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Gerade im Netz gesehen

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    am 08.06.2019 12:45:44 | IP (Hash): 966108299
    Folgenden Artikel, habe ich gerade bein onmeda im Forum gelesen. Fit bleibt, wer sich weiter bildet :)

    https://www.asu-arbeitsmedizin.com/Archiv/ASU-Heftarchiv/article-871468-110576/diabetes-und-praediabetesdiagnostik-mit-hbasub1csub-und-ogtt-im-vergleich-welche-rolle-kann-die-1-h-glukose-spielen-.html


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 08.06.2019 17:05:25 | IP (Hash): 294178765
    Zitat aus der Studie:
    Verglichen mit HbA1c war die diagnostische Güte der 1h-SG sowohl bezüglich Diabetes (AUC1h-SG: 0,93 vs. AUCHbA1c: 0,86) als auch Prädiabetes (AUC1h-SG: 0,78 vs. AUCHbA1c: 0,65) höher. Es ergaben sich optimale Cut-Off-Werte (Youdenmax) von 227 mg/dl für Diabetes (Sensitivität: 87,3%/Spezifität: 87,1%) und 167 mg/dl für Prädiabetes (Sensitivität: 74,0%/Spezifität: 69,7%).
    Könnte danach sein, dass der 1-Stunden-Wert in Deinem Sinne noch einmal deutlich interessanter ist?
    Edit:
    Aber bitte mal ne ehrliche Antwort: Was außer der Benennung ändert sich denn eigentlich mit dem wie viel auch immer höher als gesunden BZ?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 08.06.2019 17:44:46. Grund: Ergänung
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    am 09.06.2019 16:11:40 | IP (Hash): 966108299

    Laut meinem diabetologen, wurde der hba1c noch nie von irgendeinem Kollegen zu diagnosezwecken genutzt, sondern dies wäre ein wert der bestimmt würde nachdem die diagnose steht. In den nächsten Jahren fliegt er wohl auch definitiv wieder aus dem diagnosefenster.



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    am 09.06.2019 22:41:50 | IP (Hash): 1487209104
    Aber wo eine sehr gute Diabetes-Behandlung auf einen HBA1c unter 6,5 zielt, allerdings mit der Gefahr sehr vieler Hypos, und eine gute auf einen von 6,5-7,5 mit weniger bis keinen Hypos - wo siehst Du dann einen Nutzen für jemanden, wenn der schon mit 5,5 oder sogar noch weniger zum Diabetiker ernannt wird?

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    am 10.06.2019 01:34:43 | IP (Hash): 992019011
    Hallo, die Herren!

    Ich spreche mal fuer mich als noch nicht insulinpflichtiger LADA.

    Haette man mir 1 Jahr eher mitgeteilt, dass ich Diabetiker, bzw. stark diabetesgefaehrdet bin und ich haette den Lebensstil so umgekrempelt wie jetzt, dann waere mir ein HbA1c von 17% erspart geblieben. Mitsamt den Begleiterscheinungen von u. A. vier verschiedenen Korrekturbrillen.

    Als Diabetiker surft man ja so durchs Netz und ich bin der Meinung, dass Diabetiker wie ich oft gar keine echten Hypos erleben. Diejenigen, die sagen, dass sie ab Werten von um die 110mg/dl zu zittern beginnen, kommen oft von Werten von ueber 200mg/dl nach dem Essen.
    Es hat eine Weile gedauert - aber selbst bei Werten um 56mg/dl nach dem Sport fuehle ich nix mehr. Ich denke schon, dass es gesuender gewesen waere, dieses Verhalten - weniger Kohlehydrate, mehr Gemuese, mehr Sport - frueher anzugehen.

    Hoere ich bei 56mg/dl auf mich intensiv zu bewegen, dann pumpt mich die Leber in 1,5h wieder auf 90mg/dl hoch. Da ich den Sport abends treibe, wache ich dann morgens mit 90-99mg/dl auf.

    Zurzeit ist mir der HbA1c aber recht egal. Ich kontrolliere nach dem TIR-Prinzip. Meine Range ist 72-140mg/dl und der HbA1c ist dann automatisch sehr gut.

    Man sollte auch nicht ausser acht lassen, was sich durch so eine radikale Aenderung des ganzen Lebens noch alles verbessert (Blutfette, Herzfrequenz).
    Auch hat man bei mir den Vitamin D und B Spiegel erst als Diabetiker bestimmt. Vermutlich waere es auch besser gewesen, bereits frueher zu wissen, dass beide Vitamine kaum mehr messbar waren.

    Nur meine bescheidene Meinung....................

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 10.06.2019 07:25:51 | IP (Hash): 966108299
    Gut das wir uns mittlerweile einig sind bzgl. Des hba1c und diagnose. Wie gesagt, mein arzt sagte das es in der Praxis eh nie durchgeführt wurde. Bei meiner diagnose hatte ich einen hba1c von 5,6....da wäre auch nix weiter gemacht worden.

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    am 10.06.2019 09:24:13 | IP (Hash): 1467006132
    Wir alle hatten das, was unseren BZ in immer höhere Höhen treibt, zu Anfang schon im völlig gesunden BZ-Bereich, also ohne auch nur im geringsten auffälligen nüchtern-BZ oder 1-Stunden-Wert oder oGTT.
    Aber erst mit dem Überschreiten eines der Grenzwerte für die Diagnose heißt das Ding Diabetes. Und vom Überschreiten eines dieser Grenzwerte bis zum Überschreiten aller vergeht allenfalls 1 Jahr. Und wo die meisten Betroffenen dann eh kaum etwas dafür tun mögen, ihren BZ wieder unter diese Diagnosegrenzen oder gar in den völlig gesunden Bereich abzusenken.

    Dass das umso einfacher geht, je weniger man den BZ über dem gesunden Rahmen entdeckt, und dass der gesunde Rahmen sehr erstrebenswert ist, wird von Leut(en) wie Michael(a) aber nie thematisiert.
    Und wenn Du nicht son Schiss um Deine Augen gehabt hättest, hättest Du dir doch wahrscheinlich auch nix umgekrempelt und dir keinen so gesunden TIR-Rahmen gesteckt. Gib’s zu ;)

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    am 10.06.2019 23:20:49 | IP (Hash): 1445128178
    Drum sage ich fuer mich: JETZT lebe ich das Leben, welches ich bereits als Nicht-Diabetiker haette fuehren sollen.

    Betreffend der Augen, mea culpa! Ich haette guenstig Brillen abzugeben.......................... :-)

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!