Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 06.04.2018 18:01:14 | IP (Hash): 550036944
    TypEinser schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert



    Täglich sind so einige Insulinpflichtige in Flugzeugen unterwegs - kann man nicht die einfachen Lösungen akzeptieren?

    Außerdem ist meine eigene Erfahrung mit Diabetes und Reisen mir näher als Google-Ergebnisse mit fragwürdigen Inhalten.
    Wenn man so manchen zuhört ist Reisen mit T1 vergleichbar mit der ersten Mondlandung...

    Mein Tipp: Einfach Reisen.



    Als ob dieser Thread nicht peer google Suche zu finden ist.

    Allgemein

    Ich lese gerne Blogs und schaue gern VLogs in denen Menschen ihre Sicht darstellen- Wäre das hier ein Blog müsste der Titel der Beiträge heißen meine 12 Flüge mit Ziel USA.
    Als Antwort auf eine offene Frage. "Hallo Eine Frage: ich plane einen längeren Flug! Mind. 9,5 bis 12,5 h. Muss hier als Diabetiker etwas beachtet werden? (typ1)"
    beleuchtet jede Antwort nur einen Teil des Komplexes. Daraus einen "Streit" entstehen zu lassen, die Antwort des "anderen runterzumachen" wirkt auf mich schon Merkwürdig.

    Zum Thema Flug und Diabetes- Auch ich kennen keinen Menschen mit Diabetes, der wegen des Diabetes eine Flugreise nicht unternehmen konnte. Aber, ich kenne genügend Reiseziele in denen es nicht so läuft wie ein Flug D -USA. Ich kenne genügend, auch mit Diabetes, Menschen die Reiseziele auswählen deren Sprache sie nicht beherrschen...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 07.04.2018 03:17:56 | IP (Hash): 145430705
    Wer will den streiten.

    Und natürlich führen Langstreckenflüge in Länder, deren Sprachen von Touristen nicht unbedingt fließend gesprochen werden.

    Allerdings sollte man mit Englisch auf internationalen Flughäfen schon hinkommen... Und ich denke nicht dass der Themenstarter in den Tschad oder nach Somalia fliegt. Da würde ich mir auch Sorgen machen...

    "Blogs" gibt's hier einige... Z.B. zu Unterzuckerungen... ;)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 88
    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 07.04.2018 11:03:33 | IP (Hash): 763571614
    Ich sehe das wie TypEinser, Englisch reicht an internationalen Flughäfen für die Kommunikation aus. Für das Herumkurven im Land ist es aber sicher kein Nachteil, den Diabetes auch in einer Sprache ausdrücken zu können, die zumindest von einem Teil der Bevölkerung verstanden wird. Nicht so sehr wegen der Behörden, sondern falls man irgendwo Hilfe braucht. Französisch und Spanisch würden da das Spektrum der Reiseländer schon mächtig erweitern. Im Notfall lässt man sich das aufschreiben.
    Man kann an internationalen Flughäfen und auch Grenzen am Landweg jede Menge Schwierigkeiten haben, der Diabetes-Kram gehört aber nicht dazu. Diabetiker wie auch Nicht-Diabetiker sollten vielmehr gut überlegen, welche Medikamente sie sonst noch im Gepäck haben. Da gibt es durchaus Medikamente, die in unseren Landen leicht verschrieben werden, bei der Einreise in andere Länder aber Probleme machen können. Und da braucht man dann wirklich ein ärztliches Attest, und selbst das berechtigt nur zu einer sehr beschränkten Einfuhr. Dies gilt auch für so bekannte touristische Destinationen wie VAE, Singapur und Thailand.
    Bezüglich Tschad und Somalia kann man entspannt sein, dort gibt es keine Probleme mit dem Diabetes-Zeug. Darum würde es mich interessieren, wo denn diese weißen Flecken sind, wo man Schwierigkeiten mit dem Diabetes-Kram hat. Ich kenne keine. Da ich, wie viele andere auch, gerne reise, würde ich das auch gerne wissen, um darauf vorbereitet zu sein.
    LG Geri
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 07.04.2018 12:49:45 | IP (Hash): 1713004238
    Ich habe zwei Erfahrungen die, dem Widersprechen:
    In einem Land dessen Sprache ich auch als native speaker behersche, wurde ich von einer Arztpraxis, aufgefordert ein Attest vorzulegen um an Insulin zu kommen.
    Und am Flughafen Frankfurt wurde bei einer Stichprobenkontrolle ein Attest verlangt. Wie die Rechtsituation war, ist mir egal. Durch die Vorlage des Attestes ging alles unkompliziert.
    Bearbeitet von User am 07.04.2018 14:24:28. Grund: -
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 88
    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 07.04.2018 13:26:44 | IP (Hash): 763571614
    Ich bin doch nicht gegen dieses ärztliche Attest und wie du richtig sagst, kann es hilfreich sein in bestimmten Situationen. Ich besitze ja selbst eines. Ich habe nur geschrieben, dass es keine Rechtsgrundlage gibt, es einzufordern.
    Klar macht es Sinn, es beim Arzt vorzuweisen, um schnell ans Insulin zu kommen. Hättest du kein Attest gehabt, hätte der Arzt natürlich auch feststellen können , dass du Diabetes hast, aber es wäre um vieles mühsamer gewesen.
    Wenn von mir bei der Einreise in Frankfurt ein solches Attest verlangt wird, zeige ich es allerdings nicht vor, auch wenn ich es bei mir habe. Da bin ich einfach zu giftig. Das lasse ich mir nicht gefallen. Aber vielleicht bin ich da auch nur zu stur oder zu sehr, vor allem aus Afrika, den dauernden Streit mit Grenzbeamten (aber eher an Landweg-Grenzen) gewöhnt. Hatte aber nie etwas mit Diabetes zu tun.
    Ich verstehe jeden, der seine Ruhe will, das Attest vorzeigt und ungestört weiterzieht.

    LG Geri
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 88
    Mitglied seit: 08.06.2017
    am 08.04.2018 12:19:00 | IP (Hash): 1942231032
    Danke an cracktos, Elfe bzw die anderen hilfreichen Inputs !
    Gewisse Gedanken muss man sich schon machen vor einer langen Reise .. meine Kollegin hat 2 Tage auf ihren Koffer warten müssen.. na das wär was, ich würde rotieren .. die im Handgepäck geführte Patrone sollte schon 2-3 Wochen reichen.. detto Teststreifen .. die Einreisebestimmungen wurden seit Trump verschärft.. ich möchte mir nach einem langen Flug Probleme ersparen.. bei meinen Flügen Spanien hat dich keine Sau für die pens interessiert, obwohl am Monitor sichtbar .. ein nachfragen hätte ich mindestens erwartet..
    Irgendwo las ich ^arzt hätte fragen können..^ dazu folgendes Erlebnis: hatte vor einem Jahr heftigen Virus erwischt.. konnte dem Notarzt gerade noch die Türe öffnen, Kreislauf war am Ende.. Info der Sachlage an Arzt .. dieser machte zuckermessung.. alles gut gemacht.. 280.. hab ihm erklärt habe Lada Diabetes .. fragt mich der ob ich nicht eine Bestätigung über meinen Diabetes habe.. gibts sowas? Der misst einen Zucker von 280 und hinterfragt meine Erkrankung ..vermutlich nur weil er von Lada noch nichts gehört hat.. auf. der Fahrt ins Spital hat er gegoogelt, vermutlich hat er sich bezgl Lada informiert ..(vielleicht haben ihm meine Cola Dosen im Wohnzimmer irritiert... ich erwarte nicht das jeder Arzt Lada kennt ..was ich aber erwarte ist etwas HIRN!!!!)

    By the way: in Ibiza Reise ich einfach ein, soll heißen ich steige aus, hole die Koffer und gehe zum Taxi .. in USA ist das nicht so.. man wird gefragt was man hier macht usw.. hier auffallen ist nicht günstig...
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.04.2018 01:11:47 | IP (Hash): 218717528
    Hallo Stefano,
    bei jeder Flugreise kann mit den Koffern etwas schiefgehen, hatte auch schon beschädigte Koffer nach Flügen, als hätte jemand Weitwurf mit dem Gepäck geübt.

    Nimm mehr Insulin mit als ausgerechnet, mindestens eine Reserveampulle.
    Auch mehr Testsensoren.
    Kann gut sein, daß du ggfs. öfter messen musst - Zeitumstellung, anderes Essen, Unternehmungen usw.

    Ich habe vor Flug nach Spanien freiwillig vor Durchleuchten des Handgepäcks gesagt, daß ich Diabetiker bin und eben diese spitzen Gegenstände dabei habe. Wurde nur zur Kenntnis genommen und abgenickt, keine Sichtkontrolle oder nachfragen nach Attest.

    Am Urlaubsort das Insulin gut geschützt aufzubewahren - wie beschrieben Vorrat in Thermosflasche - hat auch etwas mit einer persönlichen Erfahrung zu tun.
    War damals noch kein Insulin, sondern ein flüssiges Medikament in einer Glasflasche.
    Hatte unvorsichtigerweise dieses auf dem Nachttisch stehen lassen und das Zimmermädchen hatte dieses auf den Boden weggefegt und zerbrochen.
    Habe auf den Kanarischen Inseln dieses nicht erhalten können: "Sie sind hier näher an Afrika als an Spanien".

    Zu dem, was du zu LADA geschrieben hast:
    LADA steht bei mir in der Diagnose vom Arzt - eben auch für Krankenkasse.
    Aber im Diabetiker-Ausweis werde ich als Typ 1 geführt (Sonderform eben spät als Erwachsener) und auch die Schulungen waren mit Typ 1ern - die seit Kind/Jugend sich schon damit befassen müssen.
    Also sage ich: Bin 1er.
    Selbst das verstehen viele im Umfeld nicht, 2er ist mehr bekannt (mit allen Vorurteilen).

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 09.04.2018 01:18:00. Grund: Korrektur Text