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Diabetes stoppen aus der Praxis, Prädiabetes

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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 30.12.2017 12:03:09 | IP (Hash): 375048794
    Jetzt sind es bald 4 Jahre mit Prädiabetes. Ich habe damals mit großem Eifer die Herausforderung angenommen und viel dafür getan, um zu dem Club der „Verhinderer“ zu gehören. Das heißt: das Betätigen der Stellschrauben Bewegung und Ernährung. Meine Werte verliefen damit sogar rückläufig, der hba1c verbesserte sich von 5,3 auf 5,0. nüchtern gut im Griff zwischen 90-100 mit kleinen Ausreißern, wenn ich Abend zu viele KH hatte. Werte nach dem Essen konnte ich durch Wahl der KH gut beeinflussen.

    Problematisch wird es dann, wenn viel Stress dazukommt. Es bleibt weniger Zeit, um die Stellschrauben zu bedienen. Über die Zeit hat sich dann immer mehr der ein oder andere Schlendrian eingeschlichen. Zb Geburtstage im Büro, es wird Kuchen serviert, man schlägt zu. Dann sitzt man den ganzen Tag, nach 20 Uhr fehlt die Motivation für ausreichende Bewegung. Vielleicht hat man noch Familie, dann wird es fast unmöglich, das notwendige Sportprogramm durchzuziehen.

    Die ständigen Ausreißer gepaart mit fehlender Bewegung merke ich jetzt mittlerweile leider sehr deutlich. Meine Lage hat sich messbar verschlechtert. Nüchtern sind kaum noch Werte unter 110 festzustellen. Nach dem Essen messe ich nicht mehr, Vogel-Strauß-Politik. Aber ich merke es sofort, wenn ich zuckerhaltig esse. Oft fängt es an zu kribbeln. Auch neuropathic Hahnen sich Auffälligkeiten eingestellt. Das betrifft Missempfindunen in den Füßen, eine gewisse Taubheit, und zb in den kleinen Fingern der Hände, die auch eine komische Taubheit haben. Unter pröduabetes entwickeln sich übrigens rund ein Viertel alle Neuroparhien.

    Das heißt: Man muss wirklich konsequent am Ball bleiben, sonst holt die Realität einen ein.
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    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 30.12.2017 16:27:23 | IP (Hash): 1816964824
    Missempfindungen und Taubheit in den kleinen Fingern solltest du tatsächlich sowohl in einer Handsprechstunde, als auch beim Neurologen vorstellen. Das liest sich sehr verdächtig nach Ulnaris-Syndrom.

    Nicht alles kommt vom Diabetes...schon gar nicht vom zukünftigen Diabetes...
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 29.06.2014
    am 31.12.2017 07:57:40 | IP (Hash): 1470037794
    Hallo,
    bin im Sommer auch so 11-13 Stunden auf Arbeit aber die Zeit zum Sport nehme ich mir dennoch,kann sein was will. Meine Frau ,die am Anfang murrte ,sieht das jetzt auch ein .Sie nimmt sich auch vor mit zu machen ,was oft nicht klappen will.Ihr fehlt der Grund,,,,,obwohl ich meine sie könnte schon ein wenig abnehmen,,,
    Auch ich lasse mich auch manchmal mit dem Essen gehen.Da finde ich den Hba1c Test ganz gut,der holt mich dann wieder auf die Tatsache das ich Prädiabetes habe wieder auf den Boden zurück,.
    Ich messe auch selber aber die Ausrutscher ,,eine Kugel Eis,eine Leberkäsesemmel,mal ein Plätzchen,u.s.w.
    die messe ich ja nicht,aber ja,die hauen rein.
    Nach fast 4Jahren Prädiatetes will der innere Schweinehund halt immer noch manchmal recht haben.
    Und ja,am linken Fuß der mittle Zeh hat auch ein leichtes Taubheitsgefühl aber die Durchblutung und Nerven seien OK. Keine Ahnung .


    Sonne muss dabei sein!
    Bearbeitet von User am 31.12.2017 09:07:29. Grund: z