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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6

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    am 18.12.2019 09:01:26 | IP (Hash): 1495674403
    In den knapp 2 Jahren,die ich jetzt meinen Diabetes kenne und behandle, hat mich das erste mal eine Erkältung erwischt.

    Bin ja seit Wochen nur von Kranken umgeben und war einen Tag voll durchgefrohren, als ich bei 2°C ohne Heizung 8 std. Auto gefahren bin.

    Früher hatte ich das mehrmals im Jahr.

    Jetzt weiß ich auch was es heißt, "nur einen Schnupfen" zu haben.
    Früher war ich dabei schlapp und kaputt.

    Da es heißt, krank sein bringt den BZ in die Höhe, hab ich gerade mal nüchtern gemessen: 5,3
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    am 18.12.2019 09:13:07 | IP (Hash): 1495674403
    Mir fällt da noch eine Frage ein.

    Wenn ich bislang als völlig gesund gelten würde,
    und mein NBZ liegt meistens zw. 5,0...5,6 (entspr. 90...100)
    und eher selten 4,_(bzw. 8_)
    Würde mir dann ein verantwortungsvoller Arzt sagen,
    das ist ja eher im oberen Normalbereich,
    ich solle da mal vorsichtig sein?
    Bearbeitet von User am 18.12.2019 09:23:11. Grund: .
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    am 18.12.2019 12:10:24 | IP (Hash): 623839552
    Kern des alltäglichen diabetologischen Geschäfts ist die Einrichtung und Aufrechterhaltung des behandlungsmäßig gesunden Rahmens von HBA1c 6,5-7,5 mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne postprandialen Deckel und scharf 80-120 mit 200 als postprandialem Deckel.

    Wo würdest Du in dem Zusammenhang einen Ansatz für eine sinnvolle Antwort auf Deine Frage sehen?

    ----------------------------------------------
    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 18.12.2019 12:57:41 | IP (Hash): 736159515
    hjt_Jürgen schrieb:
    Kern des alltäglichen diabetologischen Geschäfts ist die Einrichtung und Aufrechterhaltung des behandlungsmäßig gesunden Rahmens von HBA1c 6,5-7,5 mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne postprandialen Deckel und scharf 80-120 mit 200 als postprandialem Deckel.

    Wo würdest Du in dem Zusammenhang einen Ansatz für eine sinnvolle Antwort auf Deine Frage sehen?

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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    Danke. Aber das ist nicht die Antwort auf meine Frage.

    Ich strebe eine vollständige Remission/ zurückdrehen des Diabetes an.

    Daher interessieren mich vollkommen gesunde, unbelastete Werte als Referenz, um mein Ziel genau zu kennen.
    Keine Obergrenzen oder Beschwichtigungen.

    Meine Frage war, ob z.B.
    ein NBZ von über 90 bis auf 100 zu schon als etwas im oberen Normalbereich angesehen wird, wo bei einem Gesunden ein mitdenkender Arzt meint, dass da etwas langfristig zu entgleiten droht.

    Oder anders gefragt:
    Liegt das für einen vollkommen ideal Gesunden schon über dem Duchschnitt, wenn die Werte oberhalb der 80er liegen?
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    am 18.12.2019 18:28:27 | IP (Hash): 623839552
    1. Für T2 gibt es keine Erkenntnisse zu harten Fakten als Ursachen. Irgendwann ist deren Summe der Störungen der Regelungen groß genug dafür, dass der gesamte Prozess kippt und der Blutzucker sich selbst verstärkend immer höher ansteigt. Ansteigen kann man sehen, aber den Prozess vor nicht, so lange alle übrigen Mitspieler in der BZ-Regelung einen einzelnen Defekt ausgleichen (zum Vergleich: beim T1 gleichen alle übrigen Mitspieler das Eingehen der Betas bis weit über die Hälfte völlig unauffällig aus)
    2. Es gibt auch keinen festen Anhaltspunkt dafür, ab welchem BZ eine Störung sich im BZ bemerkbar macht. Das kann bei jemandem, der nüchtern 30 Jahre lang hätte 80 messen können, dann sein, wenn der 85 oder 90 misst. Auf der anderen Seite können Leute ihr Leben lang vielleicht nüchtern 100 messen und nie irgendwas mit Diabetes zu tun haben.
    3. An Deiner Stelle würde ich schauen, wie weit ich runter käme und wie gut ich den Stand dann alltäglich halten könnte.

    Meine Alt-T2-Erfahrung als INSULINER zeigt mir(!) dass ich meinen geringsten Insulinbedarf in dem Bereich habe, der als gesunder Rahmen für Schwangerschaftsdiabetes angegeben wird, also nüchtern max 90 und in der Stundenspitze max 140 mg/dl. Und klar, dass ich das nicht haarklein einhalte, wo ich ja nicht wirklich im Mamamodus sein könnte.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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    am 10.01.2020 22:52:11 | IP (Hash): 277645003
    gestern hab ich mein zweijähriges "gefeiert".

    und messen lassen:
    NBZ 4,8
    hba1c 5,9 (der war schon mal niedriger bei 5,4)
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    am 23.07.2020 19:17:19 | IP (Hash): 736159521
    Update
    nach einer messpause
    (um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und infizierten aus dem weg zu gehen)

    Hba1c = 5,6
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    am 23.07.2020 19:38:03 | IP (Hash): 500108399
    Herzlichen Glückwunsch Torsten!

    Habe eben deine ersten Einträge gelesen. Hoffe dir geht es deutlich besser :D

    Just be happy and smile!
    You will see: The world will smile back ;-)
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    am 24.07.2020 22:58:21 | IP (Hash): 1451819123
    Jenia schrieb:
    Herzlichen Glückwunsch Torsten!

    Habe eben deine ersten Einträge gelesen. Hoffe dir geht es deutlich besser :D

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    danke. seit 2 jahren geht es mir gut wie nie zuvor.
    hab gestern noch ne menge weiterer blutwerte erfahren, - gesünder kann ein mensch gar nicht sein...
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    am 09.08.2020 22:16:12 | IP (Hash): 1451819123
    durch einen beitrag in einem anderen thread kam ich darauf, rückblickend herauszustellen, was mir auf meinem weg am meisten geholfen hat.

    die situation nach der diagnose war totale verunsicherung.
    so ziemlich alles, was ich meinte über ernährung zu wissen, war irgendwie falsch. und alles, was ich für völligen humbug hielt war irgendwie richtig.

    das wort diabetes hieß für mich, viele gesunde lebensjahre zu verlieren.
    eine erkrankung, die nachlässige, ungebildete, arme menschen am meisten träfe,
    traf mich, der ich arm bin, mich aber für konsequent und gebildet hielt.

    habe sofort eine klare kampfansage an diese scheiß diagnose ausgesprochen.
    wollte mich mit aller kraft dagegen stemmen.

    aber wie umsetzen?

    die ratschläge, die ich fand, waren oft widersprüchlich, meist extrem und erschienen mir vielfach ideologisch verbissen. vor allem die vorwürfe, dass die mit der gerade anderen meinung sich eher schaden als nützen würden.

    also habe ich versucht, alles, aber nichts übertriebenes in meine routine aufzunehmen.
    da habe ich mit viel verbissenheit jeden tag mehr neu erlerntes hinzugefügt.

    die wenigen erkenntnisse, die übriggeblieben sind:
    - ernährung bringt ca. 80...90%, bewegung  10...20% des erfolges,
    - vollkorn ist zwar absolut richtig, aber die gewohnheit an brot und nudeln an sich ist falsch.
    - die nordamerikanischen ernährungsempfehlungen mit dem bild von 50% gemüse auf dem teller habens gebracht.
    - der mensch braucht bei weitem nicht so viel energiehaltige nahrung, als wie es viele von zu hause aus gelernt haben, weglassen ist nicht gefährlich, sondern gesund.


    - in der konsequenz war die rasch einsetzende fitness der beste beweis und die beste belohnung.

    was die (noch) nicht erkrankte gesellschaft wissen sollte: es ist nicht unbedingt die dummheit und trägheit, die zu typ 2 führt, xondern falsch erlernte routine aus familiär erlernter normalitätsvorstellung.
    Bearbeitet von User am 20.08.2020 08:09:25. Grund: .
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