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Verbeamtung mit Diabetes Typ 1/ PKV

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 13.04.2018 18:29:43 | IP (Hash): 1873686133
    Liebe Elfe,

    nur um es richtig klar zu stellen,
    bis zu meinem "Ausstieg" aus der Selbständigkeit war ich immer zahlendes Mitglied der GKV; bin es auch heute als Rentner wieder : zahlendes Mitglied der GKV

    Ohne nachzurechnen behaupte ich, ich habe mehr Beiträge geleistet als manch PKV - Versicherter, will es aber nicht berechnen weil ich es als unnötig empfinde solche Vergleiche anzustellen.
    Letztlich, jeder muß seinen eigene Entscheidung treffen und sollte bereits im Anfangsstadium des Berufslebens nachdenken, ja: nachdenken: was ist für mich das Beste und Richtige.
    Und natürlich auch zu dieser Entscheidung stehen !
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 19:20:35 | IP (Hash): 1033794806
    Elfe schrieb:


    Was mich an der GKV stört, ist, daß die Beiträge steigen, aber alles mögliche gekürzt wird und als unnötig bewertet werden, Beispiel Augendruckmessung hatte ich schon genannt.


    -Also, bei meiner GKV sind die Beiträge seit Jahren stabil: Politisch gewollt sind meine Zahlungen 1 mal gestiegen, weil die Politik den Arbeitgebern Geschenke gemacht hat, die ich finanzieren musste. Die Politik stieg aus dem Paritäts-Prinzip aus- Bei insgesamt gleich bleibenden Beiträgen mussten die Arbeitnehmer mehr bezahlen und die Arbeitgeber weniger. Wer die Verwaltungskosten von PKVs mit GKVs wird festdellen, dass die gesetzlichen sehr niedrige Kosten in diesen Bereich hat. Keine Private Versicherung kann so niedrige Kosten aufweisen. Jeder in der GKV kann sich zusätzlich versichern um die gleichen Leistungen, wie ein PKV Versicherte zu erhalten

    -Die PKVs haben unterschiedliche Tarif-Pakete. Der Basis-Tarif der PKVs entspricht dem Tarif der GKVs. Und wer solch einen Basis-Tarif einer PKV betrachtet der Stellt fest, dass sie eher weniger finanziert als die GKVs. Das FreeStyle Libre wird von fast jeder GKV finanziert.

    Elfe schrieb:

    Auch daß Medikamente nach Wirkstoff nur ausgesucht werden und auf einmal ein anderes Medikament nur erhältlich ist.


    Schreibt ärztliches Fachpersonal "et idem" unter einem Rezept muss genau dieses Präparat herausgerückt werden. Jedoch müssen Versicherte den Aufschlag, für die Mehrkosten für ein vergleichbares Präparat mit dem die KK Rabat -Verträge hat selbst bezahlen.

    Elfe schrieb:

    Unsozial finde ich geradezu die Zuzahlung für alle gesetzlich Versicherten, ob Harz IV-Empfänger, alleinerziehendes Elternteil oder Rentner am Mindesteinkommen..


    Hiervon können sich Hilfsbedürftige befreien lassen.



    Elfe schrieb:
    Finde das Gesundheitssystem insgesamt nicht richtig ausgerichtet, per politisch Verantwortlicher..


    Kein Angst, der neue Gesundheitsminister hat keine Zeit um Verantwortung zu übernehmen, denn seine Zeit muss er Verwenden um Minderheiten und Hilfsbedürftige, durch Pöbelei, zu Verunglimpfen. ;-)


    Bearbeitet von User am 13.04.2018 19:56:50. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.04.2018 19:44:31 | IP (Hash): 218717528
    Hallo Falkreiner,
    hattest du zwischenzeitlich anders beschrieben. kostenfrei mitversichert und 285 € pro Jahr!

    Muss selber monatlich einen Mehrbetrag finanzieren und abschätzen.
    Da ich weiblich als PKV-Versicherte sowieso schon mehr zu Arbeitgeberbeitrag nur bis zur Bemessungsgrenze unterstützt werde, habe ich eine zusätzliche private Rentenversicherung.

    Kann da entscheiden, Auszahlung des Kapitals oder monatliche Rente, um eben auch PKV-Beiträge zahlen zu können.
    Nachrechnen können meine Erben, wenn ich vorher versterben sollte.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 13.04.2018 19:48:02. Grund: Korrektur Schreibfehler
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 24.03.2018
    am 13.04.2018 23:34:04 | IP (Hash): 869194642
    Danke für die große Beteiligung.
    Ich bin ja Beamter aber während der Ausbildung noch gesetzlich versichert und war es ja auch schon vor der Ausbildung.
    Ich war bisher immer mit meiner Versicherung zufrieden und muss auch zugeben, dass die PKV nicht unbedingt besser ist, also nicht unbedingt wie viele immer so berichten. Klar kann man ja gewisse Leitungen vereinbaren wie Chefartzbehandlung und Einzelzimmer. Jedoch sind diese auch nicht unbedingt Luxus, denn ob eine Chefartzbehandlung besser ist, ist fraglich und auch alleine wenn man die Rechnungen erhält, wo man dann wundert was da alles angegeben wird. Einzig vorteilhaft ist die Wartezeit, aber da wird sich ja auch was bei der GKV ändern. Laut Herrn Spahn. Hätte ich die Möglichkeit würde ich mich weiterhin gesetzlich versichern. All Beamter wäre es auch nicht vorteilhafter sich freiwillig gesetzlich zu versichern, da man auch den Arbeitgeberanteil zahlen würde und man dann keinen Anspruch auf Beihilfe hätte. Da man ja 50% Beihilfeberechtigt ist, fällt der Betrag vlt. geringer aus als wenn sich ein Selbstständiger sich versichern würde. Aber leider im Vergleich zu der Besoldung ja auch schon nicht ohne ist. Da in der PKV bei Krankheit Risikozuschläge erhoben werden.
    Weiterhin würde ich gerne wissen von euch, wie das mit den vorstrecken ist - insbesondere in der Apotheke, weil man als Diabetiker ja auch gewisse teure Medikamente braucht und wie der Vorgang mit der jeweiligen Beihilfestelle abläuft. Muss man dann immer in Vorleistung gehen?
    Wirklich eine schwere Entscheidung, weil man nicht so leicht aus der PKV raus kommt und es ja heißt einmal Beamter immer Beamter.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.04.2018 10:50:56 | IP (Hash): 1782362523
    Abc123 schrieb:

    Weiterhin würde ich gerne wissen von euch, wie das mit den vorstrecken ist - insbesondere in der Apotheke, weil man als Diabetiker ja auch gewisse teure Medikamente braucht und wie der Vorgang mit der jeweiligen Beihilfestelle abläuft. Muss man dann immer in Vorleistung gehen?
    Wirklich eine schwere Entscheidung, weil man nicht so leicht aus der PKV raus kommt und es ja heißt einmal Beamter immer Beamter.



    Ja, man muss immer in Vorleistung gehen, auch bei teuren Hilfsmitteln, und die Bearbeitung -und damit die Erstattung der Vorleistung- kann, je nach Aufwand, einige Wochen in Anspruch nehmen. Aber, dIE Beihilfe ist der Teil der für Gesunde Beamte, die PKV günstiger macht als die gesetzliche Krankenversicherung. Würde der Dienstherr die privaten Krankenversicherungen nicht Subventionen würde es sich für Beamte nicht lohnen sich privat zu versichern.
    Allerdings sollte jeder der sich privat Versichert daran denken, dass die Beträge im Laufe des Lebens drastisch steigen können wenn eine Erkrankung dazu kommt. Besonders im Alter geschieht so etwas, also dann wenn die gesetzliche Versicherung die Beträge senkt. Deswegen ist der Wechsel, im hohen Alter, von der PKV in die GKV fast kaum möglich.
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    Mitglied seit: 24.03.2018
    am 14.04.2018 12:03:12 | IP (Hash): 133496088
    Ja wäre aber leider sehr schwer, wenn man z.B mehr als 1000 Euro vorstrecken muss. Da gibt es bestimmt einige Möglichkeiten, sonst wäre es ja unzumutbar.
    Das was du erwähnst, also dass die Beihilfe die PKV Beiträge so günstiger macht, als die gesetzliche stimmt nicht so ganz (Wenn du nicht die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung meinst). Würde und hätte man die Möglichkeit, sich normal gesetzlich zu versichern, dann würde man besonders am Anfang der Karriere im Vergleich deutlich weniger zahlen, da diese ja auch abhängig vom Gehalt anfallen.
    Alleine die Spitzenleute wie die Beigeordnete oder der Bürgermeister die ja auch Beamte sind, da ist es so dass die PKV-Beiträge deutlich unter den GKV-Spitzensatz sich einordnen.
    Bei mir auf der Arbeit, würden sich so viele gesetzlich versichern, wenn sie die Möglichkeit hätte wie z.B in Hamburg.
    Ergänzend ist zu sagen, dass man doch eine Krankheit währenddessen man ja Privat versichert ist, nicht automatisch zu einer Steigerung der Beiträge führt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 14.04.2018 14:14:34 | IP (Hash): 1873686133
    Hallo Falkreiner,
    hattest du zwischenzeitlich anders beschrieben. kostenfrei mitversichert und 285 € pro Jahr!

    Hallo Elfe,

    um es klarer auszudrücken:
    nach meiner Gewerbeabmeldung und Eintritt in die gewollte Arbeitslosigkeit, allerdings ohne jegliche staatliche Hilfe/Unterstützung ( Hartz IV o.ä. ) kroch ich für ca. 5 Jahre in die Familienversicherung bis zur ersten Auszahlung meiner Regelaltersrente - meine Frau und ich wir waren immer gemeinsam in einer GKV (DAK , vorher mal ZollernALB ) versichert. In dieser Zeit zahlte ich keine GKV - Beiträge bei vollem Versicherungsschutz. Habe dafür aber lebenslänglich wesentlich mehr als PKV - Versicherte eingezahlt - nun traf mich das (gute) Solidarprinzip der GKV.
    Die ca. 285 € pro Jahr beziehen sich auf Medikamentenzuzahlungen, ich zahle diese sich jährlich etwas ändernde Summe, abhängig von Rentenhöhe, im Dezember im Voraus an die GKV und bin dann das ganze Jahr von jeglicher Zuzahlung befreit.
    Bitte nicht verwechseln mit den monatlichen Versicherbeiträgen gemäß meinen Renteneinkünften, dort werde ich wie jeder Andere - also Arbeitnehmer - behandelt und zahle Beiträge - aber sehr moderate!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.04.2018 14:24:14 | IP (Hash): 1782362523
    Da ich als Uni Absolvent, der kein Beamter ist aber gut entlohnt wird, frisch im Job stehe, habe ich mich mit den KVs auserneinder gesetzt. Würde ich, mit meinen heute 27 Jahren, kein Diabetes Typ-1, mit 5 Jahren, entwickelt haben, wäre eine PKV sehr viel günstiger als die GKV.
    Um die Beiträge, von unterschiedlichen Anbietern, vergleichen zu können müsste man auch die unterschiedlichen Leistungen in den Paketen bewerten. Da existieren Pakete in denen Medikamenten nicht in den Leistungskatalog fallen. Solche Pakete sind günstiger als jene in denen diese Kosten die PKV übernimmt. Und nun kommt der Trick für Beamte: Sie können die günstigeren Pakete nutzen, da der Dienstherr, durch die Beihilfe, die Erstattung übernimmt. Der Dienstherr gibt auch einen Zuschuß zur Versicherung von Ehepartnerinnen und Kindern, eine Leistung die Angestellte, die gut verdienen, nicht erhalten
    Als Typ-1 Diabetiker kommen jedoch noch Risiko-Aufschläge hinzu. Also muss geprüft werden ob es sich immer noch rechnet in eine PKV zu gehen. Und stellen sich später andere Erkrankungen ein, steigt auch der Beitrag. Hat man sich einmal für die PKV entschieden ist der Wechsel in die GKV schwer bis garnicht möglich. Es soll verhindert werden, das Rosinen-Pickerei betrieben wird.

    Aber, diese Rosinen-Pickerei wird dadurch betrieben, dass ausgerechnet die Gutverdienden aus dem Solidarprinzip ausscheiden können und der Staat seine gesunden Beschäftigten, aus dem Solidarprinzip, aussteigen lässt. Jeder der Verbeamtet wird, wird Untersucht und Menschen mit hohen Risikofaktoren, wie z.B. Übergewicht, werden nicht Verbeamtet.
    Bearbeitet von User am 14.04.2018 15:32:56. Grund: -