Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Private Krankenversicherung

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.02.2018 17:51:00 | IP (Hash): 36210911
    Nein, darum sollte es nicht gehen, einfach nur 'aufgenommen' zu werden.
    Mit Ausschluss von Diabetes ist nicht gedient.

    Auch gibt es andere Fallstricke in so einem Antrag, da darf man nichts vergessen, was man sonst so hatte. Im schlimmsten Fall gibt's Ärger wegen falscher Angaben.

    Die Hilfe des Maklers durch Hinterfragen war da sehr gut.
    Auch gibt es unterschiedliche Tarife wie ambulant, stationär, Zahn - da kann man sich entscheiden, was einem persönlich wichtig ist - in Bezug zu den Kosten.
    Beitragsrückstellungen für das Alter/Rente wäre als später senkender Bestandteil auch zu hinterfragen.
    Solange der Arbeitgeber die Hälfte an dem Beitrag zahlt, lohnt es sich, dieses zu nutzen, bes. für Männer (bei mir weiblich nicht, eh über Grenze).

    @Lorenz: Wenn's dir hilft, würde ich dir per privater Nachricht schreiben, für welche KV ich mich entschieden habe. War allerdings vor der Diabetes-Diagnose, wie schon beschrieben. Dennoch hättest du schon mal eine Versicherung, wo du konkret nachfragen könntest.

    @Cracktros
    Das 'Solidarprinzip' ist eher eine romantische Vorstellung.
    Selbst Gutverdiener schlüpfen wieder unter die Fittiche der gesetzlichen Krankenkasse, wenn Frau und Kinder mitversichert werden müssen, weil ein Beitrag für die Familie dann ausreicht.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 28.02.2018 22:26:09 | IP (Hash): 1744877765
    Elfe schrieb:
    Habe und hatte keinen Basisvertrag.
    Zum Zeitpunkt meiner Diagnose hätte meine bisherige gesetzliche KK das Analoginsulin nicht bezahlt (vor 2002)




    Ab wann war Analoginsulin auf den Deutschen Markt verfügbar?

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.02.2018 23:25:56 | IP (Hash): 36210911
    Darum geht es eigentlich nicht, sondern was erkennt die KV an.
    Nur z.B. Link 2006 http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/5096.htm
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1006
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 01.03.2018 12:03:34 | IP (Hash): 7047978
    Humalog gibt es seit 1996, Novorapid seit 1998/99 (da habe ich unterschiedliche Infos gefunden). Im Jahr 2000 waren definitiv beide in D verfügbar und wurden auch von den KVs übernommen.

    Anfang der 2000er gab es wirklich machmal Probleme bei der Verschreibung, besonders für Typ 2, aber auch für Typ 1er. Ich erinnere mich, dass ich einige Zeit nur Reimporte verschrieben bekommen habe...
    Bearbeitet von User am 01.03.2018 12:13:57. Grund: Korrektur
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 01.03.2018 13:51:38 | IP (Hash): 1916321306
    Elfe schrieb:

    Das 'Solidarprinzip' ist eher eine romantische Vorstellung.
    Selbst Gutverdiener schlüpfen wieder unter die Fittiche der gesetzlichen Krankenkasse, wenn Frau und Kinder mitversichert werden müssen, weil ein Beitrag für die Familie dann ausreicht.


    Die GKVs dürfen mischkalkulieren, also die Kosten auf alle Mitgliedsbeiträge umlegen, und brauchen nur an der Summe ihrer Verträge zu verdienen. Die PKVs müssen demgegenüber JEDEN einzelnen Vertrag komplett kostendeckend berechnen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 01.03.2018 14:42:24 | IP (Hash): 953323549
    Gesetzliche KV"s dürfen keinen Gewinn erwirtschaften. Sie müssen nur Kostendeckend sein. Erwitschaften sie Gewinne müssen diese an die Versicherten weitergegeben werden. Außerdem sind die Verwaltungskosten der gesetzlichen KV s viel geringer als die Verwaltungskosten der privaten.

    Die privaten müssen Gewinne erwirtschaften um Aktionäre auszuzahlen.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.03.2018 18:24:30 | IP (Hash): 550036854
    Lighthouse schrieb:
    Guten Morgen Lucky Lorenzo,

    jede Krankenkasse wird Dich aufnehmen, wenn es "nichts anderes ist als Diabetes". Du bekommst entweder hohe Zuschläge oder den Ausschluss der Krankheit in Deinen Vertrag geschrieben.

    Probeantrag bei jeder Krankenkasse stelle und abwarten, wobei Tee zu trinken nicht die Wartezeit verkürzt.

    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.



    Ja, die Möglichkeit das ein Typ 1 Diabetiker eine private Krankenversicherung abschließen könnte existiert nur zu welchen Preis das möglich ist, ist die Frage.
    Da private Krankenversicherung Gewinne, mit jedem einzelnen Versicherten ,erwirtschaften wollen und müssen und eine mischkalkulation nicht möglich ist müssen entweder alle Kosten die durch den Typ 1 Diabetes entstehen ausgeschlossen werden oder der Vertrag muss um diese Kosten teurer sein als bei nicht Diabetikern.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 13.01.2019
    am 13.01.2019 07:59:12 | IP (Hash): 274532488
    Hallo das ist nicht so einfach zu beantworten. Es dürfte laut https://www.private-krankenversicherung-kosten.org/private-krankenversicherungs-news/ nicht gleich zum Ausschluss führen. Doch musst du sicherlich einen höheren Risikoaufschlag in Kauf nehmen. Bisher sind sich die Ärzte uneins, welcher Verlauf von Diabetes schlimmer ist... I oder II. Es stimmt, dass man sich hinsetzen muss und die Anbieter selbst anfragen sollten...Doch lieber schriftlich...so bekommst du die Antwort schwarz auf weiß....ein Telefonat ist leider nichts Wert.
    Bearbeitet von User am 13.01.2019 07:59:53. Grund: Fehler