Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Befragung: Blutzuckermessgeräte
-
Cracktros
Rang: Gastam 11.05.2018 19:22:07 | IP (Hash): 1356773715
Das entspricht nicht ganz den Tatsachen, denn in der USA ist das erste Closed-Loop System zugelassen worden. Dessen KI ermöglicht durchschnittlich viel, viel bessere Werte als ales andere. Mal sehen wieviele Jahrhunderte vergehen bis auch Normalsterbliche in Europa etwas davon haben.
Nachtrag -nach reichlicher Überlegung ob ich das thematisiere, habe ich mich doch dazu entschlossen:
Gleich gute Ergebnisse, jedoch ohne Garantie auf Sicherheit, bringen Closed-Loop Systeme, die Menschen mit Diabetes und deren Angehörige, als Selbsthilfe konstruiert haben, und deren Software als Open Source Projekt, kostenfrei zur Verfügung stellen.
Das Problem: Solange grade mal ca 10.000 Insunpflichtige Menschen eine Pumpe tragen und noch weniger sowohl eine Pumpe als auch ein CGM , die Krankenkassen zu knauserig sind bei der Genehmigung, zu wenige Menschen mit Diabetes so etwas haben wollen und Ärzte gibt die das Vertäufeln oder eine perfide Kosten-Nutzen-Analyse aufstellen wird es noch ewig so weiter gehen ohne Verbesserungen.
Bearbeitet von User am 12.05.2018 14:08:29. Grund: - -
am 14.05.2018 10:15:55 | IP (Hash): 1100151873
TypEinser schrieb:
;))))
Nach der Abfrage welcher Hersteler aktuell so vorne liegt,
kommt die Frage nach den Kosten.
Und zum Schluß das wichtige:
(zitiert aus dem Fragebogen)
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Welche Art von Blutzuckermessung würden Sie bevorzugen?
Ein Blutzuckermessgerät welches per Stechen misst, mit hoher Messgenauigkeit
Ein Blutzuckermessgerät welches durchgehend per Pflaster misst aber etwas ungenauere Ergebnisse liefert
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Sorry, Blutzuckermessung per PFLASTER mit etwas ungenaueren Ergebnissen stelle ich mir in etlichen Jobs schon sehr schwierig vor... Ein Bluetooth-Pflaster? (Wie kommst du auf bluetooth? Leider werden hier viele Annahmen getroffen, ohne sachlichen Hintergrund).
Also bitte.
Ich will jetzt niemanden weiter ärgern...
Aber bitte, bitte, die Umfrage im Insulinclub starten. Ich hole schon mal Popcorn!
Und nicht böse sein.... Aber so geht das doch nicht.
Ich bin überhaupt nicht böse :)
Etwas konstruktivere (Mit)Hilfe würde ich mir wünschen, wenn man mich fragt.
Es geht hier um eine Marktstudie, Fokus auf die aktuell verfügbaren Möglichkeiten. Was dann technisch möglich ist (bzw. teilweise schon in Anwendung ist dann eine andere Frage).
Der Fragebogen ist mit einem Diabetologen abgestimmt (sollte damit die Mehrheit von Diabetikern ansprechen können).
Wenn du eine andere Meinung hast ist das ja vollkommen ok. -
am 14.05.2018 10:24:07 | IP (Hash): 1100151873
Cracktros schrieb:
Übrigens:
Warum nutz man google um einen Fragekatalog abzuarbeiten und verwendet keine offizielle Seite einer Universität, eines Institutes oder einer Firma?
Solch einen Fragekatalog würde ich mir gar nicht erst ansehen. Habe ich auch nicht.
Wir nutzen google, da das hauseigene Programm von der Uni etwas unpraktisch ist.
Aber danke für die Annahme :)
Bearbeitet von User am 14.05.2018 10:26:03. Grund: besser -
am 14.05.2018 10:31:24 | IP (Hash): 179810240
JonathanMueller schrieb:
Es geht hier um eine Marktstudie, Fokus auf die aktuell verfügbaren Möglichkeiten. Was dann technisch möglich ist (bzw. teilweise schon in Anwendung ist dann eine andere Frage).
Der Fragebogen ist mit einem Diabetologen abgestimmt (sollte damit die Mehrheit von Diabetikern ansprechen können).
Da hat ein Diabetologe genickt?
Klar... ;-))
Eine Marktstudie mit Fokus auf die verfügbaren Möglichkeiten – irgendwie fehlt mir da was im Fragebogen... ;-))
Ganz im Ernst: Ich freu mich über jeden, der "die Lage der Diabetiker" verbessern möchte.
Ehrlich.
Dann geht doch aber bitte RICHTIG an die Sache ran. Es gibt ein System, das fast unblutig arbeitet – aber das fehlt neben einem anderen im Fragebogen.
Insofern ist die Studio in Punkto Marktübersicht schon nicht so richtig vollständig.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 14.05.2018 19:58:08 | IP (Hash): 670949411
TypEinser schrieb:
Und zum Schluß das wichtige:
(zitiert aus dem Fragebogen)
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Welche Art von Blutzuckermessung würden Sie bevorzugen?
Ein Blutzuckermessgerät welches per Stechen misst, mit hoher Messgenauigkeit
Ein Blutzuckermessgerät welches durchgehend per Pflaster misst aber etwas ungenauere Ergebnisse liefert
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Sorry, Blutzuckermessung per PFLASTER mit etwas ungenaueren Ergebnissen stelle ich mir in etlichen Jobs schon sehr schwierig vor... Ein Bluetooth-Pflaster?
Mit Pflaster könnte dies 'Diabetes-Tattoo' gemeint sein
https://detektor.fm/wissen/elektronisches-diabetes-tattoo-blutzuckermessung
Klingt zu schön, um wahr zu sein.
Die Messmethode ist schon mehr als fragwürdig: Gemessen werden 'Sodium-Ionen'.
Nix anderes als Natriumchlorid = Kochsalz.
Scheiden wir auch bei Schwitzen aus (abhängig von Umgebungstemperatur oder auch Sport).
Wie will das Ding Salz-Werte eindeutig per Herkunft durch Zucker oder Schweiß unterscheiden?
Auch eine Messung per Kontaktlinse in der Tränenflüssigkeit wird kritisch gesehen.
https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/kontaktlinse-misst-blutzucker-100.html
Die genaueste Messung ist immer noch über Blut, zeitverzögert zu beurteilen auch Plasma.
So genau wie möglich sollte die Zuckermessung sein.
BZ-Wert ist aber nur ein Parameter, mehr nicht, andere auch wichtig.
Habe bisher kein Tool gefunden, in dem für mich wichtige Details erfasst werden.
Führe deshalb ein händisch ein Blutzuckertagebuch ähnlich diesem Beispiel
https://www.lilly-pharma.de/de/pdf/webshop/diabetes/ict_tagebuch_online.pdf
Die Grundparameter sind schon umfangreich.
Wichtig ist für mich, wie ich reagieren muss.
Verschätzt bei der KH-Menge zur Insulindosis und reicht Korrektur, oder muss ich am KHE-Faktor rumschrauben oder auch Basal überdenken u.a.m.
Auch kann ich so einiges an begleitenden Umständen notieren wie z.B. zu Mahlzeiten (ev. schwer verdaulich), Temperatur, körperliche Anstrengung, Zeitumstellung u.a.m.
Um zur Dokumentation der Daten aus elektronischer Messung für Papierausdruck irgendwelche Klimmzüge veranstalten zu müssen, ist mir viel zu zeitraubend.
Für Quartalsbesprechung beim Arzt trage ich die wichtigsten Daten (auffällige BZ-Werte, Anpassung Insulindosis und IE/BE-Faktoren handschriftlich in einer Übersicht zusammen.
Nur mal 'ein Blutzuckermessgerät per Anwendung gesehen' zu haben, reicht nicht.
Etwas mehr Einsteigen in das Thema wäre sinnvoll.
Technische Produkte verkaufen zu wollen und nur auf angebliche Bequemlichkeit setzen zu wollen ist zu wenig.
Geht vollkommen vorbei am eigentlichen Bedarf für Diabetiker, die eine wirkliche Innovation erwarten.
Bearbeitet von User am 14.05.2018 20:00:00. Grund: Korrektur