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Private Krankenversicherung
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am 26.02.2018 19:17:24 | IP (Hash): 1220147916
Hallo zusammen, kann mir jemand sagen, welche Private- Krankenkassen Diabetiker Typ 1 aufnehmen? Besten Dank Lorenz
Bearbeitet von User am 26.02.2018 19:25:20. Grund: schreibfehler -
Dibein
Rang: Gastam 27.02.2018 13:02:16 | IP (Hash): 1790136300
Also wenn da nicht noch ein Tipp kommt würde ich mich ans Telefon setzen und die ab telefonieren. So bekommst du auch verbindliche Aussagen.
Liebe Grüße
Dirk
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Zuckerkrank -
Elfe
Rang: Gastam 27.02.2018 18:04:19 | IP (Hash): 36210911
Hallo Lorenz,
du könntest dich mit deinem Anliegen an einen unabhängigen Versicherungsmakler vor Ort wenden.
Vorteil: Haben Überblick über mehrere Versicherungen und können dich insgesamt beraten, welche Versicherung für dich infrage kommt (nicht nur auf Typ 1 bezogen, anderes auch wichtig).
Die Beratung ist kostenlos, wenn du die Versicherung über den Makler abschließt, zahlt die Versicherung den Makler.
Auch im weiteren Verlauf hast du einen Ansprechpartner, der mit der Versicherung verhandeln kann, wenn es z.B. zu Schwierigkeiten bei der Abrechnung von Leistungen kommt, oder ev. ein neuer Tarif innerhalb der Versicherung gewählt werden möchte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsmakler_(Deutschland)
Einzeln verschiedene Versicherungen anzufragen mit Zusendung von Unterlagen und diese durchzuarbeiten per Vergleichbarkeit bzgl. Bedingungen, Tarife, Selbstbehalt etc. ist unübersichtlich und schwierig.
Gruß Elfe -
am 27.02.2018 18:11:53 | IP (Hash): 1347260891
KEIN Versicherungsmakler arbeitet unabhängig. Er würde seine Ersparnisse nicht überleben. JEDER unabhängige hat ein Portfolio, in dem er auswählt und über das hinaus er weder berät noch empfiehlt.
Jeder kann als freiwillig Versicherter zu den ganz normalen Konditionen ohne Berücksichtigung/Ausschluss von bzw. Tariferhöhung für Vorerkrankungen Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung sein, auch mit den ganz normalen Leistungen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 27.02.2018 19:31:43 | IP (Hash): 1744877765
Die privaten Krankenversicherungen sind Wirtschaftsunternehmen die mit jeden Versicherten Gewinne erwirtschaften wollen. Versicherungswillige die ein Risko für den Gewinn darstellen können sind nicht gern gesehen und werden deswegen entweder abgelehnt oder durch hoche Riskozuschläge belastet. Typ-1-Diabetiker gehören zur Gruppe der Risikobehafteten Personen. Wer hingegen Gesund ist und kaum medizinische Leistungen benötigt der bedeutet auch hohe Gewinne und ist willkommen.
Ganz anders ist es bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Diese handelt nach dem Solidarprinzip in der das Risko über die gesamte Gruppe verteil ist. Alle zahlen das selbe und haben die selben Ansprüche.
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Elfe
Rang: Gastam 27.02.2018 19:46:37 | IP (Hash): 36210911
Das Portfolio eines Versicherungsmaklers lässt sich erfragen.
Jedenfalls hat bei mir durchackern von Papierwust und Empfehlung des Maklers im Ergebnis dieselbe Versicherung ergeben, was schon beruhigend ist.
Die Frage bezog sich im übrigen eindeutig auf private Krankenversicherung.
Normale Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung wären bei meiner (LADA)-1er-Diagnose nicht hilfreich gewesen. Die hätten für mich als Erwachsene das Analog-Insulin nicht erstattet, war nur als Leistung für Kinder genehmigt.
Auch so eigentlich ganz normale Untersuchungen zahlt die gesetzliche KK nicht, Beispiel Augendruckmessung, gibt's gesetzlich nur als IGel - was auch immer sich das BfArM dabei denkt.
Auch lassen sich in der Privatversicherung individuell einzelne Tarife im Vertrag abschließen, je nach dem. Habe Wert auf Zweibettzimmer im Krankenhaus gelegt und auch eine guten Zahnbehandlungstarif - hat sich in Summe bewährt.
Zuzahlung zu Medikamenten spielt in der Rechnung auch eine Rolle - brauche deren sieben. -
am 27.02.2018 19:56:16 | IP (Hash): 1347260891
Elfe schrieb:
Normale Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung wären bei meiner (LADA)-1er-Diagnose nicht hilfreich gewesen. Die hätten für mich als Erwachsene das Analog-Insulin nicht erstattet, war nur als Leistung für Kinder genehmigt.
Bin freiwillig gesetzlich versichert Typ2 ICT, seit gut 16 Jahren Humalog und Lantus, vorher Alt und NPH. LADA wurden nach meiner Selbsthilfe-Erfahrung gegenüber Typ2 deutlich bevorzugt, Deine LADA Diagnose also vor 2002?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 27.02.2018 20:00:58 | IP (Hash): 1744877765
Elfe schrieb:
Normale Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung wären bei meiner (LADA)-1er-Diagnose nicht hilfreich gewesen. Die hätten für mich als Erwachsene das Analog-Insulin nicht erstattet, war nur als Leistung für Kinder genehmigt.
Auch so eigentlich ganz normale Untersuchungen zahlt die gesetzliche KK nicht, Beispiel Augendruckmessung, gibt's gesetzlich nur als IGel - was auch immer sich das BfArM dabei denkt.
-Welcher Basisvertrag einer privaten Krankenkasse deckt IGel Leistungen ab?
-Wann war das mit dem Analaginsulin?
-Welcher private Krankenversicherung ist für Typ-1-Diabetiker Preisgünstiger als gesetzliche Krankenversicherungen? -
Elfe
Rang: Gastam 27.02.2018 23:56:13 | IP (Hash): 36210911
Habe und hatte keinen Basisvertrag.
Zum Zeitpunkt meiner Diagnose hätte meine bisherige gesetzliche KK das Analoginsulin nicht bezahlt (vor 2002).
Hat sich mittlerweile geändert, da KK mit Herstellern so einiges aushandeln.
Wer für sich allein eine Krankenversicherung sucht, kann sich rechnerisch eine Privatversicherung lohnen.
Wer jedoch, ev. viele Jahre später, Partner und Kinder mitversichern muss, ist in gesetzlicher KK kostengünstiger dran.
Bearbeitet von User am 28.02.2018 00:00:50. Grund: Ergänzung -
am 28.02.2018 05:02:06 | IP (Hash): 36223417
Guten Morgen Lucky Lorenzo,
jede Krankenkasse wird Dich aufnehmen, wenn es "nichts anderes ist als Diabetes". Du bekommst entweder hohe Zuschläge oder den Ausschluss der Krankheit in Deinen Vertrag geschrieben.
Probeantrag bei jeder Krankenkasse stelle und abwarten, wobei Tee zu trinken nicht die Wartezeit verkürzt.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 28.02.2018 17:51:00 | IP (Hash): 36210911
Nein, darum sollte es nicht gehen, einfach nur 'aufgenommen' zu werden.
Mit Ausschluss von Diabetes ist nicht gedient.
Auch gibt es andere Fallstricke in so einem Antrag, da darf man nichts vergessen, was man sonst so hatte. Im schlimmsten Fall gibt's Ärger wegen falscher Angaben.
Die Hilfe des Maklers durch Hinterfragen war da sehr gut.
Auch gibt es unterschiedliche Tarife wie ambulant, stationär, Zahn - da kann man sich entscheiden, was einem persönlich wichtig ist - in Bezug zu den Kosten.
Beitragsrückstellungen für das Alter/Rente wäre als später senkender Bestandteil auch zu hinterfragen.
Solange der Arbeitgeber die Hälfte an dem Beitrag zahlt, lohnt es sich, dieses zu nutzen, bes. für Männer (bei mir weiblich nicht, eh über Grenze).
@Lorenz: Wenn's dir hilft, würde ich dir per privater Nachricht schreiben, für welche KV ich mich entschieden habe. War allerdings vor der Diabetes-Diagnose, wie schon beschrieben. Dennoch hättest du schon mal eine Versicherung, wo du konkret nachfragen könntest.
@Cracktros
Das 'Solidarprinzip' ist eher eine romantische Vorstellung.
Selbst Gutverdiener schlüpfen wieder unter die Fittiche der gesetzlichen Krankenkasse, wenn Frau und Kinder mitversichert werden müssen, weil ein Beitrag für die Familie dann ausreicht. -
Cracktros
Rang: Gastam 28.02.2018 22:26:09 | IP (Hash): 1744877765
Elfe schrieb:
Habe und hatte keinen Basisvertrag.
Zum Zeitpunkt meiner Diagnose hätte meine bisherige gesetzliche KK das Analoginsulin nicht bezahlt (vor 2002)
Ab wann war Analoginsulin auf den Deutschen Markt verfügbar?
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Elfe
Rang: Gastam 28.02.2018 23:25:56 | IP (Hash): 36210911
Darum geht es eigentlich nicht, sondern was erkennt die KV an.
Nur z.B. Link 2006 http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5096.htm
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am 01.03.2018 12:03:34 | IP (Hash): 7047978
Humalog gibt es seit 1996, Novorapid seit 1998/99 (da habe ich unterschiedliche Infos gefunden). Im Jahr 2000 waren definitiv beide in D verfügbar und wurden auch von den KVs übernommen.
Anfang der 2000er gab es wirklich machmal Probleme bei der Verschreibung, besonders für Typ 2, aber auch für Typ 1er. Ich erinnere mich, dass ich einige Zeit nur Reimporte verschrieben bekommen habe...
Bearbeitet von User am 01.03.2018 12:13:57. Grund: Korrektur -
am 01.03.2018 13:51:38 | IP (Hash): 1916321306
Elfe schrieb:
Das 'Solidarprinzip' ist eher eine romantische Vorstellung.
Selbst Gutverdiener schlüpfen wieder unter die Fittiche der gesetzlichen Krankenkasse, wenn Frau und Kinder mitversichert werden müssen, weil ein Beitrag für die Familie dann ausreicht.
Die GKVs dürfen mischkalkulieren, also die Kosten auf alle Mitgliedsbeiträge umlegen, und brauchen nur an der Summe ihrer Verträge zu verdienen. Die PKVs müssen demgegenüber JEDEN einzelnen Vertrag komplett kostendeckend berechnen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 01.03.2018 14:42:24 | IP (Hash): 953323549
Gesetzliche KV"s dürfen keinen Gewinn erwirtschaften. Sie müssen nur Kostendeckend sein. Erwitschaften sie Gewinne müssen diese an die Versicherten weitergegeben werden. Außerdem sind die Verwaltungskosten der gesetzlichen KV s viel geringer als die Verwaltungskosten der privaten.
Die privaten müssen Gewinne erwirtschaften um Aktionäre auszuzahlen. -
Cracktros
Rang: Gastam 02.03.2018 18:24:30 | IP (Hash): 550036854
Lighthouse schrieb:
Guten Morgen Lucky Lorenzo,
jede Krankenkasse wird Dich aufnehmen, wenn es "nichts anderes ist als Diabetes". Du bekommst entweder hohe Zuschläge oder den Ausschluss der Krankheit in Deinen Vertrag geschrieben.
Probeantrag bei jeder Krankenkasse stelle und abwarten, wobei Tee zu trinken nicht die Wartezeit verkürzt.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Ja, die Möglichkeit das ein Typ 1 Diabetiker eine private Krankenversicherung abschließen könnte existiert nur zu welchen Preis das möglich ist, ist die Frage.
Da private Krankenversicherung Gewinne, mit jedem einzelnen Versicherten ,erwirtschaften wollen und müssen und eine mischkalkulation nicht möglich ist müssen entweder alle Kosten die durch den Typ 1 Diabetes entstehen ausgeschlossen werden oder der Vertrag muss um diese Kosten teurer sein als bei nicht Diabetikern. -
am 13.01.2019 07:59:12 | IP (Hash): 274532488
Hallo das ist nicht so einfach zu beantworten. Es dürfte laut https://www.private-krankenversicherung-kosten.org/private-krankenversicherungs-news/ nicht gleich zum Ausschluss führen. Doch musst du sicherlich einen höheren Risikoaufschlag in Kauf nehmen. Bisher sind sich die Ärzte uneins, welcher Verlauf von Diabetes schlimmer ist... I oder II. Es stimmt, dass man sich hinsetzen muss und die Anbieter selbst anfragen sollten...Doch lieber schriftlich...so bekommst du die Antwort schwarz auf weiß....ein Telefonat ist leider nichts Wert.
Bearbeitet von User am 13.01.2019 07:59:53. Grund: Fehler