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Diabetis oder noch Insolinresestenz?

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.06.2019 10:00:05 | IP (Hash): 1675184159
    Bei ketogenr Ernährung liegt der Nüchternwert morgens praktisch immer auffällig höher, als normal als gesund gilt. Deutlich nach dem Frühstück und nach allen übrigen Mahlzeiten, also postabsorptiv, liegt er dann ebenso praktisch immer mehr oder weniger deutlich darunter :)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 19.06.2019
    am 19.06.2019 10:54:18 | IP (Hash): 1060457435
    Hallo :)

    also ich bin heute erst beim 2 Tag. Also noch keine Ketose.

    nach zwei Stunden habe ich wieder gemessen, da lag er bei 112.

    VG Greeny

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.06.2019 17:59:34 | IP (Hash): 1675184159
    Was Du augenblicklich machst, ist aufgeregtes Kaffeesatzlesen ;)

    Klar hab ich Verständnis dafür. Schließlich hab ich auch mal so angefangen und jeden Testwert und jede Veränderung gegenüber dem vorausgegangenen oder dem von der gleichen Zeit am Vortag oder… zu hinterfragen und zu ergründen versucht.

    Viele Jahre mit Diabetes sagen, dass bei einer Futterumstellung in den ersten Tagen eher nur ne Tendenz sichtbar wird und ne Art Einstiegsergebnis an regelmäßigen Aufzeichnungen (immer selbe Tageszeiten mit dem selben Abstand zu z.B. vergleichbarem Essen) etwa nach 14 Tagen.

    Was Du bisher an Werten gepostet hast, liegt alles im gesunden Bereich. Den sieht die ADA (Amerikanische Diabetes Gesellschaft, die weltweit den Ton angibt) auf ihrem diesjährigen Kongress mit morgens unter 126 mg/dl bei Normalernährung und HBA1c bis 6,5. Wer das als Typ2 von höher kommend ohne Medis hält, hat für die Dauer des Haltens die Remission seines Diabetes erreicht, also so gut wie eben für die Zeit dann noch keinen ;)

    Geht natürlich deutlich besser, wie Du das jetzt machst, indem Du dafür sorgst, dass Dein BZ gar nicht erst groß über so einen Diagnose-Grenzwert ansteigt.
    Wobei solche Grenzwerte ja eigentlich nur Anhaltspunkte sind. Denn ob nun morgens nüchtern 90 oder 150 macht weder organisch noch in Bezug auf Folgekrankheiten in ein oder zwei oder vielleicht auch 3 Jahren einen Unterschied. Und nichts wäre dann schlimm, wenn denn mit dem Ansteigen bei den Beispiel-150 Schluss wäre.

    Aber ein BZ, der bei normaler Ernährung ERGÄNZUNG "nüchtern" schon deutlich über 120 ansteigt, neigt in aller Regel dazu, diesen Anstieg ohne begrenzende Behandlung - kann auch gezielt passendes Verhalten sein - immer höher auszubauen.
    Ab wann das konkret Schäden verursacht, ist bei jedem Betroffenen verschieden. Nur zeigt die Statistik, dass es für den Medizinapparat Sinn macht, die Entwicklung ab den eben dafür definierten Grenzwerten als Krankheit zu benennen, also Diabetes, und eben mit dem Ziel zu behandeln, den immer höheren Anstieg und Verlauf und damit in der Folge auch die Folgekrankheiten in ihrer Menge und Intensität zu begrenzen.

    Langer Schreibe kurzer Sinn: Es gibt keinen konkreten BZ-Wert, mit dessen Überschreiten ein Schaden eintritt, der 10 oder auch 20mg/dl darunter ausgeblieben wäre.


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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 19.06.2019 20:02:05. Grund: Ergänzung
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.06.2019 19:43:24 | IP (Hash): 1949516927
    Hallo Greeny,

    Nüchternwert ist kaum durch Abendessen zu beeinflussen.
    Ggfs. spielen da biologische Vorgänge eine Rolle (mal mehr oder weniger messbar, je nach Veranlagung).
    So etwas ist leider erst Thema bei INSULINER-Schulungen, aber dennoch m.E. generell zu beachten.
    Gegen Morgen wird so ein Hormoncocktail abgegeben, die blutzuckersteigernd wirken.
    BZ messen könntest du vor Zubettgehen, ca. 3 Uhr nachts und dann morgens nüchtern auf der Bettkante
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Phänomen

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 19.06.2019 19:45:49. Grund: +