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Blut im Pen bei Victoza

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    Mitglied seit: 31.10.2018
    am 31.10.2018 15:41:58 | IP (Hash): 184412870
    Hallo zusammen, ich spritze seit einigen Wochen Victoza. Bis jetzt kein Problem bis auf eine immer wiederkehrende Übelkeit. Heute hatte ich zum ersten Mal gesehen das im Pen ein ganz klein wenig Blut zu sehen ist nach der Injektion. Die kleine Blutspur hat sich auch innerhalb kurzer Zeit im Pen aufgelöst oder sicher so verdünnt das nichts mehr zu sehen war. Kennt das jemand ? Kann da überhaupt Blut eindringen oder war das was anderes ? Kann ich den Pen weiter verwenden?
    MfG Dirk
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    am 31.10.2018 18:23:28 | IP (Hash): 1334124497
    Naja, immer wiederkehrende Übelkeit war für ich schon das Problem, das ich mit Victoza hatte...ich habe es deshalb wieder abgesetzt, so konnte ich einfach nicht arbeiten.

    Irgendwie ist dir anscheinend etwas Blut zurück in den Pen gelaufen...also ich würde ihn nicht weiterverwenden...
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    am 31.10.2018 21:37:59 | IP (Hash): 184412870
    Danke Zuckerle für die schnelle Antwort. Hab gar nicht gedacht das da auch mal was zurück laufen kann durch die kleine Nadel. Warum sollte ich den Pen den nicht weiter verwenden? Macht das Blut irgendwas?
    Ist ja von mir ? Und es war nur ganz wenig.
    LG Dirk
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    am 31.10.2018 22:47:42 | IP (Hash): 942245415
    Also da fließt doch nix zurück. Sondern wer den leicht feuchten Daumen vom Drücker abhebt, zieht den Kolben in der Spritze ein winziges Stück weit zurück und in die Spritze rein, was da gerade vor der Kanüle schwebt. Den Daumen statt abheben zur Seite vom Drücker schieben würde jeden Rückzug ausschließen.

    Und selbstverständlich ist alles in uns fürchterlich gefährlich für uns - oder könnte so eine Schreibe einfach nur ironisch sein? Ich weiß, beim Blut hört alles auf, und ich weiß von Leuten, die sich Einmalhandschuhe anziehen, bevor sie ein Pflaster auf eine Wunde kleben, die sie sich bei einem Sturz am Knie aufgeschlagen haben.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 01.11.2018 00:50:16 | IP (Hash): 550942137
    Hallo Dirk,

    Blut zurücksteigen ist eher ungewöhnlich bei richtiger Spritztechnik.
    Grundsätzlich schauen, ob ev. Luftblase vorhanden ist - nach oben befördern - per Fingerschnips von außen.
    Pen senkrecht nach oben halten und eine Einheit abgeben. Zeigt sich als Tropfen an Nadelspitze o.k.
    Ggs. Hautfalte bilden und einstechen.
    Dann Hautfalte beim Spritzen lösen und langsam mindestens bis 5 zählen, um Wirkstoff Zeit zu geben, sich im Gewebe zu verteilen, dann erst Pen herausziehen.

    Würde jetzigen Pen weiterverwenden - eigenes Blut kann nur minimal sein, wenn du in der Lösung keine Farbveränderung erkennen kannst.
    Blut aus Einstichstelle hervortretend kann vorkommen.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 01.11.2018 01:02:12. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 01.11.2018 10:34:03 | IP (Hash): 1334124497
    Egal, wie auch immer das passiert ist...der Inhalt des Pens ist auf jeden Fall jetzt nicht mehr steril...

    Kann ja jeder handhaben wie er will...ich würde ihn nicht mehr benutzen....
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    am 01.11.2018 16:16:25 | IP (Hash): 799796177
    Hallo Dirk,

    wenn dein Victoza-Vorrat knapp ist, würde ich die Ampulle an deiner Stelle eventuell weiter verwenden.

    Wenn du den nächsten Arzttermin so rechtzeitig hast, dass keine Nachschubprobleme entstehen, dann würde ich sie wegschmeißen, so wie Zuckerle es empfiehlt. Das Risiko, wenn welches besteht, ist wahrscheinlich nur gering, aber ohne Not braucht man es nicht einzugehen.

    Beste Grüße, Rainer

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
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    Mitglied seit: 31.10.2018
    am 02.11.2018 07:56:58 | IP (Hash): 1408495685
    So war beim Arzt. Der Rückfluss kann ,wenn auch selten, schon mal passieren. Den Pen soll ich entsorgen und nicht weiter verwenden.
    LG Dirk