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Grad der Behinderung
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Cracktros
Rang: Gastam 03.07.2018 07:33:33 | IP (Hash): 1006078769
Wenn Kofferpacken die einzige Einschränkung, bei häufigen Reisen, wäre, dann wäre alles easy, ist es aber nicht. Die Zeitverschiebung zeigt sich im Stoffwechsel, wodurch eine Änderung des Insulinbedatfs erfolgt. Die woederum führt zu einer Instabilität des Blutzuckers. -
am 03.07.2018 08:15:52 | IP (Hash): 2116647688
[quote=Dirk B.;98612]Gerade jetzt merke ich wie unberechenbar der Diabetes sein kann. Ich hatte völlig unvorbereitet in den Letzten Tagen zweimal einen Hypo. Den zweiten gerade heute. kurios fand ich den Umstand das der Hypo über 4,5 Stunden nach dem Bolus kam. Ich hatte zum späten Frühstück gespritzt, der BZ blieb im Rahmen, und war nach 2,5 Stunden wieder nahe dem Ausgangswert. Nach weiteren 2 Stunden auf einmal das große Zittern und nach 2 Plättchen Traubenzucker ging es nach 20 Minuten wieder gut und nach 30 war ich wieder bei 120. Doch dann fiel der BZ wieder auf zum Schuss auf 78 ohne Bolus. Was ich davon halten soll weiß ich nicht. Aber der Sachverhalt vor einigen Tagen war ähnlich.
Also zum Thema GdB da das mein erstes echtes Hypo Erlebnis war weiß ich wie eingeschränkt ich durch den Diabetes allein schon fühle. [/quote]
Erlebnisse wie Deine haben mich schon vor vielen Jahren vom Messen vor dem Essen zum Beobachten des Verlaufs nach dem Essen und zur Steuerung danach bewegt. Siehe meine max 140-120-100 1-2-3 Stunden nach dem Essen Gebetsmühle. Ist natürlich auch dann immer noch deutlich größerer Aufwand, wenn man mit ausreichender Routine auch auf diese Weise meistens nur noch 1mal pro Mahlzeit zu messen braucht. Denn zur passenden Einschätzung eines Wertes nach dem Essen muss man sich den erwarteten Verlauf schon recht genau vorstellen und sehen, wie der Stichwert da nicht nur von der Höhe, sondern auch von der Zeit hinein passt. Auf jeden Fall aufwändiger, als das mit dem Messen vor dem Essen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 03.07.2018 14:48:25 | IP (Hash): 1664081084
hjt_Jürgen schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Gerade jetzt merke ich wie unberechenbar der Diabetes sein kann. Ich hatte völlig unvorbereitet in den Letzten Tagen zweimal einen Hypo. Den zweiten gerade heute. kurios fand ich den Umstand das der Hypo über 4,5 Stunden nach dem Bolus kam. Ich hatte zum späten Frühstück gespritzt, der BZ blieb im Rahmen, und war nach 2,5 Stunden wieder nahe dem Ausgangswert. Nach weiteren 2 Stunden auf einmal das große Zittern und nach 2 Plättchen Traubenzucker ging es nach 20 Minuten wieder gut und nach 30 war ich wieder bei 120. Doch dann fiel der BZ wieder auf zum Schuss auf 78 ohne Bolus. Was ich davon halten soll weiß ich nicht. Aber der Sachverhalt vor einigen Tagen war ähnlich.
Also zum Thema GdB da das mein erstes echtes Hypo Erlebnis war weiß ich wie eingeschränkt ich durch den Diabetes allein schon fühle.
Erlebnisse wie Deine haben mich schon vor vielen Jahren vom Messen vor dem Essen zum Beobachten des Verlaufs nach dem Essen und zur Steuerung danach bewegt. Siehe meine max 140-120-100 1-2-3 Stunden nach dem Essen Gebetsmühle. Ist natürlich auch dann immer noch deutlich größerer Aufwand, wenn man mit ausreichender Routine auch auf diese Weise meistens nur noch 1mal pro Mahlzeit zu messen braucht. Denn zur passenden Einschätzung eines Wertes nach dem Essen muss man sich den erwarteten Verlauf schon recht genau vorstellen und sehen, wie der Stichwert da nicht nur von der Höhe, sondern auch von der Zeit hinein passt. Auf jeden Fall aufwändiger, als das mit dem Messen vor dem Essen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Ich will den Thread nicht weiter Zweckentfremden Ich stelle das daher nochmal in einem neuen en.
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Zuckerkrank -
Elfe
Rang: Gastam 04.07.2018 19:16:33 | IP (Hash): 1978477806
Cracktros schrieb:
Wenn Kofferpacken die einzige Einschränkung, bei häufigen Reisen, wäre, dann wäre alles easy, ist es aber nicht. Die Zeitverschiebung zeigt sich im Stoffwechsel, wodurch eine Änderung des Insulinbedatfs erfolgt. Die woederum führt zu einer Instabilität des Blutzuckers.
Die Zeitverschiebung führt zur Anpassung des Insulinbedarfs. Gewohnte tageszeitabhängigen Dinge wie Spritzzeitpunkte und Faktoren stimmen dann nicht, Tag wird länger oder kürzer.
Auch schon im Alltag muss ich bes. lange Essenspausen überbrücken und vorausschauend handeln.
Hatte den Tipp vom Arzt bekommen, mittags eine kleine Menge Basal (0,5 - 1 Einheit Levemir) zu spritzen, um bekannten abendlichen Blutzuckeranstieg zu vermeiden vor Autofahrt nach Hause - Bolus war mir zu gefährlich wegen Hypoanfälligkeit, Abendessen lieber zu Hause.
Daraufhin habe ich mir allgemein angewöhnt, wenn ich nix zu essen bekomme noch über viele Stunden, eine kleine Menge Basal zu spritzen.
P.S.: Diabetes ist lästig, stimmt.
Aber immerhin können wir ein fast normales Leben führen.
Das sieht bei Rollstuhlfahrern - Stichwort Barrierefrei - ganz anders aus. Blind stelle ich mir noch schlimmer vor.
Deshalb wird uns Diabetikern ja so ins Gewissen geredet, daß es zu den o.g. Behinderungen nicht kommt.
Bin mit einem gehbehinderten Familienmitglied aufgewachsen, wo schon die häusliche Treppe zur Herausforderung wurde, geschweige denn, von A nach B für ganz normale Termine (Arzt, Pflege …) zu kommen.
Prägt. Hatte im Vergleich schon fast ein schlechtes Gewissen, den GdB zu beantragen.
Habe mich wegen Arbeitsplatz-Kündigungsschutz dann doch dazu entschlossen. -
Cracktros
Rang: Gastam 04.07.2018 20:22:26 | IP (Hash): 1291803960
@ Elfe,
Schon mal erlebt was es bedeutet jede Woche eine andere Zeitzone zu bereisen und das über Jahre?
Oder, ständig wechsende körperliche Belastung? -
Elfe
Rang: Gastam 04.07.2018 22:31:26 | IP (Hash): 1978477806
Nein, war aber schon vor Diabetes meine eigene Entscheidung, dieses nicht zu wollen/brauchen.
Beruf sollte den persönlichen Talenten entsprechen und auch dem Charakter.
Zur Work-Life-Balance gehört grundsätzlich die eigene Entscheidung - Bauchgefühl x Pi² = Summe der Lebenserfahrungen mit aktuellen Daten.
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Cracktros
Rang: Gastam 04.07.2018 23:53:34 | IP (Hash): 2116298590
Soll man es so verstehen, dass es diese Einschränkung nicht gibt, weil es nicht zur Work-Life -Balance einiger zählt?
Ähnlich wie Zeitverschiebung wirkt sich 3 -Schicht- Arbeit aus. Schon mal überlegt zu wievielen so etwas zur Work-Life-Balace zählt? -
Elfe
Rang: Gastam 05.07.2018 01:05:30 | IP (Hash): 1978477806
Selbstverständlich mache ich mir Gedanken, Schichtarbeit.
Wurde schon vor Diabetes vom Arbeitgeber dazu aussortiert mit Grund Frau/weiblich.
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Cracktros
Rang: Gastam 05.07.2018 02:25:19 | IP (Hash): 154103570
Hört sich nach einer anderen Zeit an, nach einer Zeit der Vergangenheit ! Heute spielt das Geschlecht, für Schichtdienst, keine Rolle. Heute heißt es Friss oder Stirb. -
Dibein
Rang: Gastam 05.07.2018 15:54:21 | IP (Hash): 689359624
Ich finde das undurchsichtige Verfahren der Entscheidungsfindung ziemlich belastend. Auch die von Amt zu Amt und Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedliche Handhabung und Auslegung der Vorschriften ist nicht gerade erleichternd.
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Zuckerkrank