst deinem Blutzucker hinterher.

    Mit Mahlzeiteninsulin muss die Wirkungsdauer des Insulins mit Verdaulichkeit der Mahlzeit abgeglichen werden.
    Pizza - bis zu 7 h, Fleisch mit Pommes sind für mich ein Problem, für 2er ohne Mahlzeiteninsulin nicht.
    1 h BZ-Messwert ist zu früh, 2 h geht so gerade, 3 h ist eher so meine Messzeit.

    Kann ja jeder machen, wie er will.
    Meine jedoch, daß man sich nicht unnötig die Fingerspitzen zerstechen und Sensoren verschwenden muss, über Sinn und Unsinn vorher nachdenken kann.
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    am 11.10.2017 18:41:34 | IP (Hash): 1109753274
    Klar messe ich meinem BZ hinterher. Mit der Verlaufskurve, die mir das Libre anzeigt, kann ich schön sehen, was mit welchem zeitlichen Nachlauf welchen BZ gemacht hat. Und wenn mir der nicht gefällt, kann ich das Verhalten, das dazu geführt hat, bei der nächsten Gelegenheit ändern - und dann wieder schauen, was die Änderung bewirkt hat. Bis der Verlauf so ist, wie ich ihn haben will :)

    Hab ich früher mit Fingerpieks und Teststreifen genauso gemacht. Hat nach dem Essen manchen Fingerpieks gekostet und ne Menge Protokolleinträge. Aber dafür hab ich dann halt die raus gelassen, die eh nur doppelt oder dreifach gewesen wären. Also z.B. morgens nüchtern, wenn morgens nüchtern immer zwischen 60 und 90 ist. Dann reicht ne Stichprobe einmal die Woche. Und wenn ich im Auslauf vom Frühstück um 11 Uhr um 100 gemessen hab, brauch ich um 12 oder 13 Uhr vorm Mittagessen nicht noch mal zu messen, sondern kann mir den Streifen aufsparen für danach nachzuschauen, wie gut mein Bolus zu dem Essen gepasst hat. Bin da auch mit 4-5 und manchen Tag nur 2-3 Streifen super hingekommen :)

    Seit ich das so mache, mache ich mir einen sehr viel weniger weit schwankenden BZ-Verlauf, der sich damit auch ohne Hypo-Gefahr sehr viel niedriger steuern lässt, als in der Art, wie Du das hier so eifrig verkündest und wie ich das ursprünglich für HBA1c um 7 auch mal gelernt hab. HBA1c 5,5 und besser, also das, was ich mir seit Jahren leiste, sind damit schlicht nicht möglich :(

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    Bearbeitet von User am 11.10.2017 18:43:15. Grund: Korrektur
  • Elfe

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    am 11.10.2017 19:48:28 | IP (Hash): 308026149
    hjt_Jürgen schrieb:

    Seit ich das so mache, mache ich mir einen sehr viel weniger weit schwankenden BZ-Verlauf, der sich damit auch ohne Hypo-Gefahr sehr viel niedriger steuern lässt, als in der Art, wie Du das hier so eifrig verkündest und wie ich das ursprünglich für HBA1c um 7 auch mal gelernt hab.


    @Jürgen
    Was glaubst du denn, was ich hier angeblich verkünde ?

    HbA1c-Wert halte ich mit 6 - 6,5 ab Diagnosebeginn durchaus ein.

    War durchaus jünger als du bei Diagnose.
    Kann durchaus Literatur-Glaubwürdigkeit und naturwissenschaftliche berufliche Erkenntnisse für mich persönlich einschätzen.

    Du nicht, glaubst 'old Lady' zur 2er-Diabetesmeinung und neigst zur Selbstüberschätzung mit simplen Messmethoden und unzureichenden Rückschlüssen.
    :-(
    Bearbeitet von User am 11.10.2017 19:49:49. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 11.10.2017 20:47:57 | IP (Hash): 1109753274
    Elfe schrieb:
    Kann durchaus Literatur-Glaubwürdigkeit und naturwissenschaftliche berufliche Erkenntnisse für mich persönlich einschätzen.

    Du nicht, glaubst 'old Lady' zur 2er-Diabetesmeinung und neigst zur Selbstüberschätzung mit simplen Messmethoden und unzureichenden Rückschlüssen.
    :-(


    Womit willst Du Deine Behauptung konkret nachvollziehbar begründen?

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    am 11.10.2017 22:58:34 | IP (Hash): 1109753274
    kann das sein, dass eine elfe kneift, oder kommt da noch substanz???

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  • Elfe

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    am 12.10.2017 00:19:55 | IP (Hash): 308026149
    Hättest du wohl gerne.
    Die Erde ist eine Scheibe und Auto ist dein Modell.
    Hast dich hübsch eingerichtet in deiner Denke.
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    am 12.10.2017 12:19:43 | IP (Hash): 1609156963
    Zurück zum Thema...

    Da ich Typ2 bin und weder Medikamente noch Insulin nehme (und das auch möglichst lange so bleiben soll) möchte ich für bestimmte Lebensmittel/Getränke mein persönliches Profil erstellen. Daher diese Testreihe.

    Weitere Tips...?
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    am 21.10.2017 08:32:38 | IP (Hash): 742290208
    Hier die Ergebnisse für Xucker Premium (Xylit):

    0h 102 | 0,5h 121 | 1h 131 | 1,5h 125

    Der Verlauf ist bedingt schlechter als der von Erythrit.
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    am 21.10.2017 09:17:55 | IP (Hash): 426457892
    was testest Du als nächstes?

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    am 21.10.2017 10:18:17 | IP (Hash): 742290208
    Edelhopfen Extra: 0h 144 | 0,5h 106 | 1h 104 | 1,5h 115

    Xukkolade Edelbitter: 0h 113 | 0,5h 124 | 1h 132 | 1,5h 136
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    am 21.10.2017 11:57:17 | IP (Hash): 426457892
    Du denkst dran, dass für Deine Rückschlüsse draus auch die Tageszeit wichtig sein könnte und was Du die letzten wenigstens 5 Stunden vorher gegessen oder gemacht hast?

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    am 21.10.2017 16:03:37 | IP (Hash): 742290208
    Ich will da keine Wissenschaft draus machen.
    Ich möchte nur für mich "grob" ermitteln, wie gut oder weniger gut ich bestimmte Dinge vertrage.
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    am 21.10.2017 17:51:17 | IP (Hash): 426457892
    Naja, aber die Wirkung aus dem Input in der Zeit vor der Einverleibung, deren BZ-Wirkung Du messen willst, kann vergleichsweise große Auswirkungen auf Deine Messung haben. So könnte ich mir z.B. vorstellen, dass bei der Messreihe, die Du mit 144 begonnen hast, da gerade aus dem Input vorher ne größere Lieferung vom eigenen Insulin bestellt war und dass Du da mit der Bitterschokolade ähnlich niedrige Werte gemessen haben könntest.

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