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Libre 2 für Selbstzahler

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 25.11.2012
    am 03.03.2019 23:17:23 | IP (Hash): 1398300440
    Hallo,
    Libre 2 für Selbstzahler ist da. Habe gerade Lesegerät und drei "Sensoren Libre 2" bestellt.
    Gruß: ludwig
    Bearbeitet von User am 03.03.2019 23:17:50. Grund: Schreibfehler
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    Mitglied seit: 19.01.2019
    am 07.04.2019 16:59:20 | IP (Hash): 49120105
    Hallo ludwig,
    nicht nur für Selbstzahler auch für Kassenpatienten gibt es Libre 2! Habe mittlerweile auch als Herzschrittmacher Patient eines in Betrieb.
    Gruß Pax
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    am 25.04.2019 14:56:03 | IP (Hash): 1487893266
    Ich finde es etwas schade, dass die Geräte (aktuell noch) so teuer sind. Da ich nicht insulinpflichtig bin, bin ich nicht auf eine so engmaschige Kontrolle angewiesen. Nach ärztlicher Empfehlung messe ich aktuell aber auch noch 5-6x am Tag - als Selbstzahler. Damit gebe ich pro Monat im Schnitt 50-70€ für Teststreifen aus. Ich mach das, weil mich das ein Stück weit auch unter Druck setzt. Nicht so, dass ich dadurch "gestresst" wäre aber ich bin doch der Typ "aus den Augen aus dem Sinn" - und weiß, solange ich kontinuierlich messe werde ich meine Werte auch besser im Griff haben. Wenns nicht so teuer wäre, dann würde ich das System bestimmt ausprobieren. Gibt es aktuell auf dem Markt eigentlich noch ein anderes Produkt zur kontinuierlichen Glukosemessung??
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 25.04.2019 15:35:55 | IP (Hash): 410057496
    Viola82 schrieb:
    Nach ärztlicher Empfehlung messe ich aktuell aber auch noch 5-6x am Tag - als Selbstzahler. Damit gebe ich pro Monat im Schnitt 50-70€ für Teststreifen aus. Ich mach das, weil mich das ein Stück weit auch unter Druck setzt.
    Gibt es aktuell auf dem Markt eigentlich noch ein anderes Produkt zur kontinuierlichen Glukosemessung??

    Ja, es gibt mehrere CGM-Systeme, die allerdings alle deutlich teurer und auch deutlich genauer sind als das Libre und Libre 2.

    Da setzt du dich aber finanziell ganz schön stark unter Druck und das auch noch vollkommen unnötig. Falls du täglich deinen Nüchternwert misst, dann lass das sein. Bei den Nüchternwerten gibt es immer mal wieder Abweichungen, die du nicht beeinflussen und nur in den wenigsten Fällen erklären kannst. Es reicht aus, wenn du den NBZ jede Woche oder aller 2 Wochen mal überprüfst. Wenn dabei zufällig ein Ausreißer nach oben auftaucht, dann misst du am nächsten Tag einfach noch mal und guckst nach, ob es wirklich nur ein Ausreißer war. Ausreißer nach unten kommen so gut wie nie vor.

    Wenn du zweimal nach der Mahlzeit misst, nach 1 und nach 2 Stunden, dann kannst du das auch reduzieren. Zwischen dem 1- und dem 2-Stunden-Wert passiert bei uns Typ 2ern immer ungefähr das gleiche. Wenn du raus hast, was bei dir normal ungefähr passiert, dann kannst du dich auf einen der beiden Werte beschränken und brauchst den zweiten nur von Zeit zu Zeit mal dazu zu nehmen. Falls du vor der Mahlzeit misst und dir das dein Arzt wirklich so empfohlen hat, dann frag ihn mal, ob er an den Streifen mitverdient. Das ist, außer wenn damit eine Insulindosis festgelegt werden muss, vollkommen unsinnig.

    Du kannst deinen Streifenbedarf also ohne Informationsverlust auf 3 pro Tag und ein paar wenige Zusatzstreifen reduzieren. Wenn du dann deinen Geldbeutel noch mehr schonen willst, dann könntest du dir pro Tag eine Mahlzeit vornehmen, jeden Tag eine andere. Und irgendwann wirst du dann vielleicht so viel Erfahrung haben, dass dir einige wenige gelegentliche Kontrollen im Monat genügen. Bei mir läuft es bereits seit mehreren Jahren so, nachdem ich am Anfang auch sehr viel Geld für viele Messungen verbraucht habe.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 25.04.2019 15:38:56. Grund: .
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    am 25.04.2019 15:58:56 | IP (Hash): 1487893266
    Genaugenommen hat der Arzt mich am Anfang (bei der Einstellung) dazu verdonnert früh, vor jeder Mahlzeit, 1h nach jeder Mahlzeit und vor dem Schlafen gehen zu messen. Er ging aber anfangs auch davon aus, dass ich definitiv zumindest vorübergehend Basalinsulin brauchen werde. Als er dann zufrieden war und wir beim Metformin verblieben sind hieß es ich soll nur noch nüchtern messen (sprich morgens, vor jeder Mahlzeit und vor dem Schlafen). Das haben wir gemeinsam so entschieden, da meine Werte nach dem Essen (egal ob 1 oder 2 Stunden danach gemessen) eigentlich immer im Rahmen lagen, maximal um 0,4 mmol/l höher als vor dem Essen, oft sogar niedriger als vor dem Essen. Er meinte aber immerhin, dass ich (von seiner Seite) nicht dauerhaft so oft messen müsse.

    Am Dienstag wurde ich - zum ersten Mal seit Diagnosestellung - zum "Aderlass" gebeten. Morgen ist das Auswertungsgespräch. Ich bin schon sehr gespannt. Mal sehen wie es dann weitergehen soll. So stabil wie du es beschreibst, finde ich meine Nüchternwerte eigentlich nicht und an zu vielen Kohlehydraten am Abend kann das bei mir kaum liegen.

    Ganz hab ich noch nicht verstanden warum das Messen der Nüchternwerte unsinnig sein soll? Wenn doch scheinbar genau diese bei mir das Problem sind? Vermutlich will er feststellen ob ich wirklich auf Balsalinsulin verzichten kann oder nicht?

    Achja - und dass er an den Teststreifen mitverdient wage ich zu bezweifeln, er weiß ja nichtmal welches Messsystem ich benutze :D
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    am 26.04.2019 07:18:45 | IP (Hash): 205442011
    schrieb:
    Es reicht aus, wenn du den NBZ jede Woche oder aller 2 Wochen mal überprüfst. Wenn dabei zufällig ein Ausreißer nach oben auftaucht, dann misst du am nächsten Tag einfach noch mal und guckst nach, ob es wirklich nur ein Ausreißer war.

    Ab welcher Höhe fängt denn ein Aussreisser an? Mein NBZ (ich messe zum Leidwesen auch täglich) schwankt erheblich zwischen 110 und 150, je nachdem wann ich aufstehe, etc..