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Versuch: Gentherapie führt zur Heilung von Diabetes

  • Fotomoment - Volker Henkel

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 00:04:57
    Also es tut mir leid, wenn ich diesen Thread mit nicht zu diesem Beitrag gehörenden Anmerkungen ergänzt habe. Mehr möchte ich dazu im Augenblick nicht sagen. Auslöser dafür war, dass ich innerhalb diese Threads die Bemerkung gelesen habe, tierische Insuline würde irgendwann nicht mehr auf dem Markt sein.

    Ich habe in den letzten Monaten so viel widersprüchliche Aussagen von Diabetologen gehört und auch für mich nicht nachvollziehbare Aktionen von ihnen erlebt, dass ich einfach mehr als verwundert war über solche für mich sehr enttäuschende medizinische Vorgehensweisen.

    Vielleicht werde ich bei Gelegenheit das Thema mal in einem extra Thread ansprechen und zur Diskussion stellen. Meine Äußerungen haben jedenfalls nichts mit der hier von Euch angesprochenen Person zu tun. ich bitte nochmals zu entschuldigen, wenn ich jemanden in irgendeiner Form zu nahe getreten bin. von Fotomoment - Volker Henkel
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 10:49:21
    Hi Volker,

    schade, meine Fragen hast du NICHT beantwortet, und gerade die würden Licht in deine Hypos bringen können..ich bin mir sicher, dass du nach einer Spritztabelle, die den BZ-Wert anzeigt, deine Insulindosen gewählt hast und dabei die KH und Bes der Lebensmittel unbeabsichtigt gelassen hast und dich so in die Hypos gespritzt hast.
    Du bestätigst es ja-nach ärztlichem Ermessen. Also mach dich und nicht andere dafür verantwortlich.

    von Tom
  • Fotomoment - Volker Henkel

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 11:18:45
    Ich gebe Dir nur zum Teil recht, Tom, bedanke mich aber für Deine Hinweise. Wie gesagt, ich bin nun auch schon seit März 1995 Typ I Diabetiker und habe mich intensiv mit der Krankheit und allem was dazu gehört auseinandergesetzt.

    Natürlich hast Du vollkommen recht, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, wenn ich in eine Hypo komme, denn ich spritze mir das Insulin und kein anderer. Dennoch macht es einen Unterschied, ob mir ein Insulin noch die Möglichkeit gibt zu intervenieren oder nicht. Und das war eben bei den gentechnischen Insulinen nicht der Fall und bei dem jetzt von mir verwendeten Hpyurin Porcine ist die Wahrnehmung eine ganz andere, wesentlich bewusstere.

    Es gibt Untersuchungen aus dem Jahr 1982 (das Jahr, in dem das erste gentechnische Insulin auf den Markt kam), aus denen ganz klar hervorgeht, dass die gentechnischen Insuline die Sensibilität für die Wahrnehmung von Hypos verringern. Mir liegen zumindest entsprechende Untersuchungen vor.

    Wie gesagt, Du hast recht, dass ich selbst verantwortlich bin, aber ich habe zwischenzeitlich von einigen Diabetikern Erfahrungswerte für unvermittelt auftretende Hypos, bei denen sie keine Interventionsmöglichkeit mehr haben. Das von mir in diesem Thread bereits erwähnte Schreiben des Chefarztes, der von 20 bis 30 Prozent unter "schweren revidierenden Hypoglykämien" auf Grund von Wahrnehmungsstörungen leidenden Typ I - Diabetikern spricht, bestätigt dies.

    Ich freue mich für jeden, der mit den gentechnischen Insulinen klar kommt. Für mich steht fest, dass der Mensch ein biologisches Wesen ist, dessen Reaktionen auf Medikamente sich nicht nach rein theoretischen Gesichtspunkten beurteilen lässt. Den heutigen Diabetologen (das ist meine Erfahrung) fehlen Kenntnisse über tierische Insuline. Auch meinen habe ich darauf angesprochen und er sagte mir, dass er innerhalb von seinem Studium darüber nichts gelernt habe.

    Ich würde mich einfach freuen, wenn die DDG ihre Empfehlung gegen das tierische Insulin soweit verändert, dass von dieser Seite zumindest propagiert wird, wir bevorzugen Human- und Analoginsuline, aber in Einzelfällen kann tierisches Inuslin für einen Diabetiker die bessere Alternative sein. Dies würde zumindst bedeuten, dass Diabetologen die Möglichkeit erhalten, tierische Insuline in ihre Medikamentierungsentscheidung miteinbeziehen. von Fotomoment - Volker Henkel
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 10.12.2008 14:51:54
    Über die Notwendigkeit von tierischen Insulinen
    muss wahrlich nicht mehr (zumindest hier)
    diskutiert werden. Trotzdem wird es irgendwann
    vom Markt verschwunden sein - weil sich der
    Diabetes (so es ihn noch gibt) völlig anders
    behandeln lässt. Null Ahnung wann das ist!
    2030 oder später? Auf jeden Fall wird tierisches
    Insulin dann vom Markt verschwunden sein.
  • 12w

    Rang: Gast
    am 12.12.2008 15:38:32
    Kann ja alles sein, aber wer es HEUTE braucht,
    hat nix davon, was vielleicht 2030 sein könnte..... ;-)
  • Oliver

    Rang: Gast
    am 12.12.2008 19:30:21
    2030 wird es eine heilung geben sonst rast ichaus von Oliver