Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Bin neu hier
-
am 12.10.2017 06:11:39 | IP (Hash): 1373018522
Danke Rainer
wieder etwas klüger geworden !
@Träumerin
darf man fragen wie dein täglicher Speiseplan so aussieht ?
Da ich meine Diabetes über die Ernährung regle, würde es mich schon interessieren wie dein Speiseplan aussieht. Vielleicht kann man für´s erste auch schon mal etwas Schadensbegrenzung machen durch eine andere Ernährung ?
Würde mich freuen von dir zu lesen !
Diabetiker aller Länder vereinigt euch !1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.10.2017 13:59:32 | IP (Hash): 1253718017
Danke für eure Antworten.
Ich bin wirklich nur beim Hausarzt in Behandlung wegen meines Zuckers (Typ 2).
Ich strebe keinen ideal Zuckerwert an, wenn ich den Langzeitwert von 10-12 mmol habe bin ich zufrieden, aber leider schaffe ich nicht mal das.
Ich wollte eigentlich nie Insulin spritzen, doch mein Hausarzt konnte mich doch überzeugen, wenigstens 1x täglich das Langzeitinsulin zu spritzen.
Dazu muß ich sagen, dass ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, egal welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht viel geht. -
am 14.10.2017 14:13:48 | IP (Hash): 1253718017
Danke für eure Antworten.
Ich bin wirklich nur beim Hausarzt in Behandlung wegen meines Zuckers (Typ 2).
Ich strebe keinen ideal Zuckerwert an, wenn ich den Langzeitwert von 10-12 mmol habe bin ich zufrieden, aber leider schaffe ich nicht mal das.
Ich wollte eigentlich nie Insulin spritzen, doch mein Hausarzt konnte mich doch überzeugen, wenigstens 1x täglich das Langzeitinsulin zu spritzen.
dazu muß ich sagen, das ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht mehr viel geht... -
am 14.10.2017 16:23:30 | IP (Hash): 1956549395
träumerin schrieb:
Dazu muß ich sagen, das ich mit 50 Jahren an Parkinson erkrankt bin und ich, welche super Werte ich auch hätte, ich in meiner Lebensqualität durch Parkinson sehr eingeschränkt bin und bewegungstechnisch nicht mehr viel geht...
Hallo Träumerin.
dass du in deiner Situation keine perfekten Werte anstrebst, kann ich gut verstehen. Allerdings machst du dir mir solchen schlechten Werten dein Leben noch viel schwerer. Unter so einem dauerhaft hohen BZ leidet dein Allgemeinbefinden enorm. Das häufige Wasserlassen ist eine Folge des hohen BZ, aber bei weitem nicht die einzige,
Gehe wirklich zu einem Diabetologen und besprich mit ihm. wie du deine Werte mit einem für dich erträglichen Aufwand besser hinkrigen kannst. Die Erhöhung des Basalinsulins auf die erforderliche Dosis würde schon ein ganzes Stück weiter helfen ohne dass du dadurch mehr Aufwand hättest. Wahrscheinlich ist dann auch die Hinzunahme von Tabletten (z.B. ein DPP4-Hemmer) sehr sinnvoll. Damit wirst du bestimmt noch keine idealen BZ-Werte erreichen, aber zur Vermeidung der gröbsten Beschwerden könnte das vielleicht ausreichen.
Alles Gute, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.10.2017 13:43:15 | IP (Hash): 263244793
Hallo ,
bei uns gibt es keinen Diabetologen- und ins Krankenhaus gehe ich nicht.
Diabetes und Parkinson haben viele ähnliche Symptome - wie das Wasser lassen, Probleme mit den Augen., mit dem Herzen... usw... . Die Ärzte können die Symptome gar nicht mehr zuordnen. Wenn mir so richtig schlecht ist, weiß auch kein Arzt, ob es vom Zucker kommt oder von den vielen Parkinsontabletten oder ob beides eine Rolle spielt.
Meine Parkinson Erkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum noch Appetit - doch meine Tages- Zuckerwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Gibt es so was, das Langzeitinsulin keine Wirkung haben kann?
-
am 15.10.2017 14:02:54 | IP (Hash): 263244793
Hallo,
bei uns gibt es keinen Diabetologen - und ins KH gehe ich nicht.
Diabetes und Parkinson haben viele ähnliche Symptome - wie das Wasser lassen, Probleme mit den Augen, mit dem Herzen... usw. Die Ärzte können die Symptome gar nicht mehr zuordnen.
Wenn mir so richtig schlecht ist, weiß auch kein Arzt, ob es vom Zucker kommt oder von den vielen Parkinsontabletten oder ob beides eine Rolle spielt.
Meine Parkinsonerkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum Appetit- doch meine Tages-Zuckerwerte und Nüchternwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal, was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch schon 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Gibt es so was, das Langzeitinsulin keine Wirkung haben kann?
Träumerin
Ich komme mit dem Schreiben nicht richtig klar, ich weiß nicht wo diese Nachricht immer landet....
-
am 15.10.2017 19:46:18 | IP (Hash): 528944371
Dass Insulin keine Wirkung hätte, kommt höchst selten vor. Dann ist es in aller Regel verdorben, war gefroren oder über Wochen viel wärmer als 30°.
Dass bei der einen 20 Einheiten Langzeit-Insulin für 24 Stunden reichen und der andere dafür 100 Einheiten braucht oder noch viel mehr und viele halt jede Menge dazwischen, ist völlig normal. Auch dass sich der Bedarf mit der Zeit verändert und meistens erhöht.
Da müssen wir die Dosierung halt nach und nach so anpassen, dass wir morgens mit dem Blutzucker aufstehen, den wir haben wollen.
Unter 10mmol/l morgens aufstehen könnte Deine allgemeine Befindlichkeit für den Tag vielleicht schon deutlich verbessern.
Ich stelle mir als Außenstehender halt vor, dass mir die miese Befindlichkeit vom Parkinson schon reichen würde und dass ich die nicht zu allem Überfluss auch noch vom viel zu hohen Blutzucker erheblich verstärkt brauchte.
Wie viel mehr vom Insulin Du für morgens unter 10mmol/l brauchst, kannst Du nur selbst in kleinen Schritten rausfinden, indem Du alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nimmst, bis Du morgens die 10 oder 9und erreichst :)
Dein Beitrag steht in der "Übersicht" immer so lange als erster, bis ein neuer Beitrag dazu kommt.
----------------------------------------------
Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.10.2017 13:09:49 | IP (Hash): 2143133240
Ich danke dir für deinen Rat, das ich alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nehmen soll, bis ich Morgens 10 mmol erreiche.
Das ist für mich ein guter Ansatzpunkt- so werde ich es machen.
es grüßt die träumerin -
am 16.10.2017 13:15:15 | IP (Hash): 2143133240
Ich danke für deinen Rat, das ich alle 2-3 Tage 2 Einheiten mehr nehmen soll, bis ich Morgens 10 mmol erreiche.
Das ist für mich ein Ansatzpunkt - so werde ich es machen.
die träumerin -
Elfe
Rang: Gastam 16.10.2017 19:12:50 | IP (Hash): 317917930
träumerin schrieb:
Meine Parkinsonerkrankung schreitet sehr schnell voran und deshalb würde mir ein Langzeitwert von 10-12 mmol reichen. Ich esse sehr wenig, habe kaum Appetit- doch meine Tages-Zuckerwerte und Nüchternwerte sind immer hoch (16-20 mmol) und das kann ich nicht verstehen. Ist es dann nicht auch egal, was ich esse?
Als Diabetiker muß ich auf Zucker und Kohlenhydrate achten, wegen Parkinson sollte ich kein Eiweiß essen, da wird es mit der Ernährung schon schwierig.
Mein Langzeitinsulin wurde ständig erhöht, habe auch schon 2x täglich gespritzt- die Werte bleiben gleich schlecht.
Hallo Träumerin,
dich plagt mehr deine Parkinsonerkrankung, darüber sich informieren wäre wichtig.
Eiweiß ist nicht verboten, wie du meinst, gibt nur was zu beachten:
http://www.parkinson-aktuell.de/leben-mit-parkinson/ernaehrung-und-rezepte/l-dopa-und-eiwei%C3%9F-bei-parkinson
Medikamente vor oder nach Mahlzeiten einnehmen zu müssen (mit Wasser schlucken), ist nicht ungewöhnlich (habe auch solche).
Regelmäßige Mahlzeiten sind auch bei Parkinson besonders wichtig
http://www.parkinson-aktuell.de/leben-mit-parkinson/ernaehrung-und-rezepte
Diese Ernährungsempfehlungen entsprechen durchaus auch den Empfehlungen für Diabetiker.
Eiweiß aus Milchprodukten oder auch Soja (Pudding, Getränk z.B.) oder Spiegelei, weichgekochtes Ei sind leichter verdaulich als Fleisch (plage mich aus anderen Gründen mit Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen).
Vielleicht schaust du dich mal auf dieser Website um
http://www.parkinson-aktuell.de/
auch unter 'Leben mit Parkinson'
Gruß Elfe
P.S.: Nach drei Tagen erhöhe auch ich Basalinsulin (anderes, aber morgens und abends).
Allerdings vorsichtiger mit morgens + 1 Einheit, abends sogar nur + 1/2 Einheit.
Kann auch sein, daß dir bei tageshohen BZ-Werten ein Diabetes-Medikament in Tablettenform (gibt' s unterschiedliche) helfen könnte.
Bearbeitet von User am 16.10.2017 19:16:29. Grund: Korrektur Text