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Diabetes - Rheuma - Wechseljahre - nur noch Chaos
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Lilo
Rang: Gastam 20.10.2010 16:15:40
Liebe Siggi,
Angst vor Opiaten? Warum? Im Gegensatz zu deinem Ibupropfen haben die keine Nebenwirkungen auf Leber und Nieren..
Ich sehe es so, dass du zwei Wirkstoffe brauchst. Einen für dein Rheuma, entzündungshemmend und einen gegen die reinen Schmerzen. Und das möglichst in EINEM gut verträglichen Medikament, das auf Langzeitmedikation ausgerichtet ist.
Es gibt moderne Medikamente, die das heute leisten können.
Ich würde dir wirklich empfehlen, in eine richtige Schmerzambulanz zu gehen. In Deutschland erkennt man die speziellen Ärzte daran, dass sie Mitglied der Deutschen Schmerzliga sind.
von Lilo -
Jochen
Rang: Gastam 20.10.2010 19:49:28
"Angst vor Opiaten? Warum? Im Gegensatz zu deinem Ibupropfen haben die keine Nebenwirkungen auf Leber und Nieren.."
Aber das kann es doch nicht sein ständig zugedröhnt rumzumachen.Die Gefahr der Anhängigkeit ist sehr groß.
Schau mal bei GOOGLE nach unter Selbshilfe Wechseljahre/Rheuma/Diabetes.
Das Hormone untereinander sich beeinflussen ist dir wohl bekannt.
Das Cortison den Blutzucker beinflusst auch.
Insulin ist auch noch ein Hormon.
Schwankungen bei Sexualhormone tun ihr übriges.
Den Rest kannst du wohl denken. von Jochen -
peter
Rang: Gastam 20.10.2010 20:51:41
und weshalb schreibst du wenn du von schmerzpatienten keine ahnung hast.
niemand der opiate gegen schmerzen nimmt ist zugedröhnt, und wenn sie nur gegen schmerzen genommen werden ist auch keine suchtgefahr.
genau wie manche wechseljahresbeschwerden verniedlicht werden, besonders mehrmals täglich plötzliche schweißausbrüche nach denen die komplette wäsche gewechselt werden muß da sie auszuwringen ist.
von peter -
Daniela
Rang: Gastam 21.10.2010 00:10:14
"Das Cortison den Blutzucker beinflusst auch."
Wissen wir alle, nur kann man das relativ gut einfangen und man bekommt als Dauerlösung auch keine horrendend hohe Dosen. Wenn ich nicht irre, wird das wie bei MS auf Erhaltungsdosis runter geschraubt und da kann man mit Insulin umgehen, wenn man das Cortison zur rechten Zeit nimmt.
Ich kenne den Akt mit Cortison ganz gut...
Das letzte mal habe ich es jedenfalls ganz gut eingefangen, aber das konnte ich dann gut korrigieren. Es braucht aber einen kompetenten Arzt, der sich mit Insulingabe bei Cortison und Co gut auskennt und ich habe in meinem Leben nicht viele gute gesehen..
Ich denke der Leidensdruck ist hier sehr hoch und wenn man nicht zumindest schmerzfrei ist, wird das ganze Leben zur Tortour, da sind dann Wechseljahresbeschwerden der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen kann.
Schmerzmittel können immer Nebenwirkungen haben, da muss man Nutzen und Schaden ins Verhältnis setzen, die Schmerztherapie setzt auch auf zusätzliche Anwendungen als Medikamente - da ist man in guten Händen.
LG, Daniela -
Siggy
Rang: Gastam 22.10.2010 14:42:03
Hallo miteinander,
also ich bin sehr überrascht, habe nun mit dem Hormongel und den Gestagentabletten angefangen - und mein BZ verhält sich ganz ordentlich!
Viell. hings doch daran, dass diese anderen Tabletten über die Leber verstoffwechselt wurden, keine Ahnung.
Mit Schmerzmitteln stehe ich auf Kriegsfuss, ich weiss ja, es ist besser, welche zu nehmen, als ewig diese fiesen Schmerzen auszuhalten.
Allerdings, ich war vor meiner Rheuma-Diagnose mal für 9 Wo. in einer psychosomatischen Klinik (klar, helfen konnte sie mir für meine Psyche, aber die Schmerzen konnten sie mir dort nicht nehmen. Allerdings kam da wenigstens das erste Mal zur Sprache, dass es sich um Rheuma handeln könnte)
Ich habe da leider so viele liebe Menschen kennengelernt, die Schmerzmittelabhängig waren. Teil aus eigener Schuld - wenn man da von Schuld überhaupt reden kann, eher von Unwissenheit - andererseits sind die Leute auch abhängig durch Ärzte geworden, die diese Mittel verchrieben haben.
Darum mein Argwohn gegen diese Medis!
Ich habe in Laufe der Jahre mit Diabetes festgestellt, dass es viele Faktoren gibt, die den BZ verändern können.
Schon eine simple Erkältung, Stress oder auch starke Schmerzen führen bei mir dazu, dass sich die Werte nach oben bewegen.
Ich kann mich aber leider nicht so leicht damit abfinden und gegesteuern, da ich immer grosse Angst habe, durch den Diabetes andere Erkrankungen zu bekommen.
Meine Grossmutter väterlicherseits hatte Diabetes, ich musste als Kind immer mithelfen, sie zu versorgen. Ihr musste dann ein Bein amputiert werden - 3 Tage später ist sie leider an einer Lungenembolie gestorben. Für mich schon als Kind ein schlimmes Erlebnis.
So weit möchte ich es nicht kommen lassen.
Danke für Eure Beiträge!
lg Sieglinde von Siggy