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Neu diabetiket
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Michael74
Rang: Gastam 11.12.2018 11:50:20 | IP (Hash): 553061172
Dann seht ihr die Vererbung, ja nicht so primär als andere Faktoren. -
am 11.12.2018 12:34:39 | IP (Hash): 205469860
Gerade beim Typ II sehe ich da noch zwei weitere Faktoren:
Diabetes Typ II hieß früher Alterszucker. Da die Menschheit immer älter wird, gibt es immer mehr alte Menschen...somit immer mehr Menschen, die an jenem "Alterszucker" erkranken. Weder meine Mutter noch meine Großmutter waren so alt wie ich heute und erkrankten also nicht im Alter an Diabetes Typ II "Alterszucker".
Der zweite Faktor sind die imm weiter nach untern korrigierten Diagnosegrenzen. Noch vor 20 Jahren galt es als okay, wenn jemand einen Glokosewert bis 180 (vorher sogar 200) hatte. Heute wird schon ab über 100 Diabetes diagnostiziert.
Ähnlich verhält es sich mit dem Bltdruck. Man durfte Alter +100 haben, also ein 60jähriger mit einem Blutdruck von 160 war okay. Heute sollst du bei 120 bis 130 liegen, egal wie alt du bist.
Ob das tatsächlich als positiv zu bezeichnen ist, oder in erster Linie der Pharma-Industrie in die Hände spielt, wage ich nicht zu beurteilen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.12.2018 14:58:29 | IP (Hash): 1037139574
Laut Gesundheitsbericht 2018 dürfen in D pro Jahr 300.000 bis 500.000 Betroffene von Prädiabetes zu Diabetes aufsteigen. Heute mit Überschreiten von nüchtern 125. Ok, vor 30 Jahren erst mit Überschreiten von 140, aber die haben die heute mit 126 und mehr diagnostizierten in 2 Jahren auch, nur dass sie dann die Neuenstatistik nicht mehr belasten: Jeder Diabetiker zählt nur einmal als Neuaufnahme im großen Haufen, und der ist halt insgesamt von damals bis heute duchgängig um die 2 Jahre größer, um die früher diagnostiziert wird, also um 600.000 bis 1.000.000 Piepels.
Die Große Menge machen da tatsächlich die aus, die eben in jedem Falle Diabetes entwickelt und die 140 und auch die 180 überschritten hätten. Diabetes ist halt dadurch gekennzeichnet, dass der BZ unbehandelt immer höher ansteigt und nicht bei nüchtern 140 zu klettern aufhört.
Die Bezeichnung Altersdiabetes ist ein Relikt aus der Zeit, als der BZ für die Diagnose nüchtern im kranken Haus genommen werden musste, weil nur das ein Labor dafür hatte. Und kranke Häuser gab es damals keineswegs in jedem Ort und auch nicht jeder konnte mit dem Auto jederzeit überall hin fahren. Und der T2 macht nun mal über Jahre bis Jahrzehnte keine Symptome. Also hat der Hausarzt nur solche Patienten zu Blutuntersuchung in das nächste Krankenhaus überwiesen, die eindeutige Symptome hatten wie angefaulte Füße und Beine oder so. Und das waren dann eben meistens Alte. Also Altersdiabetes. Und das waren auch nicht soo besonders viele, weil die meisten der T2 vorher schon an Schlaganfall und Herzinfarkt gestorben waren, der Hauptablebensursache für un- und schlecht behandelte Zuckerles in mittleren Jahren ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Michael74
Rang: Gastam 11.12.2018 15:40:40 | IP (Hash): 553061172
Aber sorry, hier wird komplett vom Thema abgegangen, mir ging es darum welche Rolle die Genetik bei Typ 2 spielt und nicht ab wann, bzzw. wie oder warum Diabetes entdeckt wird und ob er bei jemanden der mit 110 gemessen wird definitiv einmal zum Diabetes wird.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 11.12.2018 16:03:28 | IP (Hash): 1037139574
Wenn z.B. häufig argumentiert wird, dass der T2 deswegen so vermehrt auftrete, weil wir genetisch noch in der Hungergesellschaft stecken und die neue Überflussgesellschaft unseren alten Stoffwechsel einfach überfordert, is da doch was genetisch, wenigstgens genetisch gemeint, oder?
Und wenn ich argumentiere, dass der zweithäufige T1 parallel zum T2 zunimmt und viele bis die meisten T1 aber zum Ausbruch ihres Diabetes noch nicht überfressen sind, kann ja in beiden Fällen trotzdem die Genetik in ähnlicher Weise verantwortlich sein, nur halt nicht sowas wie ein Überfressenresultatsgen.
Das Kramen in der Geschichte soll nur den Mythos unterstützen bzw dem widersprechen, dass T2 so eine neue Entwicklung sei.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
Bearbeitet von User am 11.12.2018 17:38:26. Grund: parallel statt prozentual -
am 11.12.2018 17:23:12 | IP (Hash): 205469860
Sorry Michael...wie soll ich die Genetik beurteilen, wenn die Vorfahren nicht das Alter erreichten, in dem bei mir Diabetes diagnostiziert wurde... -
Michael74
Rang: Gastam 11.12.2018 17:35:54 | IP (Hash): 553061172
Komplizierter gehts nicht....ich gehe dann jetzt mal davon aus, das die meisten typ2 diabetikef vorbelastet sind.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Elfe
Rang: Gastam 11.12.2018 19:08:16 | IP (Hash): 1651450962
Denke persönlich, die genetische Veranlagung spielt eine große Rolle.
Und natürlich auch der Fortschritt in der Medizin bzgl. Erfahrungen und Ableitung (aufgrund von Patientendaten, Statistik, Studien), Entwicklung neuer Medikamente und Messtechnik.
In meiner Familie ist Typ 2 sehr ausgeprägt.
Meine Urgroßmutter "ist an einem Zuckerschock verstorben", so wird's erzählt, da gab's noch kein Insulin.
Ihre Nachkommen, meine Großelterngeneration (nebst Geschwister) hatten immerhin schon Tabletten als Medikament mit 'Diät' zur Verfügung. Wurden alle durch Hausarzt behandelt, im übrigen ohne 'angefaulte' Füße. Im Gegenteil, die jüngste war wie ein Wiesel aktiv unterwegs, hielt sich an ihre Essenszeiten, Punkt 12 Uhr Mittagessen, ggfs. eine Kartoffel weglassen, wenn sie beim Familienfeierkaffeetrinken dann ein Obsttörtchen essen durfte (habe das im Kindesalter beobachtet und Großtantchen hat mir echt leid getan).
Nachkomme, ein Elternteil meinerseits, wurde dann im noch früheren Lebensalter als 2er diagnostiziert.
Trotz Normalgewicht und schon Zusatzinsulin nötig.
Und ich selbst, im noch jüngeren Lebensalter Diabetiker, allerdings als LADA-1er und sofort Mahlzeiteninsulinpen in die Hand gedrückt bekommen. Ev. aufgrund Familienlinie des anderen Elternteils.
Jedenfalls sind mir die Großeltern ein großes Vorbild, wie diese damit umgegangen sind: Pragmatisch.
Und meinem Tantchen würde heutzutage eher zu Stück Buttercremetorte wg. BZ-Wirkung geraten, statt Obstbiskuit mit Tortenguss. -
Michael74
Rang: Gastam 12.12.2018 07:32:16 | IP (Hash): 553061172
dann einigen wir uns darauf das die genetik der punkt ist
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.