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Schmerzen in den Gliedern bei hohen BZ-Werten

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    am 25.01.2019 20:21:14 | IP (Hash): 380989203
    Neuerdings habe ich Schmerzen in den Fingern und Füßen. So ein Zwacken und Stechen am ganzen Körper, wenn die Blutzuckerwerte hochgehen. Neuropathie wurde beim Diabetologen ausgeschlossen. Ich war auch beim Neurologen, der hat mich untersucht (ohne technische Geräte) und meinte er könnte nichts feststellen.

    Ich weiß nicht, was ich tun soll. Das ist schrecklich. Soll ich noch zu einem anderen Neurologen gehen, der mit technischen Geräten untersucht?

    Diese Empfindungen sind sehr komisch. Schmerzen, kleine Nadelstiche. Schwere in den Beinen.
    Dauerhaftes Kribbeln in Händen und Füßen.

    Bearbeitet von User am 25.01.2019 20:42:45. Grund: Details
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    am 25.01.2019 20:30:13 | IP (Hash): 1559310033
    Eine mögliche Lösung wäre, hohen BZ zu vermeiden.

    Was für Werte versehst du unter hohen BZ-Werten? Was hast du für Diabetesmedikamente und was hast du für ein HbA1c?
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    am 25.01.2019 20:43:56 | IP (Hash): 380989203
    HbA1C ist 7,0. Leider tritt das Phänomen bereits auf, wenn der Blutzuckerwert auf 200 geht - und sei es nur für 20,30 Minuten. Das ist unmöglich zu verhindern. Das Problem ist, dass diese Schmerzen dann für Stunden bleiben, obwohl der BZ Wert schon wieder auf 120 ist. Schrecklich.

    Medikamente: Toujeo, Actrapid, Novorapid, Fiasp.

    Mir muss doch irgendjemand helfen können? Ich war jetzt schon beim Diabetologen, Neurologen, Orthopäden (weil ich dachte es ist ein eingeklemmter Nerv) ... keiner kann was feststellen oder nimmt es richtig ernst.
    Bearbeitet von User am 25.01.2019 20:51:48. Grund: Infos hinzugefügt
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    am 25.01.2019 21:19:12 | IP (Hash): 1996528358
    Is schon ne Gemeinheit, aber ein erster sehr guter Lösungsansatz ist doch die Entdeckung, dass die Beschwerden erst mit Überschreiten von 200 auftreten. Dann reicht ja, wenn Du dir z.B. 160 als Obergrenze setzt, die Du vielleicht 1-2mal pro Monat um bis zu max 20 überschreitest.

    Geht nicht? - Was bitte sollen denn dann die werdenden Mütter sagen, die in der Schwangerschaft von heute auf morgen zu nüchtern max 90 und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen auf max 140 angenagelt werden? Die haben vorher nie was von Spritzen gehört, messen gerade mal seit ner Woche ihren BZ und müssen in diesem Rahmen auch noch alle paar Tage auf mehr oder weniger große Empfindlichkeits-Veränderungen reagieren. Was sie davon nicht packen, kann ihrem Kind schaden, wird ihnen sehr eindringlich vermittelt.

    Und NEIN, dafür geht keine ärztliche Faktorenvorgabe.
    Und JA, das kann nur jede Frau beständig systematisch für sich beobachten und entsprechend anwenden.

    Du hast da doch einen sehr viel weiteren Spielraum. Warum machst Du dir nicht "einfach" einen Sport daraus und läss die 200 zuverlässig mit nem guten Sicherheitsraum 24/7 über den Spitzen von Deinem BZ-Verlauf ?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 26.01.2019 13:57:35 | IP (Hash): 725224630
    Nicht kneifen und sagen: der nimmt mich auch nicht ernst!

    Die einfachste Möglichkeit, unter den 200 zu bleiben, ist alles so machen wie bisher und nur die Mahlzeiten zu teilen und eine Hälfte sofort zu essen und die andere Hälfte eine bis anderthalb Stunden später.
    Noch mal ausdrücklich: Spritzen wie bisher für die ganze Mahlzeit vor der ersten Hälfte, und die zweite Hälfte dann eine gute Stunde später essen.

    Das ist wahrscheinlich keine dauerhafte Lösung Deines Problems, weil Du nicht immer zweimal statt einmal frühstücken und .... magst, aber es ist die am einfachsten machbare Möglichkeit, unter den 200 zu bleiben.

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    am 26.01.2019 14:54:50 | IP (Hash): 1006786315
    mosef schrieb:
    Leider tritt das Phänomen bereits auf, wenn der Blutzuckerwert auf 200 geht - und sei es nur für 20,30 Minuten. Das ist unmöglich zu verhindern.

    Hallo Mosef,

    ich denke nicht, dass das unmöglich ist. Eine Möglichkeit wäre die Unterstützung mit weiteren Medikamenten. Geeignet wäre dazu ein SGLT2-Hemmer, mit dem die BZ-Spitzen geglättet werden. Wenn du einen Typ2-Diabetes hast, wäre außer einem etwas geringem Insulinbedarf nichts weiter zu beachten.

    Bei Typ1-Diabetes wird es ein bisschen komplizierter, auch wenn die positive Wirkung auch dann zu erwarten ist. Wenn man sich diese aktuelle DGE-Pressemitteilung ansieht, dann wird der Versuch, die BZ-Führung bei Typ1-Diabetiker mit einem SGLT1-/SGLT2-Hemmer unterstützend zu erleichtern, gerade zu Grabe getragen:
    https://blog.endokrinologie.net/zulassung-sotagliflozin-bei-typ-1-diabetes-4006/
    Allerdings nicht wegn der fehlenden Wirkung, sondern wegen der sehr selten auftretenden möglichen Nebenwirkungen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man mit besondere Aufmerksamkeit durchaus mit diesen möglichen Nebenwirkungen gut umgehen kann. Sprich doch mal mit deinem Diabetologen über so eine Unterstützung zur Glättung des BZ-Verlaufs mit einem SGLT2-Hemmer.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 26.01.2019 14:55:22. Grund: .
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    am 26.01.2019 15:28:19 | IP (Hash): 493695449
    Hallo mosef,

    200 sind ein recht hoher Wert, den du dringend verhindern solltest.

    Als erstes solltest du mit deinem Diabetologen sprechen, vielleicht kann er dir mit einer anderen Medikation helfen. Auch eine Diabetes-Schulung kann kein Fehler sein...in einer solchen Schulung werden dir Wege aufgezeit, so hohe Werte zu verhindern.

    Außerdem ist bekannt, dass Metformin und wohl auch andere Diabetes-Medikamente wahre Vitamin-B-Räuber sind. Vitamin-B-Mangel kann zu Nervenproblemen und -schmerzen führen. Lass das doch mal überprüfen...

    Alles Gute vom Zuckerle...
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    am 26.01.2019 15:43:10 | IP (Hash): 725224630
    An die 300 sind in der Spitze etwa ne Stunde nach jeder Mahlzeit bei ordentlicher Diabetes-Einstellung mit HBA1c um 7 völlig normal. Und der Starter hat sicher schon mehr als einmal mit seinem Diabetologen drüber gesprochen. Sonst hätte er keine 4 verschiedenen Insuline verschrieben bekommen.

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    am 26.01.2019 23:18:18 | IP (Hash): 493695449
    hjt_Jürgen schrieb:
    An die 300 sind in der Spitze etwa ne Stunde nach jeder Mahlzeit bei ordentlicher Diabetes-Einstellung mit HBA1c um 7 völlig normal. Und der Starter hat sicher schon mehr als einmal mit seinem Diabetologen drüber gesprochen. Sonst hätte er keine 4 verschiedenen Insuline verschrieben bekommen.

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    Und was willst du damit jetzt sagen?
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    am 27.01.2019 00:05:16 | IP (Hash): 725224630
    Zuckerle schrieb:
    200 sind ein recht hoher Wert, den du dringend verhindern solltest..


    Kann nicht so ganz stimmen, wenn's bei ner fachoffiziell guten Therapie mehrmals am Tag deutlich überschritten wird, oder?

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