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torsten - neuzugang mit hba1c von 10,6

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    am 01.06.2023 09:52:15 | IP (Hash): 630528472
    Nach dem Schema eines OGTT, hier als mixed meal.

    0:00 ____90
    0:30___128
    1:00___104
    1:30____ 92
    2:00____ 83


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    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 03.06.2023 23:42:26. Grund: .
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    am 02.06.2023 16:32:15 | IP (Hash): 2027600052
    Noch einer:

    Clamp-Test

    M-Wert = 9,72*
    *nochmal exakt gerechnet.


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    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 22.06.2023 17:27:36. Grund: .
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    am 22.06.2023 17:36:21 | IP (Hash): 1851904933
    HOMA-Index = 0,83


    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
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    am 06.10.2023 01:14:11 | IP (Hash): 332875191
    Hier mal wieder die Liste meiner hba1c-Messung von Beginn an.


    10,6
    8,1 oder 7,4
    6,3
    6,4
    6,2

    5,7
    5,6
    5,4
    5,6

    5,9
    -,-
    5,6
    5,9

    5,6
    5,7
    5,9
    5,9

    5,9
    5,9
    5,7

    6,2
    6,1
    6,1

    Dass ich die letzte Zeit immer ü6 bleibe, gefällt mir nicht.
    Ich bin aber auch den Süßigkeiten zwar im Prinzip, aber seltener in jedem Einzelfall aus de Weg gegangen...



    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 06.10.2023 01:15:17. Grund: .
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    am 06.10.2023 05:48:58 | IP (Hash): 444785967
    Hallo @torsten1973,

    hätte ich Deinen Thread früher entdeckt, hätte ich meinen Thread „Newbie“ nicht eröffnet.

    - Meine Geschichte ist natürlich nicht deckungsgleich mit Deiner, aber es finden sich sehr viele Parallelen oder Dinge/Verhaltensweisen, die man gut miteinander vergleichen kann.
    Deswegen sind Deine Beiträge sehr interessant (für mich).
    - Stehe noch relativ am Anfang, hatte zuvor mehrere Jahre die Diagnose bzw. zuvor die Gefahr verdrängt und auch wenn doch keine Lösung parat.
    - Für mein Verständnis bist Du kein „ehemaliger Diabetiker“. Das hattest Du ja irgendwann im Threadverlauf erläutert, aber nach 20 + Seiten wollte ich den Punkt noch mal ansprechen.
    Ich will damit sagen, dass Du nur mittels Deiner Ernährungsumstellung im grünen Bereich bez. BZ liegen wirst. Genau wie ich und viele andere, die es wenigstens geschafft haben, ihre Werte ohne Medikamente in vermeintlich gesunde Bereiche zu senken.
    - Leider bin ich mittlerweile verunsichert, ob der einseitige Fokus nur auf BZ-Werte (und ggf. Gewicht) ausreicht.
    Die einen sagen so, die anderen so. Jetzt höre ich, dass niedrigere BZ-Werte bei DM2 die Gefahr von Gefäßkrankheiten inkl. Herzkasper erhöhen soll. Für meine Begriffe (nach wie vor als Newbie) hat die Forschung spätestens nach WK II versagt bzw. rein kommerzielle Ziele verfolgt. Auch die Aufklärungsarbeit besteht m.E. aus eher leeren Phrasen, klingt teilweise widersprüchlich, deren Ansätze sind im eigenen persönlichen (und beruflichen) Umfeld nur schwer oder kaum umsetzbar etc.
    Liegt vielleicht auch daran, dass es maßgeschneiderte Lösungen gar nicht geben kann, weil man sich und sein Umfeld vielleicht nicht ständig aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit verändern. Entsprechend muss man – wahrscheinlich – seine erlernten Gewohnheiten immer wieder neu anpassen.
    - Unsere Motivation ist jedenfalls sehr ähnlich.
    - Ich verhalte mich jedoch in einigen Punkten wesentlich radikaler als Du:
    Aktuell seit Anfang des Jahres kompletter Verzicht auf Mehlspeisen inkl. Brot und Süßigkeiten. Kein Obst, nur Beeren. Keine Haferflocken, sondern v.a. Nüsse und Pilze.
    - In anderen Bereichen bin ich weniger konsequent:
    Gemüse und Blattsalate sicher keine 50%. Keine stundenlangen Essenspausen.
    Allerdings habe ich mich bisher gegen alle Verführungen durch Dritte erfolgreich entgegenstemmen können. Im Zweifelsfall bestelle ich im Restaurant nur Kaffee und nichts zum Essen. Essensplan B liegt in der Tiefkühltasche im Auto oder in der Aktentasche.

    - Meine aktuelle HbA1c-Messung steht unmittelbar bevor.
    Bisheriger Verlauf 2023: 9,7 – 5,1 – 5,2.
    Gewichtsabnahme ca. 55 kg in neun Monaten.
    Nur Ernährungsumstellung und etwas mehr Bewegung.

    - Ich habe Respekt vor der bereits einsetzenden kalten Jahreszeit.
    Suche gerade einen Weg, um einen Rhythmus zu finden, auf dem ich mein Gewicht halte, nicht ab- oder zunehme, und ich meinen Körper inkl. Hirn mit genügend Stoffen inkl. Zucker versorge. Gar nicht so einfach.
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    am 06.10.2023 14:24:39 | IP (Hash): 1471298037
    Buttermilch_14 schrieb:
    Suche gerade einen Weg, um einen Rhythmus zu finden, auf dem ich ... ich meinen Körper inkl. Hirn mit genügend ... Zucker versorge. Gar nicht so einfach.

    Darüber muss sich nun wirklich niemand Gedanken machen. Die ausreichende Versorgung mit Glukose für die wenigern Zellen im Körper und im Gehirn, die unbedingt Glukose als Energie benötigen, stellt der Körper selbst zu jeder Zeit sicher (Stichwort: Glukoneogenese). Dazu braucht niemand extra Zucker bzw. KH zu essen.

    Wenn du Fragen oder Einwände zu meiner Aussage hast, dann stelle die bitte nicht hier in Torstens Thread - den würdest du damit nur zerkloppen.

    @Torsten,
    deine HbA1c-Werte sehen trotzdem noch gut aus. Ich denke, dass man mit Werten um die 6% gut und gesund durch ein langes Leben kommen kann - dazu drücke ich dir die Daumen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 06.10.2023 14:31:17. Grund: BBCodes
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    am 06.10.2023 17:37:17 | IP (Hash): 464047630
    Rainer schrieb:
    ... Die ausreichende Versorgung mit Glukose für die wenigern Zellen im Körper und im Gehirn, die unbedingt Glukose als Energie benötigen, stellt der Körper selbst zu jeder Zeit sicher (Stichwort: Glukoneogenese). Dazu braucht niemand extra Zucker bzw. KH zu essen.


    Ergänzung:
    Und diese Zellen, die unbedingt Glukose brauchen, können sich die völlig ohne Insulin nehmen!


    Rainer schrieb:
    @Torsten,
    deine HbA1c-Werte sehen trotzdem noch gut aus. Ich denke, dass man mit Werten um die 6% gut und gesund durch ein langes Leben kommen kann - dazu drücke ich dir die Daumen.


    Ergänzung:
    Bezüglich Gesundheit usw. schließe ich mich gern an. Aber wo wir mit Typ 2 gegenüber Moody ein Handycap haben, ist die Tendenz zur Verstärkung der persönlichen(!) Fehlfunktion: Da sorgen allgemein unauffällige immer ein bisschen höhere Spitzen für immer ein bisschen höhere Verläufe und damit meistens in größeren zeitlichen Schritten zum Ansteigen des HbA1c.
    Wer dieses Ansteigen nicht will, kann das nur mit dem systematischen Begrenzen der alltäglichen Nachessensspitzen bewirken.

    Noch einmal ausdrücklich:
    Diese Spitzen sind aus meiner Sicht meistens nicht ungesund, sondern häufig schlicht kontraproduktiv, weil sie mit der Zeit häufig zu einer Verstärkung der Fehlfunktion führen.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 15.10.2023 20:21:13 | IP (Hash): 656586520
    Danke torsten1973. dass du weiterhin hier schreibst und auch die Listen fortführst. Mir hilft dies viel, damit ich mich vergleichen kann.

    Danke für alle Infos und die Posts.
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    am 20.01.2024 09:45:48 | IP (Hash): 1563618114
    torsten1973 schrieb:
    hatte viel nudelgerichte gegessen wegen der gesunden mittelmehrküche

    Da würde mich mal interessieren, wie Du auf den Gedanken gekommen bist, dass Nudeln die gesunde Mittelmeerküche sein könnten? Wenn ich Gerichte aus der Mittelmeerküche beispielsweise auf einem Bild abgebildet sehe, ist das meistens viel buntes Gemüse. Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika und vielleicht Fisch. Nudeln sehe ich da eigentlich selten bis nie.
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    am 20.01.2024 12:15:41 | IP (Hash): 978497229
    Also in Italien (was bekanntlich am/im Mittelmeer liegt) gehören Nudeln definitiv zur gesunden Mittelmeerküche :-)
    Italiener essen im Schnitt pro Kopf 16kg Nudeln im Jahr. Die müssten ja alle D2 haben ?
    Was soll denn bitte an Nudeln ungesund sein ?
    Es kommt ja auf die Menge an und auch darauf was was man dazu isst.
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    am 20.01.2024 13:33:21 | IP (Hash): 1293759469
    16 kg sind etwas mehr als 1 250g Packung pro Woche. Ist jetzt nicht so wahnsinnig viel.
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    am 20.01.2024 13:33:26 | IP (Hash): 1293759469
    16 kg sind etwas mehr als 1 250g Packung pro Woche. Ist jetzt nicht so wahnsinnig viel.
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    am 20.01.2024 14:34:02 | IP (Hash): 190148729
    Chris70 schrieb:
    Also in Italien (was bekanntlich am/im Mittelmeer liegt) gehören Nudeln definitiv zur gesunden Mittelmeerküche :-)
    Italiener essen im Schnitt pro Kopf 16kg Nudeln im Jahr. Die müssten ja alle D2 haben ?
    Was soll denn bitte an Nudeln ungesund sein ?
    Es kommt ja auf die Menge an und auch darauf was was man dazu isst.



    Nicht nur auf die Menge kommt es an...wichtig ist auch, welche Nudeln man isst...bei Vollkornnudeln ist schon viel gewonnen...
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    am 20.01.2024 17:14:52 | IP (Hash): 1904521947
    Vollkornnudeln sind (fast) genau so ungesund wie normale - das Vollkornmehl ist viel zu fein gemahlen.
    ´Übrigens O-Ton von meiner Diätassistentin.

    Es handelt sich schlicht und ergreifend um Sättigungsbeilagen - esst Euch am Gemüse satt oder am Fleisch.

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 21.01.2024 08:49:13 | IP (Hash): 2112195232
    Nada schrieb:
    Vollkornnudeln sind (fast) genau so ungesund wie normale - das Vollkornmehl ist viel zu fein gemahlen.
    ´Übrigens O-Ton von meiner Diätassistentin.



    Es stimmt schon das der Vollkornanteil fein gemahlen ist und damit nicht mehr ganz so gut "funktioniert".
    Dennoch verhält sich Vollkornpasta besser als Standard-Pasta, schon mal weil ganz einfach der gesamte KH Anteil bei Vollkorn niedriger ist als bei herkömmlicher Pasta.
    Vollkornnudeln haben generell immer 10 bis 20% weniger KH als normale Nudeln (Unterschiede zwischen den Marken, Vergleich der Inhaltstoffe lohnt sich da)
    Dazu kommt das der Anteil Ballaststoffe bei Vollkornnudeln das doppelte bis dreifache ist im Vergleich zu herkömmlichen Nudeln. Mehr Balaststoffe machen ganz einfach länger satt, man kann auch gar nicht ganz so viel von diesen Vollkornnudeln essen.

    Nach dem Essen von Pasta gibt es ja oft eine Blutzucker Achterbahn. Also erst mal ganz schön rauf und dann schnell runter (oft tiefer als das Ausgangsniveau) und dann gleich wieder ein gutes Stück rauf.
    Was dann meist zu einer "Pseudounterzuckerung" und Heisshungerattacken führt.
    Auch das ist bei Vollkorn nicht so stark ausgeprägt, der BZ läuft schon stabiler danach.


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    am 23.01.2024 19:21:25 | IP (Hash): 160582365
    Nein, Pasta gehört nicht zur gesunden Mittelmeerküche, auch wenn Italien am Mittelmeer liegt ;)
    https://www.essen-und-trinken.de/gesund-essen/essen-wie-im-urlaub-gesunde-mittelmeerkueche-12028246.html
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    am 24.01.2024 01:00:38 | IP (Hash): 907080423
    Ich freue mich, dass in "meinem Thread" wieder was passiert

    Kelly schrieb:
    torsten1973 schrieb:
    hatte viel nudelgerichte gegessen wegen der gesunden mittelmehrküche

    Da würde mich mal interessieren, wie Du auf den Gedanken gekommen bist, dass Nudeln die gesunde Mittelmeerküche sein könnten? Wenn ich Gerichte aus der Mittelmeerküche beispielsweise auf einem Bild abgebildet sehe, ist das meistens viel buntes Gemüse. Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika und vielleicht Fisch. Nudeln sehe ich da eigentlich selten bis nie.



    Inzwischen weiß ich es besser.
    Diese falsche Gewissheit war so alt, - da gab es im Internet noch keine Ernährungsratgeber mit bunten Bildern.
    So wie auch die Gewissheit, dass Zucker eine lebensnotwendige Nervennahrung sei. Dass mit viel Pflanzenfasern Spargel und Rhabarber gemeint war, wenn ich es mir mal leisten konnte.

    Ich habe in der Schule gut aufgepasst und stets dazugelernt.
    Und mich mit verantwortungsvoller Selbstsorge und gelebter Selbstverständlichkeit "gesundheitsbewusst" ernährt.
    Nur manches stimmte später nicht mehr. Fett zu meiden und durch reichlich KHs zu ersetzen.
    Manches hab ich so verstanden, wie ich es nur verstehen konnte.
    Italienische Küche und Mittelmeerküche hab ich praktisch synonym verstanden.

    Da hab ich jeden guten Rat eingebaut, wie frühneuzeitliche Astronomen die Planetenbewegungen ins geozentrische Weltbild.
    Meine kopernikanische Wende kam erst mit der Diabetesdiagnose.

    Ich musste in der ersten Zeit den Mut aufbringen, Ideen auszutesten, die ich bis dahin für gefährlichen Hokuspokus hielt. z,B. dass viel Gemüse kein Betrug am eigenen Körper ist, indem man sich einen vollen Bauch vorgaukelt und notwendige Energieträger vorenthält.

    Ich hatte zu Studienzeiten so wenig Geld. 60 DM/ Monat, da musste ich überlegen, wie ich genügend Kalorien bezahlen kann, da war Gemüse Luxus, - rausgeworfenes Geld. Um mit meiner teuer angefressenen Energie zu haushalten, bin ich stets den kürzesten Weg gegangen, habe viel geruht.
    Ich wusste, dass ich zu arm für Gemüse war, hab es gern gegessen, wenn ich es doch ergattern konnte, hab mir einen Garten zugelegt, aber es war eine Beilage, wenn's mal gut lief.
    Ich wusste, dass Vollkorn gesünder ist, weil man sonst so schnell wieder hungrig wird, ich konnt es mir bloß nicht leisten, und meinte, dass Armut und Disziplin mich vor Fressattaken schützen.
    Das mit den Nudeln war da eine gute Nachricht, natürlich aus dem so empfohlenen Hartweizengrieß. In einer Kulinarik-Doku auf n-tv hatte ich gelernt, dass Hartweizengrieß praktisch ein Gesundheitsprodukt sei.
    ... eben gesund italienisch.

    Ich hatte nunmal auf Ingenieur studiert und nix mit Biologie...


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    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 14.02.2024 12:15:04. Grund: .
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    am 06.03.2024 15:54:39 | IP (Hash): 957902830

    Seit gestern nehme ich an einer Studie teil.

    Dafür hab ich jetzt einen Sensor vom FreeStyle Libre am Arm.

    Ist das normal, dass ich insbesondere dann, wenn ich leicht dagegen drücke, ein Stechen spüre...?

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    weh getan im Sinn von Schmerzen hat es nie aber man merkt den Fremdkörper, es fühlt sich ungewohnt an und ab und zu zwickte es auch leicht, z.b. im bett wenn man auf dem Arm lag.

    Witzigerweise hatte ich einige tage immer noch dieses leicht störende Gefühl eines Fremdköpers mit dem gelegentlichem Zwicken als der Sensor schon wieder ab war. Ist also auch eine Menge Einbildung dabei-:)
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    am 10.04.2024 11:22:30 | IP (Hash): 604526684
    Update

    Hab1c = 5,9 %
    (Innerhalb von 4 Wochen von zuvor 6,1%)

    Nachdem mein Gewicht im vorigen Jahr aus meinem
    Zielbereich 69 ... 72 kg
    auf 74 ... 76 kg gestiegen war,

    war mein hba1c von meinem
    Zielbereich ...5,7%
    auf 6,1 % angestiegen.

    Gerade bin ich am Abschmelzen und kratze noch von oben an meiner Zielmarke.

    Die letzten 4 Wochen durfte ich ein FreeStyle Libre tragen und hab nun ein paar Werte, die ich gern einordnen würde.

    Ich hatte einen TIR-Bereich von 80 ...140. Da war ich mit 81 % im TIR.

    Mein Mittelwert verlief mit einer Tagesspitze von 154.

    Einzelne Spitzen hatte ich fast täglich eine, die knapp an die 180 ran kam, 3 mal über 200. Jeweils nur ein kurzer Pik nachdem ich grösere Mengen aufessen musste ;-), der in 1/2 Std. abgebaut war...

    Was sagt das alles über meinen Gesundheitszustand aus...?
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    Bearbeitet von User am 11.04.2024 09:23:32. Grund: rechtschreipunk
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    am 10.04.2024 16:11:59 | IP (Hash): 772244294
    Was willst du lesen?

    Dass deine BZ-Automatik leicht defekt ist, weißt du. Dass Betroffene wie ich das Messen dazu nutzen, mit der gezielten Auswahl und Portionierung von Essen und ggf. mit direkt nach dem Essen eingesetzter Bewegung (Bsp. Hans Lauber und Hunde-Oma) die Spitzen nach dem Essen auf den gesunden Rahmen zu begrenzen, weißt du auch.

    Ebenso weißt du, dass dein BZ praktisch im unteren fachoffiziell optimalen Behandlungsbereich für Menschen mit Diabetes verlaufen ist. Und du weißt, dass schon in diesem Bereich Folgekrankheiten entstehen können, und ebenso, dass es Menschen mit und ohne Diabetes gibt, die sich mit Schwankungen um mehr als 30 mg/dl mies fühlen können, während das bei anderen erst mit Schwankungen über 50 passiert und mit vielen anderen auch mit über 200 noch nicht.

    Du siehst ein weites Feld und scheinst von uns darauf die Bestimmung deines Standortes zu erwarten. Aber was sollten wir da schreiben? Wir wissen doch z.B. nicht, wie empfindlich dein Organismus auf wie kleine oder große Schwankungen reagiert oder ab welchem wie dauerhaften BZ er krankhafte Folgen entwickelt. Das ist voll dein Spiel, und das kann dir niemand von uns abnehmen.

    Daumendrück für weiter gutes Gelingen :)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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    am 11.04.2024 09:51:24 | IP (Hash): 1913870504
    torsten1973 schrieb:
    Update

    Hab1c = 5,9 %
    (Innerhalb von 4 Wochen von zuvor 6,1%)

    Nachdem mein Gewicht im vorigen Jahr aus meinem
    Zielbereich 69 ... 72 kg
    auf 74 ... 76 kg gestiegen war,

    war mein hba1c von meinem
    Zielbereich ...5,7%
    auf 6,1 % angestiegen.

    Gerade bin ich am Abschmelzen und kratze noch von oben an meiner Zielmarke.

    Die letzten 4 Wochen durfte ich ein FreeStyle Libre tragen und hab nun ein paar Werte, die ich gern einordnen würde.

    Ich hatte einen TIR-Bereich von 80 ...140. Da war ich mit 81 % im TIR.

    Mein Mittelwert verlief mit einer Tagesspitze von 154.

    Einzelne Spitzen hatte ich fast täglich eine, die knapp an die 180 ran kam, 3 mal über 200. Jeweils nur ein kurzer Pik nachdem ich grösere Mengen aufessen musste ;-), der in 1/2 Std. abgebaut war...

    Was sagt das alles über meinen Gesundheitszustand aus...?
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    Meine Ärztin lobte mich sehr.
    Sie verwies besonders darauf, wie schnell ich Spitzen abbaue.
    Schneller, als sie sich aufbauen.
    Damit hätte sie mich nie als Diabetiker rausgefischt.

    ABER.
    Nach eigenen Messungen kam ich nie über Werte von 160, üblicherweise nicht über 140.
    Im CGM - Protokoll tauchen fast jeden Tag einmal kurz 180 auf und verschwinden binnen 0,5 ...1,0 Stunde. Meistens nach einer "sozial motivierten Überportion" Essen.

    Knapp 20 % der Tageszeit komme ich über 140..
    Also bei jeder der 3 Mahlzeiten für ca. 1,5 h.
    Dabei täglich oft einmal ca. 0,5 ...1,0 h über 160, nur ein kurzer Pik über 180.

    Waren auch postprandiale Verläufe dabei, da war die Kurve rund um 140.
    Die werden beim TIR genauso gewertet, da die Grenze mit 140 festgelegt war.

    Noch zu bemerken. Die Messung fand im Rahmen einer Studie statt.
    Ich musste mit moderater Kalorienreduktion nahe am DGE-Standard bleiben.
    Also für meine Gewohnheit mit KH-Betonung.

    Was mich interessieren würde.
    Wie müssten die Verläufe normalgesunder Menschen aussehen..?
    An welcher Stelle weiche ich davon ab..?

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    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar die blaue Kurve in der Grafik gleich zu Anfang auf der Seite zeigt dir den durchschnittlichen Verlauf ohne Diabetes nach einem KH-reichen Frühstück.

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    hjt_Jürgen schrieb:
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar die blaue Kurve in der Grafik gleich zu Anfang auf der Seite zeigt dir den durchschnittlichen Verlauf ohne Diabetes nach einem KH-reichen Frühstück.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)



    Die hab ich mir selbstverständlich als erstes angeguckt...
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    ehemaliger Diabetiker
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    am 11.04.2024 14:32:40 | IP (Hash): 389144956
    Dann kannst du doch super vergleichen, und was willst du jetzt noch wissen?


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