Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Bessere Werte durch Sport

  • Max

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 14:42:52
    Ich bin noch nicht so sehr lange Diabetiker.
    Aufgrund einer Entzündung meiner Bauchspeicheldrüse muß ich jetzt dreimal täglich Insulin spritzen. Mein persönlicher Tip für bessere Blutzuckerwerte ist in jedem Fall Sport jeglicher Art.
    Ich selber habe für mich das Radfahren als optimale Aktivität entdeckt. Durch den Ehrgeiz angetrieben, bessere Egebnisse meiner Blutwerte zu erreichen, praktiziere ich diesen Sport mittlerweile leistungmässig.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 15:16:44
    Sport ist immer gut :-)

    ABER so lange jemand seinen BZ mit Sport verbessern kann, hat er eine besch .... eidene BZ-Steuerung :-(

    Mit einer gesunden BZ-Steuerung würde der BZ gleich gut bleiben, und Du würdest mit Sport halt entsprechend weniger Insulin dafür brauchen. Und das wäre in meinen Augen ein gesunder Erfolg :-) von Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 16:08:25
    Natürlich kann man durch Bewegung seine BZ Werte verbessern, Bewegung verbrennt Glucose.
    Wieso man deswegen seinen BZ schlecht steuert kann ich nicht nachvollziehen,.

    Im übrigen hast du doch selbst mal die Behauptung aufgestellt, daß selbst ein Gang zum Supermarkt den BZ senkt und diese "Spaziergänge" wärmstens empfohlen.

    Außerdem scheinst du überlesen zu haben, daß es hier um die Entzündung der BSD geht. Das dürfte einigen Einfluß auf die BZ-Führung haben, den du aber nicht beurteilen kannst.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 17:03:53
    Moin EH,

    wer's als INSULINER mit Sport gesünder schafft, nutzt ohne Sport nicht alle Möglichkeiten, die er mit Insulin hat, egal ob mit Entzündung oder mit Typ2 oder mit was immer.

    Wer seinen BZ dagegen schon ganz normal gesund steuert, hat mehr vom Leben und braucht dafür mit Sport ne ganze Ecke weniger Insulin :-)

    Bisdann, Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 17:26:42
    Das ist Theorie, die Praxis sieht anders aus.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 17:59:18
    Naja...
    Sport ist nicht gleich Sport!
    Und Jürgen liegt nicht falsch, wer ohne Sport schlechtere Werte hat, nutzt das Insulin nicht richtig aus, der spritzt vielleicht sogar zuviel Insulin - weiß man's?

    Glukose verbrennen finde ich beim Typ 1 eine vage Aussage, man verbrennt die Glukose nicht wenn nicht genug Insulin vorhanden ist. Glukose wird in die Zellen befördert und interessanterweise sind Fettzellen insulinempfindlicher (was das schwere Abnehmen erklärt).
    Ausdauersport wie langsames Radfahren, Wandern, Spazierengehen senken den Insulinbedarf. Sehr anstrengende Tätigkeiten fördern die Ausschüttung von Leberzucker und ich denke da laufen noch andere Resistenzmechanismen --> MEHR INSULIN!

    Man kann sich auch einfach mal einen Tag hinlegen, dann sinkt der Insulinbedarf auch.

    Bessere Werte durch Sport - das kommt entweder von einem Neuling oder einem Klugkacker...

    LG, Daniela
  • eh

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 19:35:17
    Ich glaube, ihr vermischt hier Typ1 und Typ2.
    Das sind aber zwei völlig verschiedene Krankheiten, wenn sie auch durch die unglückliche Namensgeben ständig gleichgesetzt werden. Sie haben lediglich ein Symptom, nämlich den erhöten BZ gemein. von eh
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 19:46:44
    Die völlige Verschiedenheit ist beim Insulin zuende. Insulin wirkt bei allen gleich: es ermöglicht die Aufnahme von Glukose als Treibstoff in die Zellen und die Speicherung der gerade nicht als Treibstoff gebrauchten Glukose in der Form von Glykogen in der Leber und in der Form von Triglyzeriden in den Fettzellen.

    Von INSULINER zu Insuliner verschieden ist nur, wie schnell ein Insulin anfängt zu wirken und in welcher Zeit es ausgewirkt hat und für wie viel BE eine IE so reicht, dass nach dem Spritzen und Essen beim Wirkauslauf des Insulins wieder der BZ wie beim Spritzen erreicht wird. von Jürgen
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 22:01:00
    Hi, Jürgen

    ich kann meinen BZ allein mit Insulin nicht steuern, mein BZ ist immer "auf Achse", einen BZ über den ganzen Tag zw. 80 und 110 zu halten ist einfach gar nicht möglich für mich.
    Bei Sport weiß ich wenigstens genau, wie er reagiert. Mein BZ ist auch nicht schwer einstellbar, aber er reagiert ständig, auf Bewegung, Stress usw.

    Deshalb hab´ich aber keine schlechte BZ-Führung, mein letzter Hba1C war 5,9.
    Sport und Bewegung halte ich für unerläßlich, auch bei Nichtdiabetikern.

    mfg von Astrid
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 23:16:36
    Moin Astrid,

    ich raff nicht, wie Du auf die 80-110 kommst. Mein Mantra ist doch max 140-120-100mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen. Dabei ist der flache Verlauf deswegen wichtig, weil ein steilerer in ne Hypo neigt.

    Den selben HBA1c-WErt würdest Du auch mit 200-140-100 erreichen, aber dann musst Du den Abstieg ganz sicher mit zusätzlichem Essen bremsen, wenn Du dich in der Zeit mehr bewegst, auch schon vor 2 Stunden.
    UND Du hättest statt der gesund max 70mg/dl Schwankungsbreite von Min bis Max das Doppelte. Und die größere Schwankungsbreite gilt neben dem höheren BZ als eigenständig schädigende Größe.

    Will jetzt nicht sagen, dass alles über 140 akribisch vermieden werden sollte, aber dass man größere Ausflüge darüber hinaus nicht zur Regel macht und bei Absenkungen aus größeren Höhen rechtzeitig PASSEND dafür vorsorgt, AUSREICHEND weit über einer Hypo zu bleiben.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 18.10.2010 23:43:49
    Irgendwie liest sich einiges Vorstehende ganz schön schräg. :-(((

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 00:22:06
    Moin Joa,

    warum lässt Du uns nicht an Deiner Weisheit verständlich teilhaben?

    neugierig, Jürgen
  • fgwgt4w

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 00:26:28
    jetzt geht das wieder los - streit der besserwisser par excellence. manchmal kommt ihr mir fast wie anke vor... (gut, die weiss gar nichts...)
  • Max

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 07:40:31
    Hallo,

    mein Beitrag sollte lediglich als Tip dienen und keine Diskussion zwischen altgedienten ProfiINSULINERn hervorrufen.
    Und Daniela, dass ich kein Klugkacker bin hättest du beim genaueren Lesen meines Eintrags entnehmen können. Was meine Ernährung angeht Jürgen, so ist sie vielleicht sogar noch gesünder als deine und Danielas "Klugkacker" muß ich hier leider weiterreichen.
    EH, danke für deine qualifizierte Nachricht.
    Es ist wirklich so, dass die zurückliegende Entzündung für einiges verantwortlich ist, was mich von, na ich sage mal "Stabdardinsuliner" unterscheidet und dass meine Werte ganz ohne Bewegung nicht allein in den Griff zu bekommen sind.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 09:59:44
    Moin Sportler,

    das interessante in solchen Foren sind doch die Diskussionen, mit denen verschiedene Ansichten zur Schreibe kommen, auch z.B. die zu gesund. In der Ernährungsberatung ist z.B. ein Apfel unbedingt gesund. Nach meinem Verständnis ist der Gesund-Nutzen eines Apfels beim Teufel, wenn ich mir mit dem Einverleiben einen höher als gesunden BZ mache.
    Wenn Du mit Messen-Spritzen-Essen eingestellt worden bist, hast Du vollkommen recht, wenn Du schreibst, dass Du Deinen BZ nicht so im Griff hast, wie ich das als gesund bezeichnen würde. Wer seinen BZ gesund steuert, macht das deswegen auch weit überwiegend nach dem Verlauf nach dem Essen. Nur damit lassen sich die ungesund großen Schwankungen gezielt gesund begrenzen.

    Mit gesünder hast Du gemeint, dass der BZ sinkt. Das trifft aber nur immer dann zu, wenn dafür genügend Insulin in Umlauf ist, also in der Wirkzeit des Insulins nach dem Spritzen. Am meisten in der ersten Stunde danach. Mit immer weniger verbleibender Wirkung sinkt mit dem selben Sport der BZ auch immer weniger, und wenn es ausgewirkt hat und die Versorgung in der Stunde vor der nächsten Mahlzeit gerade noch dafür ausreicht, dass der BZ nicht nennenswert ansteigt, dann kann man mit ner halben Stunde Joggen munter von 100 auf 200 kommen - also ganz das Gegenteil von gesund.

    Daumendrück, dass es bei Dir weiter gut funzt, Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 13:19:52
    "Es ist wirklich so, dass die zurückliegende Entzündung für einiges verantwortlich ist, was mich von, na ich sage mal "StabdardINSULINER" unterscheidet und dass meine Werte ganz ohne Bewegung nicht allein in den Griff zu bekommen sind"

    Ja, das glaub ich dir gerne. Ich selbst muß wohl an einer chronischen Entzündung der BSD gelitten haben, denn sie ist inzwischen bei mir verkalkt und auch geschrumpft. Vermutlich habe ich das der jahrelangen Behandlung mit Euglucon zu verdanken.

    Wie dem auch sei, es ist unter diesen Umständen nicht leicht, eine vernünftige BZ Führung allein mit Insulin zu erreichen. Bei gleicher Spritz- und Eßmenge kommen bei mir oft Werte heraus, die mich nur den Kopf schütteln lassen.

    Daß man einfach nur entsprechend Insulin spritzen muß und der BZ verläuft in gesunden Bahnen, diese Theorie von Jürgen ist in meinen Augen kompletter Unsinn. Ein Mensch ist keine Maschine.
    Ich jedenfalls habe in den langen Jahren meines Diabetes gelernt, daß alles möglich ist.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 20:36:23
    Sorry anonym,

    ich schrieb entweder Neuling ODER Klugkacker ;-)
    Hier tauchen immer wieder Leute auf, die dem Diabetiker erzählen wollen, dass Sport und gesunde Ernährung das A und O der Therapie sind - das stimmt nicht!
    Die richtige Insulinisierung und der richtige Zeitpunkt sind das A und O in der Insulintherapie, alles andere ist halbseidenes Zeug.

    1. Gibt es eine Menge Sportarten, die dem Blutzucker alles andere als dienlich sind.
    2. Gesunde Ernärung - was ist das eigentlich?
    Und wieso sollte ich mich gesünder ernähren als ein Nichtdiabetiker?

    Wenn jemand mindestens eine gewisse Zeit nach dem Essensbolus und Essen Ausdauersport macht gibts nach dem Essen quasi keine hohen Essenswerte, das ist dann aber auch das Einzige.
    Was eh da beschreibt kann ich nicht nachvollziehen - ich habe auch keine Bauchspeicheldrüsentnzündung. es macht aber in meinen Augen keinen Sinn warum es wegen der Entzündung zu den "unverständlichen BZ-Werten" kommen soll, ich glaube da eher an eine falsch formulierte Einstellung und das Nichteinbringen aller erforderlichen Gegebenheiten (GI des Essens, SEA, mal etwas mehr Bewegung beim Kochen, evtl. bereits bestehende Fettsäureresistenz..).
    Da gibt es unzähliche Möglichkeiten warum der Zucker unterschiedlich ausfällt.


    Und lustig fand ich einfach wie Du hier ins Forum stürmtest, Deine tollen Erfahrungen mit "Leisungssport" erzählst und als Neuling den Alteingesessenen dann Tipps gibst ^^

    Nichts für ungut, wenn ich Dich mit dem Klugkacker verärgert hatte, tut es mir leid, das war nicht meine Absicht.

    Nur solche "Tipps" muss man sich als T1er im Alltag allzu oft anhören, am besten ist dann noch man lässt das Essen ganz sein, dann steigt der Zucker auch nicht an ôô

    Liebe Grüße, Daniela
  • Nachtrag v. Daniela

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 20:59:00
    Lieber anonym,

    die einzigen und entscheidenden Unterscheide zwischen Dir und einem Standardinsuline sind fehlende Alphazellen (Glukagonbildner) und andere Verdauung.

    Und das ist in den Griff zu bekommen auch ohne "Leistungssport". Der Sport tut nur etwas zu den pp-Werten dazu, die Insulinempfindlichkeit selbst lässt sich auch anders steigern ^^

    LG, Daniela von Nachtrag v. Daniela
  • eh

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 22:08:50
    @ Daniela

    "Was eh da beschreibt kann ich nicht nachvollziehen - ich habe auch keine Bauchspeicheldrüsentnzündung. es macht aber in meinen Augen keinen Sinn warum es wegen der Entzündung zu den "unverständlichen BZ-Werten" kommen soll, ich glaube da eher an eine falsch formulierte Einstellung und das Nichteinbringen aller erforderlichen Gegebenheiten (GI des Essens, SEA, mal etwas mehr Bewegung beim Kochen, evtl. bereits bestehende Fettsäureresistenz..).
    Da gibt es unzähliche Möglichkeiten warum der Zucker unterschiedlich ausfällt."

    Natürlich kannst du das nicht nachvollziehen, also warum hältst du nicht einfach die Klappe?
    Woher willst du denn wissen, daß ich etwas falsch mache, du hast doch absolut keine Ahnung von den Gegebenheiten.

    Irgendwie hab ich den Verdacht, daß du deine Weisheiten aus dem Internet beziehst und als deine Erfahrungen ausgibst.
    Von einer nicht mehr funktionierenden BSD ist da allerdings wenig zu finden, daher versagt da deine Weisheit und du mußt dich mit Unterstellungen behelfen.

    Halt dich einfach zurück, wenn du keine Ahnung hast. Das meiste, was du schreibst ist sowieso völlig nutzlos.
  • peter

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 23:06:32
    ihr schreibt viel - aber was bitte wißt ihr denn aus den paar worten ?
    da steht definitiv -
    bauchspeicheldrüsenentzündung, die kann behandelt werden, trotzdem ist die bsd noch vorhanden,
    sind noch ß-zellen da (restproduktion) wißt ihr nicht.
    sind noch a-zellen da ? wißt ihr nicht.
    es wird 3mal insulin gespritzt - welches ? wißt ihr nicht..
  • Joa

    Rang: Gast
    am 19.10.2010 23:38:57
    > anonym schrieb:
    > da steht definitiv -
    > bauchspeicheldrüsenentzündung,

    Auch Pankreatitis genannt. Chronisch?
    Aber vermutlich unterdessen kuriert, weil sonst wäre Leistungssport etwas anstrengend?

    > sind noch ß-zellen da (restproduktion)
    > wißt ihr nicht.
    Lässt sich aber relativ klar schlussfolgern.
    Ja.

    > sind noch a-zellen da ? wißt ihr nicht.
    Auch geschlussfolgert ja.

    > es wird 3mal insulin gespritzt -
    > welches ? wißt ihr nicht..
    Man ahnt es. Normalinsulin oder ein KIA (kurzwirkendes Analogon)

    Gruß
    Joa
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 00:35:03
    Und was unterscheidet dann den Diabetiker mit der chronischen Panreatitis von dem StandardINSULINER?

    @eh,

    glaubst Du nicht, dass der LADA dann ähnliche Erfahrungen in seiner Remissionsphase gesammelt hat?
    Ich unterstelle Dir nicht, dass Du was falsch machst, ich sage es könnte sein, dass nicht alles berücksichtigt wird.

    Wo liegen die Unterschiede zum Typ 1-Diabetiker mit Restproduktion?

    Ich verstehe nicht warum jeder hier sein eigenes Süppchen kochen will.
    Wenn Joa Recht hat, sind Alpha- und Betazellen noch am Arbeiten - dann verstehe ich nicht wo der Unterschied zum Typ 1er mit Restproduktion liegt.
    Und die bekommen es für gewöhnlich auch hin ihren BZ zu steuern, sogar besser als wenn kein eigenes Insulin mehr vorhanden ist.

    Und Sport ist ohne Eigeninsulin nicht unbedingt einfach, jedenfalls verbessert nicht jeder Sport die Einstellung - aber auch da hatte ich mit Eigeninsulin andere Erfahrungen.
    Das Wissen aus dem Internet.. ich habe seit 2003 insulinpflichtigen Diabetes, davor aber bereits auffällige Werte, bin spät manfestiert, LADA.
    Alphazellen wahrscheinlich nicht mehr völlig intakt, BZ-Werte sehr niedrig.
    Ich glaubte lange Zeit auch, dass die BZ-Werte planlos verlaufen und ich alles berücksichtige - naja, bis die Therapie gegen die Wand gelaufen ist und man mir gezeigt hat, dass es viel mehr gilbt, was man mit Plan machen kann. Jetzt ist mir wenigsten klar wo ich hin muss und wie ich es besser hinbekomme um den BZ annähernd steuern zu können.
    Ich will Dir nicht auf den Schlips treten, evtl. aber gibt es mehr, dass man in der Therapie berücksichtigen muss damit es besser läuft. Etwas, von dem man Dir nie was gesagt hast, das ist doch keine Schuldzuweisung.

    Du hast Recht, nicht jeder reagiert gleich, was aber immer stimmt ist die Richtung - wie stark, musst Du selbst herausfinden.
    Es gibt Gesetzmäßigkeiten - auch bei euch mit der Panreatitis!
    Stimmen Bolusdefiniton und Basis nicht, ist etwas anderes nicht berücksichtigt worden, wovon man evtl. einfach nichts weiß - das hat doch mit Eigenverschldung nichts zu tun.

    LG, Daniela
  • Nachtrag v. Daniela

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 00:43:24
    Sind Alphazellen nicht auch mit geschädigt bei der Pankreatitis (nicht alle)?
    Das wäre ein Unterschied zum StandardINSULINER und die Eigenproduktion von Insulin - aber auch da ist der LADA der am ähnlichsten betroffene.

    Erklärt es einfach und was bitte ist ein Standardinsuliner?

    LG, Daniela von Nachtrag v. Daniela
  • eh

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 00:52:17
    @ Daniela

    Ich faß es nicht, du begreifst es einfach nicht. Da Joa annimmt, daß meine Beta- und Alphazellen noch funktionieren kannst du dir nicht vorstellen, wieso es da einen Unterschied zu einem Typ 1 mit Restproduktion soll.

    Abgesehen davon, daß Joa wohl kaum sagen kann, was meine BSD noch bringt oder auch nicht, scheinst du nicht kapiert zu haben, daß Typ1 und Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind.

    Ich habe lange Zeit meine Werte sehr gut im Griff gehabt, aber das änderte sich eben. Auch meinem Diabetologen ist nicht klar, woher die Probleme kommen. Aber du und Joa, ihr wißt es natürlich.

    Mit könnte es egal sein, denn mir kannst du mit deinem Halbwissen nicht gefährlich werden, aber Neulingen könntest du ziemlichen Schaden zufügen.
    Also such dir lieber ein anderes Feld wo du dich profilieren kannst. In einem Diabetes-Forum ist sowas fehl am Platz.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 01:13:36

    > eh schrieb:

    > Da Joa annimmt, daß meine Beta- und
    > Alphazellen noch funktionieren ...

    Ähm, wo hab ich irgendwas über Beta- oder Alphazellen einer eh geschrieben?

    Meine "Spekulation" bezog alleine auf den anonymen Typ 3 Neudiabetiker, der mit Sport positive Ergebnisse erzielt.

    > Abgesehen davon, daß Joa wohl kaum sagen
    > kann, was meine BSD noch bringt oder auch nicht,
    > scheinst du nicht kapiert zu haben, daß Typ1 und
    > Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind.

    Zum Einen habe ich Deine BSD mit keinem geschriebenen Wort gemeint, zum Anderen ist schon klar, dass Du Typ 2 bist.

    > Aber du und Joa, ihr wißt es natürlich.

    Soweit Du mir da was unterstelltst muss ich nochmal sagen, dass Du völlig außen vor warst. :-(

    Vielleicht solltest Du weniger egozentriert (re)agieren?

    Gruß
    Joa
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 03:53:22
    "Mit könnte es egal sein, denn mir kannst du mit deinem Halbwissen nicht gefährlich werden, aber Neulingen könntest du ziemlichen Schaden zufügen."

    Naja, wer von Glukoseverbrennung spricht, der ist natürlich viel aufgeklärter. Ohne oder mit zuwenig Insulin wird definitiv keine Glukose verbrannt - allerhöchstens ausgepieselt wenn der BZ zu hoch ist.

    Wieso glaubstm Du ich unterstellte Dir falsche Handhabung, etwas anderes nicht berücksichtigt kann genauso bedeuten, dass die Ursache unklar ist.
    Typ 1 und Typ 2 sind verschiedene Erkrankungen?
    Naja, irgendwann wird bei einem Typ 2 ein absoluter Insulinmangel vorhanden sein können und beim Typ 1 eine Resistenz - vielleicht ist auch Dein Arzt einfach nicht gut genug um Dir zu helfen, ich habe auch lange gesucht.

    Im Übrigen müssen Typ 1er, wenn sie nicht gut eingestellt sind, auch immer mit Resistenzen kämpfen.

    Fakt für beide Typen ist, wenn sie Insulin spritzen, dass man Insulin richtig einsetzen sollte damit es wenig, keine Probleme gibt - das gilt vor allem bei Sport.

    Ich finde übrigens allgemeine Tipps von wegen "Sport senkt immer den BZ" kompletten Unsinn, da es eben nicht so ist - auch bei Typ 2er nicht. Denn auch beim relativen Insulinmangel steigt der BZ bei hoher Anstrengung - aber da weiß jürgen sich besser Bescheid.

    von Daniela
  • eh

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 11:38:49
    Die Aussage, daß Bewegung Glucose verbrennt stammt nicht von mir, sondern von meinem ehemaligen Chef, einem Professor für Medizin. Aber ich bin sicher, du weißt es besser.

    Natürlich sind Typ1 und Typ 2 völlig verschiedene Krankheiten und das bleiben sie, auch wenn bei Typ2 irgendwann mal ein absoluter Insulinmangel bestehen sollte (was übrigens durchaus nicht die Regel ist) und Resistenzen bei Typ1 sind etwas völlig anderes als eine Resistenz bei Typ2.

    Daß du glaubst, mein Arzt sein nicht gut genug, weil ich deinen Unsinn hier nicht für bare Münze nehme, das setzt allem die Krone auf.

    Du hast immer, in jedem Strang irgendetwas zu sagen, ohne dich wirklich auszukennen. Eigene Erfahrungen hab ich von dir noch nie gelesen.

    Wie ich schon sagte, profilier dich in einem anderen Forum wo du kein Unheil anrichten kannst. Vielleicht in einem Handarbeits- oder Kochforum?

  • Sabine

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 12:37:25
    Hallo ihr Lieben,
    in eure Streitereien misch ich mich nicht ein, dafür kenn ich mich zu wenig aus.

    Mein BZ steigt, wenn ich Sport mache. Nicht direkt superschnell, aber er steigt. Kommt auch drauf an wie lange und wie intensiv ich das mache.

    Es sei denn, ich bin so bekloppt und mach Sport nachdem ich Inuslin gespritzt hab, dann sinkt der BZ - aber ganz schön schnell.

    http://www.blutzucker-coach.com/bewegung.html

    Liebe Grüße
    Sabine
  • eh

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 14:33:53
    Ich denke, man hätte zuerst mal klären müssen, was man unter "Sport machen" versteht.
    Zwischen "sich Bewegung verschaffen" und Leistungssport liegen Welten.
    Außerdem sollte man Typ1 und Typ2 nicht immer in denselben Topf werfen. Die Unterschiede können gewaltig sein.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 21:25:33
    @eh,

    "Du hast immer, in jedem Strang irgendetwas zu sagen, ohne dich wirklich auszukennen. Eigene Erfahrungen hab ich von dir noch nie gelesen. "

    Dann kauf Dir eine Brille und lies das Forum hier durch!

    Hallo Sabine,

    beginnen wir mit dem Satz "aus meiner Erfahrung" steigt der BZ bei z.B. Radfahren dann an, wenn irgendwo vorher zuwenig Insulin vorhanden war.
    Den Bolus zum Essen musst Du dementsprechend reduzieren, wir hatten die Vorgabe bei 90 Minuten laufen Spaziergang, halber Essenbolus - ich brauchte recht wenige BE, die mit mehr Tagesgesamtinsulindosis mussten mehr BE essen.
    Bei mir (damals ca. 40 IE/Tag) waren maximal 3 BE bei 90 Minuten Spaziergang und halber Essenbolus erforderlich.
    Ohne Essen und bei passender Basalrate musste weder was gegessen werden, noch der BZ runter korrigiert werden - quasi stabiler Zustand.

    Schau mal wie Du damit klar kommst. Radfahren ist etwas anstrengender und da liegt es sehr daran wie gut Dein Depotinsulin ansetzt.
    Im Übrigen fiel mir noch auf, dass nach dem Sport dann beim nächsten Essen auch Probleme auftraten wenn der BZ beim Sport anstieg.

    Lieben Gruß, Daniela
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 22:16:57
    Liebe Daniela,

    jo, danke :-).
    Ich bin halt ne spontane Flocke und mach nicht immer den gleichen Sport und auch nicht immer gleich anstrengend und gleich lange. Da bin ich
    sehr zufrieden so wie es ist. Sooo hoch, dass ich
    korrigieren muss, kommt der gar nicht. Ich bin ja noch ganz am Anfang, läuft alles schön glatt und
    vorhersehbar.
    Und wenn ich Probleme bekomme, schick ich dir ne Mail :-).

    Gruß
    Bine von Sabine
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 20.10.2010 23:59:36
    Hiho Sabine,

    meine Erfahrungen mit Sport sind da ja durchwachsen, meist habe ich das eh ohne Bolus gemacht. Einmal bin ich am Stück 38 km Rad gefahren, ich konnt zwar nicht mehr laufen wegen Hypo, aber Rad fahren ging noch ^^
    Einen anderen Tag stieg mein BZ an, ich denk heute klappt das besser - es gibt allerdings Situationen wo ich das mit dem Sport sein lasse (up-Regulation)!

    LG, Daniela
  • Korrektur v. Daniela

    Rang: Gast
    am 24.10.2010 05:48:51
    "ich brauchte recht wenige BE, die mit mehr Tagesgesamtinsulindosis mussten mehr BE essen.
    Bei mir (damals ca. 40 IE/Tag) waren maximal 3 BE bei 90 Minuten Spaziergang und halber Essenbolus erforderlich.
    Ohne Essen und bei passender Basalrate musste weder was gegessen werden, noch der BZ runter korrigiert werden - quasi stabiler Zustand."

    Ich les das grad nochmal, es war anders.
    Die mit weniger Tagesinsulingesamtmenge brauchten bei Hypo mehr BE unterzuckerten aber nicht so oft - sorum wird nen Schuh draus ;-) von Korrektur v. Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 26.10.2010 21:52:40
    Ohne Sport: Aktueller HbA1c 5,2%, Ref.Bereich: bis 6,1%
    höchster pp-Wert ohne tech. Problem 140 mg/%.

    Wie gut sollte es denn noch werden? von Daniela