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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 30.10.2017 19:21:09 | IP (Hash): 996396308
    Hallo Träumerin,
    kannst du dir denn nicht einen anderen Neurologen suchen, der mehr auf dich eingeht ?
    Würde dir eine Fachklinik oder Kur ev. eine Besserung bringen ?
    Würde da nichts unversucht lassen, auch wenn's aufwändig ist.

    Gut, daß du bereits in einem Parkinson-Forum Mitglied bist.
    Habe mich betr. deines Themas nur eingelesen.

    Mahlzeiteninsulin ist zur Therapie gar nicht so schwierig einschl. Unterzuckervermeidung.
    Dein Symptom der zitternden Hände in praktischem Umgang mit kleinen Sensoren, Kanülen, Spritzen machen mich allerdings ratlos.

    Herzlichst Elfe
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    am 30.10.2017 20:00:21 | IP (Hash): 688584431
    träumerin schrieb:


    Mit Parkinson, wie ich ihn erlebe, will man nicht wirklich (sehr) alt werden.

    Es grüßt die Träumerin



    Sag sowas nicht ...
    Was sind deine Ziele für die nahe Zukunft ?

    Wenn du nicht alt werden willst, kannst du das Insulin einfach weg lassen.

    Aber du willst doch, oder ?
    Bist du mit Parkinson in guten Händen, oder bei einem Landarzt ?
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    am 30.10.2017 21:08:33 | IP (Hash): 989900458

    Hallo,

    ich habe keine wirklichen Ziele für die Zukunft, ich lebe im Augenblick...
    Ich bin bei einem Neurologen in Behandlung und bekomme meine Medikamente, die ich seit 7 Jahren "austeste" und die schlimme Nebenwirkungen haben - aber ich habe ja keine Wahl.
    Mit dem Mahlzeiteninsulin hadere ich noch, weil es mir Angst macht...

    Die Träumerin
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    am 31.10.2017 11:24:37 | IP (Hash): 825982199
    Die Firma Haselmeier hat ihren Diapen wohl eingestellt. Der wurde mit dem Verschließen gespannt, und wenn man die Dosis gewählt hatte, hat man den Pen ohne Hautfalte auf die Spritzstelle gedrückt und mit Druck auf den Clip ausgelöst. Seit ich das vor vielen Jahren gesehen hab, spritze ich auch mit normalen Pens mit 1 Hand ohne Hautfalte. Und zwar zügig. Das flutscht zwar nicht so plötzlich wie beim Diapen, bei dem die gespannte Feder die Nadel ins Fell jagt, aber schnell genug dafür, dass auch die zitterigste Hand auf diese Weise die Nadel problemlos voll einstechen kann. Und wer dann nicht die Kraft im Daumen hat, die Dosis raus zu drücken, der nimmt einen der halbautomatischen Pens, die es noch gibt und die auf einen leichten Druck am Auslöser die voreingestellte Dosis abgeben.

    Mit den 2 Insulinen heißt Deine Behandlung ICT (Intensified Conventional Therapy = kennt man wie Handy nur in D und nicht unter englischen Muttersprachlern) und qualifiziert Dich inzwischen bei einigen Krankenkassen für das Messen mit dem Abbott FreeStyle Libre http://www.freestylelibre.de/ . Damit pappst Du dir alle 14 Tage einen neuen Sensor an (firmenoffiziell am Arm, aber meine sitzen z.B. am Bauch) und kannst den dann jederzeit ohne Pieks auslesen, indem Du dem mit dem zugehörigen Lesegerät ausreichend nahe kommst. Also überhaupt kein feinmechanisches Gefummel mehr und zudem der Vorteil, dass Du in der Anzeige zum aktuellen Wert auch den Verlauf in den Stunden zuvor siehst. Damit entgeht Dir kein zu niedriger und kein zu hoher BZ. Damit kannst Du IMMER eben mal nach Deinem BZ schauen, ohne jedes Gefummel, locker durch die Kleidung und bei mir auch durch den diccksten Annorak. Daumendrück

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 01.11.2017 10:10:45 | IP (Hash): 2108455638
    träumerin schrieb:

    ich habe keine wirklichen Ziele für die Zukunft, ich lebe im Augenblick...

    .....
    Mit dem Mahlzeiteninsulin hadere ich noch, weil es mir Angst macht...




    Hi!

    Irgendwie lohnt es sich doch immer, ein Ziel in der Zukunft zu haben, oder?

    Und wenn es nur darum geht, den jetzigen Zustand nicht deutlich zu verschlimmern... so blöd sich das jetzt auch anhört.


    Mit einem Mahlzeiten (Bolus)-Insulin kannst Du das Risiko weiterer Schäden an Deinem Körper minimieren, und das ganze hört sich schlimmer an als es ist.
    Rede mit Deinem Arzt oder einer Diabetesberaterin über Deine Ängste, über die Therapiemöglichkeiten und zeige dem Diabetes damit mal ordentlich den Mittelfinger. Langfristig lohnt sich das!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 01.11.2017 13:49:37 | IP (Hash): 593187372

    Hallo Elfe,

    ich habe deine Nachricht gar nicht gleich gefunden, ich habe ein paar Schwierigkeiten mich hier zurecht zu finden - naja, das wird schon.
    Ich habe schon mal den Neurologen gewechselt, aber es ist wirklich sehr schwer überhaupt einen Neurologen zu finden- und einen "Guten" noch dazu..
    So lange mein Blutzucker nicht eingestellt ist und noch einige andere "Baustellen" im Wege stehen, macht es keinen Sinn in eine Fachklinik zu gehen.
    Bei meinem letzten Klinikaufenthalt auf der Neurologischen Station wegen Parkinson, hat man sich nur noch um meine Zuckerwerte und dann um eine beim MRT festgestellte Spinalstenose am Halswirbel gekümmert- sollte am besten gleich zur OP.
    Um meine Parkinsonerkrankung hat man sich kaum gekümmert.
    Und das schlimmste sind die Nächte, da ich kaum schlafen kann- aber noch schlimmer ist es dann in einer Klinik mit mehreren in einem Zimmer.- still zu liegen und warten bis die unendlich scheinende Nacht zu Ende geht.
    Ich höre jetzt auf zu jammern, aber das Probleme die sind da - auch wenn es für Außenstehende vielleicht schwer zu verstehen ist.
    Ich weiß noch nicht, wie mein Weg weiter geht bin noch am grübeln.

    Es grüßt die Träumerin

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    am 01.11.2017 17:57:57 | IP (Hash): 688584431
    träumerin schrieb:

    Hallo Elfe,

    ich habe deine Nachricht gar nicht gleich gefunden, ich habe ein paar Schwierigkeiten mich hier zurecht zu finden - naja, das wird schon.
    Ich habe schon mal den Neurologen gewechselt, aber es ist wirklich sehr schwer überhaupt einen Neurologen zu finden- und einen "Guten" noch dazu..
    So lange mein Blutzucker nicht eingestellt ist und noch einige andere "Baustellen" im Wege stehen, macht es keinen Sinn in eine Fachklinik zu gehen.
    Bei meinem letzten Klinikaufenthalt auf der Neurologischen Station wegen Parkinson, hat man sich nur noch um meine Zuckerwerte und dann um eine beim MRT festgestellte Spinalstenose am Halswirbel gekümmert- sollte am besten gleich zur OP.
    Um meine Parkinsonerkrankung hat man sich kaum gekümmert.
    Und das schlimmste sind die Nächte, da ich kaum schlafen kann- aber noch schlimmer ist es dann in einer Klinik mit mehreren in einem Zimmer.- still zu liegen und warten bis die unendlich scheinende Nacht zu Ende geht.
    Ich höre jetzt auf zu jammern, aber das Probleme die sind da - auch wenn es für Außenstehende vielleicht schwer zu verstehen ist.
    Ich weiß noch nicht, wie mein Weg weiter geht bin noch am grübeln.

    Es grüßt die Träumerin




    Mein Stiefvater hatte eine Spinalkanalstenose an der HWS und es schleifen lassen. Er war von heute auf morgen halsabwärts gelähmt, starb 1 Jahr später an den üblichen Folgen, Wundliegen, Lungenentzündung.

    Kein Wunder, dass sie nur die Stenose im Auge hatten.

    Kann es sein, dass du durch deine Krankheit auch etwas ( oder sehr) depressiv bist ?
    Das meine ich nicht negativ, aber auch da solltest du dir evtl Hilfe holen ?
    Evtl. sind auch die Medis schuld.
    Normal würde ich das per PN schreiben, aber ich habe gelesen du findest dich nicht gut zurecht.

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 01.11.2017 18:41:26 | IP (Hash): 996396308
    Hallo Träumerin,
    die Beiträge werden zeitlich der Reihe nach angezeigt - antwortende Beiträge ansehen, was zeitlich nach deinem Beitrag eingestellt wurde, können auch mehrere sein.
    ~
    Au weia, Spinalstenose, auch das noch.
    Vor einer Op sollten alle anderen Möglichkeiten genutzt werden und unbedingt vor einer Op mindestens eine weitere ärztliche Meinung einholen.
    http://www.leading-medicine-guide.de/Medizinische-Fachartikel/Spinalkanalstenose

    Bei einem Klinikaufenthalt sollte sich in erster Linie um den einweisenden Grund gekümmert werden, in deinem Fall Parkinson, was dir am meisten zu schaffen macht:
    Eine gute Medikamenteneinstellung, die den Tremor verhindern und dich besser schlucken lassen.

    Zuckerwerte werden m. E. besser ambulant eingestellt, wie es bei dir gerade ansteht.
    Habe bei meinen Klinikaufenthalten meine Pens und BZ-Messgerät mitgenommen, sogar Lebensmittelwaage, Traubenzucker; selbst gemessen und gespritzt.
    (Insulinampullen habe ich vom KH bekommen, ansonsten selbst gekümmert).

    Diese Mehrbettzimmer im Krankenhaus sind furchtbar, keine Privatsphäre.
    Bin auch schon nachts durch die Gänge gewandert oder habe auch halbe Nacht im Fernsehraum verbracht.
    Mit Kuschelbademantel und Kuschelsocken ausgerüstet, besser, als wachliegen im Bett und immer unruhiger zu werden.

    Mit jammern hat dein Anliegen nichts zu tun, eher mit einer Lawine der Ereignisse,
    die es zu strukturieren und eines nach dem anderen in Angriff zu nehmen gilt.

    BZ und zwei Insuline ist noch dein kleinstes Problem.
    Rein logisch: KH-Menge zu Insulineinheiten, was du direkt zuhause und ambulant hinbekommen kannst.
    Gute Medikamenteneinstellung und Therapie zu Parkinson wäre m.E. wichtig(er).
    ~
    Wie kommst du denn zuhause aktuell zurecht ?
    Warum kannst du nachts nicht schlafen ? Grübel-grübel oder Schmerzen aufgrund der Stenose ?
    Was isst du denn so, außer Joghurt und Reiswaffeln ?
    Hast du eine Mikrowelle ?
    Ist mein bestes 'Küchengerät', um Müslimilch oder auch Gemüsegerichte schnell erwärmen zu können.
    War zeitweise sogar mal Babynahrung im Glas, püriert und nahrhaft (als ich gar nicht mehr wusste, was an Nahrung vertragen wird).

    Herzlichst Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.10.2017
    am 01.11.2017 21:30:52 | IP (Hash): 593187372
    Hallo Elfe,

    Von der Spinalstenose merke ich (noch) nichts, kein kribbeln in den Armen/Händen, keine Bewegungseinschränkungen in dieser Hinsicht. So eine OP am Halswirbel ist auch nicht ohne, das entscheidet man nicht sofort. Zu mir ans Krankenhausbett kam ein Neurochirurg und hat mich fast schon zur OP gedrängt- das wäre eine Routine OP.

    Ich denke auch, wie du es gemacht hast im Krankenhaus alle deine "Diabetes. Utensilien" mit zunehmen und alles selbst in die Hand zu nehmen ist das Beste was du tun konntest. So würde ich es , mit der jetzigen Erfahrung, auch machen.

    Zu Hause geht es einigermaßen, jeder Tag ist anders- nein, ich kann sagen, die Befindlichkeit ändert sich auch oft stündlich, mal kann ich gehen und in der nächsten Minute geht nichts mehr. Ich passe mich den On und Off- Phasen an- was bleibt mir anderes übrig.
    Ich schlafe höchstens 1 Stunde am Stück, dann 1 bis 2 Stunden wach- so geht es die ganze Nacht über Jahre schon. Nein grübeln tue ich nicht, es sind die Muskelversteifungen die mich nicht schlafen lassen, ich kann mich im Bett nicht drehen, unkontrollierte Zuckungen...

    Ich habe eine Mikrowelle und auch ein Mixer zum Smoothies zu machen.
    Und du wirst lachen, ich habe mir früher auch Babynahrung gekauft.
    Ich esse gern Suppen- gern auch püriert.
    Aber ich esse so gut wie keine Wurst und Fleisch- mag ich nicht. (bin kein Vegetarier)
    Und das ist wohl schon nicht so gut bei der Ernährung eines Diabetikers- und leider mag ich auch Hülsenfrüchte.

    Es grüßt die Träumerin
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 02.11.2017 18:47:12 | IP (Hash): 996396308
    Hallo Träumerin,
    schon mal gut, daß dir die Stenose keine Beschwerden macht.

    So wenig schlafen ist nicht gut, macht einen alleine schon fertig.
    Kannst du denn tagsüber mal ein Nickerchen machen ?
    Sind die Muskelversteifungen dann nicht so schlimm ?
    Gibt es ev. ein paar Übungen aus der Physiotherapie, die auch zuhause machen könntest ?
    Könnte Wärme ev. helfen ?

    Nachtschlaf ist auch so mein Problem, sobald ich ins Bett gehe.
    Schlafe besser im Fernsehsessel ein und liege dann allerdings Stunden wach im Bett.

    Ich esse auch gerne Eintöpfe und Gemüsegerichte, Wurst nur als Aufschnitt auf Brot, Fleisch wenig.
    Aber Hühnerei esse ich gern als weich gekocht, Spiegel/Rührei.
    Milch im Müsli morgens und Joghurt angerührt süß mit Süßstoff oder herzhaft mit Kräutern etc. auf Kartoffel oder als Salatsoße (muss auf laktosefreie Produkte zurückgreifen).
    Denke, der tierischen Inhaltsstoffe ist damit genüge getan.

    Hülsenfrüchte kannst du gerne essen, da bitte kein 'Leider'.
    Den größten KH-Anteil hat da Mais.
    Bohnen, Erbsen, Linsen haben gar nicht so viele.
    Was ich lernen musste - bereits mit Mahlzeiteninsulin - wie Hülsenfrüchte beim Insulin berücksichtigt werden:
    Tiefkühl - wie Erbsen z.B. - gar nicht,
    bei Konserven unbedingt nur das Abtropfgewicht anrechnen (bei gekochten Hülsenfrüchten ist die Stärke durch das Erhitzen schon ein wenig aufgeschlossen),
    bei gekauftem Linseneintopf z,B. nehme ich die aufgedruckten KH-Menge zur Berücksichtigung.

    Herzlichst Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 03.11.2017 21:00:52 | IP (Hash): 680823379
    Hallo Elfe,

    Ja, das ich so wenig schlafen kann und das über so eine lange Zeit zehrt an meinen Kräften, ich habe alles Pflanzliche versucht , nichts hilft. Schlaftabletten nehme ich nicht.
    Am Tage nicke ich mal mehr, mal weniger ein - aber nur Minuten. Es fehlt einfach die Tiefschlafphase.

    Am Tage sind meine Muskelverspannungen nicht ganz so schlimm, aber doch sehr unberechenbar.

    Ich staune immer mehr, was man bei der Ernährung alles beachten muß - z. Bsp. was du über Erbsen schreibst. Ich weiß gar nicht, ob ich mir alles merken kann, oje.
    Aber es ist sehr interessant was du hier schreibst.

    Ich habe mal eine Frage: Was ist, wenn man einen Magen-Darm-Infekt hätte und so 1-2 Tage nichts essen könnte bzw. nichts drinnen bleibt, wie verhält sich das dann mit dem Spritzen?

    Das war es für heute,
    es grüßt die Träumerin
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.11.2017 00:02:08 | IP (Hash): 996396308
    Hallo Träumerin,
    hast du zum Ruhigwerden mal Baldrian versucht - Tropfen oder Tabletten/Dragée - oder
    Hopfen/Melisse-Tee (gibt's von Meßmer oder Teekanne) im Supermarkt.

    Bezgl. Hülsenfrüchte bitte nur merken: Sind o.k..
    Bitte nicht zu viele Nahrungsmittel vermeintlich weglassen.
    Wieviel KHs in Lebensmitteln enthalten sind, lässt sich lesen auf Inhaltsangaben der Packungen, in Tabellen und online.

    Wenn du gar nichts essen kannst bzw. nichts bei dir behältst, wird KEIN Mahlzeiteninsulin gespritzt.
    Viel Flüssigkeit trinken und trotzdem mal BZ messen.
    Basalinsulin bleibt, ev. eine Korrektureinheit schnelles Insulin nötig oder auch nicht, aufgrund BZ-Wert.

    Mahlzeiteninsulin wird nicht wie irgendein Medikament gegeben, was du so kennst.
    Wird wirklich nur passend zu den Mahlzeiten !mit KH-Anteil! gespritzt, um diese BZ-mäßig zu berücksichtigen.

    In deinem speziellen Fall mit kleinen Mengen Essen ev. aufsummieren und erst ab 20 g KH Insulin geben, also nicht zu früh und zuviel.

    Herzlichst Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.10.2017
    am 04.11.2017 15:02:39 | IP (Hash): 1260209656
    Hallo Elfe,

    wie ich sehe, konntest du heute Nacht auch nicht schlafen.
    Ich wollte da auch schon antworten, aber mein Tremor war so stark, das ich die PC- Maus nicht händeln konnte.
    Ich habe schon alles Pflanzliche in jeglicher Form ausprobiert, aber nichts hilft.
    Habe dann 2 Stunden ruhige Musik gehört.

    Das ich Hülsenfrüchte essen darf ist schon mal gut.
    Heute früh habe ich eine kleine Weißbrotschnitte (ich weiß, das Weißbrot nicht gut ist, aber sonst hätte ich nichts runter gekriegt) gegessen, Eine Hälfte nur mit Butter, die andere mit Pflaumenmus- dazu Pfefferminztee ungesüßt.
    3 Stunden später war mein BZ 19,8 mmol. Dazwischen nichts gegessen oder getrunken.
    Zum Mittag nur 3 Gabeln Spagetti mit Tomatensoße gegessen- keinen Appetit,
    habe mich gezwungen, weil ich doch so viele Tabletten einnehmen muß...
    Appetit (dann klappt es besser mit dem essen) verspüre ich fast nur spät Abends oder in der Nacht,wenn ich nicht schlafen kann, aber das ist doch auch wieder nicht gut.

    Es grüßt die Träumerin
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.11.2017 19:00:11 | IP (Hash): 547640094
    Hallo Träumerin,
    tut mir echt leid, daß du so eine schlimme Nacht hinter dir hast.
    Für mich als Nachteule ist Mitternacht wach sein ganz normal, vor 2 Uhr kaum ins Bett.

    Dein BZ-Wert ist wirklich viel viel zu hoch mit 19,8 mmol/l = 350 mg/dl.
    Weißbrot ist wirklich nicht gut, schon gar nicht mit Pflaumenmus.
    Spagetti und Tomatensauce oben drauf sind's auch nicht wirklich.

    Musst du wirklich etwas essen, um deine Tabletten zu nehmen ?
    Die Bezeichnung 'Stunden vor' oder 'zum Essen' beschreibt eigentlich, wann welche Medikamente wirken. Essen könnte Aufnahme des Medikamentes behindern - deshalb Abstand, manches ist besser verträglich bzw. stört Aufnahme nicht.

    Nur der Tabletten wegen, etwas hinein zu zwingen, ist nicht gut.
    Vielleicht reicht auch nur ein halbes Scheibchen Mischbrot ohne was, durch Getränk quellend füllt das ein wenig den Magen.

    Nicht gar so spät abends nach Appetit zu essen, ist m.E. auch o.k.
    Abendessen werktags ist auch so eher meins, mit was, schon beschrieben.

    Vielleicht kann es dir gelingen, mit besser angepasster Ernährung von den hohen BZ-Werten wegzukommen, daß Tabletten und Langzeitinsulin wohl möglich ausreichen.
    Zur Zeit hat deine Ärztin gar keine andere Möglichkeit, als dir Mahlzeiteninsulin zu verschreiben
    (bin selber mit ca. 23 mmol/l = größer 400 mg/ml beim Arzt aufgeschlagen mit Mahlzeiteninsulin sofort).

    Herzlichst Elfe
    P.S.: Musik macht mich eher wacher.
    Lesen ist da eher so angebracht, darf aber nicht zu spannend sein.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 11.10.2017
    am 04.11.2017 23:57:55 | IP (Hash): 1260209656
    Hallo Elfe,

    ich versuche idealer weise zwischen 23 -24 Uhr in den Schlaf zu kommen, aber das klappt fast nie.

    Ich müßte theoretisch nicht zu allen Tabletten etwas essen, aber gerade früh, auf leeren Magen, wo schon mehrere Tabletten genommen werden müssen, vertrage ich so nicht.

    Da ich immer nur abends oder auch nachts, wenn ich nicht schlafen kann Appetit habe, kann ich mir nicht wirklich erklären.
    Aber kann es sein, das ich durch das Langzeitinsulin, das am Abend (ca. 18 Uhr) gespritzt wird dieser Appetit ausgelöst wird?

    Es grüßt die Träumerin
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.11.2017 18:36:51 | IP (Hash): 547640094
    Hallo Träumerin,
    denke nicht, daß dein Appetit durch Basalinsulin ausgelöst wird, sondern eher mit Entspannung gegen Abend und nicht mehr auf 'muss etwas essen müssen' beruht.
    18 Uhr für Langzeitinsulin finde ich ungewöhnlich früh.
    22 Uhr ist da eigentlich so eine Zeitempfehlung.
    Gebe selber Langzeitinsulin morgens und nachts (später als 22 Uhr) mit keinerlei Auswirkung auf Appetit.

    Herzlichst Elfe
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    Mitglied seit: 11.10.2017
    am 06.11.2017 17:07:50 | IP (Hash): 1780475473
    Hallo Elfe,

    bevor ich das Langzeitinsulin gespritzt habe, hatte ich keinen vermehrten Appetit am Abend und in der Nacht, das hat mich doch stutzig gemacht.
    Nun ja, ich werde es wohl nicht heraus finden.
    Ich weiß noch immer nicht, wie es nun weiter gehen soll.
    Für mich heißtm Mahlzeitinsulin zu spritzen, die Ernährung umzustellen - und eigentlich, das essen zu müssen, was ich eigentlichh nicht mag ( außer meine geliebten Hülsenfrüchte und die kann man auch nicht jeden Tag essen).
    Vielleicht lebe ich dann 10 Jahre länger ---- aber ich weiß (noch) gar nicht, ob ich das will...
    Heute ist wieder ein schlechter Tag, ich kann nicht mal spritzen oder mit dem Löffel essen...
    da hilft auch ken Optimismus

    es grüßt die träumerin
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    am 06.11.2017 17:42:51 | IP (Hash): 1295624142
    träumerin schrieb:
    Für mich heißtm Mahlzeitinsulin zu spritzen, die Ernährung umzustellen - und eigentlich, das essen zu müssen, was ich eigentlichh nicht mag


    Warum? Das Insulin zum Essen richtest Du doch in erster Linie nach dem Essen und nicht das Essen nach dem Insulin, oder was hab ich da missverstanden?

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

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    am 06.11.2017 19:03:08 | IP (Hash): 374639984
    Hallo Träumerin,
    die Ernährung müsstest du schon jetzt umstellen, deine Werte sind viel zu hoch!

    Das Mahlzeiteninsulin ermöglicht dir jedenfalls eine größere Palette an Lebensmitteln, die du essen könntest, als ohne.
    Da ist wenig verboten, wie flüssiges zuckerhaltiges oder Zucker pur in Naschzeug.
    Ansonsten geht so einiges, auch Marmelade auf Brot.
    Würde dir essensmäßig jedenfalls auch ein Stück Lebensqualität bringen.

    Das schlimme an schlecht eingestelltem Diabetes ist nicht die Lebenserwartung, sondern die Folgeerkrankungen mit ev. besonderen Einschränkungen in der selbstständigen Lebensführung.
    Da dich die Parkinson-Erkrankung schon grundsätzlich einschränkt, wäre eine gute Diabeteseinstellung gerade gut, um nicht noch für weiteres Ungemach zu sorgen.

    Vielleicht wird deine Mahlzeiteninsulineinstellung gar nicht so arg, wie bei mir (als 1er).
    Als 2er haben Laeya als Betroffene und Angehörige als sorgend berichtet, daß anhand von Blutzuckerwerten lt. Plan eine bestimmte Menge an Einheiten gegeben werden soll - und wohl auch funktioniert.

    Werde dich nach Kräften unterstützen, wenn du dich nun wirklich für das Mahlzeiteninsulin entscheidest. Versprochen.

    Herzlichst Elfe
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    am 06.11.2017 19:29:43 | IP (Hash): 1295624142
    Elfe schrieb:
    ... sondern die Folgeerkrankungen mit ev. besonderen Einschränkungen in der selbstständigen Lebensführung.


    Sorry, wenn ich mich hier direkt einmische - hatte ich ja oben schon, aber wie ich vor vielen Jahren mal bei mir selbst und seitdem bei vielen Betroffenen in der Selbsthilfe erlebt hab, mach viel zu hoher BZ schlicht beständig schlapp, und schon wenig Bewegung kann erschöpfen. Das ist die direkte Einschränkung im ohnehin belasteten Alltag, und die lässt sich im Zeitrahmen weniger Wochen mit gesünderem Blutzucker direkt beseitigen. Also nicht irgendwann mal keine Folgekrankheiten, sondern zuallererst hier und jetzt die sofort wirksame alltägliche Entlastung von Schlapp und stattdessen wieder spürbar mehr Leben. Daumendrück :)

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    am 06.11.2017 21:08:27 | IP (Hash): 1780475473
    ich bin überzeugt, das ein gut eingestellter Blutzucker im Alltag Entlastung bringt, gar keine Frage.
    Aber der Weg bis dahin ist für mich sehr schwierig und selbst, wenn ich es zu einem "gesünderen" Blutzucker schaffen würde - bleibt mein Parkinson im fortgeschrittenen Stadium...
    ... deshalb weiß ich (noch) nicht wie es weiter gehen soll.
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    am 06.11.2017 22:24:19 | IP (Hash): 1295624142
    Grundsätzlich:
    1. Was Du mit Deinem Diabetes machen willst, ist ausschließlich Dein Ding. Das gilt auch gegenüber Deinen Ärzten und auch für Deinen Parkinson.
    2. Wenn Du Deinen Diabetes gesünder führst, verbesserst Du damit deutlich Dein alltägliches Befinden. Aber dafür müsstest Du dich in Deinen Diabetes wie in Deinen Parkinson ein gutes Stück weit rein arbeiten und die beiden miteinander möglichst verträglich und für Dich erträglich zu halten.

    Interessante Hilfe für Dich, wenn Du Deinen Diabetes gesünder und damit für Dich weniger schlappig steuern willst :
    http://www.FreeStylelibre.de/ Also nicht jeden Tag mehrmals der Fingerpieks, sondern alle 14 Tage einen neuen Sensor anpappen und dann einfach nach Bedarf zu jeder Zeit auslesen, indem Du das Lesegerät nahe an den Sensor hältst oder jemand das für Dich macht.
    Wahrscheinlich reicht Dein Tremor schon jetzt als ärztliche Begründung für die Genehmigung des Systems durch Deine Krankenkasse, bestimmt aber dann, wenn dazu auch noch das Insulin zum Essen kommt.

    Klar kannst Du dagegen halten, dass Dir wg Deines Parkinsons eh nix mehr viel weiter helfen wird. Aber könnte dem doofen P mit dem gesünderen Blutzucker noch möglichst viel möglichst erträgliches Leben abluchsen nicht doch vielleicht die erträglichere Perspektive sein?

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    am 07.11.2017 05:04:07 | IP (Hash): 945352830

    Das weiß ich nicht.
    Um das herauszufinden habe ich mich in diesem Forum angemeldet..
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.11.2017 09:18:44 | IP (Hash): 1116918144
    Naja, wir können Dir hier bestenfalls mit Info und unseren persönlichen Erfahrungen zu ner gedanklichen Grundlage verhelfen. Davon nehmen und das dann wirklich tagtäglich machen und konkret erleben, wie das dann zu Dir passt, und dann entscheiden, ob das dann weiter wirklich Deins ist, oder ob Du das doch nicht magst und Du lieber wieder zurück gehst, diesen Weg können wir Dir nicht abnehmen. Wir können Dich nur nach unseren Kräften konstruktiv begleiten, so weit Du das magst.

    Aber so lange Du über diesen Weg nachdenkst, kann nicht wirklich was erträglicher für Dich werden. Das kann es nur von da an, wo Du dich konkret auf diesen Weg machst.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.11.2017 00:27:07 | IP (Hash): 33641383
    hjt_Jürgen schrieb:

    Aber so lange Du über diesen Weg nachdenkst, kann nicht wirklich was erträglicher für Dich werden. Das kann es nur von da an, wo Du dich konkret auf diesen Weg machst.


    Hallo Träumerin,
    wir begleiten dich hier nun fast einen Monat und wenn ich könnte (Wohnort?), würde ich dich zum Arzttermin ziehen/schubsen/begleiten.
    Trau dich, mit deiner Ärztin zu sprechen und probiere das Mahlzeiteninsulin aus.
    Aktuell hat hier Frankie-13 als 2er geschrieben, daß Mahlzeiteninsulineinheiten zuerst auf BZ-Werten zum Essen beruht, also langsamer Einstieg.
    Wenn's wirklich nicht funktionieren sollte, kannst du dich kurzzeitig immer noch mit deiner Ärztin besprechen.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 08.11.2017 00:29:14. Grund: Korrektur Text