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Typ-2-Diabetes - wie man es in 2 Monaten loswerden kann?
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am 05.07.2018 21:20:34 | IP (Hash): 2029703449
Ich werde sagen, dass dieser Besuch bei diesem Diabetologen sehr seltsam verlaufen ist.
Die Krankenschwester, die interviewte, sagte, dass der Arzt nicht glücklich sein würde mit dem, was ich tat.
Und was mache ich, was mir schaden könnte?
Ich habe die Menge an Obst reduziert, essen Sie es gelegentlich 2-3 mal pro Woche
Ich esse mehr Gemüse
Ich esse viel Fett, aber das Gute, Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl und Butter oder vorzugsweise geklärte Butter, weil es Fett in seiner reinen Form ist, fast ohne Laktose
Ich esse kein Getreide in irgendeiner Form und Zucker
Und was ist so wunderbar an Brot, das ich nicht aus anderen Nährstoffen in meinen Körper bringen kann?
Ein Arzt, der mir mit meinem Diabetes sagt, ich solle wieder Brot essen, das ist ein Missverständnis für mich.
Ich verschreibe zweimal täglich ein Rezept für Metformin, ohne auf das HbA1c-Ergebnis zu warten und mit guten BZ-Werten, das ist mir auch fremd
Aber ich bin kein Arzt.
Und dass der Fall meine Gesundheit betrifft, werde ich mich mit einem anderen Arzt beraten.
Wenn er dasselbe sagt, werde ich natürlich Metformin nehmen, sogar 8 Mal am Tag, aber es muss 100% notwendig sein. -
Elfe
Rang: Gastam 06.07.2018 19:16:53 | IP (Hash): 1222600938
Wäre ganz gut, wenn du dich grundsätzlich mit Ernährung beschäftigen würdest (was ist wo drin - z.B. Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, KH-Gehalt und BZ-Wirkung).
Du hast nur eine Pauschalmeinung zu Obst, Fetten und Getreide.
Deine sogen. 'gute' Fett-Aufzählung ist nicht gut.
Kokosöl hat mehr gesättigte Fettsäuren, was du an der festen Konsistenz bei Raumtemperatur schon sehen kannst (mal abgesehen, daß dieses über weite Strecken importiert werden muss).
Olivenöl wird aus europäischen Ländern importiert, ist aber nicht hitzestabil.
Als so Universal-Öl zum Braten oder Zutat im Salatdressing bevorzuge ich Raps- oder Maiskeimöl.
Butter ist ein gesättigtes tierisches Fett.
Und solange bei dir nicht wirklich eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, musst du das nicht meiden.
Gibt aktuell so einen allgemeinen unsinnigen Laktose/Gluten-Vermeidungs-Hype.
Für Diagnostik gibt es eindeutige Bestimmungsmöglichkeiten, auch zu Zöliakie, die sich als Verdacht bei mir erfreulicherweise nicht bestätigt hat.
Auf z.B. Brot hätte ich nur schwer verzichten können.
In vielen Sorten erhältlich (Weiß-/Misch-/Vollkorn) und sehr praktisch als Proviant und gut kombinierbar mit allem möglichen Belag.
Kombination der Grundnahrungsmittel ist wichtig, bzgl. BZ-Wirkung.
Obst als Nachtisch zu Hauptmahlzeiten ist täglich möglich.
Als Zwischenmahlzeit pur schon anders.
Erdbeeren z. Zt. super = lecker und verhältnismäßig wenige KHs.
Bearbeitet von User am 06.07.2018 19:18:20. Grund: Antwort statt Zitat -
am 06.07.2018 20:53:29 | IP (Hash): 2029703449
Gibt es Vitamine oder Nährstoffe im Brot, die ich nicht in Gemüse finden kann?
Und vergessen wir nicht das Gluten in Getreide
Sie müssen keine Gluten-Intoleranz haben, um Sie zu verletzen. Es schadet allen mehr oder weniger.
Und Kohlenhydrate aus Brot sind wirklich unnötig.
Ich gebe sie mit Gemüse und Obst.
Kokosöl ist ein Wundertäter, es ist schwer, all seine Vorteile zu erwähnen.
Vor allem zu einer Zeit, in der wir einen Omega-3-Fettmangel in der Nahrung und einen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren haben
Und Olivenöl ist thermisch stabil, wo Sie solche Informationen über seine Instabilität haben.
Butterschmalz ist praktisch 100% Fett und enthält fast keine Laktose, zB im Vergleich zu Milch.
Und Gluten in Butter, das erste, was ich höre
Wenn Sie nach Gluten suchen, suchen Sie in Getreide ...
Obst, ja aber nicht alle und nicht jeden Tag ....
Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, grüne Bananen
Äpfel in kleinen Mengen, aber mehr wegen des darin enthaltenen Pektins
Aber warum konzentrieren wir uns auf Früchte, da wir so viele Gemüse haben ...
Nach dem Absetzen von Zucker und begrenzter Kohlenhydrate erscheint Gemüse nach nur einem Monat so süß wie Früchte.
Bearbeitet von User am 06.07.2018 20:55:57. Grund: f1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.07.2018 08:52:10 | IP (Hash): 1916663165
Alex_P. schrieb:
Die Krankenschwester, die interviewte, sagte, dass der Arzt nicht glücklich sein würde mit dem, was ich tat.
Hallo Alex,
ja, es gibt noch genügend Ärzte, die streng an den DGE-Ernährungsregeln festhalten. Zum Glück gibt es aber auch schon viele Ärzte, besonders unter den Diabetologen, die eine Low Carb Ernährung mit deren Vorteilen für Diabetes akzeptieren und gut finden. Auch in den aktuellen Leitlinien der DGE ist die Low Carb Ernährung als mögliche Ernährung bei Diabetes bereits fest verankert.
Du kannst ja nach einen weniger rückständigen Diabetologen suchen oder du bleibst bei deinem jetzigen Arzt und besprichst mit ihm lediglich deine Werte. So mache ich es mit meinem Arzt und der ist mit meinen Blutwerten vollauf zufrieden, mit den BZ-Werten, mit den Werten für Herz- und Kreislauf und mit meiner Allgemeingesundheit. So vernünftig, wie du dich ernährst, wird das bei dir sicher auch so werden und deinem Arzt wird nichts anderes übrig bleiben, als deine Erfolge zu akzeptieren.
Alles Gute, Rainer
Bearbeitet von User am 07.07.2018 11:00:44. Grund: . -
am 07.07.2018 11:43:19 | IP (Hash): 1302790349
Hallo an alle in diesem Forum, ich bin neu hier und kann dieser Ernährungsweise nur beipflichten. Ich habe erbliche Vorbelastung, 2015 extrem hohen Stress, da mein Mann an Krebs erkrankt war und da wurde auch bei mir ein Diabetes2 diagnostiziert, mit Morgenzucker über 200 und HbA1c 9,7!
Daraufhin habe ich 2 Wochen Metformin genommen und sehr schlecht vertragen, in dieser Zeit viel Literatur konsumiert und dann eigenständig Medikation abgesetzt und Low Carb Ernährung mit 4 mal die Woche Sport begonnen.
In 3 Monaten hatte ich den HbA1c Wert auf 7,7 und heute habe ich meine Blutergebnisse abgeholt und hatte 6,5!! Sehr glücklich darüber.
Ich esse keinen Zucker, keinen Weizen bzw. Weissmehl, keinen polierten Reis oder Nudeln. Allerdings in Massen, also kleine Portionen täglich, Quinoa, Amaranth, Wildreis, Eiweissknäckebrot und Kartoffel vom Vortag( lässt Blutzucker nicht so hoch ansteigen), sehr viel Gemüse, Tofu, in Massen Geflügel, Meeresfrüchte, Fisch, manchmal Lamm und auch Rind oder Schwen, aber sehr massvoll.
Ich glaube die Menge macht das Gift.
ich habe 10 Kilo abgenommen, mache hin und wieder Ausnahmen, dadurch lässt sich hervorragend damit leben.
Im Momment versuche ich Intervallfasten, also 18 Stunden nichts essen, innerhalb von 8 Stunden 2-3 Mahlzeiten, mir genügen 2 und vielleicht ein Snack wie Nüsse oder ein Joghurt.
Das entlastet alle Organe optimal. Zusätzlich nehme ich Vit.B Komplex, Magnesium, Alphaliponsäure, L-Arginin, Selen, Kurkuma, OPC. Auch Gerstengras Smoothies mit Mandelmich und ein paar süssen Himbeeren vor der ersten Mahlzeit sind sehr gut und auch sehr gesund.
Ich habe mich von Markus Berndt coachen lassen und empfehle seine Bücher aufs wärmste, er ist selbst Patient gewesen und durch ihn habe ich sehr viel über Diabetes2 lernen können, bzw. wie wir diese Krankheit bekämpfen bzw. rückgängig machen können.
Im Bioladen gibt es eine köstliche schwarze 92% Schokolade, die schmeckt mir sehr, die geniesse ich hin und wieder, sowie auch mal 1 oder 2 Glas Rotwein.
Ich habe etwas länger gebraucht, weil ich nicht so extrem no-carb unterwegs war, bin aber dadurch total zufrieden und es ist meine normale Ernährung geworden.
Ihnen Allen einen schönen Tag, Marie1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.07.2018 12:54:31 | IP (Hash): 2029703449
Hallo Rainer
Dieser Diabetologe wäre schwer zu dieser Art des Essens zu überzeugen.
Seine Empfehlung ist, das Brot zurück zu essen und Medikamente zu nehmen.
Aber es ist mir nicht so wichtig, jemanden zu etwas zu überzeugen, schließlich hat jeder das Recht auf seine Meinung.
Eine gute Veränderung wird für mich durch die Ergebnisse meiner Forschung und meines Wohlbefindens bestätigt.
Und im Moment sind alle Testergebnisse normal und ich fühle mich großartig. Ich habe viel Energie und Klarheit im Kopf.
Vorher war ich die ganze Zeit müde, hatte oft Kopfschmerzen und hohen Blutdruck.
Jetzt hat sich alles normalisiert.
Ich denke immer noch über eine kleine Änderung meiner Ernährung nach.
Ich kann es mir im Moment nicht leisten, aber ich würde gerne einen guten Slow-Speed-Entsafter kaufen.
Und die meisten Gemüse und Obst möchte ich in Form von Säften konsumieren.
Und dann können Sie leicht die richtige Menge an Vitaminen und SpurenElementen zur Verfügung stellen.
Gerade jetzt, wenn alle Gemüse und Früchte von Vitaminen und Spurenelementen weniger als zum Beispiel 30 Jahre früher sind.
Ich esse nicht 2 oder 3 kg Salate pro Tag, aber ich kann leicht 2 Gläser Obst- und Gemüsesaft trinken.
Und alles ist für meinen Körper leichter verdaulich.
Ich bemerkte eine interessantere Sache, wenn ich diese Diät benutze.
Nach einem Monat mit dieser Diät lernte mein Körper, Glukose aus Protein zu produzieren
Wenn ich die tägliche Aufnahme von Proteinen übertraf, obwohl ich keine Kohlenhydrate zu mir nahm, dann war BZ höher. Normalerweise, aber höher als es sein sollte.
Hauptsächlich geht es um tierisches Protein
Aber zum Beispiel, nach dem Verzehr von mehr Fisch, trat dieses Phänomen nicht auf
Oder hast du bei dir so etwas beobachtet?
Ich habe über diese drei Monate mit dieser Diät viel über meinen Körper und seine Reaktionen gelernt.
Jetzt versuche ich auch, die Menge an Protein, die ich esse, nicht zu überschreiten. 1 g pro 1 kg Körpermasse
So kommt es 80-90 g pro Tag für mein Gewicht heraus
Ich weiß eine Sache, Sie können sicherlich kein gutes Fett überdosieren, wenn wir zu viel essen, dann vertreiben wir ihn sofort auf der Toilette (ich habe es versucht)
Auf der anderen Seite gibt es bei Kohlenhydraten kein Problem, wie viel wir in uns essen, der Überschuss wird in unser Bauchfett umgewandelt.
Grüße an alle Diabetiker und ich wünsche all die niedrigen Zucker .... -
am 07.07.2018 13:03:31 | IP (Hash): 2029703449
Hallo Marie, ich stimme 100% zu
Und nur für Genauigkeit, unten ist der Link zu meiner Studie: HbA1c
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=285355772009543&set=a.260779804467140.1073741826.100016053672624&type=3
In etwas mehr als 2 Monaten konnte ich den HbA1c von 10,2% auf 5,2% senken, das ist fast die Hälfte.
Ich werde nicht einmal die Reduktion von TRI und CHOL von kosmischen Werten zur Norm erwähnen
Bearbeitet von User am 07.07.2018 13:12:38. Grund: Z -
am 07.07.2018 13:21:07 | IP (Hash): 693825939
Mein Gott, vor diesem Forum muss man geradezu warnen. Selbsternannte Heilsprediger, mit Halbwissen beschlagene Halbgötter, gepaart mit esoterischem Mist oder irgendwelchen Jünger obskurer Weltanschauungen oder Selbstbeweihräuchererer. Man kann nur entsetzt sein. Ich hab ja schon viel erlebt in meinem Leben, aber das ist eine Novität. Als wenn man DM heilen könnte.
Wächst jetzt eine neue Bauchspeicheldrüse - am Besten gleich das gesamt Verdauungssystem mit allem was noch dahinter hängt nur weil man obskure Ideen verfolgt oder angebliche Wundermittelchen oder Wunderdiäten verfolgt? Wenn ja, dann sollte dieses Forum mit seinen Mitgliedern ganz schnell ein weltweites Patent beantragen.
Und bitte Diabetologen schaut auf dieses Forum. Hier könnt ihr noch was lernen.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.07.2018 13:55:06 | IP (Hash): 2029703449
Und was ist so außergewöhnlich, wie Sie Diabetes und hohen Zucker haben, sollten Sie nicht Zucker essen und reduzieren Kohlenhydrate, die auch hohe BZ geben
Es ist eher eine logische Prozedur. -
Michael74
Rang: Gast