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Kurze Vorstellung-bin neu im Forum ! :)

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 03.11.2018
    am 03.11.2018 11:36:37 | IP (Hash): 1860518877
    Liebe diabetes-forum.de Mitgliederinnen und Mitglieder,

    ich möchte mich kurz vorstellen:

    Ich heiße Michael Wiedrich (realer Name-kein fake ) 50 Jahre alt, wohne in München.
    Im September 2018 wurde bei einem Check-Up beim Hausarzt ein erhöhter Langzeitzuckerwert festgestellt, derzeit liegt der bei 9,4. Klar, viel zu hoch. mein Hausarzt sowie Diabetologe meinten, es sei eine vorstufe zum Diabetes, und ich eine KInsulinresistenz habe, Bauchspeicheldrüse funktioniert noch, nur kommt es halt nicht da an wo es hin soll.
    Zu meiner körperlichen Verfassung: 1,90 m groß und momentan 148 Kg schwer, ich weiß, viel zu schwer.
    Mein Hausarzt hat mir dann einen Diabetologen in meiner Nähe empfohlen bei dem ich nun auch in Behandlung bin.
    Angefangen habe ich mit Tabletten ( was mir immer noch wiederstrebt, da ich kein Fan von Pillen/Chemie bin ), Metformin 1000 2 x täglich, 1 morgens und 1 abends. Man wollte beobachten, ob es bei den Tabletten bleiben sollte, oder ob ich eventuell noch zusätzlich Insulin spritzen sollte.
    Leider hat es sich dann ergeben, dass mein Nüchternzucker zu hoch ( 205 ) ist. Folge dessen, hat man mir nun das Langzeitzeitinsulin Toujeo Solostar 300 Einheiten/ml als Fertigpen verschrieben, und spritze nun seit dem 1.11.2018 immer abends vor dem zu Bett gehen 12 Einheiten.
    An Metformin mußte ich mich etwas gewöhnen klappt soweit nun aber ganz gut. Beim Insulin bis jetzt keine unangenehmen Nebenwirkungen.
    Und da komme ich auch gleich zu meiner ersten Frage:

    Wer von Euch/Ihnen nimmt denn auch Metformin in Kombination mit Toujeo, und welche Erfahrungen habe Ihr denn so damit gemacht ?

    Was bei mir die Ernährung betrifft, im Großen und Ganzen weiß ich da schon Bescheid ( keine Weißmehle, Limonaden,etc. , mit Marmelade habe ich es eh nicht so, aber auf meinen heißgeliebten Waldhonig vom Imker muß ich momentan leider verzichten.)
    Was das kochen betrifft, nun ja,das meiste weiß ich, habe kochen als Beruf gelernt, bin aber vor einem Jahr aus der Gastronomie ausgestiegen. Ich koche selber daheim, leider schmeckt es halt gut, und verhaue mich mit den Portionen, obwohl ich weiß, wie viel es pro Portion eigentlich sein sollte ! ;)
    Mit fast-food und Fertigprodukten habe ich es überhaupt nicht, jedoch sündige ich ein mal im Monat mit einer Fertigpizza, Bier lasse ich auch bleiben, es schmeckt nimmer. Sonstigen Alkohol trinke ich nicht.

    So, nun habe ich genug genervt und voll getextet, und euch kurz erzählt, was bei mir bezüglich Diabetes so los ist.
    All zu sehr geschockt war ich nicht, als bei mir die diabetische Behandlung anfing, denn ich bin schließlich zum größten Teil selber Schuld, da ich zu oft zu viel gesündigt habe, und daher der " etwas kleine Bauch kommt. Zum " glück " habe ich nur einen etwas größeren Bauch, Arme und Beine sind normal, kein Fett dran. aber gerade das Bauchfett soll ja angeblich so schlimm sein ?!?!?!

    Zum größten Teil mache ich mich nicht verrückt. man teilte mir mit, mit Gewichtsreduktion pendelt sich alles wieder zum normalen ein, und das Langzeitinsulin müsse ich auch nicht ewig nehmen.
    Okay, an das 2 malige messen muß ich mich noch gewöhnen und an das abendliche Spritzen auch, auch daran gewöhnt man sich.

    Natürlich weiß ich noch nicht alles über Diabetes Typ 2 und ich denke, der ein oder andere wird mir sicherlich gegeben Falls einen Tip/Rat geben können.

    Vielen Dank für Eure Geduld und Zeit beim durchlesen, :)

    mit besten Grüßen

    Michael Wiedrich
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.11.2018 12:58:53 | IP (Hash): 674085173
    Hallo Michael,

    willkommen im Forum. :=)

    MichaelWiedrich schrieb:
    Im September 2018 wurde bei einem Check-Up beim Hausarzt ein erhöhter Langzeitzuckerwert festgestellt, derzeit liegt der bei 9,4. Klar, viel zu hoch. mein Hausarzt sowie Diabetologe meinten, es sei eine vorstufe zum Diabetes, ...

    Das hast du entweder falsch verstanden oder man hat dir wirklich etwas falsches gesagt. Bei einem HbA1c ab 6,5% hast du Diabetes - das ist nun mal so festgelegt - und bei 9,4% ist der sogar recht kräftig. Dass sich so ein Typ2-Diabetes nach der Diagnose manchmal sehr weit zurückdrehen lässt, ist richtig. Allerdings lässt der Verlauf bei dir eher vermuten, dass du ohne besondere Aktivitäten in diese Richtung nicht mehr sehr viel erreichen kannst. Metformin (unbedingt langsam einschleichen!) und Basalinsulin ist für den Anfang eine gute Kombination. Ich drück dir die Daumen, dass du damit recht weit kommst. Falls nicht, dann wird auch ziemlich schnell auch Mahlzeitinsulin dazu kommen oder du wirst auf andere Medikamente umgestellt, mit denen auch die Mahlzeit abgedeckt wird.

    Wenn du dich für besondere Maßnahmen interessierst, mit denen du die Insulinresistenz bekämpfen und den Diabetes damit weit zurückdrehen kannst, dann frage danach. Hier im Forum kannst du dir auch mehrere Berichte mit guten Ergebnissen ansehen:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13277/torsten-neuzugang-mit-hba1c-von-106
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13472/Typ-2-Diabetes-wie-man-es-in-2-Monaten-loswerden-kann
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/12517/Erste-Erfolge?

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 03.11.2018
    am 05.11.2018 11:45:13 | IP (Hash): 1441210845
    Hallo Rainer,

    danke für deine Antwort.

    Was ich noch fragen will ist:

    Was meinst du mit: "dass du ohne besondere Aktivitäten in diese Richtung nicht mehr sehr viel erreichen kannst. " Was und wie muss ich das verstehen ?? :)

    Ich muss zu der Situation auch sagen, ich lass mich halt nicht verrückt machen, denn ich denke es ist viel Panikmache dabei , um eventuell sich mit Medikamenten vollstopfen zu müssen, die meine Leber belasten und schaden können, und die Pharmaindustrie noch mehr Geld scheffelt.
    Was man mir bis dato auch gesagt hat, ist, dass man von den so genannten Diabetiker Produkten so wie Diät- und Lightprodukten die Finger lassen sollte, was ich auch tue. Süßstoff meide ich, da ich davon Durchfall bekomme. Bei den ganzen Zuckeraustauschstoffen, nun ja,das lasse ich auch die Finger davon.
    Ich schaue, dass ich es ohne viel Chemie wieder runter bekomme.Lieber nehme ich braunen Zucker, und davon wenig, und/oder lasse bei vielen Dingen den Zucker weg ( z. Bsp. Kaffee und Tee) .
    Bier und Limonaden lasse ich auch weg.
    Ansonsten versuche ich es so natürlich wie möglich das Ganze runter zu bekommen. mit Ernährung und etwas Bewegung schaffe ich das .

    Wie ich gesehen habe, bist du schon länger dabei hier im Forum .
    Wie ist es bei dir denn mit dem Diabetes ? wenn es zu persönlich ist, mußt Du nichts verraten.

    Noch etwas was meintest Du mit: Metformin (unbedingt langsam einschleichen!)??
    Habe damit vor anderthalb Monaten damit angefangen Metformin 1000, 2 mal täglich eine ganze mittlerweile !

    Freue mich auf deine Nachricht,

    mit besten Grüßen aus München


    Michael
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    am 05.11.2018 13:13:49 | IP (Hash): 220798829
    Hi Michael
    Willkommen hier. Ein ganz kurzer Tipp nur. Vertraue erst einmal Deinm Diabetologen, der kennt Dich genau und weiss was zu tun ist. Ansonsten ist es halt, wie auch in anderen Foren so, dass hier ein paar Leute herum laufen, die selbst diagnostizieren, bzw. wie in Deinem Fall eben Medikamentationsratschläge geben, was eigentlich in einem medizinischen Forum ein NOGO ist. Auf den einen bist Du jetzt leider direkt gestoßen. Wie gesagt Dein Arzt und Dein Diabetologe kennen Deine Krankengeschichte am besten und wissen was zu tun ist. Wenn sie bei Dir die Sache so diagnostiziert haben, wie Du es gesagt hast, dann wird das schon so sein;;; die Leute die hier diagnostizieren wären auch lieber Ärzte, aber irgendwas hat dazu nicht gereicht:)).
    Dir alles gute.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    Mitglied seit: 01.10.2018
    am 05.11.2018 15:43:03 | IP (Hash): 664386715
    Michael74 schrieb:
    Hi Michael
    Ein ganz kurzer Tipp nur. Vertraue erst einmal Deinm Diabetologen


    Da du noch relativ frisch dabei bist, muss ich dem Tipp zustimmen. Gerade zu Therapiebeginn sind die Ärzte, egal ob ambulant oder stationär, sehr vorsichtig. Und das ist auch richtig so. Da steht an erster Stelle die Vermeidung von Unterzuckerungen und erst an zweiter Stelle die maximal mögliche Senkung des Blutzuckerspiegels. Über ein eventuelles Finetunig kann man sich später Gedanken machen, wenn du mehr Erfahrung hast. Bis dahin drück ich dir die Daumen.
    Bearbeitet von User am 05.11.2018 15:44:40. Grund: Korrektur
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    am 05.11.2018 18:07:29 | IP (Hash): 1240382597
    Michael74 schrieb:
    Dein Arzt und Dein Diabetologe kennen Deine Krankengeschichte am besten und wissen was zu tun ist. Wenn sie bei Dir die Sache so diagnostiziert haben, wie Du es gesagt hast, dann wird das schon so sein;;; die Leute die hier diagnostizieren wären auch lieber Ärzte, aber irgendwas hat dazu nicht gereicht:))


    Du versuchst krampfhaft, aus einer Formalie einen Inhalt zu machen. Wie wenn Du siehst, wie jemand A jemand B in den Kopf schießt und der tot umfällt. Dann weißt Du zwar, dass jemand A den B erschossen hat, aber Du darfst nicht sagen, dass A ein Mörder ist, denn das darf formal nur der Richter NACH Abschluss eines ordentlichen Gerichtsverfahrens mit dem Urteil für den Mord.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 06.11.2018 08:34:08 | IP (Hash): 1695867351

    Stimmt jürgen ...du bist ja auch einer der ärzte hier die gerne diagnosen und medikationsanweisungen stellen. Wie rechne ich dies eigentlixh mit der krankenkasse ab oder bekommt man privat ne rechnung.


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 07.11.2018 08:49:48 | IP (Hash): 1042835315
    MichaelWiedrich schrieb:
    Freue mich auf deine Nachricht,

    Besonders groß war die Freude auf eine Nachricht wohl doch nicht - offensichtlich hat Michael aus München an der Antwort kein Interesse gezeigt. gelöscht wegen Desinteresse des Fragenden an der Antwort.

    Vielleicht haben ihm ja die dümmlichen Erklärungen seines Namensvetters Michael74 ausgereicht.
    Bearbeitet von User am 11.11.2018 11:28:35. Grund: gelöscht wegen Desinteresse des Fragenden an der Antwort
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    am 07.11.2018 19:40:30 | IP (Hash): 1849978488
    MichaelWiedrich schrieb:
    Was man mir bis dato auch gesagt hat, ist, dass man von den so genannten Diabetiker Produkten so wie Diät- und Lightprodukten die Finger lassen sollte, was ich auch tue. Süßstoff meide ich, da ich davon Durchfall bekomme. Bei den ganzen Zuckeraustauschstoffen, nun ja,das lasse ich auch die Finger davon.
    Ich schaue, dass ich es ohne viel Chemie wieder runter bekomme.Lieber nehme ich braunen Zucker, und davon wenig, und/oder lasse bei vielen Dingen den Zucker weg ( z. Bsp. Kaffee und Tee) .
    Bier und Limonaden lasse ich auch weg.


    Hallo Michael,
    stimmt schon, sogen. Diabetiker-Produkte gibt es seit vielen Jahren nicht mehr im Handel.
    Da war viel Fruchtzucker drin, in der Annahme, daß dieser nur langsam den Blutzucker erhöht. Kommt aber dann doch irgendwann im Blut an, war für mich als INSULINER kaum zu händeln.
    Außerdem führt zuviel (zugesetzter) Fruchtzucker zu Verdauungsbeschwerden.

    Die sogen. Light-Produkte sind da ganz anders zu sehen.
    Die einen werben mit wenig Fettgehalt, die anderen mit wenig Zuckergehalt.
    Muss man halt sehen, worauf man achtet, bzw. was auch schmeckt - ganz bestimmt nicht 0,1 % Fett bei Milchprodukten.

    Du wirfst Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe in einen Topf, was so nicht stimmt !
    https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/suesse-zusatzstoffe-zuckeraustauschstoffe-und-suessstoffe
    Süßstoffe sind Substanzen, die sehr süß schmecken und nur 'verdünnt' als Zusatz gebräuchlich sind.
    Zuckeraustauschstoffe sind sehr große Moleküle sogen. Zuckeralkohole, die die Darmflora herausfordern und für den einen oder anderen Pups sorgen.
    Sind außerdem Bestandteil als Füllstoff von zuckerfreien Bonbons, die ich auch nicht vertrage.

    Süßstoff benutze ich in flüssiger Form - für Müsli, Naturjoghurt, selbst Backen funktioniert.
    Da ich jeden KH-Fitzel per Insulin berücksichtigen muss, finde ich per Süßgeschmack die Süßstoffe schon recht hilfreich.

    Brauner Zucker ist keinesfalls besser
    https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Ist-brauner-Zucker-gesuender-303531.html
    und was du dir sonst so einredest.
    Ist eben nicht nur Zucker, sondern Kohlenhydrate gesamt aus ach so gesundem Obst, Saft, Smoothies; Brot, Sättigungsbeilagen aus Kartoffeln, Nudeln, Reis.

    Koch heißt nicht, Ernährungsexperte zu sein.
    Auch wenn sich Lafer und Schuhbeck so präsentieren, die mir echt ein Dorn im Auge sind.
    Angeblich Festmenü-Rezept für Diabetiker oder Würzguru - sind in den kleinen angewendeten Mengen kaum hilfreich, werden aber dennoch teuer verkauft.