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Befragung: Blutzuckermessgeräte
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am 11.05.2018 15:41:12 | IP (Hash): 179810240
;))))
Nach der Abfrage welcher Hersteler aktuell so vorne liegt,
kommt die Frage nach den Kosten.
Und zum Schluß das wichtige:
(zitiert aus dem Fragebogen)
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Welche Art von Blutzuckermessung würden Sie bevorzugen?
Ein Blutzuckermessgerät welches per Stechen misst, mit hoher Messgenauigkeit
Ein Blutzuckermessgerät welches durchgehend per Pflaster misst aber etwas ungenauere Ergebnisse liefert
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Sorry, Blutzuckermessung per PFLASTER mit etwas ungenaueren Ergebnissen stelle ich mir in etlichen Jobs schon sehr schwierig vor... Ein Bluetooth-Pflaster?
Also bitte.
Ich will jetzt niemanden weiter ärgern...
Aber bitte, bitte, die Umfrage im Insulinclub starten. Ich hole schon mal Popcorn!
Und nicht böse sein.... Aber so geht das doch nicht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.05.2018 15:49:38 | IP (Hash): 179810240
JonathanMueller schrieb:
(finde ich auch, geht aber eher darum ob und wie es besser gehen könnte)
Genau da ist der wichtige Punkt: was wäre wünschenswert, was verbessert den Ablauf wirklich. Wie können Diabetiker einfach besser leben,)
(halte ich für unbegründet, es passiert eine Menge momentan in der Forschung und Entwicklung).
(tun sie nicht, status quo könnte ja auch sein alles ist gut).
Eine kurze Antwort gebe ich noch:
Schaut man sich mal die (Umfrage)-Meldungen über die Google-BZ-Brille oder das BZ-Iphone an, dann sind einige potentielle und mit üppigen Forschungsgeldern ausgestattete Konzerne schon eine Schritt weiter als die "Zufriedenheit der aktuellen Hilfsmittel" festzustellen.
Status Quo "alles ist gut" ist bei der großen Konkurrenz schon nicht gegeben, und viele Nutzer werden viele Bedürfnisse haben.
Sollte die Studie ernsthaft einem Diabetiker das Leben verbessern? In keinster Weise.
Es gibt aktuell kein unblutiges Testsystem, und jeder Anbieter weiß: Kommt sowas auf den Markt ist es wenigsten bei den Insulinpflichtigen garantiert erste Wahl. Das muss man doch nicht beweisen!
Wie Du schon festgestellt hast, erntest Du reichlich Widerspruch – und der Fragebogen ist erst in einem "kleinen" Forum gelandet.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 11.05.2018 15:54:39 | IP (Hash): 526730363
O, jeeeeeee
ja...stellt das mal im insulinclub.de vor
ich lache schon jetzt..ups...solche Anfragen, von Studierenden, müssen dort erst den Admins gestellt werden. Kann also vorkommen, dass das Ding gar nicht eingestellt wird.
Nur mal so: 7 mal am Tag, den BZ zu messen, ist gar nichts. Im übrigen geht die Kritik selten um die Gewinnung ein Tropfens Blut, sondern um die Möglichkeit eine ordentliche Dokumentation, mit schneller durchsiecht zu späteren Zeitpunkten, durchzuführen. Ich brauche keine Datenbank, wenn sie mir das Suchen nicht erleichtert.
Bearbeitet von User am 11.05.2018 15:56:10. Grund: - -
Cracktros
Rang: Gastam 11.05.2018 16:00:18 | IP (Hash): 526730363
Übrigens:
Warum nutz man google um einen Fragekatalog abzuarbeiten und verwendet keine offizielle Seite einer Universität, eines Institutes oder einer Firma?
Solch einen Fragekatalog würde ich mir gar nicht erst ansehen. Habe ich auch nicht. -
am 11.05.2018 18:56:10 | IP (Hash): 1128275234
Es ist zwar hier im Fred gemein, aber wenn das Testen im praktischen Alltag tatsächlich eine sooo große Herausforderung wäre wie mit Umfragen wie dieser hier immer wieder gerne dargestellt wird, dann müssten die Therapie-Ergebnisse der CGM-Nutzer die der einfachen Fingerpiekser um wenigstens eine Welt übertreffen. Denn CGMs bieten die Darstellung des BZ ohne Pieks und das sogar nicht nur jeweils als Momentaufnahme, sondern fortlaufend und mit jeder beliebigen Menge an Konnektivität. Tatsächlich hält sich der positive Abstand der CGM-User zu den Fingerpieksern allerdings in so engen Grenzen, dass bislang kein CGM-Anbieter auf die Idee gekommen wäre, damit als überzeugendem Vorteil offensiv zu werben.
Das bedeutet, dass nicht die Anzeigegeräte die Herausforderung darstellen, sondern die Deutung/Interpretation der jeweiligen Anzeige im jeweiligen individuellen situativen Zusammenhang. So können 100mg/dl 3 Stunden nach dem letzten Input sagen, dass alles in Ordnung ist und wahrscheinlich auch die nächste Stunde so bleibt, aber 1 Stunde nach einem Hoch von 300, dass Zeit für einen Happen zum Bremsen des rapiden Sinkens ist, oder wenn… Und so können wir noch ne Weile weiter zusammentragen, was so ein Wert in welcher Situation sagen könnte. Und das war früher Gegenstand der Schulungen, ist es auch heute noch, wenigstens im Prinzip. Denn in der Praxis greift auch hier längst der Twitter-Effekt, also das systematische Verkürzen komplexer Sachverhalte auf möglichst einfache.
Deswegen brauchen wir heute nicht einfach nur die 100 als Messwert, sondern dazu den virtuellen Begleiter/Companion, der wenigstens über die letzten 5 Stunden bis dahin alles gesammelt hat, was unseren persönlichen Blutzucker wie beeinflusst hat, und der daraus wie der super geschulte und erfahrene und sorgfältige Diabetiker ableitet, was diese 100 eben aktuell bedeuten.
Und weil wir so ein Programm noch nicht haben, warten wir halt trotz aller tollen Geräteverbesserungen der letzten 20-25 Jahren auf die entsprechend besseren Therapie-Ergebnisse :(
Nachtrag:
Master of Business Administration (MBA) ist übrigens das Ziel der hier vorgetragenen Übung, für die gerne mit 6-stelligen Anfangsgehältern geworben wird.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 11.05.2018 19:23:18. Grund: Nachtrag -
Cracktros
Rang: Gastam 11.05.2018 19:22:07 | IP (Hash): 1356773715
Das entspricht nicht ganz den Tatsachen, denn in der USA ist das erste Closed-Loop System zugelassen worden. Dessen KI ermöglicht durchschnittlich viel, viel bessere Werte als ales andere. Mal sehen wieviele Jahrhunderte vergehen bis auch Normalsterbliche in Europa etwas davon haben.
Nachtrag -nach reichlicher Überlegung ob ich das thematisiere, habe ich mich doch dazu entschlossen:
Gleich gute Ergebnisse, jedoch ohne Garantie auf Sicherheit, bringen Closed-Loop Systeme, die Menschen mit Diabetes und deren Angehörige, als Selbsthilfe konstruiert haben, und deren Software als Open Source Projekt, kostenfrei zur Verfügung stellen.
Das Problem: Solange grade mal ca 10.000 Insunpflichtige Menschen eine Pumpe tragen und noch weniger sowohl eine Pumpe als auch ein CGM , die Krankenkassen zu knauserig sind bei der Genehmigung, zu wenige Menschen mit Diabetes so etwas haben wollen und Ärzte gibt die das Vertäufeln oder eine perfide Kosten-Nutzen-Analyse aufstellen wird es noch ewig so weiter gehen ohne Verbesserungen.
Bearbeitet von User am 12.05.2018 14:08:29. Grund: - -
am 14.05.2018 10:15:55 | IP (Hash): 1100151873
TypEinser schrieb:
;))))
Nach der Abfrage welcher Hersteler aktuell so vorne liegt,
kommt die Frage nach den Kosten.
Und zum Schluß das wichtige:
(zitiert aus dem Fragebogen)
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Welche Art von Blutzuckermessung würden Sie bevorzugen?
Ein Blutzuckermessgerät welches per Stechen misst, mit hoher Messgenauigkeit
Ein Blutzuckermessgerät welches durchgehend per Pflaster misst aber etwas ungenauere Ergebnisse liefert
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Sorry, Blutzuckermessung per PFLASTER mit etwas ungenaueren Ergebnissen stelle ich mir in etlichen Jobs schon sehr schwierig vor... Ein Bluetooth-Pflaster? (Wie kommst du auf bluetooth? Leider werden hier viele Annahmen getroffen, ohne sachlichen Hintergrund).
Also bitte.
Ich will jetzt niemanden weiter ärgern...
Aber bitte, bitte, die Umfrage im Insulinclub starten. Ich hole schon mal Popcorn!
Und nicht böse sein.... Aber so geht das doch nicht.
Ich bin überhaupt nicht böse :)
Etwas konstruktivere (Mit)Hilfe würde ich mir wünschen, wenn man mich fragt.
Es geht hier um eine Marktstudie, Fokus auf die aktuell verfügbaren Möglichkeiten. Was dann technisch möglich ist (bzw. teilweise schon in Anwendung ist dann eine andere Frage).
Der Fragebogen ist mit einem Diabetologen abgestimmt (sollte damit die Mehrheit von Diabetikern ansprechen können).
Wenn du eine andere Meinung hast ist das ja vollkommen ok. -
am 14.05.2018 10:24:07 | IP (Hash): 1100151873
Cracktros schrieb:
Übrigens:
Warum nutz man google um einen Fragekatalog abzuarbeiten und verwendet keine offizielle Seite einer Universität, eines Institutes oder einer Firma?
Solch einen Fragekatalog würde ich mir gar nicht erst ansehen. Habe ich auch nicht.
Wir nutzen google, da das hauseigene Programm von der Uni etwas unpraktisch ist.
Aber danke für die Annahme :)
Bearbeitet von User am 14.05.2018 10:26:03. Grund: besser -
am 14.05.2018 10:31:24 | IP (Hash): 179810240
JonathanMueller schrieb:
Es geht hier um eine Marktstudie, Fokus auf die aktuell verfügbaren Möglichkeiten. Was dann technisch möglich ist (bzw. teilweise schon in Anwendung ist dann eine andere Frage).
Der Fragebogen ist mit einem Diabetologen abgestimmt (sollte damit die Mehrheit von Diabetikern ansprechen können).
Da hat ein Diabetologe genickt?
Klar... ;-))
Eine Marktstudie mit Fokus auf die verfügbaren Möglichkeiten – irgendwie fehlt mir da was im Fragebogen... ;-))
Ganz im Ernst: Ich freu mich über jeden, der "die Lage der Diabetiker" verbessern möchte.
Ehrlich.
Dann geht doch aber bitte RICHTIG an die Sache ran. Es gibt ein System, das fast unblutig arbeitet – aber das fehlt neben einem anderen im Fragebogen.
Insofern ist die Studio in Punkto Marktübersicht schon nicht so richtig vollständig.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 14.05.2018 19:58:08 | IP (Hash): 670949411
TypEinser schrieb:
Und zum Schluß das wichtige:
(zitiert aus dem Fragebogen)
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Welche Art von Blutzuckermessung würden Sie bevorzugen?
Ein Blutzuckermessgerät welches per Stechen misst, mit hoher Messgenauigkeit
Ein Blutzuckermessgerät welches durchgehend per Pflaster misst aber etwas ungenauere Ergebnisse liefert
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Sorry, Blutzuckermessung per PFLASTER mit etwas ungenaueren Ergebnissen stelle ich mir in etlichen Jobs schon sehr schwierig vor... Ein Bluetooth-Pflaster?
Mit Pflaster könnte dies 'Diabetes-Tattoo' gemeint sein
https://detektor.fm/wissen/elektronisches-diabetes-tattoo-blutzuckermessung
Klingt zu schön, um wahr zu sein.
Die Messmethode ist schon mehr als fragwürdig: Gemessen werden 'Sodium-Ionen'.
Nix anderes als Natriumchlorid = Kochsalz.
Scheiden wir auch bei Schwitzen aus (abhängig von Umgebungstemperatur oder auch Sport).
Wie will das Ding Salz-Werte eindeutig per Herkunft durch Zucker oder Schweiß unterscheiden?
Auch eine Messung per Kontaktlinse in der Tränenflüssigkeit wird kritisch gesehen.
https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/kontaktlinse-misst-blutzucker-100.html
Die genaueste Messung ist immer noch über Blut, zeitverzögert zu beurteilen auch Plasma.
So genau wie möglich sollte die Zuckermessung sein.
BZ-Wert ist aber nur ein Parameter, mehr nicht, andere auch wichtig.
Habe bisher kein Tool gefunden, in dem für mich wichtige Details erfasst werden.
Führe deshalb ein händisch ein Blutzuckertagebuch ähnlich diesem Beispiel
https://www.lilly-pharma.de/de/pdf/webshop/diabetes/ict_tagebuch_online.pdf
Die Grundparameter sind schon umfangreich.
Wichtig ist für mich, wie ich reagieren muss.
Verschätzt bei der KH-Menge zur Insulindosis und reicht Korrektur, oder muss ich am KHE-Faktor rumschrauben oder auch Basal überdenken u.a.m.
Auch kann ich so einiges an begleitenden Umständen notieren wie z.B. zu Mahlzeiten (ev. schwer verdaulich), Temperatur, körperliche Anstrengung, Zeitumstellung u.a.m.
Um zur Dokumentation der Daten aus elektronischer Messung für Papierausdruck irgendwelche Klimmzüge veranstalten zu müssen, ist mir viel zu zeitraubend.
Für Quartalsbesprechung beim Arzt trage ich die wichtigsten Daten (auffällige BZ-Werte, Anpassung Insulindosis und IE/BE-Faktoren handschriftlich in einer Übersicht zusammen.
Nur mal 'ein Blutzuckermessgerät per Anwendung gesehen' zu haben, reicht nicht.
Etwas mehr Einsteigen in das Thema wäre sinnvoll.
Technische Produkte verkaufen zu wollen und nur auf angebliche Bequemlichkeit setzen zu wollen ist zu wenig.
Geht vollkommen vorbei am eigentlichen Bedarf für Diabetiker, die eine wirkliche Innovation erwarten.
Bearbeitet von User am 14.05.2018 20:00:00. Grund: Korrektur