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Frage zum OGTT Test

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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.06.2019 09:53:53 | IP (Hash): 295480315
    Wenn Du Deine Unterzuckerungen recht regelmäßig etwa 2 Stunden nach dem letzten Essen hast, brauchst Du die doch nicht abzuwarten. Dann kannst Du doch ein bis anderthalb Stunden ne Kleinigkeit essen, und gut. Oder?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 13.06.2019 12:06:56 | IP (Hash): 890854493
    Wenn der Traubenzucker so nicht schnell genug wirkt, kannst du mal versuchen, in entweder aufzulösen (dann wirkt er schneller) oder gleich Flüssigtraubenzucker (gibt es auch für Sportler in so Tuben) zu dir zu nehmen. Vielleicht ist das Trinken einer solchen Flüssigkeit für dich in solchen Situationen leichter. Musst du natürlich selbst ausprobieren. Als Notfalllösung, wenn es wieder zu so einer Situation kommt.

    Natürlich solltest du eigentlich schauen, dass es gar nicht erst zu so heftigen UZ kommt. Ich kenne mich nicht gut genug dazu aus um zu wissen, was dir dort helfen könnte. Da können dir die anderen hier besser helfen.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.06.2019 00:33:45 | IP (Hash): 658430450
    Hallo Patricia,

    leider gibt's da so einen Wirrwarr zwischen den Einheiten bzgl. mmol/l und mg/dl.
    Die neuere Bezeichnung bezieht sich auf mmol/l - Mol ist eine Bezeichnung für Anzahl im Volumen im Liter. Die Bezeichnung mg/dl bezieht sich auf Gewicht in 100 ml.
    Erklärt den Unterschied zwischen 1,6 mmol/l und den 160 mg/dl nach Notarzt-Einsatz.

    Die 1,6 mmol/l sind wirklich niedrig mit um die 30 mg/dl.
    Mir sind als langjährig 1er mg/dl besser zu merken:
    (Zielwert 100) 50 unterer Wert noch kurz Zeit zum eigenen Handeln, 30er nun mal gar nicht - bekomme da Schimpfe vom Diabetologen.
    Ein Diabetologe kennt den Umgang mit solchen tiefen Werten, andere Ärzte eher nicht.

    Die Glukagon-Spritze macht für Dich durchaus Sinn.
    Du könntest dir ev. selber diese geben, wenn du den Unterzucker spürst und vermeintlich nichts essen kannst, um nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein zu müssen.
    Allein durch dieses Helferlein in greifbarer Nähe haben zu können beruhigt deine Angst.
    ~
    Verstehe Dein Nicht-Essen-Können bzgl. Magenproblem nicht so ganz - Dumping Syndrom bedeutet doch schnelle Magenentleerung - da müsstest du doch auch eigentlich Hunger haben und was zuckerhaltiges essen können.

    Habe auch Magenprobleme, andere.
    Achte auf Zusammenstellung der Mahlzeiten - nicht ganz so schwer verdaulich -
    und betr. externem Insulin sowieso auf Kohlenhydrate.

    Liebe Grüße Elfe
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.06.2019 11:13:41 | IP (Hash): 1675184197
    Hat sie doch geschrieben, dass sie Traubenzucker genommen hat und dass der Notarzt schon ne halbe Stunde weiter 160 mg/dl gemessen hat. So weit doch ganz normal. Wahrscheinlich waren's dann nach ner Stunde auch erst noch 260.
    Aber was spricht gegen alle 1 bis 1 1/2 Stunden ne Kleinigkeit zu essen statt der bislang wenigeren aber größeren Portionen? Mit den regelmäßigen kleinen Portionen wäre die Herausforderung Unterzucker doch gemeistert, oder?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.06.2019 16:21:28 | IP (Hash): 658430450
    Patricia hatte geschrieben, daß sie MIT dem Traubenzucker den BZ-Wert NICHT anheben konnte und sich dann aufgrund der Symptome entschieden, den Notarzt gerufen.
    Ob der BZ durch den Traubenzucker dann doch angestiegen ist - oder doch eine Infusion nötig war - ist anhand der wenigen Zeilen für mich jedenfalls nicht so eindeutig.

    Bei solch einem tiefen Wert gilt: Klotzen und nicht kleckern = 30 g Zucker sollten das nach Schulung sein.
    Würg' die mal runter, mag ich persönlich überhaupt nicht.
    Julys Hinweis zur Zuckerlösung in der Tube ist da durchaus hilfreich: Zucker in konzentrierter Form, nur 40 ml
    https://www.diabetiker-bedarf.de/jubin-zuckerlosung-schnelle-energie

    Eine andere Möglichkeit wären ggfs. die Frucht-Quetschies (wurden letztens in der Schulung als Alternative gezeigt).
    http://www.quetschies.com/produkte/frucht-quetschies/
    ~
    Jede Stunde oder 1,5 Stunden was essen ?
    Was denn dann - mit/ohne Kohlenhydrate … ?
    Da Patricias Organismus sehr heftig auf Kohlenhydrate reagiert, finde ich das nicht hilfreich - könnte dann eine Achterbahn im BZ-Verlauf ergeben.

    Als Diabetiker - bes. die 2er - wissen, daß es besser ist, den Blutzucker gleichmäßig zu halten, gelingt besser mit vollwertigen Mahlzeiten.
    Jedenfalls bei mir - z.B. Obst pur mittlerweile gar nicht mehr, hatte mich da regelmäßig in den Unterzucker mit Insulin gespritzt, trotz genauer KE-Berechnung (nur noch als Nachtisch).
    Klappt insgesamt besser per Sättigung, nicht so oft messen müssen und der HbA1c ist auch gesunken von um die größer 6 auf aktuell 5,6.
    -------
    Wir sind die Summe unserer Erfahrungen.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.06.2019 16:35:08 | IP (Hash): 886205381

    Liebe Elfe, lieber Jürgen
    Euer, über Jahre nachzulesender Kleinkrieg, nervt mittlerweile. Manchmal denkt man ihr habt nichts bessere zu tun, als den anderen zu wiederlegen. Dies fällt bei Elfe nicht schwer, aber muss dies immer sein , Jürgen?



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.06.2019 17:32:56 | IP (Hash): 658430450
    @Michael
    Sehe keinen Kleinkrieg zwischen Jürgen und mir, im Gegenteil.
    Wir haben ganz unterschiedliche Erfahrungen bzgl. Diabetes gemacht als er 2er und ich 1er.

    Du erwartest im Forum den ultimativen Ratschlag !?!
    Da du dich mit nur LZ 5,6 für einen Diabetiker hälst und diesen doofen Artikel letztens gepostet hast, ist dir eh nicht zu helfen.
    Also lass uns in Ruhe, denen wirklich daran gelegen ist, hilfreiche Tipps zu geben.