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Extreme gesundheitliche Probleme; Glucose-Stoffwechsel gestört, keine Diabetis; Hilfe!!!
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am 14.05.2019 09:50:58 | IP (Hash): 672869716
Lucia55 schrieb:
Ich wünsche dir, dass du Ärzte findest die mehrgleisig denken und untersuchen und vor allem guten Mut für dich.
Ich danke Dir vielmals..... -
Elfe
Rang: Gastam 14.05.2019 18:28:09 | IP (Hash): 1631674831
Hallo Lampe,
oh je, da hast du einiges hinter dir.
Ev. schaust du zu sehr auf den einzelnen Grund, den du erhoffst zu finden.
BZ-Werte sind nur bedingt zu sehen im Normalfall mit normaler Ernährung.
So ein oGTT ist eine enorme Herausforderung für den Stoffwechsel.
Jedenfalls ist die Reaktion deiner eigenen Insulinproduktion mehr als ausreichend und dann wirklich eine Hypo. Im Alltag dann doch eher nicht so tief.
Wenn man BZ-Werte recherchiert, wirst du mehr Aussagen zu Diabetes finden.
Und diese werden künstlich eher höher gesetzt wg. Umgang mit den Medikamenten, da einen Puffer zu haben.
Auch Nicht-Diabetiker haben große Schwankungen, wissen's aber eher nicht.
Ev. hast du zu sehr auch deine Ernährung eingeschränkt bzgl. zu sehr auf ketogene Ernährung gesetzt und vermeintlich KH-haltiges vermieden per Vitamin-Gehalt. Rohkost und Gemüse erhöht den BZ so gut wie gar nicht und auch Obst ist da gut.
Viele deiner Symptome lassen darauf schließen - hatte diese z.T. auch.
Bei mir war das so ein Konglomerat von verschiedenen Ursachen
(LADA-Diabetes + externes Insulin stand fest), aber keine Erklärung für anderes.
Auch Überweisung nach hier + dort, sogar wochenlange Uniklinik speziell Gastro & lagen vollkommen falsch, wie sich später herausgestellt hat - beim niedergelassenen Internisten.
Herausgekommen ist insgesamt eine Verdauungsschwäche von Magen & Darm, kann beispielsweise Vitamin B12 nicht aufnehmen und muss das spritzen - macht per Kraft schon sehr viel aus, Fett und Eiweiß kann ich nur schwer aufschließen, also nicht so viel davon bzw. auswählen zwischen tierisch/pflanzlich, Milch/Ei für mich besser verträglich als Fleisch z.B..
Fachärzte haben per viel Aufwand nur ihr Thema auf dem Schirm und vergessen den Organismus insgesamt, jedenfalls so meine Erfahrung.
Gruß Elfe -
am 15.05.2019 06:31:52 | IP (Hash): 672869716
Hallo Elfe,
danke für DeIne Antwort.
Tja, ich weiss es nicht.
Leider sind die Auffälligkeiten in BZ das Einzige was wir bis jetzt wirklich "schwarz auf weiß" haben.
Ob jetzt letztlich die Bauchspeicheldrüse oder die Regulation dieses Organs für die Probleme verantwortlich ist, ist natürlich schwer zu sagen.
Fakt ist, dass eine Veränderung des BZ's einige der Symptome schlimmer machen können.
Bestes Beispiel ist hier der Punkt mit der Benommenheit / Müdigkeit / Schwindel.
Verändere ich meinen BZ, nehmen diese Symptome zu.
Die Hypos kann ich selber ohne Probleme provozieren. Lustigerweise NUR vormittags!
Beispiel: Würde ich jetzt, quasi direkt nach dem Aufstehen, eine Portion Obst essen, wäre das so eine Situation.
Ich habe vor einer Weile morgens Ananas und Papaja (oder Mango-ich weiss es nicht mehr) gegessen. In Summe 350 Gramm. Ohne zugesetzten Zucker.
Die Folgen waren gravierend. Nach knapp 2 Stunden hat mich mein Kollege gefragt, ob ich Alkohol getrunken habe weil ich gewankt bin und "dünnes gesabbelt" habe.
Zucker lag da bei 35mg/dl.
Das krasse ist, dass das Bild nachmittags ganz anders aussieht.
Quasi nachdem ich eine Mahlzeit zu mir genommmen habe.
Danach ändert sich die Reaktion des BZ's.
Esse ich dann derartige Carbs, habe ich eine "Berg- und Talfahrt" was den BZ angeht. Teilweise bleibt er auch stundenlang auf einem hohen Wert stehen, bevor was passiert!
Das krasseste waren einemal in einem Versuch 4.5 Stunden.
Situation war wie folgt: Ca. 15 Uhr, Konsum von Zucker. Dann irgendwann vom BZ her bei knapp 200 angekommen und dort Stand der der Wert dann 4.5 Stunden, bevor er angefangen hat sich zu ändern.
Auf einem normalen Wert bin ich dann erst gegen 22 Uhr gelandet. Davor ging es auf und ab und dass ohne das ich danach nochmal was gegessen habe. Ich bin jedoch in diesem "auf und ab" nie unter 90 gekommen! Keine Hypos.
Das ist einfach für mich unverständlich.
Sämtliche Vitamine haben wir mehrfach geprüft. B12 natürlich an erster Stelle, B6 und und und.
Alles gut.
Magenspiegelung, Darmspiegelung wurde ebenfalls gemacht (Ausschluß Dumping Syndrom - Sturzmagen)
Wie gesagt, ich denke, dass das Thema mit dem Zucker eine Art "Nebenkriegsschauplatz". Das das eigentiche Problem dieses mit auslöst.
Ich hoffe nur, dass wir vielleicht über das Thema "Glucosestoffwechsel" auf das eigentliche Problem kommen.
Nur mal als Anhaltspunkt oder um aufzuzeigen, was ich hier schon alles gemacht habe an Untersuchungen....
Da ich privatversichert bin, bekomme ich ja alle Rechnungen erstmal nach Hause und seit Oktober 2016 bis heute sind es über 50.000 € die in das Thema investiert wurden.
Dies gilt für Untersuchungen, Laborkosten und und und....
Alles zusammen.
Das finde ich schon krass und ich denke, dass zeigt ein bisschen auf, was hier schon alles versucht wurde.
Ich habe noch die Theorie mit dem "zu hohen Cortisol nachts" aber dann gehen mir auch die Ideen aus um ehrlich zu sein.
Daher hatte ich es hier gepostet in der Hoffnung, dass einer noch eine Idee oder einen Ansatz hat...
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am 15.05.2019 09:10:57 | IP (Hash): 294186479
Dein Ananas-Versuch beschreibt eine bilderbuchmäßige alimentäre Hypoglykämie: Weil die direkte Insulinantwort auf die einverleibte Glukose zu niedrig bleibt, steigt der BZ direkt nach dem Essen steil an und provoziert eine besonders hohe zweite Insulinantwort, die dann typisch um 2 Stunden nach dem Essen bis tief in die Unterzuckerung reichen kann.
Dauert BZ-mäßig nur wenige Minuten, weil die Gegenregulation sofort ausgleicht, aber kann gefühlsmäßig über mehrere Stunden anhalten.
Dass sich im Tagesverlauf im Glukosestoffwechsel deutlich was ändert, ist normale INSULINER-Erfahrung: Morgens brauchen wir für die gleiche Scheibe Brot ne andere Dosis als mittags oder abends.
Die alimentäre Hypoglykämie ist Standardprogramm in der Zeit des Prädiabetes, dem Monate bis Jahre langen Vorlauf zum Typ2.
Was dazu in Deiner Schilderung überhaupt nicht passt, sind nächtliche Unterzuckerungen unter 50 ohne Essen in den 5 und mehr Stunden davor, und Deine Benommenheit in Zeiten mit normalem BZ.
Cortison behindert normal die Insulin-Wirkung und sorgt so für mehr BZ.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 16.05.2019 01:04:43 | IP (Hash): 1631674831
Hallo Lampe,
wie du selber schreibst, sind so Schwarz-auf-Weiß-Werte, zumal selbst möglich, sehr verführerisch, sich da irgend etwas zusammen zu reimen.
Nichts desto trotz, deinen beschriebenen Symptome (auch vom Kollegen gesehen) nebst Messwert 35 mg/dl ist wirklich tiefer Unterzucker.
Aber das weißt du ja schon, per oGTT und per Selbstversuch mit 300 g Haribo u.a., daß dein eigenes Insulin ganz hervorragend - vielleicht für dich zu stark auf diese Zuckermenge - reagiert.
Selbstversuch eher auf's Wochenende bzw. freie Tage legen.
Cortisol ist ein Gegenhormon zum Insulin, was BZ eher steigen lässt.
Nachts nur, falls du schlecht schlafen würdest durch z.B. Atemprobleme.
Vitamine wurden wirklich alle untersucht ?
B12-Mangel wurde bei mir übrigens vermutet aufgrund der Blutkörperchengröße (Anämie war da ausgestanden per Eisenkapseln).
Gibt noch zwei andere Blutwerte, um wirklich Aufnahme von B12 bestimmen zu können, wird bei mir gemacht, um Dosis der B12-Spritze beurteilen zu können.
Vitamin D auch per Tablette, anderes mittlerweile nicht mehr notwendig (wasserlösliche per Infusion und fettlösliche A (D) E K per Spritze mit dicker Nadel). Klappt mittlerweile auch gut über ausgewogene Ernährung.
~
Insgesamt sind wir Menschen per Gene doch recht unterschiedlich, was nicht unbedingt eine Krankheit sein muss.
Als selber bereits Diabetes-Patient mit externem Insulin befasst, gucke ich da ganz anders hin.
Gerade bei Stress sollte doch das Cortisol den BZ ansteigen lassen.
Nö, bei Stress habe ich entgegen der Theorie Unterzucker.
Meine persönliche Erklärung: Mein Gehirn arbeitet da auf Hochtouren, und das Gehirn braucht Zucker.
Und die allgemeine Ermahnung auf ausgewogene Ernährung zu achten, macht m.E. durchaus Sinn.
Gruß Elfe -
am 16.05.2019 10:37:29 | IP (Hash): 736341515
Die Glukose wird in unserem Organismus vom großen Logistiker Blutkreislauf verteilt.
Für diese Verteilung pumpt das Herz bei einem Erwachsenen in Ruhe um 300 Liter Blut in der Stunde. Dabei verteilt der Kreislauf mit jedem mg/dl 300x0,01 Gramm Glukose im Organismus, also pro mg/dl Differenz 3 Gramm.
Wenn da mit ner Stunde Stress oder Denken plötzlich 50mg/dl von 100 normal auf 50mg/dl Hypo fehlen, müssen in dieser Zeit 3x50=150 Gramm Glukose verbraucht worden sein, zusätzlich zum in dieser Zeit eigentlich normalen Verbrauch bei 100mg/dl. Und bei Stress reicht dafür schon locker ne halbe Stunde, weil sich da die Umlaufgeschwindigkeit des Blutes wenigstens verdoppelt.
Wo ein Erwachsener in 24 Stunden normal gerade mal um 200 Gramm Glukose verbraucht, inkl. Denkverbrauch, wäre natürlich interessant zu wissen, mit welcher Hirnleistung dieser gigantische Mehrverbrauch erklärt wird. Mal abgesehen davon, dass so ein Kopf echt rauchen müsste, in dem zusätzlich zu seinem normalen Umsatz in ner halben Stunde auch noch 150g Glukose im wahrsten Sinne des Wortes verbraten werden ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 16.05.2019 19:28:41 | IP (Hash): 1631674831
Kann damit nix anfangen, was da so angelesen wurde.
Genauso ist das bei mir, wie beschrieben - an Arbeitstagen brauche ich weniger externes Insulin als an freien Tagen - also gibt's da wohl einen Unterschied.
Wir Menschen sind nun mal keine berechenbaren Maschinen, sondern ganz unterschiedlich veranlagt.
NUR dem Blutzucker Aufmerksamkeit zu geben, finde ich nicht zielführend.
Wenn ich bei jedem Laborwert aus dem Blut - 1zeilig über 1,5 DIN A 4-Seiten - mit solchem Aufwand reagieren würde, hätte ich für nix anderes mehr Zeit.
Mal abgesehen davon, was über andere Untersuchungsmethoden nicht im Blut zu sehen ist - EKG, Sono, MRT z.B.. -
am 16.05.2019 20:07:08 | IP (Hash): 736341515
Elfe schrieb:
Genauso ist das bei mir, wie beschrieben - an Arbeitstagen brauche ich weniger externes Insulin als an freien Tagen - also gibt's da wohl einen Unterschied.
Den Unterschied, den Du bei Dir beobachtest, stelle ich auch nicht infrage, sondern Deine Deutung.
Für mein bisschen Rechnen brauchts keine Mathematik, kann also jeder leicht nachvollziehen. Ist auch nix besonders an- oder nachzulesen.
Und wenn der Kopf die Energiemenge in Deiner Beobachtung unmöglich verbraten kann und auch kein sonstiger Verbraucher auffällt, könnte doch z.B. auch sein, dass entsprechend weniger Glukose ausgegeben wird als erwartet, oder?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
Elfe
Rang: Gastam 18.05.2019 00:02:08 | IP (Hash): 1631674831
@Jürgen
Mit "bisschen Rechnen als Mathematik" abzutun, sagt genau der Richtige, dem BE-Einschätzung schon zu schwierig ist, geschweige denn mal IE/BE-Faktor = kleines 1 x 1.
Meine Deutung beruht auf unterschiedlichen Erkenntnissen - im Alltag mit allen Herausforderungen eben klar zu kommen. Da haben wir in sekundenschnelle Entscheidungen zu treffen, was klares Denken = Gehirnleistung erfordert.
https://www.stern.de/gesundheit/diabetes/grundlagen/glukose-zucker-ist-treibstoff-fuer-den-koerper-3435842.html -
am 21.05.2019 07:50:52 | IP (Hash): 672869716
Guten Morgen.....
Danke für Eure Antworten. Komme erst jetzt dazu etwas zu schreiben.
Also, die Vitamine etc. wurden wirklich ALLE abgenommen.
Gleiches gilt für Blutwerte etc.
Wir haben auch Werte abgenommen, die zum Teil wirklich sehr umstritten sind oder besser gesagt, schwer zu deuten sind.
Ergebnis nahezu nichts..... Leider....
Wie gesagt, auf MEIN DRÄNGEN wurde der erste OGTT beim Diabetologen gemacht und das Ergebnis was dann nach 2 Stunden die 20mg/dl.
Ich war jetzt nochmal beim Kardiologen. Dieser gab allerdings nach diversen Tests "Entwarnung". Alles takko.
Schlaflabor, welches vielleicht die nächtlichen Werte erklären würde (durch Stress oder ähnliches) war ebenfalls ohne Befund. Selbst eine 3-monatige Versorgung mit einem Atemgerät zum Testen brachte nichts.
Letzte Nacht war wieder komisch. Zwar keine kritischen Werte aber dennoch deutlicher Abfall.
Die letzte Mahlzeit wurde meinerseits gestern um 18 Uhr konsumiert.
Ich bin dann um 23 Uhr ins Bett gegangen mit einem Zucker von 93mg/dl.
um 4.30 Uhr war ich dann bei 65mg/dl und der Alarm des Dexcoms ging los.
Keine Ahnung wieso der so weit runter geht.
Was auch auffällig ist, ist die Wetterfühligkeit die ich entwickelt habe!
Das ist wirklich krass, was das Wetter mit mir macht vom "Befinden" her.
Ich habe jetzt nochmal ein bisschen überlegt und nochmal versucht, Werte zu deuten und Symprome zusammen zu fassen und werde demnächst nochmal einen "Brei-Schluck-Test" machen um den Magen zu checken.
Wenn die Peristaltik des Magens nicht stimmt oder die Magensäure oder dergleichen nicht reicht, haben wir nämlich ALLES erklärt!! Aber wirklich alles!
Die Benommenheit, die Entgleisung des Zuckers und und und.
Würden viele Dinge dafür sprechen. Bin echt gespannt.....