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Diäten und Wunder usw.
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am 28.05.2018 17:00:21 | IP (Hash): 633855043
Wie kann man hier in D, wo die medizinisch Grundversorung für uns alle recht sicher gewährleistet ist, als Mensch mit Diabetes an die Wirkung von irgendwas einfach so glauben? Und keine Medis nehmen und nicht mal regelmäßig messen, ob überhaupt und wie weit das funktioniert, was man da glauben will???
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 28.05.2018 17:10:02 | IP (Hash): 1532437830
Man will es einfach nicht wahrhaben und versucht seine Krankheit zu verdrängen.
Ging mir am Anfang als Typ1 auch so.
Aber irgendwann siegt die Vernunft und man beginnt sich damit
zu beschäftigen.
Einige brauchen länger, andere haben das schnell übernommen
und andere garnicht. Das sind dann die Leute die der Wahrheit nicht ins Auge sehen können.....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.05.2018 21:03:01 | IP (Hash): 331315383
Gerade weil wir hier eine gute Versorgung haben drehen einige Leute am Rad!
Heutzutage geht man mit dem Nachwuchs auf Masernpartys, weil die KINDER-Krankheiten ja sooooo gut für das Immunsystem sind...
Dabei heißen Kinderkrankheiten so, weil früher Kinder reihenweise an solchen Krankheiten regelrecht verreckt sind.
Wenn man mal in den Urlaubsländern vom Pool/Cocktailbar wegkommt sieht man schon in Europa etliche Fälle von Polio...
Das muss doch nicht mehr sein.
Zum Zucker zurück:
Das weiß Tante Inge eh viel besser als der Arzt, und tatsächlich sind einige Hausärzte nicht ganz auf dem Stand der Zeit.
Und dank Internet können Figuren wie Alex Wunderdiäten als Heilung (in der komplizierten Variante nebenbei auch für T1) anpreisen.
interessanterweise sind solche Leute frisch im Zucker-TÜV aufgefallen und haben mal mehr oder weniger "schlimme Werte" die mit Verzicht und Sport geheilt sind...
Ich für meinen Teil weiß:
Komplette Umstellung oder gar Verzicht auf der Konsumseite sind sehr schwer... Und wer es dann bis zur Spritze geschafft hat isst zuviel Süßes und trinkt zuviel Cola.
Endphase ist dann die Pumpe, da sollte man beim Bestatter schon mal Probeliegen.
Und Dank Leuten wie Alex gibt es dann ja immer wieder Leute die den Diabetikern in den Foren mal die Wahrheit schreiben... ;))
Ich als längerer T1 gebe Interessenten gerne einen kleinen Einblick - manchmal versteht mein Gegenüber sogar die grobe Umschreibung mit "Immunsystem" und "Allergie gegen eigenes Insulin" und dessen Folgen.
Aber wehe der Focus bringt dann ein Sonderheft...
Und schlussendlich will die Pharmaindustrie eh nur Geld machen und die Grenzwerte sind neu definiert damit die Ärzte Kundschaft haben und außerdem ist der Haushaltszucker schuld.
Dann lieber Heilpraktiker, Wunderdiät und wilde Links aus dem Internet.
Und fleißig Zimt bestellen!
Bearbeitet von User am 28.05.2018 21:04:36. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 29.05.2018 17:59:35 | IP (Hash): 869288650
Hallo TypEinser,
für dich selber meinst du das aber nicht ernst, mit Insulin dann zuviel Süßes und normale Cola, oder?
Sehe bei Typ 2ern in meinem Umfeld, daß selbst, wenn eine Schulung stattgefunden hat, die Grundlagen nicht verstanden werden.
Habe ein besonderes Elend direkt vor Augen, Füße z.T. schon amputiert.
Da wird nach festen Vorgaben ein Mischinsulin gespritzt, gegessen was von Frau vorgesetzt wird (ohne KH-Berechnung) und vorm Fernsehen abends fleißig Mandarinen gefuttert (ohne KH-Berücksichtigung), weil die ja so gesund sind.
Habe mal vorsichtig versucht zu erklären, wie es besser sein könnte - Essen berechnen, ggfs. ander(s) Insulin(e).
Sofort abgeblockt, denn der Arzt hat recht, nicht eine 1er-Patientin.
Gesundheitsthemen werden nun bei auch eher politischen Magazinen eingesetzt, als Verkaufsargument, um das männliche Klientel zu erreichen ?
Die Frauenzeitschriften haben das Thema schon immer berichtet, jedenfalls was Gewicht/Ernährung angeht (Brigitte-Diät gibt's schon seit Jahrzehnten).
Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei, wird an der Bikinifigur gearbeitet u.a. über Jahreszeiten, alle Jahre wieder.
Ärgerlich finde ich Anzeigen zu Mittelchen mit allem möglichen Unsinn, von Kalzium aus Korallen bis zu trinkbarem Kollagen. Wenn man das alles schlucken würde, kein Platz mehr für Essen.
Besonders sauer bin ich seit einiger Zeit, daß in Zeitschriften mit einem Gesundheitsthema gelockt wird und im weiteren Verlauf des Textes von Dr. Experte ein bestimmtes frei verkäufliches Produkt angepriesen wird ('klinische Studien'), von Schüssler Salzen bis zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln.
Im Fernsehen würde so etwas als Schleichwerbung geahndet bzw. mit Einblendung 'Product Placement' zumindest gekennzeichnet.
Sich selbst informieren über Internet ist schon notwendig.
Dann aber eher grundsätzlich,
Diabetes betreffend z.B. über
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Patientenleitlinien/dm-therapie-1aufl-verS1-pll_1_.pdf
oder auch
https://www.diabetes-ratgeber.net -
am 29.05.2018 20:21:04 | IP (Hash): 1532437830
Ich für meinen Teil weiß:
Komplette Umstellung oder gar Verzicht auf der Konsumseite sind sehr schwer... Und wer es dann bis zur Spritze geschafft hat isst zuviel Süßes und trinkt zuviel Cola.
Endphase ist dann die Pumpe, da sollte man beim Bestatter schon mal Probeliegen.
Und Dank Leuten wie Alex gibt es dann ja immer wieder Leute die den Diabetikern in den Foren mal die Wahrheit schreiben... ;))
Ich gehe mal davon aus das ich als Pumpenträger nicht unbedingt beim Bestatter
probeliegen muß und der Absatz ironisch gemeint ist......
Henning.....