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Umstellung tresiba

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    Mitglied seit: 08.06.2017
    am 29.08.2018 11:01:09 | IP (Hash): 1949451737
    Hallo
    Ich überlege die Umstellung auf Tresiba! Derzeit verwende ich levemir 7/13(abends). Mit wieviel soll ich starten? Würde zb 12 nehmen?
    Wirkkurve sollte anhaltend gleich 24 Stunden sein. Würde es abends immer gegen 22h spritzen ..
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    am 29.08.2018 11:46:12 | IP (Hash): 1156032968
    Wie kommst du an Tresiba? In Deutschland wird es wegen der gescheiterten Preisverhandlungen schon eine Weile nicht mehr verkauft, höchstens noch als Import von ausländischen Apotheken.

    Was verstehst du unter "levemir 7/13(abends)"? Spritzt du 7IE am Abend und 13IE vormittags oder wie ist das sonst gemeint.
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    am 29.08.2018 11:54:00 | IP (Hash): 799945848
    Von meiner Internistin.. in AUT dürfte der Vertrieb kein Problem sein ...
    Derzeit : 7 lev 7h...an nicht Arbeitstage eher gegen 9.. Spritze ich gegen 7 habe ich abends gegen ca ein kleines Loch .. da wirkdauer zu kurz.. weiters steige ich öfter zu hoch zb 220... zb nach essen Nachmittag 14h.. dann fällt er aber ziemlich das ich gegen 16-17 wieder bei 150 bin.. dann noch etwas Sport und der Hypo ist auch schon da..
    Über Nacht passen mir die 12-13 leb dann um den Morgen gut zu schaffen.... bedenken habe ich dass mir tresiba dann tagsüber zu stark einfährt und nachts zu wenig..(da es ja seine Einheiten gleichsam verteilt)... lg
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    am 29.08.2018 12:04:37 | IP (Hash): 1156032968
    Stefano99 schrieb:
    in AUT dürfte der Vertrieb kein Problem sein ...

    O.k., das verstehe ich dann.

    Es dauert sowieso mindestens 3 Tage, bis sich die volle Wirkung von Tresiba aufgebaut hat. Am Ende wirst du kaum weniger, eher mehr Einheiten als mit Levimir benötigen. Also machst du wahrscheinlich mit 20IE nichts verkehrt. Zur Sicherheit kannst du ja mit ein paar Einheiten weniger anfangen, aber bis auf 12IE brauchst du wirklich nicht runter zu gehen.

    Ich teile deine Befürchtung, dass du eigentlich keine gleichmäßige Basaldosis brauchst, sondern eben nachts mehr als tagsüber. Das kannst du mit Tresiba dann nicht mehr beeinflussen. Du hast dann vielleicht nachts zu wenig oder tagsüber zu viel Basalinsulin. Probiere es aus, vielleicht kommst du ja doch sehr gut damit zurecht.

    Viel Erfolg bei der Umstellung, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
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    am 29.08.2018 13:51:41 | IP (Hash): 799945848
    Danke Rainer ...super. ...sehe das wie du.. kann es dann leicht einstellen.. heißt wenig Einheiten .. dann passt es tagsüber aber in der Früh nicht... oder mehr Einheiten .. dann passt es nachts, aber tagsüber hypos... eine
    Umstellung würde mich dazu zwingen abends eher weniger be“s zu essen.. abends mehr essen heißt früh erhöhte Zucker werte das könnt ich mit lev halbwegs abfangen solange ich es nicht übertreibe .. bis 10 ok mehr be packt levemir dann nicht mehr ..
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.08.2018 15:46:31 | IP (Hash): 180543694
    Hallo Stefano,

    gegen diese kleine Basallücke mit Levemir (18 Uhr Anstieg vor Heimfahrt) habe ich vom Arzt den Tipp bekommen, bereits mittags eine kleine Menge Levemir (1-2 Einheiten) zu spritzen.
    Das Abendlevemir spritze ich so spät wie möglich (ca. Mitternacht) und fange damit den Morgengupf ab.
    Und das mit wenigen Einheiten, zur Zeit (warum auch immer) nur je 3 Einheiten morgens und -nachts-.

    Mir ist das Levemir viel lieber, da ich dies viel flexibler handhaben kann.
    Bin reumütig dahin zurückgekehrt nach Test in 2015 mit Tresiba.

    'Verkauft' wurde mir das Tresiba als neues Insulin mit stabiler Wirkungskurve und eine Spritze weniger pro Tag.
    Tresiba ist ein besonders langwirkendes Insulin, was sich über drei Tage aufbaut - dennoch eine Spritze pro Tag benötigt. Als sehr hinderlich habe ich empfunden, daß man erst nach drei Tagen die Dosis anpassen kann (bin dafür viel zu ungeduldig).

    Habe von 4 / 4 Einheiten mit 5 Einheiten Tresiba angefangen (Arztvorgabe), über Wochen bis zu 10 dann bei 8 gelandet.
    Nach ca. 4 Monaten musste ich den Tresiba-Versuch abbrechen, da mein Organismus den Hexamer-Klumpen und weiterer Aufbau wohl abgewehrt hat. Zeigte sich in großen Schwellungen (ca. 10 x 20 cm Fläche) an den Oberschenkeln. Und es hat ewig gedauert, bis diese abgebaut wurden.

    Siehe Seite 1 'Wirkmechanismus' und Seite 2 'konkretes Vorgehen'
    https://medicalforum.ch/de/resource/jf/journal/file/view/article/smf/de/smf.2013.01718/smf-01718.pdf/

    Gruß Elfe