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Die Diabetes Bibel (Empfehlung!)
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am 11.02.2018 19:54:42 | IP (Hash): 1054604823
Cracktros schrieb:
http://www.zeit.de/gesundheit/gesundheitsfragen/gesundheitsfrage-6
Dir ist schon klar, dass Dein Link 2006 aktuell war und sich als Veröffentlichung in einer Wochenzeitung mit Sicherheit auf Fachveröffentlichungen aus der ersten Hälfte der 90ger stützt. Die Zeit (hey, ein Wortspiel ;), als man aus Spinat noch jede Menge Eisen gewinnen konnte ;)))
Nachtrag, damit es nicht einfach nur so flapsig dasteht: Hab mit meiner Diabetesdiagnose damals die Info bekommen, dass ich nur 1 Niere habe und dass die damals reparaturbedürftig war (zum Glück nicht infolge Diabetes und reparierbar). Hatte damals das Glück, in einer Stadtbücherei "Diabetes Solution" von Doc Bernstein zu greifen, praktisch dem Opa von Low Carb und absolut gesundem BZ für Diabetiker - und dem immer noch(!) lebenden Beweis dafür, dass etwas mehr Protein mit gesundem BZ sogar schon geschädigte Nieren sich wieder erholen lässt :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 11.02.2018 20:29:14. Grund: Ergänzung -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2018 21:19:03 | IP (Hash): 1744877765
Jürgen, dir ist aber klar das es einige Dinge gibt die 2009 genau so richtig waren wie sie 2015 richtig waren und auch 2025 richtig sein werden. So fällt der Apfel seit tausenden von Jahren immer auf die Erde.
Hier mal etwas aus dem Jahr 2015 https://www.n-tv.de/ratgeber/Brauchen-Sportler-Eiweissshakes-article15211491.html -
am 11.02.2018 21:46:10 | IP (Hash): 1054604823
Und was darin würdest Du jetzt als medizinisch überzeugenden Beleg für Deine Behauptung lesen, dass Eiweiß von einer bestimmten Menge an schädlich für die Nieren sei?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.02.2018 22:17:11 | IP (Hash): 1744877765
Und was würdest du als medizinisch Relevant für dIe von dir geäußerte Kritik halten?
Ich lese null Argumentation, null Belege aber viele Halbwarheiten und eine enge Betrachtung des Gesamtkomplexes Ernährung. -
am 12.02.2018 08:59:26 | IP (Hash): 2108455638
Thomas74 schrieb:
Hey Leute,
habe mir vor 4 Tagen das Buch Diabetes-Bibel auf Amazon gekauft. Erst war ich ein bisschen skeptisch, da ich solchen Büchern nicht sehr offen gegenüber stehe. Jedoch hat sich dies als völlig falsch herausgestellt. Denn das Buch: https://www.amazon.de/dp/1977018866
Hi!
Das Büchlein ist alles andere als eine "Diabetes Bibel" – schon der Einstieg ist inhaltlich von fast richtig bis absolut falsch dargestellt...
Wer seinen Diabetes "richtig" verstehen will googelt mal
Diabetesinfo
Kinga Howorka
teupe chrostek Neues aus Althausen
Hier gibt's von "Einsteiger-Tipps" bis zum "Eingemachten unter Insulin" so ziemlich alles.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.02.2018 09:12:37 | IP (Hash): 1300553253
Cracktros schrieb:
Und was würdest du als medizinisch Relevant für dIe von dir geäußerte Kritik halten?
Ich lese null Argumentation, null Belege aber viele Halbwarheiten und eine enge Betrachtung des Gesamtkomplexes Ernährung.
Im Zweifel für den Angeklagten, ist ein bewährter Grundsatz.
Es gibt keinerlei medizinisch belegten kausalen Zusammenhang zwischen Protein-Konsum und dem Entstehen von Nierenschäden. Genauso, wie es auch keinerlei medizinisch belegten kausalen Zusammenhang zwischen Fettkonsum und dem Entstehen von Herzkreislauf-Erkrankungen gibt oder zwischen Zuckerkonsum und Diabetes.
Es gibt die volkstümlichen Umkehrschlüsse in den Medien eh und auch bis in hohe Medizinkreise nach dem Simpelrezept: Viel Zuckerkonsum verstärkt Diabetes, also muss viel Zucker den auch machen. Viel Proteinkonsum verstärkt die Schäden an geschädigten Nieren, also muss viel Protein auch Nierenschäden machen.
Gaaanz schlimm übrigens bei Fett. Denn mit LCHF werden meistens ein gesünderes Cholesterin-Verhältnis und immer seeeehr viel weniger Triglyzeride erreicht, als mit DGE- und DDG-empfohlener sogenannt ausgewogener Ernährung :(
Sorry, aber die enge Betrachtung des Gesamtkomplexes zeigst Du hier, denn wie Rainer schon geschrieben hat, hätten unsere Altvorderen nie auch nur die Hälfte der Strecke bis zu uns überlebt, wenn die sogenannte Ausgewogenheit der Ernährung auch nur ansatzweise lebenswichtig und alles andere auch nur ansatzweise schädlich wäre.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 12.02.2018 09:15:39. Grund: Ergänzung -
Cracktros
Rang: Gastam 12.02.2018 19:50:34 | IP (Hash): 1744877765
Low-Carb-Anhänger kritisieren Studien die einen kausalen Zusammenhang von übermäßigen Protein Verzehr und Nierenschädigungen herstellen mit den Argument, dass diese Studien Testpersonen zulassen die ein erhöhtes Risiko auf Nierschädigungen wie z.B Nephropathie oder sogar Menschen mit vorhandenen Nierenschädigungen zulassen. Sie zitieren dann Studien die mit Menschen Durchgeführt werden die ein sehr geringes Risiko auf solche Erkrankungen haben. Und tatsächlich die Toleranz für Proteine ist bei Menschen mit geringen Risiko auf Nierenschäden, zumindest bei kurz- und mittelfristig angelgten Studien, recht hoch. Hieraus wird die generelle Aussage "Es gibt keinerlei medizinisch belegten kausalen Zusammenhang zwischen Protein-Konsum und dem Entstehen von Nierenschäden." abgeleitet.
Surprise- Menschen mit geringen Risiko auf eine bestimmte Schädigung haben also ein geringes Risiko auf eine Schädigung. Und weil diese Menschen- solche mit geringen Risiko- ein geringes Risiko haben gibt es also auch für alle anderen, selbst für die Kranken, ein geringes Risiko auf einen Schaden durch ein Übermass an Protein in der Nahrung. Einleuchtend oder doch nur ein Hysteron-Proteron?
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft schätzt, dass etwa 20 bis 40 Prozent aller Diabetiker aufgrund einer Schädigung der kleinen Blutgefäße (Mikroangiopathie) im Laufe ihrer Erkrankung eine Nierenschädigung – Nephropathie – entwickeln. (Quelle: https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/erkrankungsformen/folgeerkrankungen/diabetes-und-nieren/index.html) Das heißt für Menschen mit Diabetes ist das Risiko einer Nierenschädigung überproportional groß. Dennoch wird auf ein Diabetes-Portal die Aussage die jeden Menschen mit Diabetes ausschießt "Es gibt keinerlei medizinisch belegten kausalen Zusammenhang zwischen Protein-Konsum und dem Entstehen von Nierenschäden." veröffentlicht. Wow was für eine Argumentationskette`?
Bearbeitet von User am 12.02.2018 20:03:47. Grund: - -
am 12.02.2018 21:07:36 | IP (Hash): 1300553253
Du weißt schon, dass ich seit nem guten Jahr LFHC esse, oder? UND Du weißt schon, dass ich nirgendwo für besonders hohen Proteingenuß eintrete, sondern ur dafür, die enge DGE-Begrenzung für gesunden BZ weniger ernst zu nehmen. UND Du weißt auch, dass Diabetiker mit gesundem BZ nicht nur kein erhöhtes Nierenrisiko haben, sondern ein seeehr viel geringeres, als der große Rest der Menschen mit Diabetes. Dem alten Dok Bernstein ist gelungen, seine schon vorgeschädigten Nieren mit LC gestütztem gesundem BZ wieder zu heilen - und der Beweis ist inzwischen über 90 und lebt noch immer - natürlich nur ein Einzelfall, ist doch klar :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 13.02.2018 07:22:30 | IP (Hash): 1523010919
hjt_Jürgen schrieb:
... dass ich seit nem guten Jahr LFHC esse ...
also wenig Fett und viele Kohlenhydrate? Also wenn ich nur 100g Nudeln esse schnellt mein BZ in die Höhe. Was mache ich falsch?