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Mein Neuntausender

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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 02.06.2019 23:46:20 | IP (Hash): 564007725
    Liebe Mit-Diabetiker (Leidensgenossen will ich nicht sagen),

    Vor wenigen Wochen sind Teile meines Diabetikerlebens in Buchform erschienen. Natürlich war mir klar, dass ich, wenn ich über mein Buch schreibe, damit auch Werbung betreibe, die wir alle im Forum nicht wollen. Sollten meine Zeilen ein Problem sein, bitte ich die Administratoren, meinen Beitrag ersatzlos zu streichen.

    Im Jahr 1984 habe ich im Alter von 28 Jahren eine Trekkingtour in Nepal zum Everest-Basislager unternommen und dabei diesen Berg aus der Nähe bewundern können. Wenige Monate später wurde bei mir Diabetes Typ 1 diagnostiziert. Spritzen und Diät (damals gab es nur die Konventionelle Therapie-CT) waren gar nicht so schlimm für mich, was mich wirklich knickte war die Aussage der Ärzte, dass es nun mit meinen Rucksackreisen und dem Klettern zu Ende sei. Was blieb mir anderes übrig: Ich verschlang alle Bücher über den Mount Everest und die Himalaya-Riesen, mir selbst war der Weg dorthin ja verschlossen. Vorerst! Ich testete viel und versuchte herauszufinden, wo die Grenzen für einen Diabetiker liegen. Bald konnte ich erkennen, dass da doch einiges möglich ist trotz Diabetes. Schon in der Zeit der CT gelangen mir die ersten Marathonläufe, ich konnte wieder mit dem Rucksack durch die Welt tingeln (österreichische Lehrer haben lange Ferien) und meine ersten Sechstausender konnte ich auch besteigen. Der große Schub kam für mich durch den Umstieg auf die neue ICT (Kinga Howorka), wenig später gelang mir auch mein erster Siebentausender im Rahmen einer deutsch-österreichischen Expedition.

    1996 brach der schwedische Extrembergsteiger Göran Kropp mit seinem Fahrrad von Schweden auf, radelte nach Nepal und bestieg den Mount Everest. Das war das ultimative Abenteuer für mich. Damals wurde in der Szene diskutiert, dass es nun fällig sei, dass jemand am tiefsten Ort der Erde startet (auf der Landmasse der Erde das Tote Meer) und bis zum höchsten Punkt aufsteigt. Die Jahre vergingen, ich wurde erfahrener in den Bergen, aber niemand griff die Idee "vom tiefsten Punkt der Erde auf den Gipfel des Mount Everest" auf.

    Im September 2005 ging ich ins Büro der Royal Jordanian und kaufte mir ein Ticket nach Amman - one way. Mit im Gepäck hatte ich die Einzelteile meines Fahrrades, Insulin und Teststreifen für 9 Monate. Die nächsten vier Monate radelte ich mehr als 8000 Kilometer durch Jordanien, Syrien, die Türkei, Iran, Pakistan und Nordindien nach Nepal bis in das Dorf Jiri, wo die Straße in die Himalaya-Berge endete. Von dort wanderte ich mehrere Hundert Kilometer hinein in die Himalaya-Berge in die Everest-Region, wo ich auf mein Expeditions-Team wartete, das mit dem Hubschrauber Ende März einflog und auch mein Expeditions-Gepäck mitbrachte. Am 20. Mai 2006 stand ich dann auf dem Gipfel des Mount Everest.

    Viel ist danach von dieser Tour berichtet worden, da damit erstmals ein Neuntausender (vom Toten Meer aus - minus 400 Meter) bewältigt wurde. Auch ich selbst habe in meinem Seven Summits-Buch über diese Tour geschrieben. Jetzt, nach mehr als einem Jahrzehnt, habe ich mich entschlossen, dieses "Abenteuer meines Lebens" in einem eigenen Buch zu verarbeiten und es aus der Sicht des Diabetikers zu schreiben. Es heißt "Mein Neuntausender" und ist im Buchhandel erhältlich.

    Liebe Grüße
    Geri
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    am 03.06.2019 19:25:52 | IP (Hash): 1410600235
    Hab mal beim Amazon ein bisschen in Dein Buch rein gelesen und finde toll, was Du geschafft hast!
    Nur, wie bist Du da hin gekommen, dass Du Deinen BZ so offensichtlich einigermaßen erträglich steuern und den verschiedensten und unregelmäßigen Bedingungen anpassen kannst?
    Das liest sich so schön, dass jeder seinen eigenen Algorithmus finden muss. Aber was bedeutet dieses Finden konkret?

    Messen+Spritzen+Essen ist der allgemeine Standard, mit dem auch Du die FIT (heißt auf Denglisch ICT) mal angefangen hast. Aber zwischen Deinem Anfang und der Art, wie Du inzwischen in der Wildnis und am Berg und… damit zurecht kommst, selbst wenn das heute häufig dann auch wieder einfach wie Messen+Spritzen+Essen aussieht, liegen doch Welten an systematischer Erfahrung und systematischer Verarbeitung. Offenbar sehr viel mehr als die normale INSULINER-Schulung vermittelt. Aber was außer der Idee, dass es doch gehen muß? Wie kann man’s gängig machen?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 08.06.2019 00:47:18 | IP (Hash): 1504593461
    Hallo Jürgen,

    Ich habe nur die ersten Diabetes-Jahre mit CT verbracht, dann wurde ich in FIT von Kinga Howorka, die ja diese Therapie ins Leben gerufen hat, geschult. Sie hat sich sehr für die Lebensziele ihrer Patienten interessiert und für jeden seine eigene Therapie "gebastelt". Sie veranstaltet jährlich zweitägige Updates, sodass ich auch über Neuerungen in der Therapie immer am laufenden blieb. Obwohl man in Österreich frei entscheiden kann, ob man Pen oder Pumpe will, bin ich bei Pen und blutiger Messung geblieben. Sie ermöglichen mir eine autarke Therapie, die ich immer durchschauen kann und die mich nicht aufgrund technischer Probleme in Schwierigkeiten bringen kann.
    Zwei Faktoren haben mir ermöglicht, dass ich derartige Touren durchführen kann. Erstens: Ich habe eine sehr gute Hypo-Wahrnehmung, auch heute noch nach 35 Jahren, kann also stets rechtzeitig darauf reagieren. Zweitens: ich habe festestellen dürfen, dass Insulin keine Kühlung benötigt. Das macht vieles einfacher. Ich verstaue es ohne großes Volumen im Rucksack - und das über Monate auch in heißen Ländern. Nur vor dem Einfrieren schütze ich mein Insulin.
    Ich strebe einen 6,x-Wert als HBA1c an, ich kann es aber auch akzeptieren, wenn mal ein niedriger 7er rauskommt. Ich bin also kein Diabetes-Musterschüler. Ich habe auch nicht mit dem Everest begonnen, sondern mich langsam über 6000er und 7000er, ebenso wie es die Nicht-Diabetiker machen, herangetastet. Ich selbst habe sehr viel herumgetestet mit meinem Diabetes-Equipment, um solche Touren halbwegs sicher zu realisieren.

    Liebe Grüße
    Geri
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    am 08.06.2019 20:33:31 | IP (Hash): 294178765
    Super. INSULINER mit 6er bis ab und zu unterem 7ner HBA1c sind eher nicht die Mehrzahl.

    Aber mal Schritt für Schritt:
    Für ein Mittagessen auf dem Teller - rechnest Du da in Gedanken die KHs nach Gramm oder Brot- oder Werteinheiten und multiplizierst die mit Deinem Mittags-KH-Faktor für den Bolus? Oder dosierst Du ohne große Schätz- oder Rechenaktion nach Deiner Erfahrung?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 08.06.2019 23:12:50 | IP (Hash): 658430450
    Hallo Geri,

    bin prinzipiell deiner Meinung, sich eher auf sein eigenes Hypo-Wahrnehmungsgefühl zu verlassen, was mir leider ztw. verlorengegangen ist - deshalb war Hyposchulung bei mir angesagt, um auf feinere Symptome achtgeben zu können.
    Ansonsten nach 3 - 4 h den Blutzucker kontrollieren, ob geschätzte Insulingabe gepasst hat.

    Insulinampullen lassen sich gut abschirmen vor hohen Temperaturen per Alufolie, Thermogefäß, Styropor.
    Blutzuckermessgerät nebst Sensoren nehmen hohe und tiefe Temperaturen auch übel - einfache Maßnahme vor direkter Sonneneinstrahlung schützen bzw. körpernah in Kleidung aufbewahren.

    Bei Pens und blutiger Messung bin ich auch geblieben trotz Option Pumpe/CGM mit allem möglichen notwendigen Zubehör und wenn's da z.B. nur die unterschiedlichen Batterien sind ~ lästig.

    Finde dich ganz super als Vorbild !
    um mit Typ 1-Diabetes dann doch sein Leben mit allen Wünschen fortführen zu können.

    Liebe Grüße Elfe
    P.S:: Als Sportler aus Österreich habe ich als Vorbild auch Mattias Steiner.
    Über diesen 'stolpert' man per Internet-Suche über Diabetes-Zubehör - macht da Werbung - u.a.
    Einen Werbepartner zu finden ist auch super, um bekannter sein persönliches Anliegen unter die Leute zu bringen einschließlich dein Buch.
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    am 11.06.2019 18:41:53 | IP (Hash): 1893016431
    Ja, ich sehe mir die Mahlzeit an, schätze die KH und spritze dementsprechend. Das mache ich in Österreich auch nicht anders, eine Waage habe ich nie benützt. Ich muss beim Bolus immer mitrechnen, welchen BE-Faktor ich nun verwende aufgrund der sportlichen Bewegung. Ich drehe kaum an der Basal-Schraube, desto mehr an der BE-Faktor-Schraube. Das Abschätzen fremdländischer Kost ist gar nicht so schwer, da in Drittweltländern die Variation der Kohlehydrate geringer ist als in unserer reichen Welt. Man gewöhnt sich schnell an Süßkartoffeln, Yams oder Cassawa, Reis ist ja auch bei uns gängig.

    Natürlich leidet der Spritz-Ess-Abstand bei solchen Touren, er ist kaum zu realisieren. Man muss zuerst schauen und die Mahlzeit beurteilen, dann spritzen. Ein Kompromis, der bei intensiver Ausdauerbelastung zum Glück nicht so schlimm ist. Am Berg, wenn ich selbst koche, weiß ich zwar schon vorher, wieviele KH ich essen will, ich weiß aber nicht, wieviel ich runterbringe und behalten kann. Ein allgemein bekanntes Problem beim Höhenbergsteigen. Also auch hier erst nachher spritzen.

    Während der Radtour habe ich durchschnittlich 5x täglich BZ gemessen, am Berg 4x täglich. Am Berg bestimme nicht ich, wann ich BZ messe, da bestimmt es der Berg selbst - das Gelände und die Temperatur. Manchmal konnte ich eben 8-10 Stunden nicht messen, wenn ich mich auf Frontalzacken und mit dem Pickel nach oben arbeite. Zum Glück passt mein Körpergefhl und eine drohende Hypo habe ich noch nie verpasst. Snacks richte ich beim Klettern schon vorher so her, dass ich sie mit einer Hand essen kann. Die zweite Hand brauche ich, um in der Wand zu bleiben.

    LG Geri
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.06.2019 13:19:41 | IP (Hash): 911660112
    Mich beeindruckt, wie sachlich einfach sich das bei Dir liest. Das Bewältigen größerer mehr oder weniger unwegsamer Strecken und Höhen aus eigener Kraft ebenso wie die dafür passende BZ-Steuerung mit mehr oder weniger eingeschränkten Mess- und Spritz- und Essmöglichkeiten.
    Ok, Du drehst an der BE-Faktor-Schraube. Aber dafür kannst Du ja nicht jedesmal in der Ordination anrufen und fragen, wie Du aktuell gerade drehen sollst. Also hat die Frau Professor Dir schon den passenden Plan mitgegeben, oder wie können wir uns vorstellen, wie Du an die Faktoren kommst, die z.B. da am Berg oder auf dem Rad am besten zu Dir passen?

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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 19.06.2019 00:20:14 | IP (Hash): 1949516927
    @Jürgen
    Sachlich ist auch so meins.
    Bin allerdings nicht so sportlich wie Geri.
    Aber auch uns Hobby-Sportlern wird nahegelegt, bei Sport aufzupassen per Insulindosierung und ev. Zusatz-BE notwendig, da je nach Anstrengung Zucker verbraucht wird.
    Unterzuckergrenze wahrnehmen zu können, ist da wichtig - hoher Blutzucker ist bei Geri wohl nicht so das Problem.

    Man bekommt vom Arzt als Vorgabe einen Bereich vorgegeben, welche BZ-Werte man zu beachten hat:
    50/60 mg/dl als Untergrenze ~ hoch, na ja - versuche jedenfalls unter Nierenschwelle 180 mg/dl zu bleiben.
    Da jeder Mensch eben eine eigene Konstitution mitbringt + Lebensumstände, muss jeder Patient Dosierung selber austesten und die ungefähre Dosis für sich ausprobieren, gesammelte Daten dann zur Feinabstimmung dem Arzt vorlegen:
    Was gegessen, was an Insulin gespritzt, was getan - im Alltag …
    Im übrigen sind Ärzte und zuweilen auch die MFAs näher am Patienten, als Profs..
    Hierarchiegläubigkeit nicht so meins, als Patient in Uni-Kliniken und auch beruflich - mehr Theorie als Praxis.

    Hallo Geri,
    bin so ganz anders als du, eher Kopfmensch und war schon ziemlich erwachsen bei LADA-Diagnose.
    Da mich schon ne halbe Einheit Insulin in den Unterzucker schmeißt, wiege ich aus, so gut es geht (Löffelwaage für unterwegs) und ansonsten Pi mal Daumen für Soßen, Panade usw. lt. Schulungsvorgaben
    Hangle mich so durch die Daten ~ geht auch ohne,
    mutig - deshalb bist du für mich ein Vorbild
    :-) Gruß Elfe
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    am 19.06.2019 10:50:23 | IP (Hash): 1675184159
    @elfe
    Mit 28 (s. Eingangsbeitrag) war der Geri doch eigentlich auch schon recht erwachsen bei seiner Einberufung in 1984 zum Diabetes, oder?

    Und von Mitte der 80ger bis Anfang der 90ger Jahre des vorigen Jahrhunderts war Kinga Howorka in Wien die erste (erst wirklich auch zahlenmäßig) Adresse, wo Mensch Basis-Bolus lernen konnte. Sie hat das FIT genannt, bevor das hier in D etwa Anfang der 90ger als ICT startete.

    Nachtrag:
    Keine Ahnunng, wie das damals in Österreich war, aber hier in D war vor 1990 nicht einfach, ein BZ-Messgerät verordnet zu bekommen oder gar zu kaufen. Und die Teile waren vergleichsweise unhandlich - sowohl im Schleppen als auch in der Handhabung :(

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    Bearbeitet von User am 19.06.2019 11:00:00. Grund: Ergänzung
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    am 19.06.2019 18:39:13 | IP (Hash): 1949516927
    Hallo Jürgen,
    habe ich schon gelesen, daß Geri auch schon erwachsen war,
    bei meiner Diagnose mehr an Lebensjahren und wesentlich später als Jahr der Diagnose.
    Und hatte/habe, wenn du so willst, ein Spießer-Leben
    und bin nicht so abenteuerlustig wie Geri ;-)
    Deshalb empfinde ich Geri als Vorbild, sich mit Diabetes Typ 1 auch noch einiges an Unternehmungen und Reisen zuzutrauen, als ängstlich nur auf seine Blutzuckerwerte zu achten :-)

    Meine, daß es per Biologie betr. unserem Organismus ganz gute Warnsignale gibt - bzgl. Unterzucker:
    Schwitzen, Zittern … Sehstörungen, was Geri ja nun auch berücksichtigt.
    Hohe Werte sind bei mir jedenfalls nicht so deutlich zu spüren, dafür dann messen und vierteljährlich Langzeitwert überprüfen lassen, was so selber manch bedenkliche Einzelwerte, auch im Arztgespräch, relativiert.

    Gruß Elfe