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Wo gibt es fachliche Beratung außer beim FA?
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am 10.11.2017 06:18:34 | IP (Hash): 833040922
@Rainer
Davon hab ich schon gehört. Das kann eine Hilfe sein - allerdings dürfte über HbA1c 11 die Schleuse schon weit offen sein.... ich kann mich sehr gut an die letzten 3 Wochen vor meiner Diagnose erinnern... sowas brauch ich dann nicht...
Dieses Medikament macht Sinn bei Dawn und hilft höhere Spitzen abzumildern.
Als Hilfe bei Therapieversagern mit BZ im Mittel über 350 wohl eher nicht... da braucht man dann 2 Kisten Wasser pro Tag auf Rezept...
Laut Studie wurden 0,5 Prozentpunkte im Hba1c ereicht...
Bearbeitet von User am 10.11.2017 06:19:37. Grund: . -
am 10.11.2017 08:06:58 | IP (Hash): 2108455638
@Hana
Es geht nicht darum, Dich hier als "blöd" darzustellen.
Es geht vielmehr darum, dass an der Therapie Deines Mannes gar nichts stimmt.
Zu diesem Schluß reichen Deine Beschreibung locker aus...
Die Quartals-HbA1c seit Diagnose letztes Jahr waren
11 10 10 10 und aktuell 14.
Das ist deutlich zu hoch und ist Zeugnis von "Therapie nicht umgesetzt".
Dazu kommt die Selbstentlassung in der Einstellungsphase ohne Schulung...
Höchstwahrscheinlich wurden keine BE-Faktoren festgelegt, und "doppelte Menge zur Korrektur" ist nicht gerade eine echte Therapievariante.
Das Basalinsulin für eine Typ 1 mit absolutem Insulinmangel reicht nicht als einmalige Tagesdosis – ein NPH-Insulin ist (dosisabhängig) nach rund 12 Stunden aufgebraucht. Der Tag hat aber 24 Stunden, und Basallinsulin sollte den Tagesgrundbedarf abdecken.
Hana, es liegt klar und deutlich auf der Hand: Dein Mann muss (sollte er Folgeschäden wirklich so fürchten) auf ICT eingestellt werden.
Wenn vernünftige HbA1c und BZ-Werte erreicht wurden kann man immernoch über Therapie-Varianten nachdenken, der aktuelle Kurs ist ein Garant für Folgeschäden.
Und, wie gesagt, das ist KEIN Angriff auf Dich. -
Elfe
Rang: Gastam 10.11.2017 18:56:28 | IP (Hash): 1381516941
Hallo Hana,
was hindert dich daran, eine Kopie des Krankenhaus-Berichtes anzufordern, worauf doch deine Vermutung zu Typ 1 liegt ?
Es ist durchaus gefordert, bei Ärzten zum ersten Termin alle Unterlagen mitzubringen, für eine bessere Einschätzung des Patienten.
Im übrigen sind die Aussagen der Klinik nicht korrekt:
Für die Entstehung beider Typen ist die Vererbung ursächlich.
https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/diabetes-typen
Auch Sonderformen 3a-h sind mittlerweile bekannt.
https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/seltene-formen/index.html
Wenn du so willst, haben Krankenhaus und Diabetologe beide lückenhaft recht.
Was mich wirklich bei dir stört, ist so 'Gift und Galle' zu spucken, Arzt sogar anzeigen zu wollen.
Wem soll dein Geschimpfe weiter helfen? Zumal solche Aufregung den logischen Verstand trübt.
Zuhören, verstehen, umsetzen, Fragen für nächsten Arzt-Termin aufschreiben, wie hat Behandlung geklappt oder nicht, sachlich bleiben.
Bei mir selbst war Diagnose zum Diabetes-Typ auch schwierig.
Bin ambulant in einer Diabetes-Schwerpunktpraxis (einschl. Schulung) mit auf Diabetes fortgebildeten Internisten gut aufgehoben.
Wenn einen noch anderes plagt, bessere Option als Hausarzt.
Stamme selber in 4. Generation aus 2er Linie, bin dann aber als LADA und 3c bestimmt worden.
Gruß Elfe
@Rainer
Kann deinem Medikamentenhinweis echt nichts abgewinnen.
Das Risiko der beschriebenen Nebenwirkungen sind mir persönlich jedenfalls zu unangenehm.
8 % Insulinreduktion ist relativ betrachtet auch gering, 2 Einheiten würde das bei mir persönlich nur ausmachen.
Diese erste Phase-3-Studie ist m.E. nur, daß eine weitere Indikation für das Medikament gesucht wird.
Bearbeitet von User am 10.11.2017 18:59:14. Grund: Korrektur Text -
am 11.11.2017 09:38:22 | IP (Hash): 895023182
Elfe schrieb:
@Rainer
Kann deinem Medikamentenhinweis echt nichts abgewinnen.
Kein Problem - der Hinweis war auch nicht für dich gedacht. -
am 11.11.2017 10:58:40 | IP (Hash): 656562934
Klar sind HInweise immer nützlich, vor allem, wenn sie von den Betroffenen mit Verstand gelesen werden. Denn wo mit diesen Auspinkelpillen die Nierenschwelle deutlich gesenkt und mehr Glukose einfach so mit dem Urin entsorgt wird ohne jeden Versorgungsverlust für die Zellen des betroffenen Organismus könnte das ja dazu anregen zu überlegen, dass diese Glukose gar nicht erst hätte gegessen werden müssen.
Allerdings geht bei einem Menschen, der den ganzen Tag mit 10mmol/l und mehr über der normalen Nierenschwelle lebt, eh schon ein gewaltiges Vielfaches an Glukose eben überflüssig durch die Toilette, und da könnte rein rechnerisch mit der Pille vielleicht im Schnitt 1mmol/l mehr in der Toilette und weniger im Blut heraus kommen. Nach meinem Verständnis keine ausreichde Empfehlung für (noch) ne Tablette.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
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am 19.11.2017 14:09:48 | IP (Hash): 2134150066
Haben wir hier einen neuen Maxim? -
am 19.11.2017 20:53:54 | IP (Hash): 2078318734
hjt_Jürgen schrieb:
Klar sind HInweise immer nützlich, vor allem, wenn sie von den Betroffenen mit Verstand gelesen werden.
dem stimme ich natürlich zu
Liebe Grüße,
SarahK