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    am 06.11.2017 21:08:27 | IP (Hash): 1780475473
    ich bin überzeugt, das ein gut eingestellter Blutzucker im Alltag Entlastung bringt, gar keine Frage.
    Aber der Weg bis dahin ist für mich sehr schwierig und selbst, wenn ich es zu einem "gesünderen" Blutzucker schaffen würde - bleibt mein Parkinson im fortgeschrittenen Stadium...
    ... deshalb weiß ich (noch) nicht wie es weiter gehen soll.
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    am 06.11.2017 22:24:19 | IP (Hash): 1295624142
    Grundsätzlich:
    1. Was Du mit Deinem Diabetes machen willst, ist ausschließlich Dein Ding. Das gilt auch gegenüber Deinen Ärzten und auch für Deinen Parkinson.
    2. Wenn Du Deinen Diabetes gesünder führst, verbesserst Du damit deutlich Dein alltägliches Befinden. Aber dafür müsstest Du dich in Deinen Diabetes wie in Deinen Parkinson ein gutes Stück weit rein arbeiten und die beiden miteinander möglichst verträglich und für Dich erträglich zu halten.

    Interessante Hilfe für Dich, wenn Du Deinen Diabetes gesünder und damit für Dich weniger schlappig steuern willst :
    http://www.FreeStylelibre.de/ Also nicht jeden Tag mehrmals der Fingerpieks, sondern alle 14 Tage einen neuen Sensor anpappen und dann einfach nach Bedarf zu jeder Zeit auslesen, indem Du das Lesegerät nahe an den Sensor hältst oder jemand das für Dich macht.
    Wahrscheinlich reicht Dein Tremor schon jetzt als ärztliche Begründung für die Genehmigung des Systems durch Deine Krankenkasse, bestimmt aber dann, wenn dazu auch noch das Insulin zum Essen kommt.

    Klar kannst Du dagegen halten, dass Dir wg Deines Parkinsons eh nix mehr viel weiter helfen wird. Aber könnte dem doofen P mit dem gesünderen Blutzucker noch möglichst viel möglichst erträgliches Leben abluchsen nicht doch vielleicht die erträglichere Perspektive sein?

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    am 07.11.2017 05:04:07 | IP (Hash): 945352830

    Das weiß ich nicht.
    Um das herauszufinden habe ich mich in diesem Forum angemeldet..
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    am 07.11.2017 09:18:44 | IP (Hash): 1116918144
    Naja, wir können Dir hier bestenfalls mit Info und unseren persönlichen Erfahrungen zu ner gedanklichen Grundlage verhelfen. Davon nehmen und das dann wirklich tagtäglich machen und konkret erleben, wie das dann zu Dir passt, und dann entscheiden, ob das dann weiter wirklich Deins ist, oder ob Du das doch nicht magst und Du lieber wieder zurück gehst, diesen Weg können wir Dir nicht abnehmen. Wir können Dich nur nach unseren Kräften konstruktiv begleiten, so weit Du das magst.

    Aber so lange Du über diesen Weg nachdenkst, kann nicht wirklich was erträglicher für Dich werden. Das kann es nur von da an, wo Du dich konkret auf diesen Weg machst.

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    am 08.11.2017 00:27:07 | IP (Hash): 33641383
    hjt_Jürgen schrieb:

    Aber so lange Du über diesen Weg nachdenkst, kann nicht wirklich was erträglicher für Dich werden. Das kann es nur von da an, wo Du dich konkret auf diesen Weg machst.


    Hallo Träumerin,
    wir begleiten dich hier nun fast einen Monat und wenn ich könnte (Wohnort?), würde ich dich zum Arzttermin ziehen/schubsen/begleiten.
    Trau dich, mit deiner Ärztin zu sprechen und probiere das Mahlzeiteninsulin aus.
    Aktuell hat hier Frankie-13 als 2er geschrieben, daß Mahlzeiteninsulineinheiten zuerst auf BZ-Werten zum Essen beruht, also langsamer Einstieg.
    Wenn's wirklich nicht funktionieren sollte, kannst du dich kurzzeitig immer noch mit deiner Ärztin besprechen.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 08.11.2017 00:29:14. Grund: Korrektur Text
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    am 09.11.2017 14:37:41 | IP (Hash): 8147590

    Hallo Elfe,

    vielleicht könnte ich Jemanden gebrauchen, der mich zieht/ schubst oder an die Hand nimmt - aber ich bin immer noch wie gelähmt.
    Und ich weiß auch nicht, warum ich mich dieses mal so "anstelle" - das Andere habe ich doch auch geschafft...
    Aber wenn ich so die anderen Nachrichten lese, die ihr euch schreibt, dann verstehe ich einen großen Teil nicht- wie eine andere Welt,, zu der ich nicht gehöre und irgendwie auch nicht gehören will.
    Dazu kommt noch, das die meisten von euch sehr diszipliniert bei der Ernährung sind und ihre Blutzuckerwerte ganz genau im Auge behalten.
    Das bin ich nicht - ich brauche wohl noch Zeit, aber vielleicht habe ich die Zeit nicht....

    Es grüßt die Träumerin
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    am 09.11.2017 15:23:57 | IP (Hash): 2108455638
    träumerin schrieb:

    Und ich weiß auch nicht, warum ich mich dieses mal so "anstelle" - das Andere habe ich doch auch geschafft...



    Ganz einfach: Man hat keinen Bock auf "neue" Krankheiten.
    Und es ist ja nicht so, dass man sich als Diabetiker mit Hurra in die Materie reinsteigert. Schließlich geht es um das, was man vorher praktisch unbeschwert machen konnte: Sich leckere Dinge unter die Nase schieben (ok, wenn ein paar Kilos am Hosenbund kneifen dann nicht mehr so, aber im Prinzip ;-))

    Wenn Du mit Deinem Diabetologen ein Mahlzeiteninsulin mit in die Therapie nimmst, wäre die Auswahl der Lebensmittel kein großes Thema mehr – bei Dir geht es bei Deinen Begleitumständen doch darum, mehr Lebensqualität zu erreichen und zu halten.
    Da würde ich persönlich den Genuss einer (Zwangs-)Diät echt vorziehen (für Kritiker: Ja, so sehe ich das).
    Man muss es ja nicht so dolle übertreiben ;-))

    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen – ICT (Langzeit und Bolusinsulin) schaffst Du ganz bestimmt!
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    am 10.11.2017 00:33:08 | IP (Hash): 1020396949
    Hallo Träumerin,
    ich nehme dich gerne an die Hand, wenn auch nur online möglich.

    Wir sind hier im Forum ganz unterschiedliche Betroffene,
    was Alter bei Diagnose angeht, als auch andere Erkrankungen mit Diabetes zusätzlich obendrauf, oder bereits Folgeerkrankungen durch hohe BZ-Werte.

    Bin wie du auch eher speziell als Patient.
    Gemeinsames Medikament 'Mahlzeiteninsulin' verbindet uns, mit Fragen zum Umgang.

    Dieses ist nicht so einfach, wie Tabletten zu schlucken, hat durchaus aber einen logischen = berechenbaren Hintergrund.
    Wird auf KH-Gehalt bezogen, korrigieren von hohen BZ-Werten ist auch möglich.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 10.11.2017 00:35:12. Grund: Korrektur Text
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    am 12.11.2017 13:29:39 | IP (Hash): 676946179

    Hallo Elfe,

    es tut mir gut, zu wissen, das ich hier im Forum Ansprechpartner, insbesondere dich Elfe habe.
    Es macht für mich auch nur Sinn, sich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen, die sich aus eigener Erfahrung in die Situation hinein versetzen können.

    Zur Zeit kann ich wieder kaum was essen, keinen Appetit, kriege einfach nichts runter- nicht mal meine Lieblingsessen. Ich versuche es immer wieder, aber es geht nicht.
    Aber auf den Rippen habe ich noch genug, da ich eigentlich schlecht abnehme, weil ich durch Parkinson nur eingeschränkt bewegungsfähig bin. Aber nun habe ich doch in kurzer Zeit 4 kg verloren- aber das ist für mich kein Problem.

    Ich wünsche dir liebe Elfe und allen Anderen einen schönen Sonntag.
    Es grüßt die Träumerin
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    am 13.11.2017 00:54:04 | IP (Hash): 1381516941
    Hallo Träumerin,
    habe gerade besonders an dich gedacht.
    Gab im TV gerade eine Sendung, in der für einen karitativen Zweck Gewinnsumme eingesetzt werden soll für
    https://www.parkinson.ch/
    Spenderin wollte über persönliche Verhältnisse zu familiärem Angehörigen nichts sagen, wirkte jedoch emotional ergriffen, wie damit umzugehen ist, wechselhafte Probleme - so wie du das auch so beschreibst.
    Zu Parkinson speziell kann ich dir auch nur mein Mitgefühl ausdrücken.

    So Appetit-mäßig schon mehr.
    Brauche nicht nur Mahlzeiteninsulin (neben Basal), sondern noch Abschätzung zu zwei weiteren Medikamenten. Ach nee, so oftmals.

    Körpergewicht als Diabetes-Parameter ist m.E. ziemlich ungenau und sollte nicht im deinem Fokus liegen.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 13.11.2017 00:57:11. Grund: Korrektur Text