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Langsam weiss ich nicht mehr weiter
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Elfe
Rang: Gastam 25.04.2018 20:07:39 | IP (Hash): 289348296
Fettnäpfchen schrieb:
Habe eine Neuropathie in den Füßen. Ständige Schmerzen.
Einblutung im rechtes Auge, wird behandelt, bekomme Spritzen ins Auge.
Augenhintergrund auf beiden Seiten geschädigt, werde bald gelasert. Erst das linke, dann wenn die Spritzen abgeschlossen sind auch das rechte Auge.
Hallo Chrissy.
oh je.
Hoffe, daß die Neuropathie sich bessern kann, wenn du nicht mehr diese hohen Blutzuckerwerte hast.
Ob die Augenprobleme wirklich auf Diabetes zurückzuführen sind?
Kann auch ohne Retinopathie notwendig sein: Spritzen bei Makula-Degeneration.
Bei mir wurde die Netzhaut auch schon gelasert, 'festgetackert', hatte nichts mit Diabetes zu tun.
Im Nachtrag zu meinem gestrigen Beitrag möchte ich noch auf ein Video der sogen. Ernährungsdocs hinweisen:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Mit-Eraehrung-und-Insulin-Diabetes-einstellen,ernaehrungsdocs382.html
Dabei geht es um einen männlichen Patienten, der 15 Jahre lang als 2er behandelt wurde, obwohl er eigentlich 1er ist.
Die Antikörper wurden nicht bestimmt !
Aussage zu Anfang dieses Films: Vermutete 10 % der 2er Diabetiker werden falsch behandelt !
Im weiteren Verlauf finde ich bemerkenswert:
Kohlenhydratvermeidung (und nicht spritzen) hat sogar eine HbA1c-Erhöhung auf 10 ergeben !!!
Kann also nicht die Lösung sein.
Weil, selbst wenn per Ernährung keine Kohlenhydrate zugeführt werden, werden diese im Organismus gebildet über verschiedene Vorgänge, um Organe mit Glukose versorgen zu können, die diese brauchen. - Basalinsulin ist deshalb für den Grundstoffwechsel notwendig.
So manch andere Aussagen des Ernährungsdocs finde ich aber grenzwertig - u.a. KH-Gehalt von Obst wie Weintrauben in Würfelzucker darzustellen (1 Stück Würfelzucker wiegt 3 g).
Finde die KHE auf 10 g bezogen besser.
Habe damals so ein Papierfaltblatt bekommen - Vorgänger von diesem nun online verfügbar
http://www.merian-apotheke.de/download/kh-tabellen.pdf
Liebe Grüße
Elfe
Bearbeitet von User am 25.04.2018 20:09:25. Grund: Leerzeichen X -
am 25.04.2018 21:20:29 | IP (Hash): 1169565863
Elfe schrieb:
Dabei geht es um einen männlichen Patienten, der 15 Jahre lang als 2er behandelt wurde, obwohl er eigentlich 1er ist.
Die Antikörper wurden nicht bestimmt !
Im weiteren Verlauf finde ich bemerkenswert:
Kohlenhydratvermeidung (und nicht spritzen) hat sogar eine HbA1c-Erhöhung auf 10 ergeben !!!
Was soll der unsinnige Vergleich!?
Chrissy spritzt Insulin und hat sicher nicht vor, sich das Insulin wegnehmen zu lassen. Ein Unterschied würde sich demnach nicht ergeben, falls Antikörper festgestellt werden sollten. Der Typ ist für Chrissy wirklich nicht mehr die wichtigste Frage, zumal die bisherige Entwicklung stark auf Typ2- Diabetes hinweist.
Für Chrissy ist es wichtig, einen Diabetologen zu finden, der ihr dabei hilft.die Insulinresitzenz loszuwerden, um mit vernünftigen Insulinmengen den BZ und das Gewicht in den Griff zu bekommen und die Verschärfung der Folgeerkrankungen zu stoppen. Allgemeine Empfehlungen, die für alle Diabetiker gelten sollen, reichen dazu ganz bestimmt nicht aus.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 26.04.2018 01:39:51 | IP (Hash): 289348296
@Rainer
In keinster Weise unsinnig, von meiner Seite gesehen.
Äußerlich gegebene Insuline bedürfen genauerer Dosierung.
Sehe keine unbedingten Typ 2-Diabetes, Chrissy ist viel zu jung - sowohl aktuell als auch zu Beginn.
So allgemeine Empfehlungen à la LCHF ist ja eher so dein Ding, KH-Vermeidung ist es eben nicht.
Du weißt noch nicht mal, ob du wirklich Mody bist, dennoch so stolz auf nur Basal und fettlastige/Butter-Zufuhr (Wunderblümchen hast du noch nicht gefunden).
Kannst du gar nicht aus eigener Erfahrung wissen, wie Umgang mit Mahlzeiteninsulin funktioniert. -
am 26.04.2018 11:19:20 | IP (Hash): 1096058883
Hallo Leidensgenossin,
ist bei dir schon mal an MODY, Typ 3 gedacht worden? Ein erblicher Gendefekt, es fehlt das Enzym, das für die Öffnung und Abgabe des Insulins verantwortlich ist.
Dafür spricht dein junges Alter, vor allem bei Eintritt des Diabetes.
Deine Ansprechen auf Insulin, das zum umfassenden und schnellen Absinken der Werte führt, sodass man verführt ist, das Ganze wieder ad acta zu legen.
Ich selbst habe eine ähnliche Geschichte hinter mir, seit der Pubertät diffuse Probleme mit dem Essen, ind er Schwangerschaft mit 25 J. dann Diabetes festgestellt. Von da an rumgestocher alles Beteiligten im diffusen Nebel, denn in den80ern hatte kein Arzt auch nur annähernd eine Ahnung.
Typ 2 in dem Alter????
Meine Mutter und meine Oma, das gleiche Krankheitsbild.
Heute nehme ich immer noch Glimepirid, denn anders als bei Typ 2 führt das bei T3 nicht zu einer Schwächung der Bausspeicheldrüse, sondern unterstützt das Abgeben des Insulins, das durch einen Gendefekt behindert ist. Zusätzlich Mahlzeiteninsulin, wenn mehr gegessen wurde und zur Nacht Langzeitinsulin.
Auffalend ist immer noch, dass ich bei der Gabe von dem Mahlzeiteninsulin nur etwa 3-4 Einheiten brauch, dann tut sich aber schnell was. Bin immer wieder erstant, über diese rasante Wirkung.
Welchen dieser vielen Unterformen ich habe, weiß ich auch nicht so genau, wurde nicht getestet, weil viel zu teuer, aber seitdem läuft es einfach besser. Danke an meinen DiaArzt, der diese richtige Vermutung hatte und mich entsprechend behandelt. Bis zu ihm war es auch ein weiter Weg und die Behandlung erfolgte wie T2 mit dem Zusatz der 3 D`s: Dick, Dumm. Diabetes. Selber schuld, wenn sie soviel isst. Hätte gern den smilie mit dem Hämmerchen.
MODY : https://de.wikipedia.org/wiki/MODY
Ich will dich nicht noch mehr verunsichern, aber du bist noch jung genug, um den Krankheitsverlauf zu verbessern. Denn im höheren Alter, falsch behandelt, entwickelt sich ein massiver Typ 2 und das war`s.
LG heaven
Bearbeitet von User am 26.04.2018 11:22:35. Grund: Fehler1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.05.2018 15:59:48 | IP (Hash): 740776516
Hallo,
also auch wenn meine Geschichte anders ist, so begann sie ganz ähnlich. Mit Metformin und der Ansage: wird schon! Unabhängig von meinem Verlauf - hier gehts ja um Dich - muss ich Dir sagen ich kenne Dein Problem.
Mit 3 normalen Mahlzeiten (aus meiner Sicht) brauche ich locker 180 - 200 IE Bolus. Ich bin auch ein Typ2. Dazu kommen bei mir aktuell 150 IE Basal. Ob das alles normal weiß ich nicht. Ich habe mich heute hier erst angemeldet um Antworten zu bekommen bzw. mich auszutauschen.
Leider habe ich aufgrund meines Berufes / Lebenswandel keinen festen Hausarzt und die ganzen Diabetesexperten mit denen ich zu tun hatte, wollten mich auch nicht beraten, da ich eben nie vor Ort bin, sondern immer unterwegs.
Ich spritze Lilly Humalog und brauche für Dein beschriebenes Frühstück (allerdings mit 4 Spiegeleiern dazu) auch 30 - 50 Einheiten.
Bei mir kommt hinzu, dass das Basal irgendwie nach 9-11h aufhört zu wirken. Irgendwann geht der Wert einfach nach oben. Wenn ich mal länger schlafe. 8h alles normal mit Werten zwischen 75-90 und dann klettert er ohne Grund auch bis auf 200 wenn ich nicht Korrektur spritze. Alles seltsam. Vielleicht finden sich hier ja andere mit Erfahrung was das Thema angeht.
Auf alle Fälle lass Dir gesagt sein: Du scheinst nicht der einzige Mensch zu sein, der krasse Mengen an Insulin benötigt.
Michi