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Warum nicht VORHER stoppen?

  • Elfe

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    am 02.01.2018 19:26:13 | IP (Hash): 1800560219
    @Jürgen
    Weißt du nicht ???
    Durch Muskeln wird Zucker verbrannt, also Blutzuckersenkung - darauf müssen durch dich verspottenden 1er besonders achten, per Insulinanpassung/Zusatz-BEs.

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    am 02.01.2018 19:50:38 | IP (Hash): 157956818
    Wau! Je mehr Insulin Du spritzt, desto mehr sinkt doch Dein BZ - und desto mehr Zucker verbrennt also Dein Organismus? Auch im Sitzen? Denn auch im Sitzen sinkt doch auch Dein BZ, wenn Du ausreichend gespritzt hast, oder?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 02.01.2018 20:52:28 | IP (Hash): 1508641455
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wau! Je mehr Insulin Du spritzt, desto mehr sinkt doch Dein BZ - und desto mehr Zucker verbrennt also Dein Organismus? Auch im Sitzen? Denn auch im Sitzen sinkt doch auch Dein BZ, wenn Du ausreichend gespritzt hast, oder?

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    Nicht ganz. Nach einigen Tagen mehr spritzen tritt die Down Regulation zu Tage. Eine schreckliche Sache, dass mit den mehr oder weniger Spritzen. Vor allem an Feiertagen. An Tagen also, mit weniger Bewegung als gewohnt und mehr Essen als gewohnt wird auch mehr gespritzt als Gewohnt. Und siehe da, der Insulinbedarf steigt, auch bei Typ 1 Diabetikern. Allerdings steigt der Insulinbedarf auch bei jeden Kilo mehr, das die Waage anzeigt.

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    am 03.01.2018 12:30:40 | IP (Hash): 56683607
    Cracktros schrieb:
    Nicht ganz. Nach einigen Tagen mehr spritzen tritt die Down Regulation zu Tage. Eine schreckliche Sache, dass mit den mehr oder weniger Spritzen. Vor allem an Feiertagen. An Tagen also, mit weniger Bewegung als gewohnt und mehr Essen als gewohnt wird auch mehr gespritzt als Gewohnt. Und siehe da, der Insulinbedarf steigt, auch bei Typ 1 Diabetikern. Allerdings steigt der Insulinbedarf auch bei jeden Kilo mehr, das die Waage anzeigt.


    Aber hier ging es nicht um einige Tage, sondern darum, dass Frau Elfe mir einschreiben will. dass bei ihr alle Glukose, die sie isst und die den BZ nicht erhöht, eben mit dem passenden Insulin sofort mit der entsprechenden körperlichen Leistung verbraucht/verbrannt wird - auch wenn sie dabei über Stunden sitzt oder liegt ;)

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  • Cracktros

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    am 03.01.2018 15:48:33 | IP (Hash): 2126089444
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Nicht ganz. Nach einigen Tagen mehr spritzen tritt die Down Regulation zu Tage. Eine schreckliche Sache, dass mit den mehr oder weniger Spritzen. Vor allem an Feiertagen. An Tagen also, mit weniger Bewegung als gewohnt und mehr Essen als gewohnt wird auch mehr gespritzt als Gewohnt. Und siehe da, der Insulinbedarf steigt, auch bei Typ 1 Diabetikern. Allerdings steigt der Insulinbedarf auch bei jeden Kilo mehr, das die Waage anzeigt.


    Aber hier ging es nicht um einige Tage, sondern darum, dass Frau Elfe mir einschreiben will. dass bei ihr alle Glukose, die sie isst und die den BZ nicht erhöht, eben mit dem passenden Insulin sofort mit der entsprechenden körperlichen Leistung verbraucht/verbrannt wird - auch wenn sie dabei über Stunden sitzt oder liegt ;)

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    Solange sie genau oder weniger zu sich nimmt als ihre benötigte Erhaltungsenergie ist, ja. Übersteigt die Energieaufname die Erhaltungsenergie wird die überschüssige Energie gespeichert.

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    am 03.01.2018 16:18:16 | IP (Hash): 56683607
    Cracktros schrieb:
    Solange sie genau oder weniger zu sich nimmt als ihre benötigte Erhaltungsenergie ist, ja. Übersteigt die Energieaufname die Erhaltungsenergie wird die überschüssige Energie gespeichert.


    Und die gespeicherte Energie ist dann nicht mehr im Blut? Ja wo denn dann?

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    Bearbeitet von User am 03.01.2018 16:20:04. Grund: Ergänzung
  • Cracktros

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    am 03.01.2018 16:37:48 | IP (Hash): 2126089444
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Solange sie genau oder weniger zu sich nimmt als ihre benötigte Erhaltungsenergie ist, ja. Übersteigt die Energieaufname die Erhaltungsenergie wird die überschüssige Energie gespeichert.


    Und die gespeicherte Energie ist dann nicht mehr im Blut? Ja wo denn dann?

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    Wenn überschüssige Energie aufgenommenen wird, wird sie entweder in Kohydrat-Speicher oder im Fetspeicher gelagert.

    Ergänzungen:
    Die überschüssige und damit eingelagerte Energie wird wieder freigesetzt wenn weniger Energie aufgenommenen wird als verbraucht wird.

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    Bearbeitet von User am 03.01.2018 16:40:55. Grund: Ergänzung
  • Elfe

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    am 03.01.2018 17:13:10 | IP (Hash): 1913204965
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wau! Je mehr Insulin Du spritzt, desto mehr sinkt doch Dein BZ - und desto mehr Zucker verbrennt also Dein Organismus? Auch im Sitzen? Denn auch im Sitzen sinkt doch auch Dein BZ, wenn Du ausreichend gespritzt hast, oder?


    Was soll denn nun wieder dieser unsachliche Beitrag!
    Kannst du nicht bei deinem eigenen Thema bleiben ???
    Du 'verkaufst' doch anhand der Hundeoma, daß HbA1c-Senkung alleine durch Hundespaziergänge möglich ist - ohne Insulin und ohne Medikamente.

    Bewegungsberücksichtigung machst du doch auch mit weniger Insulinspritzen,
    nur die Grundzusammenhänge interessieren dich nicht die Bohne.

    Als dir die Insulin(e) verschrieben worden sind (nach viel zu spätem Abnehmen), hattest du dich schon hübsch eingerichtet im 'Thesen-Gewimmel', anstatt in deinen Augen eine doofe Schulung zu besuchen und zu lernen.

    https://www.stern.de/gesundheit/diabetes/therapie/bewegung-bei-diabetes--sport-bringt-zucker-in-die-zellen-3427066.html
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    am 03.01.2018 17:21:56 | IP (Hash): 56683607
    Cracktros schrieb:
    Wenn überschüssige Energie aufgenommenen wird, wird sie entweder in Kohydrat-Speicher oder im Fetspeicher gelagert.

    Ergänzungen:
    Die überschüssige und damit eingelagerte Energie wird wieder freigesetzt wenn weniger Energie aufgenommenen wird als verbraucht wird.


    Und könnte es dann vielleicht sein, dass die Bewegung nach dem Essen gar nicht so intensiv und lang anhaltend sein muss, dass alle gegessene Energie auch gleich wieder aufgebraucht wird, damit anschließend gesunder BZ gemessen werden kann? Also dass die Bewegung nach dem Essen nur dazu ausreichen müsste, das Speichern eben ausreichend für den gesunden BZ zu intensivieren?

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  • Elfe

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    am 03.01.2018 18:42:57 | IP (Hash): 1913204965
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und die gespeicherte Energie ist dann nicht mehr im Blut? Ja wo denn dann?


    Umgesetzt in Muskelarbeit = Energieverbrauch und in entstandene Abbauprodukte, die ausgeschieden werden = CO2 über die Atmung, Wasser über Pippi.
    http://www.biologie-schule.de/glykolyse.php
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    am 03.01.2018 18:51:04 | IP (Hash): 56683607
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und die gespeicherte Energie ist dann nicht mehr im Blut? Ja wo denn dann?


    Umgesetzt in Muskelarbeit = Energieverbrauch und in entstandene Abbauprodukte, die ausgeschieden werden = CO2 über die Atmung, Wasser über Pippi.
    http://www.biologie-schule.de/glykolyse.php


    Auch der dümmste Schüler würde auf den ersten Blick sehen, dass die Frage auf das Speichern gerichtet war und dass Du voll am Thema vorbei mit Verbrauchen geantwortet hast ;)

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  • Cracktros

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    am 03.01.2018 18:51:55 | IP (Hash): 1829921060
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Wenn überschüssige Energie aufgenommenen wird, wird sie entweder in Kohydrat-Speicher oder im Fetspeicher gelagert.

    Ergänzungen:
    Die überschüssige und damit eingelagerte Energie wird wieder freigesetzt wenn weniger Energie aufgenommenen wird als verbraucht wird.


    Und könnte es dann vielleicht sein, dass die Bewegung nach dem Essen gar nicht so intensiv und lang anhaltend sein muss, dass alle gegessene Energie auch gleich wieder aufgebraucht wird, damit anschließend gesunder BZ gemessen werden kann? Also dass die Bewegung nach dem Essen nur dazu ausreichen müsste, das Speichern eben ausreichend für den gesunden BZ zu intensivieren?

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    Ich würde die Antwort hier suchen

    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wau! Je mehr Insulin Du spritzt, desto mehr sinkt doch Dein BZ - und desto mehr Zucker verbrennt also Dein Organismus? Auch im Sitzen? Denn auch im Sitzen sinkt doch auch Dein BZ, wenn Du ausreichend gespritzt hast, oder?

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    Nicht ganz. Nach einigen Tagen mehr spritzen tritt die Down Regulation zu Tage. Eine schreckliche Sache, dass mit den mehr oder weniger Spritzen. Vor allem an Feiertagen. An Tagen also, mit weniger Bewegung als gewohnt und mehr Essen als gewohnt wird auch mehr gespritzt als Gewohnt. Und siehe da, der Insulinbedarf steigt, auch bei Typ 1 Diabetikern. Allerdings steigt der Insulinbedarf auch bei jeden Kilo mehr, das die Waage anzeigt.

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    Eine Verminderung der Insulinresistenz und zwar nur die Insulinresistenz in der Muskulatur. Allerdings, und deswegen bin ich gegen die exclusive Fokussierung auf den BZ, gibt es Methoden, die kurz und mittelfristig einen guten BZ Verlauf erlauben langfristig aber eine Verschlechterung des Diabetes zur folge haben. Wer bei der exklusiven Betrachtung des BZ-Verlaufes eine ungünstige Energiebilanz in Kauf nimmt, der hat einige Jahre einen guten BZ, ein zunehmen des Körpergewichtes und deswegen langfristig einen schlechten BZ -Verlauf.

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    Bearbeitet von User am 03.01.2018 22:36:14. Grund: Vertippt
  • Elfe

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    am 03.01.2018 19:38:08 | IP (Hash): 1913204965
    hjt_Jürgen schrieb:
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und die gespeicherte Energie ist dann nicht mehr im Blut? Ja wo denn dann?


    Umgesetzt in Muskelarbeit = Energieverbrauch und in entstandene Abbauprodukte, die ausgeschieden werden = CO2 über die Atmung, Wasser über Pippi.
    http://www.biologie-schule.de/glykolyse.php


    Auch der dümmste Schüler würde auf den ersten Blick sehen, dass die Frage auf das Speichern gerichtet war und dass Du voll am Thema vorbei mit Verbrauchen geantwortet hast ;)


    Lesen und logisches Denken ist echt nicht deins.
    Was hat 'speichern' mit Hauptformel der Quellenangabe zu tun
    "Die allgemeine, übergeordnete Formel für den Abbau von Glucose, sieht so aus:
    C6H12O6 + 6 O2 = 6 CO2 + 6 H2O + ATP
    Glucose + Sauerstoff = Kohlenstoffdioxid + Wasser + Energie"
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    am 03.01.2018 23:04:14 | IP (Hash): 1922179689
    "Denn HBA1c um 8 mit über 70 Jahren und ohne alle Zuckermedis gilt behandlungsmäßig noch als voll vertretbar und macht keine BZ-Bewegungen weit außerhalb des Zielbereichs. Dafür reicht fachoffiziell 1 HBA1c-Test pro Quartal."

    Nein. Du hast selbst geschrieben dass die Ärztin einen BZ-Senker geben wollte als der hba1c über 7,5 stieg.


    "Ich schreibe, dass Menschen mit Prädiabetes austesten können sollen, wann in ihrem normalen Alltag ihr normales Verhalten ihren BZ besonders ansteigen lässt und wie sie dieses Verhalten für ihren BZ-Verlauf im möglichst gesunden Rahmen ändern und diese Veränderungen am besten in ihren Alltag einbauen können."

    Ich glaube im Prädiabetes-Bereich bringt allzu viel messen nicht so viel. Die Messtoleranz der Geräte wird zT grösser sein als die Schwankungen des BZ.
    Zwar ist jeder Mensch verschieden aber im allgemeinen ist eigentlich bekannt was gut und schlecht für den Blutzucker ist, da muss nicht jeder selbst experimentieren. Bzw das experimentieren kann auch im Rahmen einer Schulung oder über begrenzte Zeit sein.
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    am 04.01.2018 09:56:08 | IP (Hash): 1360645520
    Elfe schrieb:
    @Jürgen
    Die arme Hundeoma kann sich nun nicht mehr wehren, gegen Missbrauch von dir, nebst Textbaustein abgespeichert, um wiederholt aufzuploppen.

    Die 'Jürgen'-Studie hat genau eine Studienteilnehmerin.
    Wissenschaftlich unhaltbar, auch in Bezug, das reproduzieren zu können.

    'Fachoffiziell' werden logische Zusammenzuhänge genutzt, aufgrund von mathematischen, biologischen und chemischen Vorgängen,

    Da hast du echt Nachholbedarf !
    Hundespaziergang ist per Kalorienverbrauch/BZ-Senkung zu vernachlässigen, öffentlich zu recherchieren
    https://www.marathonfitness.de/tools/kalorienverbrauch-sport-tabelle/

    Im Seniorenheim hast du 'fachoffiziell vertrauensvoll' menschlich die Hunde-Oma im Stich gelassen.
    °~°


    Hier hast Du mir vorgeworfen, dass die Hunderunde der Oma unmöglich zur Normalisierung ihres BZ gelangt haben könnte, weil die Kalorien dabei nicht aufgebraucht worden wären, oder? Doch kein Gedanke an völlig normales BZ-neutrales Speichern für die Stunden zwischen den Mahlzeiten, oder?

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    Bearbeitet von User am 04.01.2018 11:35:09. Grund: Ergänzung
  • Cracktros

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    am 04.01.2018 14:09:09 | IP (Hash): 895811801
    Über 40 % der Diabetiker und Diabetikarinnen geben in Befragungen an, dass sie Tagesprofile nur anlegen damit behandes Fachpersonal hieraus Schlüsse ziehen kann. Sie messen also nicht für sich sondern für ihre Ärztin/Arzt. Sie suchen nicht Lösungen selbst sondern warten auf Anweisungen.

    Über 90 % der Menschen mit Typ-1Diabetes nuzen immer noch kein FGM/CGM. Und über 95% der Menschen mit Typ-1-Diabetes tragen keine Insulinpumpe. Dabei sind diese zwei Geräte der Goldstandard bei der Behandlung von Typ-1-Diabetes.

    Und nun sollen schon Menschen in der Prä-Diabetes-Phase regelmäßig Messen?
    Die Meisten lehnen das Pieksen ab. Und eigenes Denken?

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    Bearbeitet von User am 04.01.2018 22:47:04. Grund: Vertippt
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    am 04.01.2018 14:41:51 | IP (Hash): 2108455638
    Cracktros schrieb:
    Über 40 % der Diabetiker und Diabetikarinnen geben in Befragungen an, dass sie Tagesprifile nur anlegen damit behandes Fachpersonal hieraus Schlüsse ziehen kann.




    Hmmm.... ich kenne 4 Typ 1er, die kein Tagebuch führen – und ich mache das auf Bitten meines Docs auch nicht mehr... ;-))

    Es liegt nun eben daran, ob man "Diabetes" als gegeben akzeptiert und im Alltag so gut und gesund es geht einbaut.

    Und natürlich: Läuft der Laden BZ/Insulin nicht, dann gibt es auch Notizen.
    Was bei dem Typ 2 B -Prädiabetes als erstes ansteht ist die Umstellung "Mehr Bewegung/Gewicht reduzieren". Schon extrem schwierig für die Meisten.
    Und wenn man dann einem Gespräch von Typ 2ern am Buffet lauschen muss... "Nimm keine Kartoffeln, nimm Nudeln. Da ist weniger Zucker drin". Na dann.

    Hier im Forum sind Prädiabetiker ja meist schlank, top-fit und mit technischem Gerät sowie wissen um BE und BZ-Werte gut gerüstet.... jedenfalls der Eine, der sich öfter mal mit der gleichen Story unter neuem Namen hier vorstellt.
    Bearbeitet von User am 04.01.2018 14:44:13. Grund: .
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    am 04.01.2018 16:23:31 | IP (Hash): 1360645520
    Durchaus möglich, dass das alltäglich mehrfache BZ-Messen zur gezielten persönlichen Futter- und Bewegungs-Steuerung statt ärztlicher Einstellung gar nicht aus der Diabetes-, sondern aus der Schlankheits- und Fitness-Ecke (da sind die Leute freiwillig und oft sehr motiviert und ausdauernd) http://www.weizmann.ac.il/pages/home/algorithm-diet kommt. Da steht nicht nur, dass jeder verschieden auf die selbe BE reagiert, was wir ja von der Faktoren-Bestimmung her kennen, sondern dass der BZ vom selben Menschen auf 1 BE von einer Sache ganz anders reagieren kann, als auf 1 BE von einer anderen und 1 BE von einer dritten usw. Und zwar nicht erst beim Diabetiker, sondern bei Leuten mit völlig gesundem BZ. Und dass es allen Anschein hat, dass schon so ein völlig gesunder Mensch eher mit den Lebensmitteln abnehmen kann, die seinen BZ weniger hoch antreiben.

    Dazu kommen sicher auch neue Arten der pieksfreien BZ-Messung wie z.B. diese https://epichealth.io/2017/11/10/we-are-ready/, von denen manche wahrscheinlich dann zunächst im Fitness-Sektor startet und da ihre Kohle verdient und sich bewährt, bevor die Zulassung zum Medizingebrauch dafür beantragt wird. Und ich bin mir sicher, dass sich die aktiven unter den Prädiabetikern und Zweiern da eher als beim Arzt orientieren werden. Nicht zuletzt, weil immer weniger Ärzte immer weniger Zeit für die Einstellung und Betreuung ihrer immer größeren Stammkundschaft haben und keine Zeit für solche Leute, die aus dieser Perspektive praktisch noch völlig gesund sind.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 05.01.2018 16:33:36 | IP (Hash): 602794211
    hjt_Jürgen schrieb:
    Durchaus möglich, dass das alltäglich mehrfache BZ-Messen zur gezielten persönlichen Futter- und Bewegungs-Steuerung statt ärztlicher Einstellung gar nicht aus der Diabetes-, sondern aus der Schlankheits- und Fitness-Ecke (da sind die Leute freiwillig und oft sehr motiviert und ausdauernd) http://www.weizmann.ac.il/pages/home/algorithm-diet kommt. Da steht nicht nur, dass jeder verschieden auf die selbe BE reagiert, was wir ja von der Faktoren-Bestimmung her kennen, sondern dass der BZ vom selben Menschen auf 1 BE von einer Sache ganz anders reagieren kann, als auf 1 BE von einer anderen und 1 BE von einer dritten usw. Und zwar nicht erst beim Diabetiker, sondern bei Leuten mit völlig gesundem BZ. Und dass es allen Anschein hat, dass schon so ein völlig gesunder Mensch eher mit den Lebensmitteln abnehmen kann, die seinen BZ weniger hoch antreiben.

    Dazu kommen sicher auch neue Arten der pieksfreien BZ-Messung wie z.B. diese https://epichealth.io/2017/11/10/we-are-ready/, von denen manche wahrscheinlich dann zunächst im Fitness-Sektor startet und da ihre Kohle verdient und sich bewährt, bevor die Zulassung zum Medizingebrauch dafür beantragt wird. Und ich bin mir sicher, dass sich die aktiven unter den Prädiabetikern und Zweiern da eher als beim Arzt orientieren werden. Nicht zuletzt, weil immer weniger Ärzte immer weniger Zeit für die Einstellung und Betreuung ihrer immer größeren Stammkundschaft haben und keine Zeit für solche Leute, die aus dieser Perspektive praktisch noch völlig gesund sind.

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    Die grösste Gruppe an Menschen mit Typ-2-Diabetes und Prä-Typ-2- Diabetes ist eher nicht auf den Fitnes- Markt aktiv. Im Gegenteil; die grösste Gruppe der Typ-2'-Diabetiker und Prä-Typ-2-Diabetiker ist in Seniorenheimen zu finden. Umd wie es angesichts des Personalmangels dort mit Fitnes anschaut, dass weiß ich nicht.
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  • Elfe

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    am 05.01.2018 18:54:47 | IP (Hash): 1913204965
    @Cracktros
    Deine Aussage beruht auf einer Statistik ?
    Mein persönliches Umfeld mit 2er-Verwandten, Bekannten, Kollegen spricht dagegen.
    Glaube selber Statistiken nicht.
    Oberflächlich was Einzelpersonen betrifft, hineingepresst in mathematische Formeln.

    Diese sogen. Fitness-Tracker und Apps beruhen auch auf eher Algorithmen.
    Vernachlässigen Physiologie des Menschen.

    Wäre echt schön, wenn wir per Messwerte alles steuern könnten und uns das Denken abnehmen würde.
    Ist so einfach aber nicht.

    Traue selber noch nicht mal dem Taschenrechner - KH-Gehalt x Gewicht.
    Überschlagsrechnung gelernt, mit gerade noch so den Rechenschieber in der Schule gehabt.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 05.01.2018 19:02:52. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 05.01.2018 19:01:50 | IP (Hash): 2097766035
    Die Menge der Prä-Diabetiker finden sich heute ab Mitte 20 bis Mitte 30, darüber dann schon mehr die reifen Diagnosen, und ja, die Menge der 2er in Altenheimen wächst beträchtlich, seit immer mehr bei brauchbarer Diabetespflege so lange überleben ;)

    Von denen, die 91 mit mir angefangen hatten, sind viele schon unter der Erde. Nicht zuletzt, weil damals noch eher zufällig Typ2 diagnostiziert wurde. Denn der liefert seine Diagnose ja nicht selbst, wenn er nicht behandelt wird, wie der Typ1. Sondern der kann noch immer völlig unentdeckt an einer Folgekrankheit sterben, wenn der diabetische BZ nicht vorher entdeckt wird. Deswegen wurden seit 95, seit der Zuckertest bei Blutuntersuchungen immer gemacht wurde und nicht nur auf ärztliche Bestellung plötzlich deutlich mehr Typ2 entdeckt. Damals setzte auch der Risikostrukturausgleich ein, mit dem die kranken Kassen sich gegenseitig für Chroniker Leistungen abtreten/zahlen mussten.

    Aber so richtig munter läuft dieser Risikoausgleich erst seit gut 10 Jahren seit dem Gesundheitsfonds. Da gab’s auch die letzte große Typ2 Welle. Denn seitdem löhnen wir gesetzlich Versicherten alle in einen großen virtuellen Pott, aus dem sich unsere Kasse dann in dem Maße bedienen darf, in dem wir als chronisch krank angemeldet sind. Also statt wie früher für seine Kasse ein Verlust, ist der Diabetiker seitdem für seine Kasse ein Gewinn, und die Ärzte werden seitdem angespitzt, möglichst viele/alle ihre Diabetiker (und natürlich auch alle übrigen Chroniker) medizinisch dingfest zu machen.

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    am 05.01.2018 20:25:21 | IP (Hash): 841741416
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Menge der Prä-Diabetiker finden sich heute ab Mitte 20 bis Mitte 30, darüber dann schon mehr die reifen Diagnosen, und ja, die Menge der 2er in Altenheimen wächst beträchtlich, seit immer mehr bei brauchbarer Diabetespflege so lange überleben ;)

    Von denen, die 91 mit mir angefangen hatten, sind viele schon unter der Erde. Nicht zuletzt, weil damals noch eher zufällig Typ2 diagnostiziert wurde. Denn der liefert seine Diagnose ja nicht selbst, wenn er nicht behandelt wird, wie der Typ1. Sondern der kann noch immer völlig unentdeckt an einer Folgekrankheit sterben, wenn der diabetische BZ nicht vorher entdeckt wird. Deswegen wurden seit 95, seit der Zuckertest bei Blutuntersuchungen immer gemacht wurde und nicht nur auf ärztliche Bestellung plötzlich deutlich mehr Typ2 entdeckt. Damals setzte auch der Risikostrukturausgleich ein, mit dem die kranken Kassen sich gegenseitig für Chroniker Leistungen abtreten/zahlen mussten.

    Aber so richtig munter läuft dieser Risikoausgleich erst seit gut 10 Jahren seit dem Gesundheitsfonds. Da gab’s auch die letzte große Typ2 Welle. Denn seitdem löhnen wir gesetzlich Versicherten alle in einen großen virtuellen Pott, aus dem sich unsere Kasse dann in dem Maße bedienen darf, in dem wir als chronisch krank angemeldet sind. Also statt wie früher für seine Kasse ein Verlust, ist der Diabetiker seitdem für seine Kasse ein Gewinn, und die Ärzte werden seitdem angespitzt, möglichst viele/alle ihre Diabetiker (und natürlich auch alle übrigen Chroniker) medizinisch dingfest zu machen.

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    Über die Altersgruppe Mitte 20 biss Mitte 30 wird viel öffentlich geschrieben. Aber, sowohl Inzidenz als auch Prävalenz in der Gruppe 70+ ist viel, viel höher als in der vorgenannten Gruppe.

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    am 05.01.2018 21:46:53 | IP (Hash): 2097766035
    Cracktros schrieb:
    Über die Altersgruppe Mitte 20 biss Mitte 30 wird viel öffentlich geschrieben. Aber, sowohl Inzidenz als auch Prävalenz in der Gruppe 70+ ist viel, viel höher als in der vorgenannten Gruppe.

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    No Problem, Du wirst die Gruppe noch gewaltig wachsen sehen. Und die sehr plausible Statistik wird Dir erklären, der elfe auch, dass das am Risiko liegt: Das Risiko, einen Typ2 zu haben, nimmt mit dem Alter gewaltig zu ;)

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  • Cracktros

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    am 05.01.2018 21:56:57 | IP (Hash): 274280014
    Zukunftsvorhersagen auf Grund der Zunahme des BMI. Und da sind wir wieder beim Thema Gewicht.

    In der Gruppe Mitte 20 gibt es einen Teil der sehr viel Wert auf Fitnes legt und einen Teil der nichts, aber auch gar nichts damit am Hut hat. Lieber Chilen als Action, lieber PSIV als Sport, lieber Chips als Äpfel.

    ----'--'-----''-
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    am 05.01.2018 22:35:27 | IP (Hash): 2097766035
    Cracktros schrieb:
    Zukunftsvorhersagen auf Grund der Zunahme des BMI. Und da sind wir wieder beim Thema Gewicht.

    In der Gruppe Mitte 20 gibt es einen Teil der sehr viel Wert auf Fitnes legt und einen Teil der nichts, aber auch gar nichts damit am Hut hat. Lieber Chilen als Action, lieber PSIV als Sport, lieber Chips als Äpfel.

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    Nicht, dass Du dich wunderst, wenn BMI und Typ2 Prävalenz unter den Oldies doch nicht so recht zusammen passen wollen. Ist nur, was mir aus der persönlichen Anschauung "zunehmend" auffällt.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.