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Beim mein Sohn Verdacht auf Diabetes Typ 1

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5069
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.07.2018 11:42:55 | IP (Hash): 308498330
    Hallo Stefanie,

    auch wenn Craktros versucht, seine Behauptung mit flachen Beleidigungen zu 'beweisen' *), hat er trotzdem nicht recht. Ein oGTT ist zur zeitigen Feststellung eines Typ1-Diabetes nicht kontraindiziert, also nicht unsinnig und evtl. sogar schädlich, sondern allenfalls unüblich. Allerdings sind Bemühungen zur zeitigen Aufdeckung eines Typ1-Diabetes sowieso noch nicht allzu üblich. Dafür gibt es keine Leitlinien oder ähnliches, da kann nur jeDer Diabetologe mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen einen Weg finden.

    Dass dabei einiges zu beachten ist, versteht sich von selbst. Dass der Fachmann es beachtet wird, ebenso. Wenn du Vertrauen zum Arzt deines Sohnes hast, dann lass dir das nicht ausreden - du kannst ihm trotz aller Unkenrufe weiter vertrauen.

    Hier ist mal eine aktuelle Veröffentlichung, die aufzeigt, warum die zeitige Entdeckung eines beginnenden Typ1-Diabetes immer wichtiger wird.
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96350/Verapamil-erhaelt-Beta-Zellen-bei-beginnendem-Typ-1-Diabetes
    Vermutlich kann die Restfunktion der Betazellen mit einem Medikament ziemlich lange erhalten werden, wenn rechtzeitig damit begonnen wird. Das ist zwar leider noch nicht praxisreif. Weil es sich um ein bereits zugelassen Medikament handelt, könnte das aber in absehbarer Zeit erfolgen. Es lohnt sich, die Entwicklung dazu weiter zu beobachten und mit dem Arzt darüber zu reden.

    Alles Gute für deinen Sohn, Rainer

    *) Wie ich den User kenne, wird er noch einige ähnlich 'schlagkräftige Beweise' nachschieben.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 29.07.2018 12:14:48 | IP (Hash): 1823124952
    Mir zu Blöd......
    Ich wünsche, dass alle meine Beiträge und mein Profil aus dem Diabetes Forum entfernt werden. Ich Berufe mich hier auf mein Recht an meinen Daten, welches sowohl meine Beiträge als auch mein Profil beinhaltet.


    Ich überlasse das Forum den Trollen.
    Bearbeitet von User am 30.07.2018 00:25:54. Grund: -
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 29.07.2018 13:28:14 | IP (Hash): 1895528529
    Hi cracktos.....schade dass du dich den beleidigungen von rainer beugst. Wenn dies so weiter geht dird es bald hier niemandem mehr geben.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 29.07.2018 13:34:58 | IP (Hash): 1695053649
    Hallo Stefanie,
    ich schreibe dir jetzt mal aus meiner Sicht als Typ1-Diabetikerin und Mutter...

    Ich hätte für mein Kind den oGTT mit ziemlicher Sicherheit abgelehnt!
    Warum?
    Zum einen weil ich den oGTT für die Diagnose eines Typ 1 für mindestens sinnlos halte. Zum anderen weil er zur bereits erwähnten Ketoazidose führen kann... und das ist dann kein Spaß mehr für das Kind - und auch nicht für Dich.

    Ich weiß nicht worauf der Verdacht beruht, vermute aber einen oder mehrere erhöhte Blutzuckerwert, was eigentlich schon sehr deutlich für einen Typ1 Diabetes spricht. In diesem Fall würde ich auf eine zügige Bestimmung der Antikörper bestehen und spätestens dann auf den Start der Behandlung.
    Die Bestimmung des HbA1c ist eher nachrangig, da sich bei Kindern ein Typ1-Diabetes häufig sehr schnell entwickelt, der HbA1c also die "Katastrophe" noch gar nicht richtig widerspiegelt.

    Es passiert leider immer wieder, dass in nicht diabetologischen Aztpraxen bei erhöhten Blutzuckerwerten das "Standard-Programm" (oGTT) abgespult wird. Das geht soweit, dass beim Gynäkologen ein oGTT bei schwangeren Typ1-Diabetikerinnen vorgeschlagen wird...nur irgendwie lehnen die den immer vehement ab ;)

    Wenn Ihr den oGTT macht, hoffe ich, dass dieser bei einen erhöhten Startwert SOFORT abgebrochen wird und eine drohende Ketoazidose wirksam verhindert wird.

    Dir und deinem Sohn wünsche ich natürlich, dass sie der Verdacht nicht bestätigt und wenn doch, viel Kraft und Mut. Der Anfang ist nicht leicht, aber heute kann man mit `nem Typ1-Diabetes ein ganz normales, glückliches und erfülltes Leben führen.

    Heike

    PS: Die Antikörper sind übrigens oft schon Monate bis Jahre vor der Manifestation nachweisbar...
    PPS: Sollte der Verdacht eher in Richtung Typ3 - Mody gehen, ist der oGTT natürlich durchaus sinnvoll!
    Bearbeitet von User am 29.07.2018 13:48:22. Grund: PPS
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 29.07.2018 17:49:17 | IP (Hash): 1895528529
    Eigentlich henau dass was cracktos und typ einser gesagt haben.....schade dass ein selbstda0rsteller hier, sich immer selbst in den mittelpunkt stellt und einen fachmann wie cracktos zum rücktritt zwingt.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 28.07.2018
    am 29.07.2018 18:37:54 | IP (Hash): 781647407
    Bei meinen Sohn wird der zuckertest gemacht weil er teilweise hohe nüchtern Werte und nach dem Essen gerne mal an die 300 hundert Werte geht.
    Der hbac wert war grenz wertig.
    Die diabetologin sagte die machen den Test damit die sehen wie hoch er nach den Test geht
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 29.07.2018 19:26:14 | IP (Hash): 454995912
    Stefanie1987 schrieb:
    Bei meinen Sohn wird der zuckertest gemacht weil er teilweise hohe nüchtern Werte und nach dem Essen gerne mal an die

    300 hundert Werte geht.


    Der hbac wert war grenz wertig.
    Die diabetologin sagte die machen den Test damit die sehen wie hoch er nach den Test geht



    Ähm...

    Wenn da schon 300er-Werte anstehen ist der oGTT sowas wie Öl ins Feuer gießen.

    Würde ich ablehnen und das Ergebnis der Antikörper-Suche abwarten.

    Das was nicht stimmt steht doch wohl schon fest, oder?



    Wie dem auch sei, frage lieber nach warum der Test sein muss!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.07.2018 19:54:40 | IP (Hash): 1379039151
    Also 2 Stunden einigermaßen still sitzen würden meine Enkel 6-8 nur quasi angebunden bringen, und das wäre für sie tierischer Stress, der den BZ dann auch noch mal kräftig erhöhen würde. Wie alt ist denn Dein Sohn? Und wo ich schon beim Fragen bin: Wie bist Du überhaupt auf die Idee gekommen, ihn wenigstens manchmal nüchtern und nach dem Essen zu messen?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.07.2018 21:24:03 | IP (Hash): 308498330
    Hallo Stefanie,

    wenn solche Werte bereits bekannt sind, dann hat der Test natürlich mit vernünftiger Früherkennung nichts zu tun. Diabetes, sehr wahrscheinlich Typ1, steht fest und wie hoch der BZ beim Test geht, ist auch klar: mindestens bis 300.

    Bei diesen Werten schließe ich mich Heike und TypEinser an. Frage die Diabetologin zumindest, was für neue Erkenntnisse sie mit dem Test bekommen will und lehne ihn besser ab, wenn sie dir keine überzeugende Antwort geben kann.

    Beste Grüße,Rainer
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.07.2018 01:42:00 | IP (Hash): 1823124952
    Mein letzer Eintrag
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    Ein oGGT wäre auch bei Normalwerten- bei Verdacht auf Typ-1-Diabetes- unnötig. da als erstes die Antikörper auftauchen und bevor der BZ pp-Spitzen anzeigt, große Teile der Insulin produzierender Zellen zerstört sein muss. Folglich fällt der C-Peptid Anteil bevor es pp-BZ Spitzen geben könnte.

    Noch einmal: Ich möchte mein Profil, im Diabetes Forum, gelöscht haben.
    Bearbeitet von User am 30.07.2018 01:48:24. Grund: -