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    am 03.11.2017 21:00:52 | IP (Hash): 680823379
    Hallo Elfe,

    Ja, das ich so wenig schlafen kann und das über so eine lange Zeit zehrt an meinen Kräften, ich habe alles Pflanzliche versucht , nichts hilft. Schlaftabletten nehme ich nicht.
    Am Tage nicke ich mal mehr, mal weniger ein - aber nur Minuten. Es fehlt einfach die Tiefschlafphase.

    Am Tage sind meine Muskelverspannungen nicht ganz so schlimm, aber doch sehr unberechenbar.

    Ich staune immer mehr, was man bei der Ernährung alles beachten muß - z. Bsp. was du über Erbsen schreibst. Ich weiß gar nicht, ob ich mir alles merken kann, oje.
    Aber es ist sehr interessant was du hier schreibst.

    Ich habe mal eine Frage: Was ist, wenn man einen Magen-Darm-Infekt hätte und so 1-2 Tage nichts essen könnte bzw. nichts drinnen bleibt, wie verhält sich das dann mit dem Spritzen?

    Das war es für heute,
    es grüßt die Träumerin
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    am 04.11.2017 00:02:08 | IP (Hash): 996396308
    Hallo Träumerin,
    hast du zum Ruhigwerden mal Baldrian versucht - Tropfen oder Tabletten/Dragée - oder
    Hopfen/Melisse-Tee (gibt's von Meßmer oder Teekanne) im Supermarkt.

    Bezgl. Hülsenfrüchte bitte nur merken: Sind o.k..
    Bitte nicht zu viele Nahrungsmittel vermeintlich weglassen.
    Wieviel KHs in Lebensmitteln enthalten sind, lässt sich lesen auf Inhaltsangaben der Packungen, in Tabellen und online.

    Wenn du gar nichts essen kannst bzw. nichts bei dir behältst, wird KEIN Mahlzeiteninsulin gespritzt.
    Viel Flüssigkeit trinken und trotzdem mal BZ messen.
    Basalinsulin bleibt, ev. eine Korrektureinheit schnelles Insulin nötig oder auch nicht, aufgrund BZ-Wert.

    Mahlzeiteninsulin wird nicht wie irgendein Medikament gegeben, was du so kennst.
    Wird wirklich nur passend zu den Mahlzeiten !mit KH-Anteil! gespritzt, um diese BZ-mäßig zu berücksichtigen.

    In deinem speziellen Fall mit kleinen Mengen Essen ev. aufsummieren und erst ab 20 g KH Insulin geben, also nicht zu früh und zuviel.

    Herzlichst Elfe
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    am 04.11.2017 15:02:39 | IP (Hash): 1260209656
    Hallo Elfe,

    wie ich sehe, konntest du heute Nacht auch nicht schlafen.
    Ich wollte da auch schon antworten, aber mein Tremor war so stark, das ich die PC- Maus nicht händeln konnte.
    Ich habe schon alles Pflanzliche in jeglicher Form ausprobiert, aber nichts hilft.
    Habe dann 2 Stunden ruhige Musik gehört.

    Das ich Hülsenfrüchte essen darf ist schon mal gut.
    Heute früh habe ich eine kleine Weißbrotschnitte (ich weiß, das Weißbrot nicht gut ist, aber sonst hätte ich nichts runter gekriegt) gegessen, Eine Hälfte nur mit Butter, die andere mit Pflaumenmus- dazu Pfefferminztee ungesüßt.
    3 Stunden später war mein BZ 19,8 mmol. Dazwischen nichts gegessen oder getrunken.
    Zum Mittag nur 3 Gabeln Spagetti mit Tomatensoße gegessen- keinen Appetit,
    habe mich gezwungen, weil ich doch so viele Tabletten einnehmen muß...
    Appetit (dann klappt es besser mit dem essen) verspüre ich fast nur spät Abends oder in der Nacht,wenn ich nicht schlafen kann, aber das ist doch auch wieder nicht gut.

    Es grüßt die Träumerin
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    am 04.11.2017 19:00:11 | IP (Hash): 547640094
    Hallo Träumerin,
    tut mir echt leid, daß du so eine schlimme Nacht hinter dir hast.
    Für mich als Nachteule ist Mitternacht wach sein ganz normal, vor 2 Uhr kaum ins Bett.

    Dein BZ-Wert ist wirklich viel viel zu hoch mit 19,8 mmol/l = 350 mg/dl.
    Weißbrot ist wirklich nicht gut, schon gar nicht mit Pflaumenmus.
    Spagetti und Tomatensauce oben drauf sind's auch nicht wirklich.

    Musst du wirklich etwas essen, um deine Tabletten zu nehmen ?
    Die Bezeichnung 'Stunden vor' oder 'zum Essen' beschreibt eigentlich, wann welche Medikamente wirken. Essen könnte Aufnahme des Medikamentes behindern - deshalb Abstand, manches ist besser verträglich bzw. stört Aufnahme nicht.

    Nur der Tabletten wegen, etwas hinein zu zwingen, ist nicht gut.
    Vielleicht reicht auch nur ein halbes Scheibchen Mischbrot ohne was, durch Getränk quellend füllt das ein wenig den Magen.

    Nicht gar so spät abends nach Appetit zu essen, ist m.E. auch o.k.
    Abendessen werktags ist auch so eher meins, mit was, schon beschrieben.

    Vielleicht kann es dir gelingen, mit besser angepasster Ernährung von den hohen BZ-Werten wegzukommen, daß Tabletten und Langzeitinsulin wohl möglich ausreichen.
    Zur Zeit hat deine Ärztin gar keine andere Möglichkeit, als dir Mahlzeiteninsulin zu verschreiben
    (bin selber mit ca. 23 mmol/l = größer 400 mg/ml beim Arzt aufgeschlagen mit Mahlzeiteninsulin sofort).

    Herzlichst Elfe
    P.S.: Musik macht mich eher wacher.
    Lesen ist da eher so angebracht, darf aber nicht zu spannend sein.
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    am 04.11.2017 23:57:55 | IP (Hash): 1260209656
    Hallo Elfe,

    ich versuche idealer weise zwischen 23 -24 Uhr in den Schlaf zu kommen, aber das klappt fast nie.

    Ich müßte theoretisch nicht zu allen Tabletten etwas essen, aber gerade früh, auf leeren Magen, wo schon mehrere Tabletten genommen werden müssen, vertrage ich so nicht.

    Da ich immer nur abends oder auch nachts, wenn ich nicht schlafen kann Appetit habe, kann ich mir nicht wirklich erklären.
    Aber kann es sein, das ich durch das Langzeitinsulin, das am Abend (ca. 18 Uhr) gespritzt wird dieser Appetit ausgelöst wird?

    Es grüßt die Träumerin
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    am 05.11.2017 18:36:51 | IP (Hash): 547640094
    Hallo Träumerin,
    denke nicht, daß dein Appetit durch Basalinsulin ausgelöst wird, sondern eher mit Entspannung gegen Abend und nicht mehr auf 'muss etwas essen müssen' beruht.
    18 Uhr für Langzeitinsulin finde ich ungewöhnlich früh.
    22 Uhr ist da eigentlich so eine Zeitempfehlung.
    Gebe selber Langzeitinsulin morgens und nachts (später als 22 Uhr) mit keinerlei Auswirkung auf Appetit.

    Herzlichst Elfe
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    am 06.11.2017 17:07:50 | IP (Hash): 1780475473
    Hallo Elfe,

    bevor ich das Langzeitinsulin gespritzt habe, hatte ich keinen vermehrten Appetit am Abend und in der Nacht, das hat mich doch stutzig gemacht.
    Nun ja, ich werde es wohl nicht heraus finden.
    Ich weiß noch immer nicht, wie es nun weiter gehen soll.
    Für mich heißtm Mahlzeitinsulin zu spritzen, die Ernährung umzustellen - und eigentlich, das essen zu müssen, was ich eigentlichh nicht mag ( außer meine geliebten Hülsenfrüchte und die kann man auch nicht jeden Tag essen).
    Vielleicht lebe ich dann 10 Jahre länger ---- aber ich weiß (noch) gar nicht, ob ich das will...
    Heute ist wieder ein schlechter Tag, ich kann nicht mal spritzen oder mit dem Löffel essen...
    da hilft auch ken Optimismus

    es grüßt die träumerin
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    am 06.11.2017 17:42:51 | IP (Hash): 1295624142
    träumerin schrieb:
    Für mich heißtm Mahlzeitinsulin zu spritzen, die Ernährung umzustellen - und eigentlich, das essen zu müssen, was ich eigentlichh nicht mag


    Warum? Das Insulin zum Essen richtest Du doch in erster Linie nach dem Essen und nicht das Essen nach dem Insulin, oder was hab ich da missverstanden?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 06.11.2017 19:03:08 | IP (Hash): 374639984
    Hallo Träumerin,
    die Ernährung müsstest du schon jetzt umstellen, deine Werte sind viel zu hoch!

    Das Mahlzeiteninsulin ermöglicht dir jedenfalls eine größere Palette an Lebensmitteln, die du essen könntest, als ohne.
    Da ist wenig verboten, wie flüssiges zuckerhaltiges oder Zucker pur in Naschzeug.
    Ansonsten geht so einiges, auch Marmelade auf Brot.
    Würde dir essensmäßig jedenfalls auch ein Stück Lebensqualität bringen.

    Das schlimme an schlecht eingestelltem Diabetes ist nicht die Lebenserwartung, sondern die Folgeerkrankungen mit ev. besonderen Einschränkungen in der selbstständigen Lebensführung.
    Da dich die Parkinson-Erkrankung schon grundsätzlich einschränkt, wäre eine gute Diabeteseinstellung gerade gut, um nicht noch für weiteres Ungemach zu sorgen.

    Vielleicht wird deine Mahlzeiteninsulineinstellung gar nicht so arg, wie bei mir (als 1er).
    Als 2er haben Laeya als Betroffene und Angehörige als sorgend berichtet, daß anhand von Blutzuckerwerten lt. Plan eine bestimmte Menge an Einheiten gegeben werden soll - und wohl auch funktioniert.

    Werde dich nach Kräften unterstützen, wenn du dich nun wirklich für das Mahlzeiteninsulin entscheidest. Versprochen.

    Herzlichst Elfe
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    am 06.11.2017 19:29:43 | IP (Hash): 1295624142
    Elfe schrieb:
    ... sondern die Folgeerkrankungen mit ev. besonderen Einschränkungen in der selbstständigen Lebensführung.


    Sorry, wenn ich mich hier direkt einmische - hatte ich ja oben schon, aber wie ich vor vielen Jahren mal bei mir selbst und seitdem bei vielen Betroffenen in der Selbsthilfe erlebt hab, mach viel zu hoher BZ schlicht beständig schlapp, und schon wenig Bewegung kann erschöpfen. Das ist die direkte Einschränkung im ohnehin belasteten Alltag, und die lässt sich im Zeitrahmen weniger Wochen mit gesünderem Blutzucker direkt beseitigen. Also nicht irgendwann mal keine Folgekrankheiten, sondern zuallererst hier und jetzt die sofort wirksame alltägliche Entlastung von Schlapp und stattdessen wieder spürbar mehr Leben. Daumendrück :)

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