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Blutzuckerabfall schon bei geringer Bewegung

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 27.10.2018 23:59:42 | IP (Hash): 550942137
    Na Danke dafür :-)
    Und was hilft diese Grundsatz-Diskussion ? Zu diesem Thema - Nix !

    Einschätzen müssen wir, was wann wirkt.
    Elfe schrieb:
    Bitte mal hier lesen:
    https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Insulin%20aspart
    https://www.blood-sugar-lounge.de/2017/06/wie-schnell-ist-das-turboinsulin-fiasp-wirklich/

    Beim Novorapid liest du genau die Wirkung von 3 - 5 h.
    Fiasp mit selbem Molekül wirkt schneller durch eine andere Formulierung: Mit Zusatz von zwei Hilfsstoffen
    Vergleich Wirkprofile in einer Grafik dargestellt.
    Zu Fiasp wird ein deutlicher Unterschied zwischen Anwendung per Pen zur Anwendung per Pumpe berichtet.

    Längere Wirkung Basalinsuline durch unterschiedliche Moleküle:
    https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Insulin%20detemir
    https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Insulin%20glargin


    Keine Antwort/Beitrag
    - auch nicht von Heike, die Fiasp dem Reiner vorgeschlagen hat.
    Bearbeitet von User am 28.10.2018 00:01:19. Grund: x
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 28.10.2018 07:45:34 | IP (Hash): 1970224632
    Keine Antwort von mir, weil:
    1) Reiner verwendet die Insight( wie er geschrieben hat), deshalb kein Insulinwechsel möglich
    2) der Artikel von "blood-sugar-lounge" sich mit meiner Erfahrung deckt, dass Fiasp in der Pumpe sehr schnell wirkt und sehr schnell wieder draußen ist...

    Ansonsten bleibe ich dabei, dass Insulinwirkung und Wirkzeiten bei jeden individuell
    unterschiedlich sind, und jeder da seine eigenen Erfahrungen machen muss.
    Bearbeitet von User am 28.10.2018 08:00:02. Grund: .
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    am 28.10.2018 10:38:56 | IP (Hash): 1970224632
    Hallo Elfe,

    eigentlich hat sich unsere Meinungsverschiedenheit doch daran entzündet, dass wir unterschiedlicher Meinung waren, bezüglich des Insulins, was bei Reiner gerade unterwegs ist.
    Wenn ich davon ausgehe, dass da seit rund 7 Stunden kein neues Insulin abgegeben wurde und du davon ausgegangen bist, dass er zwischendrin einen Bolus abgeben hat, kann man nur zu unterschiedlichen Interpretationen kommen.

    Mit meinen Hinweis darauf, dass Humalog BEI MIR nach 2 Stunden keine an BZ messbare Wirkung mehr hat gegenüber der mir durchaus bekannten Wirkkurve, wollte ich eigentlich nur meine Vermutung unterstreichen, dass bei Reiner das Novorapid durchaus länger wirken kann, als es uns die Wirkkurve zeigt...

    Mein erster Angriff dir gegenüber (Glucoseverbrauch in den Muskeln) war vor diesem Hintergrund nicht berechtigt. Dafür entschuldige ich mich gerne.

    Und besonders sollten wir uns mal wieder bei `nem TE entschuldigen. Wir haben mal wieder heftig geschreddert... Was ich hiermit mache.



    Bearbeitet von User am 28.10.2018 13:15:21. Grund: .
  • Elfe

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    am 29.10.2018 18:23:57 | IP (Hash): 550942137
    Liebe Heike,
    danke für deine Antwort.
    Meinungsverschiedenheiten beruhen ja auf unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang :-).
    Du kannst ja (verkabelt) wirklich sehen, wie der Wirkverlauf ist, im Gegensatz zu mir*.

    Bei mir ist bzgl. Novorapid-Wirkung natürlich die ärztliche Anweisung im Ohr, erst nach 4 h korrigieren zu dürfen.
    Das klappt aber nicht immer, abhängig vom gegessen Lebensmittel: Pures Obst oder Süßes zum Nachmittagskaffee geht gar nicht - Hypo, dann eben auch beim nicht anstrengenden Spaziergang.
    IE/BE ist nur eine Bedingung unter anderen, die es zu beachten gibt.

    War/bin sehr interessiert an deiner Meinung zum vorgeschlagenen Fiasp.
    Lt. diesem Link ist Augenmerk ja eher, den SEA zu verkürzen, um Blutzuckerspitzen (hoch) zu vermeiden = Gegenteil von Hypovermeidung (tief) bei Reiners Frage
    https://www.blood-sugar-lounge.de/2017/06/wie-schnell-ist-das-turboinsulin-fiasp-wirklich/

    :-) Gruß Elfe
    *P.S.: Lehne für mich Pumpe und Sensor per Kleberei für mich ab, wegen heftiger Unverträglichkeits-Reaktion auf jegliches Pflaster. Anderes Problem, was man nicht so 'einfach' messen kann.
    Bearbeitet von User am 29.10.2018 18:25:13. Grund: x
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    am 29.10.2018 18:47:21 | IP (Hash): 1912277101
    Hallo Elfe,
    ich habe Fiasp für einige Wochen getestet.
    Die erste Woche war super, was die Werte angeht... Den Härtetest mit großem Glas O-Saft und kein SEA. Spitze bei 120mg/dl. Und die Wirkung auch schnell wieder weg, was in der Pumpe einfach genial ist, weil ich dadurch viel präziser steuern kann.
    Blöd war, dass sich schon nach 2 Tagen ein juckender roter Knubbel an der Infusionsstelle gebildet hat...habe ich erst mal nicht so ernst genommen und auf "blöde Stelle" geschoben. Ab der zweiten Woche ging dann der Insulinbedarf immer weiter hoch, so dass ich das Experiment Fiasp beendet habe und zu Humalog zurückgekehrt bin. Und sofort war der Insulinbedarf wieder ok.
    Habe es dann nochmal probiert mir dem gleichen Ergebnis.
    Ich warte jetzt auf das schnellere Lispro - wird auch irgendwann kommen...

    Da bei Reiner ja scheinbar das Insulin ewig lange wirkt, würde da vielleicht die Hoffnung bestehen, dass sich sein Problem zumindest etwas verringert. Aber geht ja eh in seiner Pumpe nicht...
    Bearbeitet von User am 29.10.2018 18:57:24. Grund: .
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    am 18.03.2019 20:16:22 | IP (Hash): 1990054794
    Hallo zusammen,

    bei mir ist kein SEA-Abstand vorgesehen, sondern Bolus geben und essen. Die geplanten 4 mmol/l postbrandialer Anstieg nach dem essen werden meist um 1 überschritten wenn ich nichts tue.

    Wie o. g. reduziere ich den Bolus bei Belastung oder geplanter Belastung (kann man in % vorprogrammieren, muss man nur das Häkchen richtig setzen).

    Seit November bin ich erkältet und habe halt immer so Schübe mit mehr oder weniger Husten und Schnupfen. Der Dia-Doc sagt Allergie und ich habe einen Termin zu Test bekommen, allerdings lagen da 6 Wochen dazwischen.
    Momentan liegt mein Hba1 bei 8,0 und die Abstürze bei leichten Tätigkeiten im Haus sind immer noch die gleichen.
    Dia-Doc rät zum erneuten Basalratentest um den Hba1 weiter zu senken.

    So hatte ich letztens einen Tag an dem die Werte fast durchgehend zwischen 12 und 14 mmol/l lagen. Die Korrekturen haben nicht gewirkt und die Pumpe hat keinen verstopften Katheter angezeigt. Während dieser Zeit hatte ich kein Hungergefühl und habe nichts gegessen.

    Wie kann man hier eine Excel einfügen oder anhängen?

    Reiner
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    am 18.03.2019 21:45:15 | IP (Hash): 512378371
    Wie ich's lese, liegt Dein BZ mit dem 1c-Ergebnis von 8 weit über dem dem, den Du eigentlich haben willst. Warum? Warum hast Du Deine Dosen nicht für Dein Ziel passend erhöht?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 19.03.2019 18:50:24 | IP (Hash): 1230539916
    Dass der BZ korrigiert wird wenn er zu hoch ist das sollte ja wohl klar sein. Da wegen der Erkältung oder Allergie (ich weiß es nicht) die sinnvolle Änderung der Basalrate nicht wirklich möglich ist, läuft die BR seit ca. 6 Wochen mit 120 %.

    Eingestellt wurde ich in der Diabetesklinik auf 7,0-7,5 mmol/l wegen der Hypowahrnehmungsstörung. Wenn ich mich auf 6,0 mmol/l runter drücke (habe ich nach der Klinik versucht) oder einfach mit einem Wert von 6,0 mmol/l zum Bäcker losmarschiere, das sind 500 m leicht ansteigend, dann komme ich dort mit 4,0mml/l an und wenn ich mich dort hin stelle und einen Kaffee trinke, dann fällt der BZ in den nächsten 20 min weiter bis auf etwa 3,5 mmol/l ab.
    Da kann ich eine Vorführung zu geben, es ist exakt immer die gleiche Reaktion.

    Ich war wegen der Arbeitsfähigkeit schon beim Gutachter. Dort wurde dokumentiert dass ich mit 7,9 mmol/l auf das Ergometer zum Belastungstest gestiegen bin und nach 12 min mit der vom Arzt eingestellten Belastung mit 4,5 mmol/l abgestiegen bin.

    Reiner
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    am 19.03.2019 21:45:42 | IP (Hash): 1731205630
    Einen Teil Deiner Herausforderung kann ich aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen: So lange ich meinen BZ nur einstellungsmäßig so geführt habe, dass ich mit dem standardmäßigen Messen+Spritzen+Essen einen möglichst guten HBA1c hatte, hatte ich bei HBA1c 7 alle Wochen sehr unschöne Hypos, auch wenn ich meine BEs auf 12 pro Tag begrenzte. Und mit mehr BEs kam ich nicht unter HBA1c 8, wenn ich nicht mehr als 3-4 Hypos pro Woche haben wollte.

    Und HBA1c 8 bedeutet bei mir das mehrfach tägliche Schwanken meines BZ zwischen etwa 350-400 und öfter auch mal n Tick drüber und 100-50 und halt öfter auch mal n Tick darunter.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.03.2019 20:37:12 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo Reiner,
    SEA ist mir persönlich auch eher unbekannt, erst ab BZ größer 250 mg/dl 15 min warten (Novorapid per Pen).

    Wegen UZ bei 'leichten Tätigkeiten' oder auch nicht, ist die Bolus-Gabe zu hoch !
    Hba1c-Wert um die 8 ist zu hoch und zeigt, daß da insgesamt was nicht stimmt im Abgleich.

    Bolus und Basis sind per Grunddenke zu beachten.
    Bolus angepasst auf Faktor IE/BE tageszeitlich unter Berücksichtigung von anderen Beeinflussgrößen (die man selber herausfinden muss) und Basal, was eben nur den Grundstoffwechsel abfangen muss (ohne Senkung)

    Sind so Dinge, die ich per Pen mit zwei Insulinen ganz gut hinbekomme.
    Kann ich selbst dosieren und anpassen.
    Basal habe ich gesplittet in morgens 8 und abends 3,5 Einheiten.
    So was einem programmierten Dings zusätzlich noch 'beibringen' zu sollen !?
    Kann flexibel per Pen Bolus zur Korrektur anwenden, egal was so ist ~ auch per anderen Krankheitssymptomen.

    So ein technisches Helferlein ersetzt nicht die Grundlagen, wie externes Insulin abzustimmen ist.
    Einstelloptionen als oben drauf sind da noch zusätzlich zu beachten.

    Habe schon genug mit Insulindosierung zum Leben zu tun, ohne vermeintlich hilfreiche Technik.
    Nervt mich schon beruflich per neuer Version … , wo ist bitte per Pflichtfeld zumindest ein Bemerkungsfeld !?

    Privat kann ich in mein Papier-Tagebuch alle möglichen Einflussgrößen handschriftlich eintragen: IE/BE, Uhrzeit, was gegessen vor/nach/geteilt per Bolus, dies und jenes an Tätigkeiten, Umgebungstemperatur wie Sommer-Hitze … .

    Wir müssen ja nun selbst klarkommen und anhand der eigenen Aufzeichnungen lernen.
    Als Zusammenfassung lege ich im Kalenderblatt eingetragen die wichtigsten Werte vor.
    Um Vorzugreifen auf ärztliche Frage: Warum war am Tag X Wert soundso und angebliches Muster zu erkennen.

    Gruß Elfe