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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6
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Elfe
Rang: Gastam 15.02.2018 17:40:38 | IP (Hash): 1871739934
Hallo Torsten,
ärgere dich nicht im Nachhinein.
Deine Ernährung war so schlecht nun auch nicht.
Du hast dich um natürliche Zutaten bemüht - so etliche Zusatzstoffe stehen ja auch als fragwürdig in Diskussion - und so manches geglaubt wie gesunde Fruchtsäfte.
In diesen vielen Ernährungsempfehlungen kann man schon mal den Überblick verlieren.
Daß du aktuell nicht mehr den sonst üblichen Heißhunger empfindest, liegt an deinen nun niedrigeren BZ-Werten.
Heißhunger oder auch Appetit beruht auf hochgejubelten BZ und starker Reduzierung durch körpereigenes Insulin. Der gefühlte große Unterschied der BZ-Werte führt dazu, der jetzt erheblich geringer ausfällt.
Denke nicht, daß deine Beta-Zellen sich zu 80 % verabschiedet haben, dann würden deine Werte (nur mit Tablette) nicht so gut aussehen :-).
Apfelessig soll ja angeblich die Verdauung anregen. Glas warmes Wasser vorm Essen tut's auch.
Knobi als Blutfettsenker könnte als Geruchsbelästigung in deinem Umfeld wahrgenommen werden.
Auch Haferflocken wird eine blutfettsenkende Wirkung nachgesagt und eben auch gut für BZ - zwei gute Eigenschaften.
Gruß Elfe -
am 15.02.2018 22:04:30 | IP (Hash): 2143365768
rainer und elfe.
danke für euren guten zuspruch.
hab da gleich noch mal ne frage.
meine ärztin sagte, wenn ich mal einen tag mit essen aussetze, soll ich auch die metformin weglassen.
wie soll ich es bei der haferkur machen?
wollte lieber aussetzen. ist aber auch ne kohlenhydraternährung...
und noch ne frage.
wenn ich mein traumgewicht erreicht habe und wieder mehr esse, bringt das nicht den BZ wieder in die höhe? -
am 15.02.2018 22:50:19 | IP (Hash): 1983084226
torsten1973 schrieb:
meine ärztin sagte, wenn ich mal einen tag mit essen aussetze, soll ich auch die metformin weglassen.
wie soll ich es bei der haferkur machen?
Weiter nehmen, das Aussetzen gilt nur fürs Fasten.
torsten1973 schrieb:
und noch ne frage.
wenn ich mein traumgewicht erreicht habe und wieder mehr esse, bringt das nicht den BZ wieder in die höhe?
Das musst du auf dich zukommen lassen und dann sehen, wie es läuft. -
Elfe
Rang: Gastam 16.02.2018 16:47:30 | IP (Hash): 1871739934
Hallo Torsten,
warum willst du mit Essen Tage aussetzen ?
Zum vermeintlichen Abnehmen ?
Dabei ist zu beachten, daß der Körper auf Energiesparmodus umschaltet und mit viel weniger Energie auskommt. Wird dann wieder normal gegessen, wird anschließend um so schneller zugenommen - ist der sogenannte Jojo-Effekt
https://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt
Da Hafer(flocken) Kohlenhydrate enthalten, dann das Metformin einnehmen.
Gruß Elfe -
am 16.02.2018 17:01:25 | IP (Hash): 396518083
Hallo Torsten,
du findest im Internet haufenweise Beschreibungen zu Intermittent Fasting IF.
Wenn du denkst, dass das für dich sinnvoll sein könnte, dann informiere dich lieber dort - auf die fragwürdigen Weisheiten einer Elfe bist du zu diesem Thema absolut nicht angewiesen. -
Elfe
Rang: Gastam 16.02.2018 18:33:58 | IP (Hash): 1871739934
Ach, das Rainerlein,
Wie peinlich, die Forumsteilnehmer in der Bewertung der Beiträge zu unterschätzen.
Durchaus kontrovers.
Empfinde mich als Diabetiker/INSULINER immer noch als normalen Menschen.
Beschäftige mich mit normalem Stoffwechsel und Ernährung, was so sinnvoll ist.
Wende Insuline in Wirkung und KH-Berücksichtigung eher logisch und pragmatisch an.
Sogenannte Diäten, Fasten etc. wird allgemein auch ohne Diabetes schon kritisch gesehen.
Fasten, bei chronisch Kranken = Diabetes gehört dazu, wird nicht empfohlen.
Gesunde vollwertige Ernährung steht da im Vordergrund.
Wer mit Metformin, oder wie der stolze Rainer mit Basal hinkommt, kann sich noch einiges erlauben, glauben.
Wer per ICT behandelt wird, muss sich schon mehr beschäftigen. Da fällt so einiges an 'Glauben' weg. -
am 16.02.2018 18:56:28 | IP (Hash): 1854290707
Elfe schrieb:
Sogenannte Diäten, Fasten etc. wird allgemein auch ohne Diabetes schon kritisch gesehen.
Fasten, bei chronisch Kranken = Diabetes gehört dazu, wird nicht empfohlen.
Gesunde vollwertige Ernährung steht da im Vordergrund.
Und dann wird bei immer mehr Menschen mit T2 und mehr Gewicht der Magen verkleinert bis sogar umgangen?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 16.02.2018 20:41:18 | IP (Hash): 1468086696
In der REHA gab es das Anti Diät Konzept. Das bedeutet vollwertige Ernährung, Ernährungsschulung bis hin zum gemeinschaftlichen Kochen um einfach mal wieder einen Blick für die erforderlichen Mengen und die Zusammensetzung der Mahlzeiten zu bekommen waren da enthalten.
Auf der anderen Seite wurden keinerlei Beschränkungen bei den Mahlzeiten in der Ausgezeichneten Küche in Bezug auf Menge und Zusammensetzung des Essens gemacht. Aber es wurde auch ALLES angeboten. Einzig das Mittagessen wurde am Platz serviert. Aber auch da war Nachschlag kein Problem.
Zusammen mit der Schulung, der Bewegung und dem Angebot der Mahlzeiten waren nach 7 Wochen 6 Kilo weniger.
Für mich ein Zeichen das es auch so funktionieren kann.
Liebe Grüße
Dirk
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Zuckerkrank -
am 16.02.2018 21:10:59 | IP (Hash): 1854290707
Das Ding mit dem Insulin ist im Prinzip ganz einfach:
Geht locker von Kurzzeit-Analog bis Toujeo als einziges Insulin. Wenn ich weiß, wie ein Insulin bei mir wirkt, kann ich bei mir damit JEDEN BZ-Verlauf machen. Von HBA1c 4,5 bis unendlich.
Für dass ich weiß, wie ein Insulin bei mir wirkt, muss ich es halt austesten, wie es bei mir wirkt.
Und dafür, dass ich dann damit den BZ mache, den ich haben will, muss ich es halt passend anwenden. Übrigens auch mit JEDER Art von Essens-Zusammensetzung.
Klar kann man mit den vrschiedenen Sorten optimieren, aber das ist ja denn wenigstens zweitrangig :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 24.02.2018 07:57:34 | IP (Hash): 209310233
eine zwischenbilanz 6 wochen nach der diagnose typ2-diabetes.
und einige fragen...
mein gewicht ging abwärts von 84 auf 76 kg.
bauchumfang ging abwärts von 104 auf 97 cm.
schöner erfolg: laut bmi-rechner normalgewichtig.
ernährung frei von zuckerzusätzen und auszugsmehl.
KH-anteil deutlich unter der empfehlung der DGE,
nicht mehr täglich brot oder sättigungsbeilage.
und dabei ständig zimt, kurkuma, apfelessig, haferkleie, hauptsächlich gemüse, knoblauch, walnussöl...
bewegungspensum täglich:
5...10 km zu fuß,
ca. 20 km mit fahrrad, an einigen tagen 40 km.
früher war es halb soviel.
hab mir ein BZ-messgerät gekauft.
konnte mir nur das billigste leisten.
"adia" von einem diabetesversand.
nach messungen bei meiner ärztin, die zuletzt kaum noch zurückgingen mit BZ nüchtern 6,1
kam ich zu hause morgens auf 6,8
jetzt mal abends gemessen... 5,8
ich nehme tägl. 1mal 500mg metformin,
mittags, damit ich abends auch mal ne mahlzeit aussetzen kann...
hab da so theorien gelesen, dass die muskeln, die ich wohl gerade aufbaue, die leber über nacht zur glukoseproduktion anregen...?
wie macht ihr das mit der nadel der stechhilfe, - kann ich die mehrmals verwenden?
ich denke, dass ich schon mehr als 8 kg fett verloren und dafür muskeln aufgebaut habe. kann ich das irgendwie nachvollziehen?
wie bewertet ihr die morgen- und abend-BZwerte?
Bearbeitet von User am 24.02.2018 08:09:33. Grund: hinzufügung -
Dibein
Rang: Gastam 24.02.2018 09:03:46 | IP (Hash): 1468086696
Moin Torsten,
Herzlichen Glückwunsch zu deinen Erfolgen Du musst aber aufpassen das du nicht hungerst um deine Ziele zu erreichen, Das funktioniert nicht auf Dauer.
Das du dir ein BZ Messgerät gekauft hast ist löblich aber unnötig. Du bekommst Geräte von fast jedem Hersteller kostenlos in der Apotheke oder über deren Webseiten. Nur die Messstreifen musst du wenn dir dein Hausarzt oDer Diabetologe nicht eine Grundversorgung verordnet selber bezahlen.
Deinen Körperfettanteil kannst du in vielen Apotheken ermitteln lassen. Die haben oft eine Waage die über entsprechende Sensoren verfügt. Meist kostet das kein oder nur sehr wenig Geld. Deine BZ Werte würde ich als völlig o.k. einschätzen.
Liebe Grüße
Dirk
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Zuckerkrank -
am 24.02.2018 16:43:53 | IP (Hash): 1180617246
Nein, Stechhilfe hab ich nach über 25 Jahren nicht mehr die erste Packung, auch wenn mich beim Anblick meiner aktuellen ein Bekannter vor nem guten Jahr so angesprochen hat. Wenn ich einmal im Monat die Lanzette wechsle, ist das für mich häufig ;)
Mit Fett bauen wir normal auch den Anteil unserer Muskelmasse ab, die für das Schleppen vom abgenommenen Fett notwendig war. Mit mehr Bewegung verstärken wir unsere Muskeln. Du hast dich die letzten Wochen mehr bewegt und damit einen guten Teil Deiner Muskeln verstärkt. - Mit Marathonläuferbeinen würde sich kein Bodybuilding-Wettbewerb gewinnen lassen. Dafür haben die viel zu wenig Muskelmassen.
Meistens steigt zuerst der BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen an. Wenn er das lange und hoch genug gemacht hat, steigt der Morgen-BZ auffälliger an, und der zwischen den Mahlzeiten sinkt immer weniger ab, genauso der am Abend und in der Nacht.
Ich weiß von einigen Fällen, in denen die Betroffenen allein ner halben Stunde Bewegung direkt nach jedem Essen nur noch gesunde Spitzen produziert haben und nach wenigen Wochen auch einen gesunden morgendlichen Nüchtern-BZ und klar, auch einen gesunden HBA1c :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 25.02.2018 09:21:23 | IP (Hash): 1478242910
Hallo Torsten,
das klingt alles sehr gut - Glückwunsch zu deinen Erfolgen. :=)
Echt gut finde ich auch, dass du dich dazu entschlossen hast, deinen BZ selbst zu messen. Mit Messen kannst du z.B. festsellen, ob Zimt und Kurkuma tatsächlich positiven Einfluss auf deinen BZ haben oder nicht. Wie Dirk hätte ich dir allerdings geraten, kein Billiggerät zu verwenden. Nach meinen Erfahrungen bekommst du bei denen viel zu häufig Mondwerte. Das du die Geräte kostenlos bekommen kannst, könntest du ohne finanziellen Verlust auf ein anderes Gerät umsteigen, wenn du die Streifen aufgebraucht hast. Ich habe dir mal einen Thread rausgesucht, aus dem du dazu ein paar Infos zum Preis der Teststreifen entnehmen kannst:
http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13050/Guenstige-Teststreifen
Für die Geräte genügt es in vielen Fällen, an den Hersteller deines Wunschgerätes eine E-Mail mit der Bitte um ein kostenloses Testgerät zu schreiben.
Die Nadel von der Stechhilfe wechsele ich übrigens auch nicht oft. Wenn du nicht gerade sehr empfindliche Finger hast, kannst du die ruhig mehrere Wochen verwenden.
Weiter viel Erfolg, Rainer -
am 04.03.2018 06:40:55 | IP (Hash): 253038450
neuigkeiten.
ich bin zurück von einer 3tägigen studienteilnahme am deutschen diabetes-zentrum in düsseldorf.
und ich bin ganz guter dinge bezüglich der ergebnisse.
es wurden an 3 tagen oft aufwändige untersuchungen, z.B. ein clamp-test durchgeführt...
alle möglichen körperfunktionen, die mit dem metabolischen syndrom und folgeerkrankungen zu tun haben.
ergebnis: völlig unauffällig. auffallend bestenfalls, wie durchgehend gut ich in allem abschnitt, was mir sorgen gemacht hat: blutdruck, blutfettwerte, arterien, körperfettanteil. - der arzt meinte, dass er selten einem so gesunden menschen begegnet sei...
immerhin habe ich mich 44 jahre konsequent falsch ernährt, und erst seit 7 wochen so gesund, wie es mit meinem heutigen wissen nur möglich ist.
und diabetes-spezifische werte.
1. insulinproduktion nach glukagongabe
- ergebnis steht noch aus.
2. ein abgwandelter ogtt
- BZ-werte nach zeit
0 std: 123 nüchtern
1 std: 209
2 std: 149
3 std: 87 frisch gefrühstückt (noch unverdaut)
3. clamp test
- zur messung der insulin-sensitivität
- es wird konstant insulin verabreicht,
- um auf einen konstanten BZ-wert zu kommen, wird zuckerlösung verabreicht und gemessen, wieviel dafür gegeben werden muss.
- das ergebnis ist eine zahl, deren dimension mir nicht dazugesagt wurde.
- ich kam auf 6,5
(dabei gilt 4...5,5 für einen gut eingestellten diabetes, 7... für stoffwechselgesund, ...12 für leistungssportler)
alle 5 jahre fahr ich wieder hin.
für nächstes mal wurde mir in aussicht gestellt, dass ich nicht der betroffenen-, sondern der kontrollgruppe zugerechnet werden muss...
Bearbeitet von User am 04.03.2018 06:54:04. Grund: . -
am 04.03.2018 06:49:20 | IP (Hash): 253038450
ach ja,
mein hba1c wurde mit 8,1 bestimmt.
ich vermute, wenn kein altes hb (aus der zeit vor der ernährungsumstellung vor 50 tagen) mehr im körper ist, sieht das nochmal ganz anders aus...
und doch: mein nüchtern-BZ morgens liegt (mit oder ohne metformin) immer bei 120...125.
tagsüber erreiche ich günstigere werte, um die 100.
warum?
Bearbeitet von User am 04.03.2018 07:15:29. Grund: . -
am 04.03.2018 09:04:18 | IP (Hash): 315444582
torsten1973 schrieb:
immerhin habe ich mich 44 jahre konsequent falsch ernährt, ..
Hallo Torsten,
das scheint ja dann wohl doch nicht so zu sein. Bitte bedenke, dass dir niemand wirklich sagen kann, welche Ernährung "gesund" ist. Ich bin sicher, dass es nicht nur eine gesunde Form von Ernährung gibt, das ergibt sich allein schon aus den unterschiedlichen Ernährungssstrategien, die Menschen in der Entwicklungsgeschichte unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen entwickeln mussten.
Deine Werte beim oGTT mit seiner besonders hohen Belastung sind beeindruckend. Sie zeigen, dass deine BSD noch viel leisten kann und dass du die Insulinresistenz schon weit zurückdrehen konntest. Mit dem HbA1c hast du recht, das wird in 10 Wochen ganz bestimmt viel besser aussehen. Sehr gut, dass du die Möglichkeit zu der umfangreichen Untersuchung im DZD genutzt hast.
Wegen der hohen Nüchternwerte würde ich mir erst mal keine großen Sorgen machen. Langfristig sehe ich folgende Möglichkeiten:
- Die Nüchternwerte gehen vielleicht noch weiter runter, die reagieren bei Verbesserungen immer erst im Nachgang.
- Wenn sie nicht weiter runter gehen, dann wäre vielleicht eine Unterstützung mit Metformin sinnvoll.
- Vielleicht kannst du die hohen Nüchternwerte sogar akzeptieren, wenn sich die anderen Werte dabei nicht verschlechtern.
Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer
Bearbeitet von User am 04.03.2018 14:27:18. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.03.2018 22:59:18 | IP (Hash): 1748317002
hab mal wieder frische laborwerte.
BZ nüchtern
5,6 (entspr. 100)
hba1c
7,4 (vor gut einer woche noch 8,1)
leberwerte
GOT, GPT, GGT waren jahrelang erhöht und pegeln sich gerade auf normalniveau ein.
das alles beruhigt mich sehr.
gewicht liegt bei ca. 75 kg
(gestartet mit 84, ziel bei 69...72)
muss mir gerade neue kleidung, gr. 48 statt 52 bzw. L statt XL kaufen.
und nochwas hat sich geändert.
ich war zeitlebens langschläfer. eine meiner grundannahmen über mich, anhand der ich auch meine arbeit ausgewählt habe.
seit ein paar wochen werde ich pünktlich kurz vor um 6 wach.
das alles nach 8 wochen.
Bearbeitet von User am 13.03.2018 06:31:09. Grund: . -
am 13.03.2018 09:32:25 | IP (Hash): 1748317002
heute morgen plötzlich ein
nüchtern-BZ von
8,4 (entspr. ca.150)
morgendliche hohe werte?
schlechtes messgerät?
zufällige schwankungen? -
am 13.03.2018 10:10:58 | IP (Hash): 288441721
Du weißt, dass die Badehose nix taugt, wenn der Bauer nicht schwimmen kann - bezogen auf schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)
Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.
Klar ist schön, wenn man morgens immer den selben Wert misst, aber wer von uns hat das schon? Schwankungen um +-0,5-1mmol/l, also schon mal bis um 2 Unterschied von einem zum anderen Tag messen sicher viele von uns.
Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.
Insgesamt bist Du wohl noch immer auf einem guten Weg, und ich bin gespannt, wie weit Du da noch was ohne Medis schaffst. Daumendrück!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 13.03.2018 12:06:27 | IP (Hash): 1748317002
hjt_Jürgen schrieb:
schlechtes Messgerät oder schlechte Streifen ;)
Wenn Du dauernd verschiedene Geräte und womöglich verschiedene Streifenpackungen nimmst, können die Werte im Bereich von 5-8 locker um +-1 schwanken. Wenn Du immer das selbe Gerät nimmst und einzeln verpackte Streifen oder aus nem Döschen, das Du immer nur kurz öffnest und anschließend sofort wieder gut verschließt und das nicht älter als 8 Wochen ist, eher +-0,1.
ja, das döschen hat über nacht nicht zu gehalten.
waren zum glück nur noch 2 streifen drin...
hjt_Jürgen schrieb:
Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.
eine messung war mittwoch im DDZ
die andere freitag der woche darauf bei meiner hausärztin -
am 23.03.2018 21:16:07 | IP (Hash): 182233064
gar nicht so schlecht...
beim selber messen war ich mit meinen BZ-werten nicht immer so ganz zufrieden.
6,4 - 6,8 - 5,8 - 6,8 - 8,9
mancher wert hat mich ans zweifeln an meiner behandlungsmethode gebracht.
diese woche war ich wieder bei meiner ärtztin.
5,2 ☺ (!)
zu hause nochmal gemessen.
6,9 😕
ich glaub, ich schmeiß das gerät jetzt weg, - oder reklamiere beim verkäufer... -
am 23.03.2018 21:32:46 | IP (Hash): 2048243305
wenn Du die 6,9 mit Deinem Gerät direkt mit dem zusammen oder wenigstens noch im Rahmen der nächsten viertel Stunde in der Praxis gemessen hättest, würde ich auch zur Geräte-Entsorgung raten. Aber so hättest Du die 6,9 auch mit dem Gerät vom Dok zuhause messen können. Wieso nicht?
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am 24.03.2018 00:12:41 | IP (Hash): 182233064
zwischen beiden messungen lagen 5...10 minuten und 300 meter -
am 30.03.2018 09:06:32 | IP (Hash): 650916162
hjt_Jürgen schrieb:
Übrigens: HBA1c in ner Woche von 8,1 auf 7,4 geht nur rechnerisch, nicht messbar. Denn sooo schnell leben nicht so viele rote Blutkörperchen ab, dass so viel weniger verzuckerte bestimmt werden könnten. Oder die Messapparatur streut um so einen weiten Bereich, oder Du warst für die Bestimmung an 2 verschiedenen Stellen.
inzwischen erkläre ich mir das mit dem blutverlust während der 3tägigen untersuchung. immerhin wurden mir 200...300 ml abgezapft... -
am 30.03.2018 10:05:03 | IP (Hash): 509041308
Von wenigstens 5.000! - Auch beim selben Labor hab ich schon ne Veränderung von 0,3 innerhalb von 14 Tagen erlebt. Im Bereich deutlich unter HBA1c 5,5 schon interessante Streuung, von der ich denke, dass sie mit höheren Werten zunimmt.
Klar wird auch der Aderlass sein Stück beigetragen haben :)
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